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PlayOff-Runde 2, Spiel 3 : EHC - SC Bietigheim 0:3

Auch das zweite Spiel im heimischen Eispalast ging am gestrigen Abend, diesmal mit 0:3, verloren.
Bis auf das Ausbleiben jeglicher Effizienz vor dem Tor, war das Spiel ein Abbild der ersten Partie am vergangenen Dienstag.
Der EHC steht jetzt mit dem Rücken zur Wand und muss im nächsten Spiel in Bietigheim siegen, um nicht vorzeitig aus dem laufenden Wettbewerb auszuscheiden.

1.Drittel
Die Grizzlies mit etwas mehr Druck zu Beginn des Spiels, als noch am Dienstag.
Doch selbst in doppelter überzahl wollte kein Treffer gelingen - zu harmlos waren die Versuche Scott Fankhouser im Gästetor zu überwinden.
Die Steelers hingegen clever:
Innerhalb kürzester Zeit verschoben sie dreimal das Tor, zweimal glasklar absichtlich. Die betreffenden Spieler simulierten hinterher eine Verletzung, um ihrer Strafe zu entgehen, und liefen anschließend wieder munter auf dem Eis umher.
HSR Dahle fiel drauf rein, genauso, wie er die zahlreichen Schwalben und Stockfouls auf Bietigheimer Seite fast völlig ungesühnt ließ.
In der Mitte des Drittels krönten die Bietigheimer ihre abgezockte Vorstellung mit zwei brilliant herausgespielten Treffern:
0:1 im Powerplay durch Teeple in der 9.Minute
0:2 durch Hinterstocker in der 11.Minute - Verteidiger Ronny Martin sah hier ganz, ganz alt aus...
Wolfsburg geschockt, doch immer noch mit Chancen - ein Treffer wollte aber nicht gelingen.

2.Drittel
Der EHC wieder etwas konzentrierter, doch mit fortschreitender Dauer des Rückstandes ging diese Ruhe schnell wieder abhanden und die erspielten Chancen wurden kläglich vergeben.
Bis auf ein oder zwei Ausnahmen brauchte Gästekeeper Fankhouser lediglich das untere Drittel seines Tors hüten - hohe Schüsse fast vollständig Fehlanzeige.
Das Gestochere vor dem Bietigheimer Gehäuse war kaum noch auszuhalten...

3.Drittel
Statt besser wurde das Spiel des EHC immer verkrampfter und unglücklicher - bis zum Ende des Spiels keimte keine Hoffnung mehr auf.
Beim 0:3 in der 59.Minute durch Mann im Powerplay hatte dann auch Mastic das Spiel wohl endgültig aufgegeben.

 

Mein subjektiver Eindruck:
Eishockey zum Abgewöhnen mit einem gut geölten Schiri...normalerweise hätte Bietigheim fast das gesamte erste Drittel nur in Unterzahl spielen dürfen.
Die Flugkünste der Herren Teeple, Mann und Elfring (Stock hatte das Gesicht nicht mal berührt!) waren an Widerlichkeit kaum zu überbieten - so macht Eishockey keinen Spaß.
Ich hoffe und bete für ein fünftes Spiel, nur um mich dann wahrscheinlich noch mehr über die Harmlosigkeit unserer Spieler vorm Tor aufzuregen, aber egal:
SO darf die Saison nicht zu Ende gehen! Diese Mannschaft hat uns so viel Freude bereitet - ich wünsche mir einen würdigen Abschluss.

Tor:
Marek mit solider Vorstellung - kein Vorwurf. Die Abwehr ließ ihn zweimal im Stich.
Der Fehler beim dritten Gegentor war mal so was von egal...

Verteidigung:
Teilweise einfach zu wenig Biss und zu langsam.
Ronny Martin beim zweiten Gegentreffer wie gelähmt...
Per-Anton leider nicht so effektiv, wie in den Spielen gegen Schwenningen - manchmal einfach zu langsam.

Sturm:
Im ersten Drittel noch mit viel Schwung, doch nach den Gegentreffern immer nervöser und unbeholfener.
Von der ersten Reihe nichts zu sehen.
Positives Gegenbeispiel: Christoph Paepke. Der einzige Spieler mit konstant guter Play-off Leistung.
Fankhouser könnte sich die Stockhand auch an die Hüfte nähen lassen - da würde immer noch kein Gegentreffer fallen...

Fans:
Stimmungsvoller Beginn, der allgemeiner Ratlosigkeit und Depression wich.
Ein einziger Treffer hätte wohl ungeahnte Energien freigesetzt - doch das war wohl zuviel verlangt.
Die zahlreichen Steelers-Fans hatten jedenfalls ihren Spaß an der abgezockten Leistung ihres Teams.
Was soll´s. Gewinnen wir halt noch mal in Bietigheim, um dann ein weiteres "grandioses" Heimspiel zu feiern.mb

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