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Grizzlies unterliegen 2:3 - Red Bull entscheidet knappes Spiel

1314 spieltag29 smallDas war schon ein seltenes Spektakel, welches sich dem neutralen Beobachter am Freitagabend darbot. Nachdem Wolfsburg im ersten Drittel dem Gast aus München nur mühsam Paroli bieten konnte, waren die Grizzlies auch prompt per Doppelschlag ins Hintertreffen geraten. Doch schon im Auftaktdrittel deutete sich an, was im weiteren Verlauf der Begegnung schon fast groteske Züge annahm: Die Regelauslegung der beiden Referees Oswald und Bauer offenbarte ein immer deutlicher werdendes Ungleichgewicht, welches den Gästen mit dem roten Stier im Namen in die Karten spielte. Allen Fehlern der Offiziellen zum Trotz drehten die Grizzlies im Mitteldrittel kräftig an der Temposchraube, brachten gegen diesen starken Gegner das Geschehen auf dem Eis sogar größtenteils unter ihre Kontrolle. Ein frühes Tor durch Aubin und ein spektakulär verwandelte Penalty durch Abwehrhüne Brett Palin glichen das Spiel verdientermaßen aus. Als wenn die ohnehin aufgeheizte Stimmung auf den Rängen noch einen Brandbeschleuniger benötigt hätte, gab's zwei Minuten vor der Pause sogar noch eine Massenkeilerei AUF der Wolfsburger Bank. Symptomatisch die Strafenverteilung: Münchens Bois, der nach einem Stockfoul durch Polaczek die Wolfsburger Bank geentert hatte, blieb auf Gästeseite der einzige Spieler, der nach der eskalierenden Szene eine Strafe (Spieldauer) gegen sich hinnehmen musste - Wolfsburg bekam neben Polos Spieldauer eine weitere 2-Minuten Strafe obendrauf. Im Schlussabschnitt schien dann endgültig jede Form von Fehlleistung der Schiedsrichter möglich, Abseits und Iciing waren - vor allem zugunsten der Gäste - fast vollständig abgeschafft. Als Wolfsburg schließlich nach einer (berechtigten) Strafe gegen Norm Milley den erneuten Rückstand zu verdauen hatten, platzte dem Wolfsburger Anhang endgültig der Kragen. Die Halle kochte in selten da gewesener Intensität, doch das Duo Infernale hatte immer noch ein Ass im Ärmel: Zur Krönung ihrer einseitigen (Fehl)leistung gab das Gespann den Ausgleich durch Neuzugang Ramzi Abid in der Schlusssekunde ebenfalls nicht - nach Videobeweis legten die "Unparteiischen" sich darauf fest, dass die Zeit bereits abgelaufen gewesen sei. Tumultartige Szenen spielten sich in der Folge auf den Rängen der Arena ab, nur schwer bekamen sich große Teile des Publikums schließlich unter Kontrolle, um dem eigenen Team zum Abschluss noch etwas Aufmunterung zu spendieren. 

0:1 Palmieri (Duncan - Sparre) 13.Min
0:2 Maurer (Bois - Hinterstocker) 13.Min
1:2 Rosa (Aubin - Brocklehurst) 21.Min PP 5-4             
2:2 Palin 32.Min PEN     
2:3 Lewis (Ritter - Haydar) 53.Min PP 5-4

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