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EHC - Eisbären Regensburg 4:2

Vor mit 1650 Zuschauern erneut gut gefüllten Rängen besiegten die Grizzlies die "Mannschaft der Stunde" aus Regensburg schon zum dritten Mal in Folge.
Besonders im Mittelabschnitt boten die Wolfsburger, Spieler und Fans, ein Eishockeyfest allererster Kajüte.

1.Drittel
Kaum war das Spiel gestartet, schon wurde die gute Laune auf den Rängen zum ersten Mal auf die Probe gestellt.
Ca. eineinhalb Minuten nach Anpfiff stand es bereits 0:1 durch Kock.
Jiri Cmunt hatte sich gegen zwei Wolfsburger Verteidiger durchgesetzt und im Fallen den Puck auf seinen Teamkollegen abgelegt.
Dieser musste dann lediglich das leere Tor treffen.
Geschockt schien jedoch niemand: Unter der lautstarken Anfeuerung der Heimfans starteten die Grizzlies gleich im Anschluss ihre erste heiße Drangphase auf das Gästetor.
Und siehe da - nicht einmal zwei Minuten nach dem Führungstreffer der Gäste gelang auch schon der Ausgleich.
Jan Zurek schiesst Gästegoalie Cavallin durch die Schoner und Musial schiebt zum 1:1 ein.
In der Folgezeit wirkte der Regensburger Keeper, um es vorsichtig auszudrücken, etwas "wirr". Immer wieder verließ er in den unmöglichsten Situationen sein Gehäuse und legte sogar fast einen weiteren Gegentreffer auf.
Leider konnte der EHC keine der sich bietenden Chancen nutzen, um noch vor der Pause in Führung zu gehen.

2.Drittel
Das Sahnedrittel des Abends.
Nach gut einer Minute verwertete Zurek den Abpraller seines eigenen Schusses zum umjubelten 2:1.
Jetzt spielte nur noch der EHC und die Stimmung im Eispalast stieg und stieg...
In der 31.Minute passierte dann das, was bei anderen Vereinen eher aus Jux von den Fans gesungen wird, in Wolfsburg aber zum festen Bestandteil der laufenden Saison geworden ist: "Tor in Unterzahl".
3:1 durch Ladislav Karabin nach wunderbarer Vorarbeit von Jan Zurek.
Der Eispalast kochte und auf den Rängen wurde bis zur Drittelpause durchgefeiert.
Noch vor der Pausensirene gab's weiteren Zündstoff für die Party:
In der 38.Minute das 4:1 durch Christoph Paepke - Cavallin im letzten Drittel nur noch Zuschauer auf der Gästebank.

3.Drittel
Niedermeier nun im Tor der Gäste, doch Chancen sich auszuzeichnen hatte er nur noch wenige.
Das Spiel wurde nun etwas ruhiger und selbst als den Eisbären in der 47.Minute der Treffer zum 4:2 durch Markus Rohde gelang, schien es nicht so, als ob das Spiel noch einmal eine Wende erfahren sollte.
Zu sicher hatten die Grizzlies die Gäste im Griff - zu wenig wussten die Regensburger der Wolfsburger Dominanz entgegenzusetzen.
Der Stimmung auf der Tribüne tat das keinen Abbruch: Dort wurde hüben, wie drüben gefeiert und sowohl Grizzlies, als auch Eisbären ließen sich zu diversen Polonäsen hinreißen.
Ein gelungener Eishockeyabend fand ein würdiges und fröhliches Ende.


Mein subjektiver Eindruck:
Wunderbar.
Ein schön anzuschauendes Eishockeyspiel mit ungewohnt offensiv eingestellten Gästen.
Derartiges wird es in den Play offs wohl selten zu sehen geben - da wird sich wohl kaum ein Gegner dazu hinreissen lassen, derartig mitzuspielen.
(OK. Bietigheim hat offenbar keine Defensivstrategie im Playbook - das könnte lustig werden...)

Tor:
Marek weiter in Topform.
Kein verdeckter Schuss (und davon gab es einige) fand den Weg ins Grizzlygehäuse.
Der erste Gegentreffer ging auf's Konto der Abwehr, beim zweiten chancenlos.

Verteidigung:
Bares und Genze beim 0:1 zu zögerlich. Beide versuchen Cmunt die Scheibe abzunehmen, anstatt ihn mit Körperspiel zu stoppen und den Passweg zu blockieren.
Danach allerdings Abwehrverhalten vom Feinsten - von allen Akteuren in der Defensive.
Per-Anton Lundström mit seinem Heimdebüt:
Sagen wir's mal so: Wenn man den auf einen bestimmten gegnerischen Stürmer ansetzt, hat der Betroffene vermutlich nicht mehr viel zu lachen.
Sehr kraftvolles Körperspiel und klasse Arbeit an der Bande - wen der festgenagelt hat, der darf erstmal nur zuschauen. Schaun wir mal, wie er sich so entwickelt.

Sturm:
Die erste Reihe endlich wieder mit Durchschlagskraft. Jeder macht sein Tor - bestens.
Auch die anderen Reihen durchaus gefährlich und mit vorbildlicher Defensivarbeit.
Da gibt's nichts zu meckern.
Hervorzuheben ist auf jeden Fall Ladislav Karabin:
Ihm war die krankheitsbedingte Pause nicht nur nicht anzumerken, stattdessen lieferte er sogar eine seiner besten Leistungen der laufenden Saison ab. Mehr davon!

Fans:
Das komplette Spiel war stimmungstechnisch 1a.
Ich denke das war heute abend ein Spiel, wie wir es uns alle wünschen - die Stimmung war schon bevor unsere Grizzlies in Führung gingen bestens.
Einfach nur genial, was da momentan bei uns abgeht.
Ein Lob auch an die Regensburger Fans: Toll mitgefeiert und trotz Niederlage viel Frohsinn verbreitet - so muss das sein!mb

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