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EHC - Eisbären Regensburg 5:2

Mit 5:2 wurde am gestrigen Abend der "Angstgegner" der letzten Saison besiegt.
Der EHC, mit einer Spitzenleistung im 1. und 3. Drittel, zeigte den Fans eine mitreissende und spielerisch hochklassige Partie. Regensburg war lediglich im 2.Drittel ein ebenbürtiger Gegner und konnte die Unterstützung durch HSR Kathmann nicht in Zählbares umwandeln.

1.Drittel
Die Grizzlies, wie zuletzt gegen Riessersee, von Beginn an stürmisch und sehr dominant.
Die ersten zwanzig Minuten gehörten ganz allein dem EHC und Regensburg war am Ende des Spielabschnitts mit 2 Gegentreffern mehr als gut bedient.
6.Minute: Tor zum 1:0 durch Radek Vit, nachdem er vor dem Tor wunderbar nachgesetzt hatte
18.Minute: Tor zum 2:0 durch Roman Veber mit einem satten Schlagschuss von der Blauen
Insgesamt konnten die ersten zwanzig Minuten locker mit den gezeigten Leistungen im Pokal mithalten.

2.Drittel
Das Spiel jetzt etwas zerfahrener und Regensburg kam nun besser in Schwung.
In der 25.Minute musste Mastic dann auch das erste Mal hinter sich greifen, nachdem Gerike ihn mit einem Schlagschuss zum 2:1 überwunden hatte.
Mit viel Einsatz und einem guten Marek im Tor konnten die Grizzlies allerdings Schlimmeres verhindern und so ging es auch mit 2:1 in die Kabinen.

3.Drittel
Der EHC dreht wieder auf - die Heino Kathmann Show beginnt.
Die Wolfsburger jetzt wieder voll am Drücker und mit guten Chancen auf das 3:1.
Eine dieser Chancen nutzt dann auch Kujala, doch HSR Kathmann gibt den Treffer nicht:
Cavallin im Gästetor lässt einen Schuss auf sein Gehäuse durch die Schoner rutschen, wird von Kujala weiträumig umkurvt (kein Torraumabseits) und kassiert den Gegentreffer.
Der Gästekeeper stand(!) vor seinem Tor und die Sicht auf den hinter ihm liegenden Puck war nicht im geringsten verdeckt - warum, um Himmels willen, zählt dieses Tor nicht, dachten sich wohl in diesem Moment alle anwesenden Zuschauer und Spieler...
Doch damit nicht genug.
Nachdem Todd Simon in der 49. Minute nach toller Vorbereitung duch Suchan dessen Querpass zum 3:1 eingenetzt hatte, kassierte der EHC drei Minuten später einen klaren Abseitstreffer durch Rohde zum 3:2.
Ein Bandencheck gegen Simon - direkt vor der Nase des HSR - blieb ungesühnt, die gleiche Situation hatte Ronny Martin allerdings schon 2+10 eingebracht. Die Fans jetzt völlig ausser sich angesichts der wiederholt schwachen Vorstellung des HSR. Doch schon in der 55.Minute zeigte sich, dass all das nichts am Sieg der Grizzlies ändern sollte:
David Musial mit einem ansatzlosen Handgelenksschuss aus Halbdistanz zum vorentscheidenen 4:2.
In der vorletzten Minute legte Christoph Paepke sogar noch einen nach und versetzte dem EVR mit dem 5:2 den endgültigen K.O..


Mein subjektiver Eindruck:
Ein tolles Spiel mit lediglich einer schwachen Phase im zweiten Drittel.
Da wurde schnell klar, dass in dieser Liga gegen fast keinen Gegner eine mittelmäßige Leistung reicht, um ein Spiel zu kontrollieren oder gar zu gewinnen.
Dieser Abend war insgesamt aber eine einzige Werbung für's Eishockey in Wolfsburg und machte jede Menge Lust auf mehr.

Tor:
Marek fast fehlerlos und mit guten Reaktionen.
Gegentreffer Nr.1 war zwar haltbar, aber eher unglücklich, da der richtige Reflex da war.
Nach der eher wackeligen Vorstellung in Crimmitschau wieder eine klasse Partie von Marek.

Verteidigung:
Gute Abwehrleistung - bei beiden Gegentreffern keine Schnitzer der Verteidigung im Spiel (Distanzschuss und Abseitstreffer). Genze nach wie vor etwas unsicher - hoffentlich legt sich das bald.
Veber mit klasse Leistung. Er scheint nun endgültig zu alter Form zurückzufinden und überzeugt jetzt auch wieder von der blauen Linie - weiter so!

Sturm:
Bombenleistung von allen Reihen.
Wie unsere 4.Reihe den Gegner beschäftigt hat war schon aller Ehren wert.
Statt vor unserem Tor zu brillieren, mussten die Regensburger Stars teilweise schon hart darum kämpfen überhaupt aus ihrem eigenen Drittel herauszukommen.
Die Reihe Paepke - Simon - Suchan weiß mehr und mehr zu gefallen - tolles Zusammenspiel und rasiermesserscharfe Pässe von Todd Simon.
Musial mal wieder mit der auffälligsten Leistung.
Ich behaupte mal: Wir haben einen neuen Spielmacher, diesmal mit der Nummer 29.

Fans:
Trommler in Höchstform.
Gesänge und "Klatsch-Support" ganz o.k.
Die Stimmung steigt jedenfalls wieder und die Mannschaft trägt ihren Teil dazu bei.
Da machen wir doch am Freitag einfach mal weiter, wo wir aufgehört haben ;-).

Schiri:
Kathmann zum Zweiten oder "Ich kann das noch schlechter".
Wenn die Linesman schon anfangen mit den Armen zu zucken, weil sie gerne selber HSR wären, dann ist eigentlich alles gesagt.
Bleibt festzuhalten: Bandencheck gegen einen Wolfsburger Spieler scheint im Regelwerk des Herrn Kathmann ausnahmslos gestrichen zu sein - vielleicht sollte man ihm ein neues Exemplar der Regeln postalisch zukommen lassen...
Der Hit:
Nach dem Spiel hat er einem unserer Spieler gegenüber sogar zugegeben, dass das 3:1 durch Petri ein regulärer Treffer war...
Die Wurst schlechthin.mb

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