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EHC - EV Duisburg 2:1

Im zweiten Spitzenspiel des 23.Spieltags (Nauheim - Landshut 1:2 n.V.) konnte der heimische EHC erneut einen Dreier auf dem Punktekonto verbuchen.
In einem hochklassigen Spiel wurden die Füchse aus Duisburg mit 2:1 bezwungen.

1.Drittel
Ein kleines Dejà vu erlebten die Zuschauer, die auch am Dienstag beim Spiel gegen Heilbronn den Weg in die Halle gefunden hatten.
Wieder geriet das Wolfsburger Team in den ersten Minuten stark unter Druck und begann in der Abwehr zu schwimmen.
Mit etwas Glück und viel Einsatz konnte ein früher Gegentreffer diesmal verhindert werden - das Spiel beruhigte sich jedoch keineswegs und war die ersten zwanzig Minuten durchweg spannend.
Ständig wogte das Spielgeschehen hin und her, Chancen gab's auf beiden Seiten.
In der 10.Minute dann das erste Mal Jubel im Eispalast:
Petri Kujala vollendete einen druckvollen Angriff im Nachschuss zum 1:0 für die Grizzlies!
Einige Minuten später hätte es eigentlich schon 2:0 stehen müssen, doch Paepke traf nach schönem Anspiel von Suchan das leere Tor nicht...
Der EHC jetzt überlegen, scheiterte jedoch ein ums andere Mal am vorzüglich haltenden Janka im Gästetor.

2.Drittel
Das Spiel zunächst etwas verhaltener, doch mit langsam steigender Intensität.
In der 31.Minute dann Strafzeit gegen den EHC: Markus Guggemos musste für 2 Minuten in die Kühlbox.
Die Fans hatten gerade erst aufgehört "Tor in Unterzahl" zu singen, da gab's dann leider Tor in Überzahl...
Duisburg zog das Powerplay vorbildlich auf: Alle bezogen Position, das Spiel wurde nach rechts verlagert, um dann über außen den Puck an den freien Mann auf links weiterzuleiten.
In Person von Defender Carl Johansson verwandelte der freie Mann dann auch blitzsauber ins obere linke Toreck - 1:1 in der 32.Spielminute.
Der EHC wirkte aber keineswegs geschockt. Publikum und Grizzlies legten in der Folgezeit eine deutliche Schippe drauf, so dass Duisburg nochmals Spielanteile verlor.
Folge: Die erneute Führung exakt vier Spielminuten später durch Radek Vit zum 2:1!
Die Moral, die unser Team in dieser Phase an den Tag legte sollte spielentscheidend sein.
Duisburg keineswegs chancenlos, doch der EHC bis Ende des Drittels Herr der Lage und mit einem starken Mastic.

3.Drittel
Einen so knappen Vorsprung nur zu verteidigen ist eine riskante Sache...unsere Jungs versuchten es trotzdem.
Das Spiel jetzt fast völlig von Taktik geprägt: Duisburg zu keiner Phase kompromisslos offensiv, die Grizzlies eher defensiv auf Konter bedacht und mit viel Icing.
Die wenigen Duisburger Torgelegenheiten machte Marek souverän zunichte, auf der Gegenseite machte Janka es ihm nach.
Nicht wirkich schön, aber erfolgreich. So lautet wohl die Bilanz des letzten Drittels aus EHC-Sicht.
Auch das Herausnehmen des Goalies in der letzten Spielminute brachte den Gästen weder eine Veränderung des Spielstandes, noch nennenswerte Großchancen in der Schlussoffensive.
Ein knapper, aber angesichts der größeren Spielanteile verdienter Sieg der Grizzlies.

 

Mein subjektiver Eindruck:
Im ersten Drittel ein mitreissendes Spiel mit jeder Menge Torchancen. Das hat wirklich Spaß gemacht!
Nachdem die Teams auf dem Eis jedoch zu ihrem Spielsystem fanden, sorgte eher der knappe Spielstand für Spannung, als das Geschehen auf dem Eis.
Im letzten Drittel hätte ich mir ehrlich gesagt ein bißchen mehr von Duisburger Seite erhofft, doch die Füchse konnten ihr Spiel einfach nicht zwingend genug aufziehen.
So kann man eigentlich nur vor der Defensivleistung unseres Teams (zumindest im letzten Drittel) den Hut ziehen und sich über die drei gewonnen Punkte im Kampf um die Tabellenspitze freuen.

Tor:
Marek vor heimischer Kulisse, eigentlich wie immer, eine Bank.
DER Rückhalt im ersten Drittel, als es so manche brenzlige Situation zu überstehen galt.

Verteidigung:
Wäre zu Beginn des ersten Drittels wieder fast überrannt worden.
Hier muss das ganze Team, also auch die Stürmer, demnächst mal etwas schneller in die Partie kommen.
In Nauheim konnte man Anfang des dritten Drittels sehen, was passieren kann, wenn man den Anpfiff verpennt.
Den Rest des Spiels allerdings spielten unsere Verteidiger durch die Bank top.
Wenn sich mal ein Fehler einschlich, so sprang ein Teamkollege bravourös in die Bresche:
Endlich schmeissen sie sich auch mal wieder dem Puck entgegen, hinterher usw.
Das ist ein TEAM - denkt mal an letzte Saison...

Sturm:
Im ersten Drittel und phasenweise im zweiten Drittel sehr druckvoll und mit gefälligen Kombinationen und Torchancen.
Die Verwertung letzterer war allerdings eher bescheiden - nicht zuletzt dank eines gewissen Hrn. Janka.
Ob Christoph vor'm leeren Tor gerade darüber nachgedacht hat, ob er sich noch ein paar Federn an seinen neuen Cowboyhut stecken soll...wir werden's nie erfahren.
Insgesamt eine gute Leistung von allen: Die ersten Spielminuten ausgeklammert defensiv vorbildlich und gedanklich meistens einen Schritt schneller als der Gegner.
Unsere erste Reihe dürfte allerdings ruhig wieder etwas torgefährlicher werden.

Fans:
Nach dem begeisternden ersten Drittel verflachte die Stimmung etwas.
Zum nächsten Heimspiel gibt's wahrscheinlich eine kleine "strategische" Veränderung...lassen wir uns überraschen wie's wird.mb

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