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EHC - EHC Straubing 1:4

In einer nicht wirklich mitreißenden Partie unterlagen einfallslose Grizzlies gegen eine diszipliniert und engagiert aufspielende Straubinger Mannschaft.
Nur selten konnte das Wolfsburger Team die Gäste effektiv unter Druck setzen, so dass an diesem Wochenende lediglich ein Punkt eingefahren werden konnte.

1.Drittel
Die ersten Minuten des Spiels gehörten eindeutig den Tigers, die sofort mit viel Einsatz und gut geordnet den Sturmlauf auf das Wolfsburger Drittel eröffneten.
Doch die Grizzlies im Glück:
In der 7.Minute konnte Samendinger einen schnellen Konter der erneut stark aufspielenden 4.Reihe zum 1:0 für Wolfsburg abschließen.
Der EHC in der Folgezeit bis Drittelende die spielbestimmende Mannschaft, allerdings ohne weiteren Torerfolg.

2.Drittel
Doch der Schwung der Wolfsburger sollte nicht anhalten.
Ein sehr durchwachsenes Drittel folgte, in welchem sich keine der beiden Mannschaften eine Blöße gab.
Beide Teams neutralisierten sich und nutzten die wenigen sich ergebenden Chancen nicht konsequent aus bzw. im Falle der Grizzlies war auch hin und wieder das Gestänge im Weg.
Das einzige Tor des Drittels fiel folgerichtig bei numerischem Ungleichgewicht:
Nach einer äußerst fragwürdigen Strafzeit gegen Tobias Samendinger (befand sich zur "Tatzeit" nicht einmal auf dem Eis) fackelten die Straubinger nicht lange und glichen mit einem wunderschönen Powerplaytreffer durch Janke zum 1:1 aus (34.Minute).
Unentschieden ging es auch zum zweiten Mal in die Kabinen.

3.Drittel
Nicht einmal zwei Minuten dauerte es, da hieß es auch schon 1:2 für die Tigers.
Nach einem Puckverlust des EHC im Straubinger Drittel konterten diese blitzschnell und Lavallee vollstreckte mustergültig.
Die Grizzlies nun zwar etwas bemühter, doch nach wie vor erschreckend einfallslos und im Aufbauspiel einfach nicht schnell genug, um die Straubinger Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen.
Das 1:3 durch Batherson in der 59.Minute besiegelte dann die Niederlage und brachte EHC-Goalie Mastic endgültig in Rage.
Offenbar war der Treffer aus dem Gewühl heraus seiner Meinung nach nicht regelkonform entstanden und diverse Provokationen durch Andreas Lupzig brachten das Fass dann zum Überlaufen - RUMMS lag das Tor auf dem Rücken...
Das emty-net goal durch Batherson zum 1:4 wenige Sekunden später war dann auch nur noch statistischer Natur...

 

Mein subjektiver Eindruck:
Kein schlechtes Spiel - trotzdem irgendwie öde.
Die Straubinger an diesem Abend einen Tick engagierter und meistens gedanklicher schneller.
Der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften war zwar bei weitem nicht so deutlich wie das Ergebnis, doch am Ende gingen die Tigers als verdiente Sieger vom Eis.
Hätte HSR Zupp in diesem fairen und eigentlich leicht zu leitenden Spiel die wenigen zu treffenden Entscheidungen nicht vergurkt, wäre vielleicht ein Punkt für Wolfsburg dringewesen - mehr aber beim besten Willen nicht.

Tor:
Marek in guter Form - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Zwischenzeitlich sehr sauer auf seine eigenen Vorderleute...zu Recht.

Verteidigung:
Ohne größere individuelle Fehler, aber als Einheit streckenweise äußerst unsortiert.
Allerdings war die Belastungshöhe am heutigen Abend unverhältnismäßig hoch, da die Wolfsburger Angriffsbemühungen zu oft frühzeitig im Konter der Gäste endeten.

Sturm:
Die 4.Reihe gewohnt engagiert, frisch und flott unterwegs.
Beim Rest ging leider über weite Strecken wenig zusammen.
Irgendwie fehlte den Beteiligten der letzte Biss und die notwendige Schnelligkeit, um die Straubinger Abwehr auszuhebeln.
Die hundertprozentigen Chancen blieben jedenfalls ungewohnt rar, so dass man sich auch kaum über das Auslassen solcher Chancen aufregen musste...wenigstens etwas.
Zehn starke Minuten im ersten Drittel reichen gegen keinen Gegner in der 2.Liga, schon gar nicht gegen die zur Zeit extrem starken Straubinger.

Fans:
Seit langer Zeit mal wieder nicht viel los auf den Rängen.
Lediglich HSR Zupp sorgte für den ein oder anderen Brüller...
Na, ja...Stimme schonen für Nauheim ;).mb