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Dezimierte Wolfsburger erkämpfen zwei Punkte

Dezimierte Wolfsburger erkämpfen zwei Punkte

Beim Gastspiel in Düsseldorf passte zunächst nicht viel. Weder das Wetter, das einem Teil der Zuschauer einen Strich durch die Rechnung machte, noch der Gesundheitszustand so einiger Grizzlys, was...
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Grizzlys melden sich mit Sieg gegen Nürnberg zurück

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Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie präsentierte sich Wolfsburg endlich wieder fokussierter - und das über volle 60 Minuten. Lieblingsgegner Nürnberg kam da natürlich gerade recht und wurde, am...
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Wolfsburger Fehlerfestival beim 4:5 gegen Bremerhaven

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Schon im Auftaktdrittel deutete sich an, dass der REV erneut alles daran setzen würde, um im Nordderby die Punkte an die Küste zu entführen. So ging Wolfsburg zwar durch Fausers Powerplaytreffer...
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4:3 Niederlage in Mannheim - Reul mit Narrenfreiheit

4:3 Niederlage in Mannheim - Reul mit Narrenfreiheit

Die Spiele Adler gegen Grizzlys sind auch weiterhin durch viele Tore und hohen Unterhaltungswert geprägt. Im dritten Aufeinandertreffen behielt erneut die Heimmannschaft die Oberhand, obwohl es...
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Müdes Gestocher endet mit 1:2 Niederlage

Müdes Gestocher endet mit 1:2 Niederlage

Das war Magerkost in Reinkultur, was Grizzlys und Panther den rund 2350 Zuschauern am Dienstagabend anboten. Bis auf eine Riesenchance für Mulock zum Auftakt, gingen die Grizzlys dabei offensiv...
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Wolfsburg siegt mit 5:2 im Nord-Derby

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Wie schon am Freitag begegneten sich beide Teams rund 20 Minuten auf Augenhöhe, dann drehten die Grizzlys erneut wie entfesselt auf. Zunächst hatten die Hausherren aus einer hauchdünnen...
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Dezimierte Wolfsburger erkämpfen zwei Punkte
11.12.2017
Dezimierte Wolfsburger erkämpfen zwei Punkte
Grizzlys melden sich mit Sieg gegen Nürnberg zurück
09.12.2017
Grizzlys melden sich mit Sieg gegen Nürnberg zurück
Wolfsburger Fehlerfestival beim 4:5 gegen Bremerhaven
04.12.2017
Wolfsburger Fehlerfestival beim 4:5 gegen Bremerhaven
4:3 Niederlage in Mannheim - Reul mit Narrenfreiheit
02.12.2017
4:3 Niederlage in Mannheim - Reul mit Narrenfreiheit
Müdes Gestocher endet mit 1:2 Niederlage
29.11.2017
Müdes Gestocher endet mit 1:2 Niederlage
Wolfsburg siegt mit 5:2 im Nord-Derby
26.11.2017
Wolfsburg siegt mit 5:2 im Nord-Derby
Dezimierte Wolfsburger erkämpfen zwei Punkte
geschrieben am Montag, 11. Dezember 2017 18:45
Beim Gastspiel in Düsseldorf passte zunächst nicht viel. Weder das Wetter, das einem Teil der Zuschauer einen Strich durch die Rechnung machte, noch der Gesundheitszustand so einiger Grizzlys, was Pavel...

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Grizzlys melden sich mit Sieg gegen Nürnberg zurück
geschrieben am Samstag, 09. Dezember 2017 13:35
Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie präsentierte sich Wolfsburg endlich wieder fokussierter - und das über volle 60 Minuten. Lieblingsgegner Nürnberg kam da natürlich gerade recht und wurde, am Ende...

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Wolfsburger Fehlerfestival beim 4:5 gegen Bremerhaven
geschrieben am Montag, 04. Dezember 2017 14:17
Schon im Auftaktdrittel deutete sich an, dass der REV erneut alles daran setzen würde, um im Nordderby die Punkte an die Küste zu entführen. So ging Wolfsburg zwar durch Fausers...

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4:3 Niederlage in Mannheim - Reul mit Narrenfreiheit
geschrieben am Samstag, 02. Dezember 2017 14:38
Die Spiele Adler gegen Grizzlys sind auch weiterhin durch viele Tore und hohen Unterhaltungswert geprägt. Im dritten Aufeinandertreffen behielt erneut die Heimmannschaft die Oberhand, obwohl es zunächst nach dem siebten...

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Müdes Gestocher endet mit 1:2 Niederlage
geschrieben am Mittwoch, 29. November 2017 19:22
Das war Magerkost in Reinkultur, was Grizzlys und Panther den rund 2350 Zuschauern am Dienstagabend anboten. Bis auf eine Riesenchance für Mulock zum Auftakt, gingen die Grizzlys dabei offensiv weitestgehend...

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Wolfsburg siegt mit 5:2 im Nord-Derby
geschrieben am Sonntag, 26. November 2017 20:12
Wie schon am Freitag begegneten sich beide Teams rund 20 Minuten auf Augenhöhe, dann drehten die Grizzlys erneut wie entfesselt auf. Zunächst hatten die Hausherren aus einer hauchdünnen Überlegenheit nur...

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HF2 EHC - T. Sabo Ice Tigers 5:3


Herzkranke und Nervenschwache verlassen bitte vor Anpfiff die Halle.

Diese Aufschrift gehört eigentlich auf jedes Ticket einer Play-off Serie zwischen Wolfsburg und Nürnberg. Einer der Hauptgründe, warum Spiele gegen Nürnberg sich einer generellen Beliebtheit bei den eingefleischteren unter den Wolfsburger Eishockeyfans erfreuen. Den anderen dürfte die Tatsache darstellen, dass die Spiele bzw. Serien meist gut für die heimischen Grizzlys enden.
Nach der 5:1 Auftaktniederlage hatte der eine oder andere vielleicht schon ein wenig zweifeln dürfen, ob die Grizzlys sich der überragenden Angriffspower der Nürnberger erwehren könnten - ganz zerstreut wurden die Zweifel indes auch nach dem Heimsieg in Spiel 2 nicht. Denn das Überzahlspiel der Franken bereitet den Grizzlys nach wie vor großen Kummer!
Zum Glück bekamen die Gäste im Auftaktdrittel nur wenig Gelegenheit ihre neu entdeckten Überzahlkünste zu demonstrieren (im Viertelfinale noch mit Abstand das schlechteste aller Teams).
Mit Volldampf waren die Gastgeber aus den Kabinen gekommen und hatten den Gästen nach einer frühen Einschusschance durch Aubin gleich mal durch eben jenen das erste Ei ins Nest gelegt (6.). Der Wolfsburger Torjäger hatte gleich in der ersten Überzahl das Spielgerät diagonal in den Winkel genagelt und die Halle schon früh in Verzückung versetzt. Als knapp drei Minuten später Mulock auf die Strafbank wanderte taten die Ice Tigers den Hausherren den Gefallen, wenig später auch ihrerseits mit Ehliz einen Spieler für die Strafbank "abzustellen", so dass die Partie zunächst mit 4 gegen 4 weiterging. Doch keine Minute später folgte ihm mit Patrick Reimer (traf Sharrow mit der Kelle am Auge) auch sein Kapitän aufs Sünderbänkchen, so dass die Grizzlys sogar einige Sekunden später in doppelter Überzahl agieren durften. Ehliz hatte gerade eine Kufe wieder aufs Eis gesetzt, da schloss Wolfsburgs Fauser eine schöne Kombination seines Powerplay-Blocks zum 2:0 ab (12.) und schickte die Feierlaune der Fans in die nächste Eskalationsstufe. Fast ungläubig nahmen die mittlerweile ausgelassen anfeuernden Fans dann eine Zeigerumdrehung später sogar das 3:0 zur Kenntnis - Fauser hatte Reimer mit dem Rücken zum Tor per Nachschuss bezwungen und einen reichlich ratlos aus der Wäsche schauende Gäste hinterlassen.
Die immer wieder auftauchenden Schwächen im defensiven Wolfsburger Stellungsspiel bügelte bis dahin ein ums andere Mal Goalie Brückmann aus, so dass die Gastgeber mit einem, vermeintlich, komfortablen 3:0 in die Kabinen gehen konnten
Nachdem sich die Gäste in den ersten Minuten des Mitteldrittels Stück für Stück mehr Spielanteile gesichert hatten, war es dann soweit: Das erste Powerplay der Ice Tigers stand an. Riefers hatte sich für einen ungeahndeten Stock im Kauwerkzeug per Bandencheck gerächt und damit den kommenden Reigen der Unterzahl-Gegentreffer indirekt eingeleitet. Zunächst traf Ehliz völlig allein und verlassen aus zentraler Position (29.), dann stellte sein Kollege Dupuis am langen Pfosten auf 3:2 - nicht einmal vier Minuten später und ebenfalls in Überzahl. Das Absurde an den Situationen war, neben der eklatanten Unfähigkeit der Grizzlys den langen Pass zu unterbinden, dass die Wolfsburger stets über eine Minute den Gast kaum ins Drittel kommen ließen und sich eigentlich gut zur Wehr setzten...bis Nürnberg die Aufstellung gefunden hatte. Zwischenzeitlich hatte obendrein auch das Glück die Reihen der Gastgeber offenbar verlassen: Philip Riefers scheitert kurz vor dem zweiten Treffer der Ice Tigers aus nächster Nähe am Schoner des Nürnberger Goalies und auch Voakes konnte kurz vor der Pause seinen Alleingang nicht mit einem hohen Schuss vollenden und scheiterte ebenfalls an besagtem Ausrüstungsgegenstand. Selbst mit dem Pausenpfiff sollte das Leiden des kopfschüttelnden Wolfsburger Publikums nicht enden, denn Wolfsburg ging mit einer weiteren Strafe im Gepäck in die Unterbrechung und musste, wie schon beim zweiten Gegentreffer, wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe auch dieses Unterzahlspiel mit einem Tor quittieren (42.). Dabei war der Ausgleich Chefsache: Patrick Reimer hatte den Puck, ähnlich dem 1:0 der Gastgeber, diagonal im Winkel versenkt und damit sowohl Torhüter als auch Verteidigern der Grizzlys keine Chance gelassen. Der Schock saß tief bei Team und Fans der Hausherren, doch zum Glück schlug der Gast nun eine etwas ruhigere Gangart an, verlor dadurch prompt die spielerische Hoheit an die nun wieder durchgängig mit fünf Leuten spielenden Wolfsburger.
Zwar hatten die Gäste nun weniger, aber dafür weiter hochkarätige Chancen zu verzeichnen, aber das Momentum wanderte ganz langsam in Richtung Grizzlys, die noch einen letzten Trumpf im Ärmel hatten: Brent Aubin.
Im Rücken der Gästeabwehr profitierte der Wolfsburger Torjäger von einem Nürnberger Stellungsfehler und vollstreckte eiskalt in den Winkel zum vorentscheidenden 4:3 für seine Farben (59.). Nach quälenden 30 Minuten war in der Eisarena nun natürlich Eskalationsstufe 1 angesagt. Die Fans konnten das späte Glück kaum fassen, da machte Nick Johnson mit dem Schuss ins leere Tor (60.) den Ausgleich in der Serie auch schon zum Fakt - Erleichterung pur!
Wäre das 3:0 noch in einer Niederlage geendet - der psychologische Schaden wäre wohl kaum zu reparieren gewesen...aber Nürnberg ist halt nicht Mannheim ;)

Teamcheck

Tor
Brückmann weiter im Tunnel. Bringt eine Topleistung nach der anderen und hält gegen immer wieder gefährlich zum Tor ziehende Gäste die Chance zum Sieg am Leben. Teils spektakuläre Rettungsaktionen gegen Nürnbergs Paradereihe um Patrick Reimer; vor allem im letzten Drittel einfach nur genial.

Verteidigung
Bei 5 gegen 5 mit einigen, gegen Nürnberger Angriffspower vermutlich nie ganz zu beseitigenden, Stellungsfehlern. In Unterzahl sehen bei den ersten beiden Treffern nacheinander Wurm und Sharrow ganz mau aus in Sachen Betreuung des am langen Pfosten lauernden Stürmers. Das muss ganz schnell viel besser werden! Einziger Vorteil: Wie das Nürnberger Powerplay statistisch einfach nach einer Korrektur schrie (keine 8 Prozent), so tut dies mittlerweile das Unterzahlspiel der Grizzlys - zumindest in dieser Serie. Likens ohne größeren Unfug sollte auch mal eine Erwähnung wert sein, während Dehner, Bina und Krupp einen wirklich guten Eindruck hinterließen. Trotzdem momentan eine Baustelle (logisch, bei sieben Unterzahl-Gegentoren in Folge).

Sturm
Konsequenterweise bekam Pfohl eine Auszeit nach den Vorstellungen der letzten Spiele. Besonders in Nürnberg sah das Wolfsburger Sturmtalent kein Land und verlor fast jeden Zweikampf. Was auch immer diesen Leistungseinbruch hervorgerufen hat, geht hoffentlich schnell vorbei und Fabio verlässt sich in Zukunft vielleicht wieder mehr auf Stellungsspiel und Laufarbeit gegen die Nürnberger Physis.
Indes nutzten Karachun und Riefers die Gunst der Stunde und lieferten ihrerseits gute Leistungen ab. Während beide, trotz Gelegenheit, einfach nicht den Puck über die Linie bekommen, erfüllten sie in ihren Reihen aber jeweils ihre Aufgaben. Riefers gefiel dabei vor allem im Zusammenspiel mit seinen Sturmkollegen und dürfte den Platz neben Voakes und Aubin vorerst gesichert haben. Ob Karachuns Körperspiel Pfohls Übersicht und Spielwitz wieder weichen muss, wird abzuwarten bleiben.
Das Duo Voakes/Aubin bleibt derweil der Spaßgarant auf Wolfsburger Seite. Voakes zockt teilweise die gesamte Nürnberger Mannschaft aus, während Aubin momentan wohl auch nachts um drei mit dem Schläger in der Hand aus dem Bett aufs Eis springen könnte und den Puck trotzdem in den Winkel nageln würde. Fauser und Haskins ähnlich stark -. was will man mehr? Ein funktionierendes Unterzahlspiel vielleicht. mb

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