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Starke Grizzlies unterliegen Kassel knapp mit 1:2

In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie durfte der EHC lange Zeit von Punkten träumen. Leider wurden die Grizzlies wieder einmal von den üblichen Verdächtigen geweckt: Jesse Fibiger glänzte mit gewohnt "unglücklichen" Aktionen, Mike Pudlick verschenkte mit lascher Einstellungen während der Begegnung und vor allem beim zweiten Treffer der Gäste fast im Alleingang die Punkte nach Hessen und Michael Henrich zeigte sich bemüht, aber immer noch ohne Bindung zum Spiel. Insgesamt also zu viele Ausfälle und zu wenig Tore, um den Gästen aus Kassel Paroli zu bieten.
Doppelt bitter, dass es bis Mitte des letzten Drittels trotzdem so ausgesehen hatte, als könne man gegen den Ligenprimus punkten.
Leider gesellte sich zur guten, aber unglücklichen Vorstellung der Gastgeber auch noch der erste richtige Aussetzer auf den Positionen der Schiedsrichter hinzu. Mussten unter den streckenweise ausschließlich falschen Entscheidungen der Linienrichter noch beide Mannschaften in gleichem Maße leiden, so schlug HSR Kleiners laxe Spielführung besonders den Wolfsburger Spielern auf die Gesundheit: Ein gebrochener Finger und zwei ausgeschlagene Zähne, bei keinerlei Strafen gegen die Gäste, konnten angesichts der Flut von Banden-, Stock- und Ellenbogenchecks die auf die Wolfsburger Spieler herabregneten noch als glimpflich bezeichet werden. Selbst als zunächst Wikström und später Regan nach Stockstich bzw. Stockendenstoß nach Luft ringend zu Boden gingen, sah der Referee sich nicht genötigt ein Zeichen zu setzen. Will man den Grizzlies überhaupt einen Vorwurf machen, dann den, dass sie die vorhandenen Spielräume nicht ebenfalls bis zum Exzess nutzten...aber wollte das wirklich jemand sehen?

 

1:0 Kaufmann (Simon - Wikström) 15.Min  
1:1 Klinge (Bannister - McNeil) 48.Min   
1:2 McNeil (Boisvert - Klinge) 60.