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Der Wahnsinn geht weiter - Wolfsburg erreicht am letzten Spieltag Platz 10!

1213 spieltag52 smallNachdem Wolfsburgs Eishockeycracks die komplette Saison auf den Plätzen 11-14 verbracht hatten, machte das Team von Pavel Gross auf der Zielgeraden doch noch das Unmögliche möglich. Dank der Niederlagen Münchens und Hannovers rückte der EHC mit einem knappen 3:2 Sieg über Düsseldorf auf den begehrten zehnten Platz vor und konnte somit im allerletzten Augenblick die erneute Teilnahme an den Play-offs sichern. Vor einem möglichem Viertelfinale muss hier allerdings zwischen den Plätzen 7 und 10, sowie 8 und 9 der Viertelfinalgegner der beiden Teams an der Tabellenspitze ermittelt werden. Wolfsburg trifft hier auf die Ice Tigers aus Nürnberg, die sich den siebten Platz sichern konnten und zuletzt auch gegen das Team von der Aller mit 4:0 erfolgreich waren.
Bis es soweit war, musste in der Eisarena allerdings der eine oder andere Nagel abgekaut werden, denn sowohl das Spiel der Grizzlies, als auch die Begegnungen der direkten Konkurrenten waren alles andere als schnell entschieden. Einzig Straubing machte mit den zum Saisonende immer schwächer auftretenden Eisbären kurzen Prozess, so dass das Hauptaugenmerk auf den Partien in Hamburg und Krefeld lag. Während die Grizzlies nach einem frühen Gegentor durch Ex-EHCer Thomas Gödtel relativ zügig mit zwei Treffern ihrerseits anworten konnten, lag Hannover mit 2:0 in Krefeld hinten, München ging in Hamburg mit 0:1 in Führung. Wolfsburg verdaute auch im Mitteldrittel den zweiten Kontertreffer der Gäste einigermaßen zügig und beantwortete eine weitere Riesengelegenheit der Gäste im direkten Gegenzug mit Matt Diesels 31.Saisontreffer (!) zum 3:2. Weitere Tore sollten in dieser durchaus intensiv und schnell geführten Partie nicht mehr fallen, der Fokus rückte mehr und mehr auf die Geschehnisse in den anderen Eishallen. Und da wurde es noch einmal spannend: Hannover glich nicht nur zum zwischenzeitlichen 3:3 aus, sondern holte auch enen weiteren Zwei-Tore-Rückstand in der letzten Spielminute auf. München hingegen sah bis weit ins letzte Drittel wie der zweite Pre-Playoff Teilnehmer neben Straubing aus, bevor Hamburg die Partie mit Treffern in der 53. und 57.Minute, sehr zur Freude der Grizzlies, doch noch drehen konnte. Als kurze Zeit nach Abpfiff die Nachricht von Krefelds Punktgewinn gegen Hannover die Runde machte, gab's auf dem Eis und den Rängen kein Halten mehr: Nach sage und schreibe 51 Spieltagen im Tabellenkeller war der Sprung auf Platz 10 doch noch gelungen! Die Freude über diese, nach den Leistungen aus dem Kalenderjahr 2013 so herbeigesehnte, Verlängerung der Saison kannte keine Grenzen und bei Fans und Spielern floss so manche Träne der Freude und Erleichterung.
Man kann es in dieser Entgültigkeit wohl durchaus sagen: Die Wunden der Hinrunde waren in diesem Moment ein für alle Mal geheilt! Der Blick geht nun endlich nach vorn in eine Phase der Saison, in der die Grizzlies ihr Schicksal endlich wieder selber in der Hand haben. Und wer weiß, wie lang diese schon tot gesagte Saison wohl noch dauern mag!?

0:1  Gödtel (Ridderwall - Bostrom) 4.Min
1:1 Furchner (Milley - Dzieduszycki) 7.Min PP 5-4 
2:1 Polaczek (Furchner - Bina) 13.Min 
2:2 Bostrom (Ridderwall - Turnbull) 24.Min
3:2 Dzieduszycki (Furchner) 26.Min PP 5-4