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EHC - Schwenninger Wild Wings 6:1

Weihnachten als Spitzenreiter - ein schönes Geschenk für alle Fans des EHC.
Über die gesamte Partie dominierte man die Gäste aus Schwenningen, die dem Angriffswirbel des Wolfsburger Teams kaum etwas entgegenzusetzen hatten.

1.Drittel
19 Sekunden gespielt und schon klingeln die Weihnachtsglocken hinter Suvelo im Gästetor!
Zurek netzt nach schönem Anspiel von Boris herrlich zum 1:0 ein - Wasser auf die Mühlen für die Stimmung im Eispalast.
Was folgt ist ein Sturmlauf der Grizzlies gegen eine völlig überforderte Schwenninger Hintermannschaft und einen gut aufgelegten Suvelo.
Streckenweise brannte es im Sekundentakt vor dem Gehäuse der Gäste und nur mit viel Glück und Geschick des Gästekeepers konnten die Wild Wings ein frühes Debakel abwenden.
Als das Spiel sich ein wenig beruhigte fiel in der 8.Minute völlig überraschend der Ausgleich durch Eric Long:
Vom Anspielpunkt im Grizzlydrittel schlenzte er den Puck am völlig verdutzten Mastic, dem die Sicht durch einen eigenen Spieler genommen wurde, zum 1:1 in die Maschen.
Dem Gästespiel half das allerdings kaum weiter:
Die Angriffe der Grizzlies rollten schon wenig später wieder mit voller Kraft.
In der 13.Minute traf erneut Zurek zum 2:1 und als die Gäste sich wohl schon auf die erste Pause freuten schloss der tschechische Torjäger eine Traumkombination seiner Angriffsreihe zum 3:1 in der 20.Minute ab.
HATTRICK!

2.Drittel
Die Wild Wings sichtlich angefressen von der Dominanz des EHC.
Nachdem Max Lingemann in der 24.Minute wunderbar freigespielt mit der Rückhand(!) zum 4:1 eingenetzt hatte, wuchs der Unmut der Gäste angesichts der eigenen Hilflosigkeit zusehens an.
Anschließend mussten zwei Schwenninger Spieler lernen, was fast jeder schon weiss:
Rolf Zupp anmeckern (so berechtigt das oft auch sein mag) kommt meist nicht gut...
29.Minute 2+10+10 Strafminuten = Spieldauer-Diszi für Rooney wg.unkorrektem Körperangriff und ausdauerndem Meckern
36.Minute 10 Strafminuten wg. Reklamierens für Stramkowski
Der EHC ließ das Spiel nun zwar ein wenig schleifen, kam aber noch zu einigen guten Chancen, wobei u.a. Todd Simon leider nur Pfosten traf.
Mit einer hochverdienten 4:1 Führung ging es in die 2.Pause.

3.Drittel
Das Angriffsfeuerwerk der Grizzlies brannte weiter; ein Aufbäumen der Gäste blieb aus.
Nachdem Max Lingemann und ein Gästespieler in der 45.Minute die Fäuste sprechen ließen, ging es für beide mit 2+2+2 SM auf die Bank - zumindest in dieser Situation konnten die Gäste einen Sieg nach Punkten verbuchen...
Im Spiel allerdings glänzte nur ein Team und das trug orange...
48.Minute: 5:1 durch Todd Simon
49.Minute: 6:1 durch David Musial
Eine zweistellige Niederlage wurde letztendlich vom klasse haltenden Suvelo verhindert, doch auch das Endergebnis von 6:1 zeigte deutlich genug:
Zwischen den beiden Mannschaften auf dem Eis lagen an diesem Abend Eishockeywelten.


Mein subjektiver Eindruck:
Ein zweistelliger Sieg wurde in den Anfangsminuten verschenkt, ansonsten haben die Grizzlies eigentlich alles gezeigt, was man sich wünschen konnte.
Trotz des recht einseitigen Spielverlaufs hat es einen Heidenspaß gemacht dem Angriffswirbel des Wolfsburger Teams zuzusehen.
Die Ausfälle von Karabin und Genze konnte das Team, wie in solchen Situationen gewohnt, aufgrund der enormen Tiefe des Kaders mühelos kompensieren.

Tor:
Marek ohne Fehler und mit einigen sehenswerten Aktionen.
Beim Gegentreffer schuldlos, da ihm die Sicht genommen war und er trotzdem richtig stand.
Wo sich der Puck da durchgezwängt hat bleibt ein Rätsel...

Verteidigung:
Gutes Stellungsspiel, zum Teil sehenswerte Offensivakzente vor allem durch Veber und Bares.
Elvis mit einigen "seltsamen" Aktionen vor'm eigenen Tor.
Insgesamt sehr überzeugend.

Sturm:
Die erste Reihe mit Boris, der für Karabin einsprang, absolut genial.
Besonders Zurek profitierte mit seinen drei Treffern vom herrlichen Zusammenspiel dieser Reihe, die den Gegner teilweise geradezu schwindelig spielte,
Paepke verrichtete seinen Dienst diesmal in der 3. und 4.Reihe und hatte maßgeblichen Anteil am schön herausgespielten zweiten Saisontreffer Max Lingemanns.
Insgesamt eine super Leistung aller Reihen, egal ob mit mehr oder weniger Glück im Abschluss.

Fans:
Sowohl Heim- als auch Gästefans machten ordentlich Stimmung und diesen Abend zu einem schönen Eishockeyfest.
Der Humor unseres Hallensprechers schien allerdings nicht ganz nach dem Geschmack unserer Gäste zu sein...
Dumm auch, dass unsere "Profis" außerhalb des Eises nicht ganz so viel Bereitschaft zeigten, den Fans eine Freude zu bereiten.
Der eher kurze Besuch auf der Weihnachtsfeier des Fan-Clubs am Vorabend lag einigen Fans noch schwer im Magen:"Ausser Radek könnt ihr alle geh'n..."
Schade eigentlich, denn auf dem Eis hatten sie sich nicht lumpen lassen, um uns das Weihnachtsfest zu versüßen.mb

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