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Grizzlies kehren mit 6:2 Heimsieg in die Erfolgsspur zurück

1112 spieltag48_smallZunächst waren es die Gäste aus Köln, die den wacheren Eindruck hinterließen. Der EHC hingegen kam in den ersten 20 Minuten der Begegnung kaum in Gang und vor allem ständig einen Schritt zu spät. So auch bei den beiden Treffern der Haie, die deutlich sichtbar um die letzte Play-off Chance kämpften. Zweimal hatte Gästestürmer Schütz völlig freistehend verwandeln können, während den Gastgebern irgendwie der letzte Biss im Zweikampf fehlte. Das sollte sich, zum Glück, aber bald ändern: Nach dem etwas glücklichen Anschlusstreffer noch vor der ersten Sirene, kamen die Grizzlies mit reichlich Feuer aus den Kabinen und setzten Köln sofort mächtig unter Druck. Dem schnellen Ausgleich (22.) folgte zur Mitte des Spiels sogar der Führungstreffer, so dass das Momentum nun deutlich auf Seiten der Wolfsburger zu finden war. Doch dann folgte der Auftritt von Hauptschiedsrichter Steffen Klau, der die Grizzlies ab der 38.Minute konsequent mit Unterzahlspielen "versorgte". Nach zwei einfachen Strafen und einer 5 + Spieldauerstrafe gegen Benedikt Kohl, die der Referee zunächst nicht einmal als Vergehen beurteilt hatte, platzte dem Wolfsburger Publikum endgültig der Kragen - die Eisarena kochte! Dank einer mehr als beherzten Abwehrleistung, einem überragenden Daniar Dshunussow und der konsequenten Unterstützung ihrer Fans überstanden die Grizzlies sogar eine zweiminütige doppelte Unterzahl und weitere drei Minuten einfache Unterzahl schadlos. Eine dumme Aktion von Doppeltorschütze Schütz beendete die fünfminütige Überzahl der Gäste schließlich frühzeitig und Wolfsburg gelang im Anschluss sogar in eigener Überzahl ein weiterer Treffer. Bemerkenswert: HSR Klau schickte in der 49.Minute mit Nathan Paetsch (2+10) einen weiteren der wenigen Wolfsburger Verteidiger frühzeitig vom Eis, so dass die Gastgeber die Partie mit drei gelernten Verteidigern zu Ende bringen mussten! Doch auch das half den Haien am Ende nicht. Der EHC machte mit zwei weiteren Treffern den Sack frühzeitig zu und die Gäste dürfen sich die diesjährigen Play-offs nun vermutlich im Fernsehen angucken...
Neben Torhüter Dshunussow spielt sich mittlerweile ein anderer Grizzly immer weiter ins Rampenlicht: David Laliberté, der lange Zeit kaum zu überzeugen wusste, ist mittlerweile Wolfsburgs zweitbester Torschütze. Nicht zuletzt wegen seines gestrigen Hattricks (alle Treffer bei 5 gegen 5) ist Wolfsburgs Überzahlspezialist deutlich im Aufwind und nutzt die Personalmisere der Wolfsburger damit am eindrucksvollsten. 

0:1 Schütz (Gogulla - Müller) 7.Min PP 5-4
0:2 Schütz (Gogulla - Pettinger) 15.Min
1:2 Degon (Furchner - Hospelt) 17.Min
2:2 Laliberté (Beardsmore - Foster) 22.Min
3:2 Beardsmore (Milley - Höhenleitner) 30.Min
4:2 Laliberté (Foster - Bina) 48.Min
5:2 Milley (Laliberte - Paetsch) 49.Min PP 5-4
6:2 Laliberté 52.Min

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