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Newsarchiv Saison 2015/2016

Grizzlys verpassen Nürnberg den Knockout - Finale!

  • Geschrieben von Martin
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Es war ein harter und am Ende doch wesentlich längerer Weg, als es zwischenzeitlich den Anschein gehabt hatte. Erst im dritten Anlauf gelang den Grizzlys, was in den Spielen 4 und 5 - teils spektakulär - noch daneben gegangen war. Wolfsburg verteidigte eine Führung endlich über die volle Distanz und sicherte sich mit einem knappen 1:2 Auswärtserfolg den vierten Sieg in dieser spannenden Serie! Nach der frustrierenden 86-Minuten-Pleite aus Spiel 5 starteten die Gäste aus Niedersachsen zunächst eher verhalten in dieses sechste Aufeinandertreffen. Nürnberg hingegen wollte vor heimischer Kulisse durch ein frühes Offensivspektakel die Weichen auf Sieg stellen, wirkte dabei vom Marathonsieg deutlich inspiriert. Doch mit viel Disziplin und etwas Glück hielten die Grizzlys dem Angriffswirbel der Gastgeber stand und mussten bis zur ersten Pause keinen Gegentreffer hinnehmen. Was sich gegen Ende des ersten Drittels bereits angedeutet hatte, wurde im zweiten Spielabschnitt immer mehr Gewissheit: Nun war die Zeit der Gäste angebrochen! So wirkte Furchners Treffer (27.) zum 0:1 auf die im Aufwind befindlichen Grizzlys natürlich wie ein Brandbeschleuniger, der dem Wolfsburger Team das kleine bisschen Extra-Power verschaffen konnte. Als die Gäste dann wenig später, reichlich unglücklich, in doppelte Unterzahl gerieten, schien sich das Blatt erneut zu wenden - doch weit gefehtl! Noch während Wolfsburg mit 3 Feldspielern agierte, eroberte Jimmy Sharrow im eigenen Drittel die Hartgummischeibe und zog im Stile eines waschechten Stürmers im Alleingang Richtung Nürnberger Tor. Humorlos versenkte der Wolfsburger Abwehr-Routiner das Spielgerät im Gehäuse der Gastgeber (36.) und ließ sich anschließend von seinem Team gebührend feiern. Dass es diesmal, trotz des frühen Anschlusstreffers der Ice Tigers (44.), zum erlösenden vierten Sieg reichte, verdankten die Grizzlys einmal mehr ihrer aufopferungsvollen Verteidigungs- und Blockarbeit und einem alles überragenden Torhüter in ihren Reihen. In einem wahren Herzschlagfinale wehrten die Gäste auch in den letzten Sekunden der Partie alle Nürnberger Bemühungen erfolgreich ab und zogen somit ins diesjährige Finale gegen den EHC Red Bull München ein. Ganz nebenbei sicherte sich das Team von Pavel Gross die erstmalige Teilnahme an der Champions Hockey League, was zur kommenden Saison für viele Spieler und Fans eine völlig neue Erfahrung mit sich bringen wird. Bis dahin steht in den nächsten Wochen allerdings der Kampf um den ersten DEL-Meistertitel für Wolfsburg unumstritten im Mittelpunkt aller Gedanken und Bemühungen.     

 

0:1 Furchner (Haskins - Reiss) 27.Min
0:2 Sharrrow 36.Min SH 4-5
1:2 Heatley (P. Reimer - Pföderl) 44.Min

Auch das vierte Finalspiel geht verloren - München Meister

  • Geschrieben von Martin
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Mit gerade einmal vier nominellen Verteidigern machte sich Wolfsburg daran, endlich einmal ein Finalspiel für sich zu entscheiden. Es sollte beim Versuch bleiben. Stark dezimiert (Krupp. Wurm, Seifert, Bina, Rosa, Pfohl) und mit zusätzlich stark angeschlagenen Akteuren unter den Spielenden hielten die Grizzlys zwei Dritteln aufopferungsvoll dagegen. Dabei erlebte das erste Drittel nach der Münchner Führung (10.) eine besonders wilde Schlussphase: In Unterzahl glich Wolfsburgs Voakes zunächst aus (17.). Während die Halle noch feierte gelang den Gästen jedoch der Powerplaytreffer durch Wolf (18.), wenige Sekunden später stellte Gerrit Fauser den Ausgleich wieder her. Schwer beeindruckt vom eigenen Team gingen die Fans der Grizzlys in die erste Pause...und waren nach 34 gespielten Minuten sogar noch euphorischer, als "Magic" mit seinem zweiten Treffer die Hausherren sogar in Führung bringen konnte. Die Antwort der Gäste ließ hingegen nur knapp drei Zeigerumdrehungen auf sich warten. Kastners Treffer (37.) stellte die Begegnung zum Schlussdrittel praktisch wieder auf Anfang. Nicht gut für die verzweifelt kämpfenden Gastgeber, die in diesem letzten Spielabschnitt schon aus Kraftgründen eine Führung dringend benötigt hätten. Zwei Münchner Treffer sollten das Schicksal der Grizzlys und den Meistertitel für die Brausebullen besiegeln. Dass an dieser Stelle mit Steve Pinizotto ausgerechnet ein Spieler involviert war, der zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr Teil der Serie hätte sein dürfen - es gereichte der Liga nicht unbedingt zur Ehre. Dabei ließ der Gescholtene auch in dieser Partie keine Gelegenheit aus, um die Atmosphäre zu vergiften. Erst wegen Schwalbe hinausgestellt, provozierte er nach seinem Tor zum 3:5 auch noch die Wolfsburger Bank.
Somit bleibt am Ende nur die Gratulation an den Meister aus München und die Würdigung der mehr als grandiosen Leistung des wirtschaftlich deutlich schlanker aufgestellten Vizemeisters aus der Volkswagenstadt.

Wir sind verdammt stolz auf Euch, Jungs! Ihr habt wieder einmal gezeigt, zu was ein eingeschworenes Team fähig ist und uns diese Spielzeit unglaublich viel Freude bereitet. Wenn die Trauer verflogen ist, wird sich so schnell wie nie die Vorfreude auf Euch und die nächste Saison einstellen. Ein riesengroßes "Dankeschön" dafür!
 

0:1 Söderholm (Christensen - Kahun) 10.Min
1:1 Voakes (Fauser) 17.Min SH 4-5
1:2 Wolf (Kahun - Dehner) 18.Min PP 5-4
2:2 Fauser (Voakes - Aubin) 18.Min
3:2 Voakes (Hambly) 34.Min PP 5-4
3:3 Kastner (St-Denis) 37.Min
3:4 Aucoin (Pinizzotto - Seidenberg) 48.Min
3:5 Pinizzotto 51.Min

 

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Grizzlys kassieren dritte Niederlage im Finale

  • Geschrieben von Martin
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Es war die bisher deutlichste Angelegenheit zwischen den beiden Kontrahenten um den diesjährigen Meistertitel. Wolfsburg hatte erneut große Probleme, das eigene Powerplay ans Laufen zu bekommen und kam nie wirklich in diese Partie hinein. Zwar bewegten sich beide Teams taktisch durchaus auf Augenhöhe, doch in der Erzeugung von klaren Torchancen hatten die Brausebullen die Nase vorn. War bei Mauerer 1:0 noch etwas Scheibenglück im Spiel gewesen (gut abgefälscht), so zogen die Münchner mit ihrem 2:0 Wolfsburg endgültig den Zahn. Zuerst beförderte Sportsmann Pinizotto den Rookie des Jahres per Ellenbogencheck ins Krankenhaus, dann legte er in der weiterlaufenden Spielsituation für seinen Kollegen Jeremy Dehner mustergültig auf. Alles unter den (fest geschlossenen) Augen der vier Offiziellen. Nach Krupp, Seifert, Furchner und Bina droht den Grizzlys nun den nächste schwerwiegende Ausfall, so dass der erste Sieg in einem Finalspiel in weite Ferne zu rücken scheint.
Dem 3:0 durch Christensen (52.) ließen die Grizzlys dann endlich auch etwas Zählbares folgen. Hamblys 3:1 hatte (bei 6 gegen 4 auf dem Eis erzielt) allerdings nur statistische Bedeutung. Jaffrays Schuss ins leere Tor (60.) der Gäste beseitigte schließlich die Restzweifel an einem weiteren Münchner Sieg. Es bleibt abzuwarten, ob Wolfsburg mit etwaigen Anträgen beim Disziplinarausschuss der DEL die Sperren von Pinizotto und Smaby erwirken kann. Neben bereits erwähnter Aktion hatte Smaby zudem Gerrit Fauser per Check gegen den Kopf kurzfristig angeknockt - ebenfalls ohne die Aufmerksamkeit der sonst brauchbar leitenden Referees zu erregen...
 
1:0 Maurer (Smaby - Wörle) 11.Min
2:0 Dehner (Pinizotto - Aucoin) 30.Min
3:0 Christensen (Aucoin - Seidenberg) 52.Min PP 5-4
3:1 Hambly (Sharrow - Voakes) 57.Min PP 6-4 EA 
4:1 Jaffry (Pinizotto - Seidenberg) 60.Min ENG

Bittere Heimniederlage im 2.Finalspiel

  • Geschrieben von Martin
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Nach einem Traumstart mit frühen Toren durch Aubin (2.) und Mayer (6.) gab Wolfsburg die Partie letztlich doch noch aus der Hand. Sicherlich war viel Pech im Spiel gewesen, so wie beim ersten Tor der Gäste, als ein hoher Stock gegen Wolfsburgs Goalie nicht gepfiffen wurde (9.). Der Schlag auf den Kopf hatte Brückmanns Maske gelockert: Noch während der Schlussmann der Grizzlys reklamierte und ihm die Maske vom Gesicht rutschte, schlug der Puck zum Anschlusstreffer für die Gäste ein. Red Bull kam nun besser ins Spiel, nutzte eine unsortierte Phase der Grizzlys zum Doppelschlag im zweiten Spielabschnitt dieser hart umkämpften Partie. Den Treffern von Pinizotto (33.) und Seidenberg (34.) hatten die Hausherren nur jede Menge ausgelassene Überzahlgelegenheiten entgegenzusetzen. Der vermeintliche Ausgleichstreffer durch Jeff Likens fand indes keine Anerkennung, da Mayer den Puck mit einer Schlittschuhbewegung in Richtung Tor abgelenkt hatte. Die bisher nötige Kickbewegung ist nach einer nationalen (!) Regeländerung weggefallen.  Im Schlussabschnitt zeigten die Gäste aus München dann, wie man ein Powerplay möglichst gewinnbringend nutzen sollte. Erneut binnen einer Minute versetzten sie den Grizzlys mit Treffer in doppelter und einfacher Überzahl den endgültigen Todesstoß. Doch noch wollte sich das Team von Pavel Gross nicht geschlagen geben! Durch Sharrows Knaller zum 3:5 keimte fünf Minuten vor dem Ende noch einmal vage Hoffnung bei den heimischen Fans auf, die sich gut eine Minute vor dem Ende noch einmal verstärken sollte. Mark Voakes hatte das Spielgerät durch die Schoner des überragend haltenden Leggio ins Tor bugsiert, die Schlussoffensive der Grizzlys brachte aber kein weiteres Tor auf die Anzeigentafel.
Somit liegt Wolfsburg nun mit 0:2 in der Serie hinten und muss vermutlich verletzungsbedingt auf Robbie Bina und Sebastian Furchner verzichten. Angesichts vieler ausgelassener Chancen nur das Sahnehäubchen auf einer auf Seiten der Grizzlys von Pech und "interessanten" Schiedsrichterentscheidungen geprägten Partie. 
 

1:0 Aubin (Fauser) 2.Min
2:0 Mayer (Wallace - Höhenleitner) 6.Min
2:1 Dehner (Seidenberg - Jaffray) 9.Min
2:2 Pinizzotto 33.Min
2:3 Seidenberg (Jaffray - Wolf) 34.Min
2:4 Jaffray (Aucoin - Söderholm) 53.Min PP 5-3
2:5 Kahun (Wolf - Sparre) 54.Min PP 5-4
3:5 Sharrow (Haskins - Pfohl) 55.Min
4:5 Voakes (Wallace) 59.Min EA
 

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Wolfsburg unterliegt im 1.Finale mit 2:1 n.V.

  • Geschrieben von Martin
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Obwohl die Gastgeber sich in bestechender Form präsentierten, konnten die Grizzlys sich schließlich eine Chance auf den ersten Sieg in dieser Serie erarbeiten. Die ersten Minuten der Begegnung deuteten bereits an, was München von Nürnberg unterscheiden wird: Tempo, Spielkultur und Defensivverhalten der roten Bullen fanden auf einem noch höherem als dem bisher gesehenen Niveau statt. Es dauerte fast bis zum ersten Pausenpfiff, bis die Gäste aus Niedersachsen ein wenig in der Partie angekommen waren und endlich eigene Offensivakzente setzen konnten. Da hatte Red Bull allerdings schon zahlreiche Torchancen ausgelassen und das erste Tor der Serie durch Jérôme Samson (12.) erzielt. Im Mitteldrittel kämpfte sich Wolfsburg zusehends in die Partie und legte in Sachen Laufarbeit und Härte endlich den ersten Play-off Gang ein. Bis zum Ende der regulären Spielzeit erarbeiteten sich die Gäste somit immer wieder kleine Druckphasen, die schließlich mit dem Ausgleich durch Andy Reiss (47.Min) belohnt werden sollte. Zuvor hatte Höhenleitner die Riesenchance zum frühzeitigen Ausgleich (40.) in Unterzahl (!) liegengelassen, kurz vor Ende der regulären Spielzeit traf Mark Voakes beide Innenpfosten. Zum perfekten Auswärtsspiel fehlte schlicht und ergreifend das zweite Tor. München hatte insgesamt die höheren Spielanteile verbuchen können, während Wolfsburg sich mit aufopferungsvoller Defensivarbeit und einem überragenden Goalie im Spiel halten konnte. Pünktlich zum Start der Verlängerung übernahm München allerdings wieder deutlicher das Ruder und konnte in der 72.Minute eine Überzahl zum entscheidenden Treffer durch Jeremy Dehner nutzen. Der Heimvorteil bleibt somit voererst in Münchner Hand, die Grizzlys streben ihrerseits nun am Sonntag den Ausgleich in der Serie an. 
 
 

1:0 Samson (Pinizzotto - Aucoin) 12.Min
1:1 Reiss (Aubin - Fauser) 47.Min
2:1 Dehner (Kahun - Samson) 72.Min PP 5-4

 
 

Überstunden zahlen sich nicht aus - 2:3 n.V.

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys waren erneut nah dran den Gast aus Nürnberg in den Urlaub zu schicken, doch wieder wehrten sich die Ice Tigers spät, aber erfolgreich.
In dieser Serie tobt ein gnadenloser Abnutzungskampf, den stets das Team mit dem letzten bisschen mehr an Druck für sich zu entscheiden scheint. Als Wolfsburg im Auftaktdrittel seine defensive Ordnung schmerzlich hatte vermissen lassen, versäumten die Gäste zunächst die Fortsetzung ihres erfolgreichen Schlussdrittels aus Spiel Nr.4. Alle Chancen, die sich aus teils abenteuerlichen Fehlpässen der Grizzlys oder ebenso wirren Stellungsfehlern ergaben, blieben dabei ungenutzt. Ab der 21.Spielminute kam dann auch Wolfsburg endlich in dieser Partie an, machte es prompt besser als der zuvor überlegene Kontrahent. Mulocks Treffer (30.) zum 1:0 eröffnete die erste Drangphase der Hausherren, die in Christoph Höhenleitner drei Minuten später auch den nächsten Torschützen auf ihrer Seite hatten. Nachdem Wolfsburgs Urgestein im ersten Spielabschnitt einen Penaltyschuss nicht verwandeln konnte, hängte sich "Höhi" entsprechend wie ein Besessener in diese hart geführte Partie hinein. Per Doppelschlag (48./49.) meldeten sich die Franken dann eindrucksvoll zurück. Erst zimmerte Alex Oblinger den Puck knallhart in den Winkel, 30 Sekunden später staubte sein Teamkollege Brandon Segal cool zum Ausgleich ab.
Da es in der Folgezeit keine weiteren Treffer zu bejubeln gab, ging es zum ersten Mal in die Verlängerung, die unter der frenetischen Anfeuerung der über 4000 Fans ebenfalls torlos vorüberging - natürlich nicht ohne diverse Schockmomente auf beiden Seiten. Erst die zweite Verlängerung sollte nach über 85 gespielten Minuten die Entscheidung in dieser hochklassigen und extrem spannenden Partie bringen. Die erste (!) Strafzeit in der gesamten Partie (vorher lediglich der besagte Penalty gegen Nürnberg) fand in Mark Voakes den ungücklichen Empfänger. Zwar überstanden die Grizzlys die folgende Unterzahl mit aufopferungsvollem Kampf, doch schon wenige Augenblicke später nutzte Nürnbergs kapitän eine Unachtsamkeit der Gastgeber zum Alleingang auf das Wolfsburger Tor. Das späte 2:3 ließ schließlich die rund 100 mitgereisten Gäste in Glückseligkeit versinken, der bis dahin überragend unterstützenden Kulisse der Grizzlys blieb nur ungläubiges Kopfschütteln.


1:0 Mulock (Pfohl - Hambly) 30.Min
2:0 Höhenleitner 33.Min
2:1 Oblinger (Joslin) 48.Min
2:2 Segal (Nowak - Pfleger) 49.Min
2:3 P. Reimer (Nowak - Beskorowany) 86.Min

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Wolfsburg verschenkt vierten Sieg

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys und die frühe Drei-Tore-Führung werden offenbar keine Freunde mehr. Nachdem Wolfsburg die Gastgeber über rund 30 Minuten perfekt unter Kontrolle gehalten hatte, brachten sich die Gäste durch Nachlässigkeiten selber aus dem Konzept. Bei eigener Überzahl gestatteten sie Gästekapitän Reimer einen Soloauf auf ihr Gehäuse (31.), was dieser prompt mit dem 1:3 zu bestrafen wusste. Die Grizzlys, zu diesem Zeitpunkt mit 0:3 in Führung und offenbar gedanklich schon im Finale, konnten dem folgenden Sturmlauf und der aufkeimenden Euphorie nun nicht mehr gewohnt souverän Herr werden. Zwar beantwortete Höhenleitner kurz vor der zweiten Pause Murleys (38.) Anschlusstreffer mit seinem zweiten Tor des Abends (39.), doch die Konzentration auf Seiten der Grizzlys schien zu diesem Zeitpunkt schon arg in Mitleidenschaft gezogen. Nürnberg glich zu Beginn des Schlussabschnitts die Partie mittels Doppelschlag (42./45.) unangenehm schnell aus und wusste auch in der Folgezeit durch mehr Härte und Zug zum Tor zu überzeugen. Minutenlang blieben die Gäste aus Niedersachsen ohne eigenen Torschuss und konnten erst nach Martinovics Führungstreffer (52.) den einen oder anderen Akzent in dieser rassigen Begegnung setzen. Zu wenig, um die völlig außer Kontrolle geratene Partie wieder in gewünschte Bahnen zu lenken und wenigstens eine Verlängerung zu erzwingen. Nach den letztjährigen Erfahrungen gegen Mannheim und den diesjährigen Eindrücken kann die Devise für kommende Aufgaben nur heißen: Spiel defensiv und diszipliniert gestalten, den Forecheck NIEMALS einstellen und kein Offensivspektakel zulassen oder gar selber starten. Spiel Nr.5 findet nun am kommenden Freitag in der heimischen Eisarena statt und verspricht erneut ein echter Krimi zu werden. Den nervenschonenden Weg ins Finale haben die Grizzlys jedenfalls bereits beerdigt - Nürnberg dürfte nun lebendiger als je zuvor in Wolfsburg antreten!
 
 

0:1 Fauser (Haskins - Voakes) 4.Min PP 5-3
0:2 Aubin (Likens - Voakes) 28.Min
0:3 Höhenleitner (Mayer - Reiss) 29.Min
1:3 P. Reimer 31.Min SH 4-5
2:3 Murley (Segal - Printz) 38.Min
2:4 Höhenleitner (Mayer - McLean) 39.Min
3:4 Foster (Murley) 42.Min
4:4 Murley (Ehliz) 45.Min
5:4 Martinovic (Pföderl) 52.Min

 

Grizzlys holen Matchpucks - 3:0 gegen Nürnberg

  • Geschrieben von Stephanie
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Spannend bis zur letzten Minute. Wie schon beim Gastspiel in Nürnberg reichte den Grizzlys ein einziger Treffer, um die Franken zur Verzweiflung zu treiben. Ein hervorragender Brückmann im Tor und eine noch bessere Verteidigung davor - selten kamen die Nürnberger zur Entfaltung, meist war für sie schon an der blauen Linie des Gegners Schluss. Was aufs Tor kam wurde entweder geblockt oder von Wolfsburgs Goalie weggefischt. Den ersten dicken Fehler im Spielaufbau nutzen die Hausherren eiskalt aus, um durch Widing mit 1:0 in Führung zu gehen (13.Min). Nürnberg rannte an und prallte immer wieder am Wolfsburger Abwehrbollwerk ab. Schön war das Spiel nicht anzusehen, aber die Zeit fürs Schönspielen ist mit Ende der Hauptrunde bekanntlich abgelaufen. Was auch immer die Nürnberger versuchten, Wolfsburg hatte die Antwort parat und konnte den knappen Vorsprung geduldig über die Zeit retten.

Ein "hoher Stock mit Verletzungsfolge" bescherte den Gästen kurz vor Ende des dritten Drittels schließlich eine fünfminütige Überzahlsituation. Nürnberg riskierte nun alles und nahm zusätzlich den Torwart vom Eis, um mit 6 Spielern gegen 4 Wolfsburger den Ausgleich zu erzwingen. Leider hatten sie die Rechnung ohne "Magic" Voakes gemacht. Wie schon in Spiel zwei demonstrierte er seine Zielsicherheit und traf über das gesamte Spielfeld hinweg ins leere Tor zum 2:0 (59.Min). Nürnberg beorderte Goalie Beskorowany erneut auf die Spielerbank, Voakes bedankte sich auf seine Art und beendete den Abend mit seinem zweiten Empty-Net-Treffer.
Dienstag kann Wolfsburg nun schon das Finale erreichen: Es muss nur noch ein Sieg aus den nächsten vier Spielen her, um den größten Vereinserfolg nach 2011 zu erreichen. Das Spiel wird wieder auf ServusTV übertragen, das Strike Bowlingcenter bietet wieder ein Public Viewing an.

1:0 Widing (Furchner - Haskins) 13.Min
2:0 Voakes (Bina - Hambly) 59.Min SH 4-6 ENG
3:0 Voakes (Fauser) 60.Min SH 4-6 ENG

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Monsterdefensive bringt zweiten Halbfinalsieg!

  • Geschrieben von Martin
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Keine 24 Stunden vor Anpfiff erfuhr Wolfsburgs Sebastian Vogl von seinem ersten Einsatz in den diesjährigen Play-offs. Was er dann im zweiten Duell mit den Nürnberger Ice Tigers zeigte, versetzte Team und Fans der Grizzlys in pure Verzückung...und den Gegner in schiere Verzweiflung. Nachdem Nürnberg mit viel körperlicher Präsenz und hoher Aggressivität in diese wichtige Partie gestartet war, kämpften sich die Gäste aus Niedersachsen von Minute zu Minute besser in die Begegnung hinein. Aubins Führungstreffer (7.) setzte die erste Duftmarke der Grizzlys, die nach einer Spieldauerstrafe gegen Nürnbergs Kapitän Patrick Reimer (11.) sogar die Chance auf eine weitaus deutlichere Führung bekamen. Reimer hatte an der Spielerbank versucht den dort stehenden Gerrit Fauser zu checken, prallte dabei ungeschickt ab und riss im Fallen seinen Schläger unabsichtlich hoch. Der folgende Treffer am Ohr des Wolfsburgers führte zur blutenden Platzwunde und zur korrekt verhängten Spieldauerstrafe (Verletzung eines Gegenspielers durch hohen Stock - sorgloser und nicht unabsichtlicher Umgang mit dem Stock, da vorhergehende aggressive Aktion durch Reimer). Doch die allgemeine Aufregung über diese, eigentlich klar geregelte, Situation schien die Gastgeber eher zu motivieren, als dass sie die Grizzlys beflügelte. Während der fünfminütigen Überzahl wirkten Wolfsburgs Überzahlexperten ausgesprochen fahrig. Nürnberg hingegen erarbeitete sich mit viel Leidenschaft das Momentum, nahm den Schwung mit in die Schlussphase des Drittels und netzte noch vor der ersten Sirene zum 1:1 durch Segal (18.) ein. Etwas glücklich, aber durchaus verdient, gingen die Gastgeber mit diesem Spielstand in den Rest der Partie und nahmen die Grizzlys immer wieder unter Dauerbeschuss. Doch der brillant aufgelegte Sebastian Vogl im Tor der Gäste und eine vorbildliche und diszipliniert arbeitende Wolfsburger Mannschaft machten sämtliche Versuche der Ice Tigers zunichte. Im Gegenteil: Kurz vor der zweiten Pause war es der erneut groß aufspielende Kapitän der Grizzlys, der mit einer schönen Einzelleistung den zweiten Treffer seiner Mannschaft vorbereiten konnte. Erst legte er sich den Puck über Bande selbst ins Drittel der Gastgeber vor, ackerte sich in Position und bediente schließlich den an der blauen Linie wartenden Armin Wurm. Dessen Schuss wurde vom hochspringenden Jeff Likens unhaltbar in die Maschen des Nürnberger Tors abgefälscht - der Schock für die Gastgeber war perfekt.
Alles Anrennen der Ice Tigers nützte schließlich nichts: Mark Voakes' Schuss ins leere Tor (60.) beendete diesen für die Franken äußerst frustrierenden Abend. Wolfsburg hatte in einer aufopferungsvollen Abwehrschlacht dem Dauerdruck der Gastgeber standgehalten und unter großem körperlichen Einsatz (geblockte Schüsse ohne Ende) den zweiten Sieg in der Serie nach Hause gebracht.

 

0:1 Aubin (Sharrow) 7.Min
1:1 Segal (Foster - Weber) 18.Min
1:2 Likens (Wurm - Haskins) 39.Min
1:3 Voakes (Hambly) 60.Min ENG

Grizzlys starten mit 6:2-Sieg ins Halbfinale

  • Geschrieben von Stephanie
  • Zugriffe: 1933

Nur in den ersten 15 Minuten hatten die Nürnberger so etwas wie Zugriff auf das Spiel und konnten gar die Führung erzielen. Dann kamen die Grizzlys in Fahrt und setzten den diesjärigen Halbfinalgegner den Rest des Spiels unter Dauerdruck. Die Nürnberger reagierten ihrerseits auf das Anstürmen mit Undiszipliniertheiten, die allesamt in die Kategorie "Ultradämlich" fielen. So konnten die Grizzlys noch vor dem ersten Pausentee, wenn auch etwas schmeichelhaft, ausgleichen, um im zweiten Drittel wie verwandelt aus der Kabine zu kommen. Coach Pavel Gross hatte scheinbar die richtigen Worte gefunden: Drei Tore in fünf Minuten sorgten für die Vorentscheidung. Selbst als die Gäste in der 35. Minute noch einmal auf 4:2 verkürzen konnte stellten die Grizzlys postwendend den alten Vorsprung dank einer erneuten Überzahlsituation wieder her. Mit 5:2 ging es in die zweite Pause. Im letzten Drittel zeigte sich das bereits bekannte Bild: Nürnberg bremste sich immer wieder durch überflüssige Strafen aus und Wolfsburg machte das Tor. In der 45. Minute konnte Daniel Widing endlich seine Torflaute beenden und setzte mit dem 6:2 den Schlusspunkt in einer Partie gegen erstaunlich planlos agierende Nürnberger.
Morgen geht es schon weiter in der Serie: Alle, die unser Team nicht vor Ort unterstützen können, haben dann - genau wie bei Spiel 4 - die Möglichkeit die Partie ab 19:15h bei ServusTV anzuschauen und/oder dem genialen EHC Fan-Radio zu lauschen.

 

0:1 Ehliz (Printz - Martinovic) 11.Min
1:1 Bina (Voakes - Dibelka) 17.Min
2:1 Furchner (Haskins - Reiss) 24.Min
3:1 McLean (Haskins - Fauser) 27.Min PP 5-4
4:1 Aubin (Voakes) 29. Min
4:2 Martinovic (Steckel - Pföderl) 35.Min
5:2 Voakes (Aubin - Pfohl) 36.Min PP 5-4
6:2 Widing (Haskins - Wurm) 45.Min

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Der Spielbericht entällt aus beruflichen Gründen

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