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Newsarchiv Saison 2012/2013

4:2 in Köln beendet verrückte, aber schöne Saison

  • Geschrieben von Martin
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1213 pohf spiel3 smallWie schon im ersten Spiel der Halbfinalserie präsentierten sich die Gastgeber aus Köln als souveränes und abgeklärtes Heimteam und nutzten ihre Chancen obendrein eiskalt aus. Wolfsburg hielt sich mit einem 1:0 Rückstand nach dem ersten Drittel zwar im Spiel, doch bereits Gogullas schneller Überzahltreffer in der Anfangsminute des Mitteldrittels zeigte, wo die Reise hingehen würde: In die Sommerpause.
Zu deutlich fehlte dem Team von der Aller der letzte Biss, das letzte bisschen Aggressivität, um gegen die erneut sehr strukturiert, ruhig, aber schnell agierenden Kölner eine Chance zu haben. Nach drei Monaten voller Endspiele schienen die Grizzlies mental am Ende ihre Kraft, wobei besonders die Leistungsträger der ersten beiden Reihen deutliche Erschöpfungszeichen offenbarten. So konnten lediglich Wolfsburgs nominell dritte und vierte Reihe noch ihre gewohnte Schlagzahl durchhalten und, wie schon in der ersten Begegnung, als einzige Zählbares aufs Scoreboard bringen. Doch die Treffer von Adrian Grygiel und Levi Nelson bedeuteten am Ende lediglich Ergebniskosmetik in einem früh entschiedenen Spiel.
Trotzdem überwiegen in der Rückschau, besonders auf das Kalenderjahr 2013, die positiven Eindrücke mit der sensationellen Aufholjagd auf Platz 10, dem beeindruckenden Sieg über die Ice Tigers aus Nürnberg in den Pre-Playoffs und dem alles überstrahlenden Sieg in der Serie gegen den Hauptrundenprimus aus Mannheim mit dem die Grizzlies letztendlich ein Stück DEL-Geschichte schreiben konnten.
Frei nach dem Motto: "Wenn sie uns schon immer wieder unsere besten Spieler wegkaufen, dann schmeißen wir sie wenigstens aus den Play-offs!".

Allein für die Serie gegen Mannheim, aber auch für die vielen anderen begeisternden Momente dieser Saison möchten auch wir vom Web-Team dem diesjährigen Team aus Fansicht noch etwas mit in die Sommerpause geben:

Danke, Danke, Danke! 
Wir haben in schweren Zeiten zu Euch gehalten, doch dass Ihr es uns so zurückgezahlt habt, ist nicht selbstverständlich!
Wir freuen uns auf die nächste Saison, in der wir viele von Euch wieder zu uns zählen dürfen - genießt Euren verdienten Urlaub!

1:0 Tjernqvist (Holmqvist - Gogulla) 6.Min PP 5-4
2:0 Gogulla (Tjernqvist - Holmqvist) 21.Min PP 5-4  
3:0 Robinson (Krupp - Tjernqvist) 32.Min  
4:0 Stephens (Robinson - Holmqvist) 36.Min
4:1 Grygiel (Nelson - Blanchard) 38.Min
4:2 Nelson (Polaczek) 55.Min

Starke Grizzlies scheitern am Abschluss - 0:1 gegen Köln

  • Geschrieben von Martin
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1213 pohf ehc kec spiel2 smallDa waren sie ja zum Glück wieder: Die Grizzlies, wie man sie aus den vergangenen Wochen kannte. Kein Vergleich zum eher seltsamen Auftritt in der Lanxess Arena war es, was das Wolfsburger Team dem ausverkauften Haus zu präsentieren wusste. Von der ersten Minute an nahm das Team von Pavel Gross den Kampf an und steigerte sich im Mitteldrittel bis zur völligen Kontrolle der Partie. Dass am Ende auf Wolfsburger Seite nicht ein einziges Mal gejubelt werden durfte, war einerseits der streckenweise vorbildlichen Abwehrarbeit der Gäste, andererseits purem kristallklarem Pech geschuldet war. Drei Kracher ans Lattenkreuz und ein Pfostentreffer, dazu reihenweise suboptimal vollendete gute Einschussmöglichkeiten machten den Kölner Minimalistensieg letztlich möglich. Minards Tor aus der 8.Spielminute wurde zum Leidwesen der Grizzlies somit bereits das spielentscheidende in dieser durchweg sehenswerten und intensiven Partie. Für den EHC wird es mit dem 0:2 Rückstand in der Serie nun ganz schwer, dem Ganzen im dritten Aufeinandertreffen - wieder in Köln - doch noch die ersehnte Wende zu geben. Zu dominant traten die Haie in dieser Saison vor heimischem Publikum auf, als dass der vorzeitige Finaleinzug wirklich fraglich erscheint.

0:1 Minard (Gogulla - Falk) 8.Min

7:2 Auftaktniederlage - Grizzlies beziehen Prügel in Köln

  • Geschrieben von Martin
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1213 pohf spiel1 smallZahm, satt und unkonzentriert  - so hatte man die Grizzlies im Jahre 2013 eigentlich noch nie zu Gesicht bekommen. Doch im ersten Spiel der Halbfinalserie gegen den Tabellenzweiten aus der Domstadt machten die Gäste aus Wolfsburg genau diesen Eindruck. Weder vor noch nach dem glücklichen Führungstreffer der Haie gelang es dem Team von Pavel Gross auch nur für wenige Minuten so etwas wie einen Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Köln hingegen spielte hochkonzentriert, gut strukturiert und ließ die seltsam halbherzig wirkenden Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Nach dem zwischenzeitlichen 5:0 nahmen die Haie schließlich etwas an Fahrt aus ihrem Spiel heraus und ermöglichten Wolfsburgs dritter Reihe, die als einzige zumindest in der Nähe von Normalform agierte, zwei Ehrentreffer - nicht, ohne selber noch zwei Tore geradezu entspannt hinterherzuschicken.
Neben der alles andere als playoffgerechten Einstellung des gesamten Teams, Härte und Biss fehlten fast völlig, machten vor allem die Leistungen der Wolfsburger Verteidiger große Sorgen. Lediglich das Duo Bina/Wurm schloss sich dem allgemeinen Chaos in der Abwehrzone der Gäste nicht an und konnte damit an die bisherigen Leistungen anknüpfen. Zu wenig, wenn man in der kommenden Heimbegnung nicht die nächste böse Überraschung erleben möchte!

1:0 Gogulla (Ankert - Falk) 9.Min 
2:0 Sturm (Schütz - Holmqvist)  15.Min
3:0 Weiß (Lüdemann - Ankert)  17.Min 6-5
4:0 Ohmann (Ticar - Claaßen) 22.Min
5:0 Sturm (Schütz - Kranjc) 24.Min
5:1 Nelson (Mercier - Moore) 25.Min
6:1 Stephens (Tjernqvis - Schütz) 49.Min PP 6-4
7:1 Ohmann (Weiß - Krupp) 52.Min
7:2 Mercier (Moore - Nelson) 57.Min

Grizzlies schaffen die Sensation - 4:3 Sieg und Halbfinale!

  • Geschrieben von Martin
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1213 povf spiel6 smallDer Adler ist endgültig abgestürzt! In einer vergleichsweise wilden Begegnung gelang es den Wolfsburger Eishockeycracks das entscheidende Tor mehr zu erzielen und die Serie mit 4:2 Siegen für sich zu entscheiden. Zunächst profitierten beide Teams in erster Linie von Powerplaysituationen, Mannheim erzielte dabei einen seiner Treffer bei 4 gegen 4 auf dem Eis. Doch nach dem zwischenzeitlichen 2:2 durch Alexander Polaczek gelangen in dieser eher offen geführten Partie auch Treffer bei numerischer Gleichzahl. Erst Brocklehursts Kracher zum 4:3 sollte den letzten Einschlag hinter den erneut hervorragend agierenden Torleuten darstellen. Unter nicht enden wollender Anfeuerung und Jubel der Heimfans rettete der EHC diesen knappen Vorsprung endlich ins Ziel und machte damit den Einzug ins Halbfinale perfekt. Als erster Hauptrundenzehnter überhaupt ist den Grizzlies damit der Sieg über den Vorrundenprimus und somit auch der nächste Schritt ins Halbfinale gelungen. Dort warten nun die Kölner Haie, die als Vorrundenzweiter Straubing mit 4:1 Siegen ausschalten konnten und schon seit Donnerstag auf ihren nächsten Gegner warten durften. Man darf gespannt sein, ob die Grizzlies auch dort weiter DEL-Geschichte schreiben werden!

1:0 Moore (Dzieduszycki - Furchner) 10.Min PP 5-4
1:1 Ullmann (Mitchell) 16.Min 4-4
1:2 Lehoux (Mitchell) 20.Min PP 5-4
2:2 Polaczek (Haskins - Bina) 32.Min PP 5-4
3:2 Mayer (Pohl - Grygiel) 36.Min
3:3 Mauer 46.Min
4:3 Brocklehurst (Milley - Moore) 49.Min

Adler retten sich mit spätem 3:2 n.V. in Spiel 6

  • Geschrieben von Martin
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1213 po vf spiel5 smallUnd wieder setzten die Grizzlies dem Spitzenreiter der Vorrunde arg zu. Vor eigenem Publikum gelang Mannheim zunächst wieder nichts Zählbares, vielmehr kassierte man schon im ersten Drittel zwei Gegentreffer durch Tyler Haskins und Aaron Brocklehurst. In dieser von beiden Seiten zwischenzeitlich ungewohnt offensiv geführten Partie, gerieten die Adler besonders im Anfangsdrittel mächtig ins Schwimmen. Doch schließlich fing sich der als Titelfavorit in die Playoffs gestartete Gastgeber und konnte in den folgenden 40 Minuten deutlich mehr Druck auf das Gehäuse der Grizzlies aufbauen. Während Wolfsburg seinerseits immer wieder brandgefährliche Konter, aber auch herausgespielte Einschussmöglichkeiten verbuchen konnte, lag die Mehrzahl der Chancen trotzdem bei den gastgebenden Mannheimern. Nicht zuletzt der gewohnt einseitigen Regelanwendung seitens Wolfsburgs "Lieblingsreferees" blieben die Gäste die Antwort auf Mannheims Duseltreffer in der 44. und das schön herausgespielte Tor der Adler zwei Minuten später schuldig. So musste erneut die Verlängerung die Entscheidung bringen. Hier traf nach knapp drei gespielten Minuten Florian Kettemer für die Kurpfälzer mit einem unhaltbaren Sonntagsschuss ins Kreuzeck zum entscheidenden dritten Mal ins Schwarze und schickte die Serie damit ins sechste Spiel nach Wolfsburg.

0:1 Haskins (Walter - Dzieduszycki) 6.Min
0:2 Brocklehurst (Grygiel - Dzieduszycki) 16.Min
1:2 Magowan (Mitchell - Kettemer) 44.Min 
2:2 Mauer (Lehoux - Plachta) 46.Min 
3:2 Kettemer 63.Min

  

Grizzlies erkämpfen dritten Sieg gegen Mannheim

  • Geschrieben von Martin
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1213 ehc man po4 smallEs war ein hartes Stück Arbeit, das beide Mannschaften in diesem vierten Aufeinandertreffen leisten mussten - zum ersten Mal mit dem besseren Ende für die Heimmannschaft. Sehr zur Freude der zahlreichen Grizzlyfans auf den Rängen der Eisarena zeigte das Team von Pavel Gross nun auch den Adlern, warum man als eines der besten Heimteams der Rückrunde gilt. Im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen in der Grizzlyhöhle ließen sich die Gastgeber nicht frühzeitig überrumpeln und gaben den Adlern damit keine Chance ihr auf Kontrolle basierendes Spielprinzip konsequent durchzuziehen. Im Gegenteil: Kurz vor der ersten Pause nutzte der EHC in Person von Alexander Polaczek ein Überzahlspiel zur vielumjubelten Führung.
Nun galt es für den Tabellenersten diesen Rückstand mit aller Macht aufzuholen, um den 1:3 Rückstand in der Serie abzuwenden. Doch wenn die Adler in Rückstand geraten, können sie dem Defensivverhalten der Grizzlies offenbar nicht viel entgegensetzen. Es folgten zwar zwei Drittel mit etwas höheren Spielanteilen der Gäste, doch die Mehrzahl der wirklich guten Chancen hatte das Team von der Aller zu verzeichnen. So war es am Ende vor allem den beiden überragend agierenden Torleuten geschuldet, dass die Partie bis weit ins Schlussdrittel ohne Vorentscheidung blieb. Erst Haskins' 2:0 nach 49 gespielten Minuten ließ die prächtig unterstützende Kulisse etwas aufatmen. Zu ratlos wirkte der verzweifelt anrennende Gast aus Mannheim, als dass man ihm die beiden zur erneuten Verlängerung fehlenden Tore noch wirklich zutrauen wollte. Die rund 3400 Grizzlies unter den 3600 Zuschauern sorgten folglich ab dieser besagten 49.Spielminute mit durchgehenden Gesängen und Ovationen für Gänsehaut pur, bejubelten knapp zwei Minuten vor dem Ende dann geradezu frenetisch Moores Schuss ins leere Gehäuse der Adler zum alles entscheidenden 3:0. Während Mannheims Anhang sich zwischenzeitlich zum Support mit dem Rücken zum Spielfeld entschied, feierte Wolfsburg seine Helden in orange, die man noch vor Jahresfrist sogar nach einer der zahlreichen Niederlagen noch einmal zurück aufs Eis geholt hatte...
Schon am kommenden Donnerstag geht es nun im fünften Spiel der Serie für eines der Teams ums nackte Überleben - zur Überraschung von Fans und Medien ist dies nicht der EHC Wolfsburg!

1:0 Polaczek (Hospelt - Kohl) 19.Min PP 5-4  
2:0 Haskins (Dzieduszycki - Milley) 49.Min   
3:0 Moore 59.Min ENG

0:1 Sieg in Mannheim - Schopper schießt den Vogel ab!

  • Geschrieben von Martin
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1213 playoff vf spiel3 smallDiese Grizzlies sind nicht zu fassen. Mit einer eher defensiven Ausrichtung legten die Gäste aus Wolfsburg die Defizite im Adlerteam mehr als deutlich offen. Während das Team von Pavel Gross im ersten Spielabschnitt noch hin und wieder in die gewohnt offensivere Spielweise verfiel, ließ man ab Mitte der Begegnung den Gastgeber seine Spielgestaltungskünste vortragen. Mit aus Mannheimer Sicht ernüchterndem Ergebnis. Nur selten gelang den erneut vom Schiedsrichtergespann großzügig mit Überzahlgelegenheiten versorgten Adlern wirklich Überzeugendes in ihren Angriffsbemühungen. Wolfsburg hingegen bekämpfte mit aller Leidenschaft den als übermächtig gehandelten Gegner vom anderen Tabellenende und zeigte sich im entscheidenden Moment kaltschnäuzig genug. Benedikt Schopper, der seit einigen Wochen stetig ansteigende Form zeigt, krönte seine bisher tadellose Playoff-Leistung mit dem alles entscheidenden Schlagschuss ins Gehäuse der Gastgeber.
Neben einem bärenstarken Daniar Dshunussow war, wie so oft, aber einmal mehr das Team der Star bei den Gästen von der Aller. Mit allem, was ihm zur Verfügung stand, manövrierten sich der EHC durch diverse Unterzahlspiele und konnte somit den zweiten Sieg in dieser begeisternden Serie einfahren.
Zeit für den ersten Heimsieg in dieser Serie!

0:1 Schopper 51.Min 

Playoff-Marathon endet nach 106 Minuten mit 2:3 Niederlage

  • Geschrieben von Martin
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1213 povf spiel3 smallUnd wieder legen die Grizzlies einen begeisternden Auftritt gegen den Ligakrösus aus Mannheim hin! Angefeuert von rund 3500 Zuschauern lief Wolfsburg zweimal einem Rückstand hinterher, egalisierte jedesmal die Führung der Gäste mit aufopferungsvollem Kampf. Schon nach sieben Sekunden war das zum ersten Mal der Fall - der Traum für jedes Auswärtsteam war für die Adler wahr geworden und gleich vom Anspiel gelang Mannheim der Treffer zum 0:1. Erst im Mittteldrittel fand Wolfsburg, trotz wütender Angriffe seinerseits, die Antwort auf diesen Schock und konnte durch Furchner bei eigener Unterzahl ausgleichen. Fast postwendend ging Mannheim wieder in Front, musste aber kurz vor der zweiten Pause erneut den Ausgleich hinnehmen. Was dann folgte war an Spannung kaum zu überbieten: Dreimal 20 Minuten vergingen, ohne dass eines der beiden Teams eine seiner teils hundertprozentigen Torchancen verwerten konnte. Die Adler profitierten während der regulären Spielzeit gleich mehrfach von der bis dahin einseitigen Linie der Referees, blieben auch in deutlicheren Szenen häufig ohne Strafe. In der ersten der drei Verlängerungen sorgten die Grizzlies allerdings selber für reichlich Ungleichgewicht, als sie gleich zweimal hintereinander zu viele Spieler auf dem Eis und folglich dann selber zwei weniger hatten. Doch ein Treffer wollte den Gästen auch in dieser Phase nicht mehr gelingen.
Erst nach 106 Spielminuten war es dann eine starke Einzelleistung von Matthias Plachta, die den Adlern den Ausgleich in der Serie bescherte. Traurig, aber keineswegs enttäuscht, verabschiedete das grandios unterstützende Wolfsburger Publikum seine sichtlich geknickten Helden in die Kabinen. Schon am Sonntag geht es in Mannheim dann um den nächsten Punkt in dieser bisher mehr als knappen Serie.

0:1 Seidenberg (MacDonald - Belle) 1.Min
1:1 Furchner (Hospelt - Kohl)  30.Min SH 4-5
2:1 Janik (Ullmann) 32.Min
2:2 Hospelt (Milley - Kohl) 40.Min
2:3 Plachta (Janik) 106.Min

Grizzlies schocken auch Mannheim - 2:3 Sieg nach Verlängerung!

  • Geschrieben von Martin
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1213 po vf spiel1 smallUnd schwupp, war das Heimrecht der Adler trotz 2:0 Führung futsch! Nachdem nach zwei Dritteln zunächst alles nach dem geplanten Heimsieg der Gastgeber ausgesehen hatte, kam das Team von der Aller im Schlussabschnitt noch einmal mächtig in Fahrt. Erst vollendete der zuletzt so starke Norm Milley eine sechs gegen drei Überzahl zum Anschlusstreffer (der erste Sünder der Adler war allerdings gerade wieder aufs Eis zurückgekehrt), kurz vor Ende glich Wolfsburgs Robbie Bina zum Entsetzen des siegessicheren Tabellenführers zum 2:2 aus. Die Verlängerung, in den Playoffs können praktisch unendlich viele weitere Drittel folgen, sollte nun also die Entscheidung bringen. Und da zeigten sich die Grizzlies wieder als Meister der Crunch-Time! Wie schon im Saisonfinale gegen Düsseldorf und in Spiel 3 in Nürnberg waren die Gäste aus Wolfsburg im entscheidenden Moment hellwach und erzwangen sich nervenstark das alles entscheidende Powerplaytor durch Greg Moore!
Es bleibt weiterhin geradezu magisch, was das Team in orange seit Jahresbeginn physisch und vor allem mental auf die Beine zu stellen vermag. Bleibt zunächst nur eins festzuhalten:

Kommt alle am Freitag in die Eisarena - dieses Team hat jede Unterstützung, die wir zu bieten haben, mehr als verdient!
Vielleicht kann so diesem ersten Ausrufezeichen sogar ein weiterer Erfolg gegen den Ligakrösus aus Mannheim folgen?!

1:0 Mauer (Sifers - Plachta) 19.Min PP 5-4
2:0 Plachta (Mauer - Reul) 24.Min
2:1 Milley (Dzieduszycki - Brocklehurst) 56.Min PP 6-4
2:2 Bina (Furchner) 58.Min
2:3 Moore (Furchner) 71.Min PP 5-4

Grizzlies beißen sich ins Viertelfinale - 3:5 Sieg in Nürnberg!

  • Geschrieben von Martin
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1213 ppo spiel3 nit-ehcNachdem das erste Drittel aus Wolfsburger Sicht eher mäßig verlaufen war, schüttelten die Grizzlies in der folgenden Pause offenbar die Müdigkeit aus den Beinen und rockten das Eis der Nürnberger Arena fast nach Belieben. Vor allem Norm Milley erwischte mitsamt der ersten Reihe einen absoluten Sahnetag und entdeckte neben seinen ohnehin zahlreichen Qualitäten auch die eines Torjägers. Mit einer sehenswerten Einzelleistung und einem klassischen Abstaubertor drehte Wolfsburgs Edeltechniker zunächst die Partie, legte dann obendrein in gewohnter Manier die Treffer seiner Nebenleute - Diesel und Swifty genannt - auf. Nürnbergs Bemühungen das drohende Aus noch einmal mit einem Feldspieler mehr abzuwenden, machte letztlich Merciers Schuss ins leere Gehäuse der Ice Tigers zunichte. Das zwischenzeitliche 2:4 durch Stastny und Pollocks später Treffer zum 3:5 Endstand blieben dabei nur Randnotizen in einer insgesamt überragenden Finalleistung der Gäste aus Wolfsburg, die sich nun im Viertelfinale mit dem Vorrundenersten aus Mannheim messen wollen. Der Auftakt dieser Best-of-seven Serie wird am Miitwoch in Mannheim stattfinden, bevor die Grizzlies sich am Freitag auf eine Verlängerung dieser verrückten Saison vor heimischer Kulisse freuen dürfen. Die Mannschaft, der es zuerst gelingt vier Siege zu erringen, wird dann ins Halbfinale vorrücken.
Man sieht sich am kommenden Freitag in der Eisarena - und das nicht zur Saisonabschlussfeier! Wer hätte das zur Jahreswende, oder vielleicht sogar noch vor drei Wochen gedacht?!

1:0 Reinprecht (Lindlbauer - Stastny) 7.Min
1:1 Milley (Schopper - Haskins) 24.Min
1:2 Milley (Dzieduszycki) 30.Min
1:3 Dzieduszycki (Milley - Furchner) 38.Min PP 5-4
1:4 Haskins (Milley - Dzieduszycki) 50.Min
2:4 Stastny (Borer - Pollock) 53.Min
2:5 Mercier (Furchner) 58.Min ENG
3:5 Pollock (Borer) 59.Min 6-5  

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