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EHC - EC Bad Nauheim 2:3nV

In einem eher unattraktiven Spiel verliert der EHC gegen Bad Nauheim mit 2:3 nach Verlängerung.
Die anhaltende Abschlußschwäche vor dem gegnerischen Tor kostet erneut wichtige Punkte.

1.Drittel
Das erste Drittel stand ganz im Zeichen des Stellungsspiels und des Fehlpass auf beiden Seiten.
Nauheim machte, gerade in der Defensive, hierbei zunächst den besseren Eindruck und konnte in der 13.Minute durch Schumacher mit 0:1 in Führung gehen.
Nur zwei Minuten später hatte Suchan den Ausgleich auf dem Schläger, doch Elliot wusste dies zu verhindern.
Da Suchan den recht stramm geschossenen Pass erst unter Kontrolle bringen musste, hatte der Gästekeeper noch genügend Zeit die riesige Lücke im Tor zu schliessen.
Ansonsten überboten beide Mannschaften sich im Abspiel zum Gegner und es kamen kaum sehenswerte Kombinationen zustande.

2.Drittel
Die Partie gewann mehr und mehr an Härte - nichts neues, wenn man gegen Bad Nauheim spielt.
Zum Leidwesen der Wolfsburger Mannschaft und Fans griff HSR Kathmann zunächst auf Nauheimer Seite so gut wie gar nicht durch. Im Gegenteil: Ein ums andere Mal schickte er Wolfsburger Spieler wegen Kleinigkeiten hinaus; liess im Gegenzug den Teufeln aus Nauheim einige Tätlichkeiten durchgehen und stellte sie höchstens in Begleitung eines Grizzlies, der sich gewehrt hatte, hinaus - Wasser auf die Mühlen der als überhart bekannten Kurstädter.
In der 34.Minute hatte Andrej Kaufmann die nächste Großchance zum Ausgleich:
In Unterzahl (wer hätte das gedacht) zog Kaufmann mit dem Puck alleine auf und davon - nur um im brilliant haltenden Elliot seinen Meister zu finden.
Überraschend dann die Führung des EHC in der 38.Minute:
1:1 durch Karabin
2:1 durch Kaufmann
Jetzt schien Schwung in die Sache zu kommen - aber da gab's ja noch Herrn Kathmann...
Für die Grizzlies ging das Drittel in Unterzahl zu Ende.
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht dazu sagen.

3.Drittel
Die Unterzahl wurde überstanden und irgendwann konnte der HSR nicht mehr anders und fing endlich an die Nauheimer hin und wieder für ihre zahlreichen Fouls auf die Strafbank zu schicken.
Den Bandencheck, der Ladislav Karabin ins Krankenhaus schickte, übersah er allerdings...
Die Grizzlies, vom Powerplay "überrascht", kassierten dann durch einen individuellen Fehler in der Abwehr einen Konter und den 2:2 Ausgleich durch Gosdeck in der 53.Minute.
Vorher hatte der EHC durch Musial, zumindest in den Augen vieler Zuschauer, bereits das 3:1 erzielt - doch der Treffer in der 46.Minute wurde nicht gegeben, da er wohl nur das äußere Gestänge getroffen hatte.
Alle Bemühungen waren wieder zunichte gemacht und selbst eine vierminütige Überzahl am Ende des Drittels und zu Beginn der Nachspielzeit blieb erfolglos.
Der Nauheimer Loney hatte nach einem Foulspiel während der angezeigten Strafe dem herausfahrenden Mastic die Beine weggezogen - sieht man auch nicht alle Tage.

Verlängerung
Nachdem der EHC in Überzahl den Sack nicht zu bekam, zeigten die Teufel in der letzten Minute der Verlängerung, wie man das im Powerplay macht:
Murray schoß nach gutem Stellungsspiel im Powerplay den 2:3 Siegtreffer für Nauheim.
850 enttäuschte Fans verließen den Eispalast.


Mein subjektiver Eindruck:
Wieder etwas mehr Kampf und Einsatz bei den Grizzlies - doch wenn man gegen die Roten Teufel spielt reicht das nicht!
Da muss nochmal 'ne grosse Schippe Körpereinsatz obendrauf, dann wird's vielleicht irgendwann wieder so schön, wie im Pokal.

Tor:
Mastic ohne Fehler und mit einigen schönen Paraden.
An ihm lag's bestimmt nicht.

Verteidigung:
Solide, aber längst nicht so souverän, wie man sich das wünschen würde.
Obwohl der zweite Gegentreffer ganz klar auf Beslagics Kappe geht, kann man selbst ihm keinen wirklichen Vorwurf machen - in der Offensive war er dafür der überzeugendste der Verteidiger.
Auch wenn das Spiel faktisch durch diesen Fehler verloren ging - es hätte trotzdem zum Sieg reichen müssen.

Sturm:
Wenn jemand das Spiel verloren hat, dann der Angriff.
Im Spielaufbau über weite Strecken zu ungenau und nur wenig kreativ.
Die erste Reihe mit Steigerung, aber immernoch nicht die erhoffte Effektivität.
Karabin in der erste Reihe der Beste - das hatten die Nauheimer Spieler, allen voran "Oberpsycho" Huber, wohl irgendwann geschnallt und nahmen ihn letztendlich aus dem Spiel (von Kathmann abgesegnet, versteht sich...).
Kaufmann, wie so oft, der schnellste Spieler auf dem Eis; mit vielen Chancen und nur einem Treffer leider genauso ineffektiv, wie der Rest der Mannschaft.
Ansonsten alles noch im erträglichen Bereich, doch die Chancenauswertung treibt die Fans langsam, aber sicher, in den Wahnsinn...

Fans:
Die Stimmung geht wieder nach oben.
Die einzig positive Nebenwirkung der Entscheidungen des HSR.
Hoffen wir, dass wir bald mehr Grund zum Feiern bekommen.

Schiri:
Kathmann = Eric Cartman???
Der Mann steht auf Gewalt, soviel steht fest.
Was ein Handpass ist und wann er abgepfiffen werden muss lernt er bestimmt noch.
Wie man das Gewaltpotential einer körperbetont spielenden Mannschaft abruft, das weiss er schon.
Huber, Lo(o)ney und Konsorten konnten jedenfalls, weitgehend ungestraft, ihre dreckigen Unsportlichkeiten durchziehen.
Erst, wenn ein Spieler auf dem Weg ins Krankenhaus ist, wacht unsere "Autoritätsperson" gaaaanz langsam auf und gibt auch mal 10 Minuten gegen einen Nauheimer.
JÄMMERLICHE LEISTUNG!mb

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