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Saison 2014/2015

3:5 Niederlage - DEL unterbindet Wolfsburger CHL-Teilnahme

  • Geschrieben von Martin
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1415 pohf spiel4 smallMit einem schon lachhaft anmutenden Strafzeitenausgleich im letzten Drittel brachte das Schiedsrichtergespann den Gast aus Mannheim wieder in die Spur. Nach der im Mitteldrittel stark herausgespielten 3:0 Führung der Hausherren, schwante den leidgeprüften Heimfans schon wieder Übles. Dass es diesmal nicht nur an der nachlassenden Kraft ihres Teams oder dummen Fouls liegen sollte, machte den Abschluss dieser spektakulären Serie unnötig hässlich. Warum es letztlich wohl doch nötig war, einem Team, das bereits mit 3:0 in der Serie am Boden lag, noch einen weiteren Tritt zu verpassen, bekommt erst mit etwas Distanz einen Sinn: Der besser abschneidende Halbfinalist rückt in die Champions Hockey League nach. Offenbar hat mit der DEG der nicht nur finanziell erwachende Riese vom Rhein Interesse an diesem Wettbewerb signalisiert. Ab der 45.Minute standen die Zeichen für das Wolfsburger Team somit auf Sturm: Für kleinste Vergehen, ganz untypisch für Play-off Gepflogenheiten, wanderten die Grizzlies reihenweise auf die Strafbank, bis das Strafzeitenkonto beider Teams einigermaßen ausgeglichen war. Dass es das Torekonto ebenfalls war, lag natürlich in erster Linie am grandiosen Mannheimer Powerplay, welches alle drei Treffer (45., 49. und 54.) scheinbar mühelos herausspielen konnte. Dass das 3:3 durch Kurtis Foster exakt mit Ablauf der letzten Strafe der Grizzlies fiel, setzte dem Debakel schließlich die Krone auf. Nachdem das Profigespann Brüggemann - Piechaczek den zahlreichen Schiedsrichterbeobachtern das Thema "Torraumabseits" zunächst auf fast schon groteske Art und Weise demonstriert hatte, wirkte das Abschlussdrittel eher wie eine Choreographie aus der Welt des Profi-Wrestlings. Beinstellen, Haken, Behinderung - bis zur 42. Minute alles Strafen, die komplett korrekt gegen die Gäste aus Mannheim gepfiffen wurden, waren für den Rest der Begegnung für die Adler leider ausverkauft. Wäre Wolfsburg ein Club, der auch nur irgendeine Lobby in der DEL hätte, der skandalöse Verlauf dieser Partie (zuzüglich diverser "Torraum-Angelegenheiten") würde vermutlich noch ein intensives mediales und ligeninternes Nachspiel haben. So wird es wohl nur eine skurrile Randnotiz der DEL-Geschichte bleiben, dass Ex-Grizzly Kai Hospelt wenige Sekunden vor dem regulären Ende mit seinem 3:4 die dritte 3:0 Führung in einer Serie umbiegen konnte. Joudreys Schuss ins leere Tor machte schließlich den Deckel auf dieses eher unrühmliche Stück DEL Play-off Geschichte: Die Grizzlies scheiden erneut im Halbfinale aus. Aufgrund der weiter angespannten Personaldecke (Lindlbauer, Wurm, Haskins, Mayer, Voakes und Fauser fielen erneut aus) kann trotz allem ganz Wolfsburg stolz auf die gezeigten Leistungen dieser Mannschaft sein, die diese Serie gegen den scheinbar übermächtigen Konkurrenten überraschend abwechslungsreich gestalten konnte.

 

1:0 Dzieduszycki (Rosa) 31.Min 
2:0 Milley (Dzieduszycki - Hambly) 33.Min PP 5-4
3:0 Furchner (Milley - Bina) 39.Min
3:1 Plachta (Metropolit - Mauer) 45.Min PP 5-3
3:2 Hecht (Hospelt - Foster) 49.Min PP 5-4
3:3 Foster (Yip - Hospelt) 54.Min
3:4 Hospelt (Rheault) 60.Min
3:5 Joudrey (Buchwieser) 60.Min ENG

Grizzlies stehen nach 4:0 Niederlage vor dem Saisonaus

  • Geschrieben von Martin
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1415 hf3 ehc-man smallWieder dumme Strafen, wieder wenig Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor. Da auch der Gastgeber aus Mannheim sich die eine oder andere Disziplinlosigkeit leistete, hatten die Grizzlies trotz allem ihre Chancen - und nutzten keine einzige. Vor allem das Powerplay der Gäste, mittlerweile um drei nominelle Center und zwei weitere Spieler reduziert, kam dabei nie richtig in Schwung. Die Adler hingegen gestalteten die Partie weniger spannend als zuvor und zogen ihr druckvolles Spiel über weite Strecken der Begegnung durch. Eine durchaus sehenswerte Boxeinlage in der sich Wolfsburgs Youngster Stas mit Ex-NHLer Yip anlegte beschloss diese Partie, in der die Grizzlies letztlich keine reelle Siegchance hatten. Drei Mannheimer Tore und der finale Schuss ins leere Netz spiegelten den Verlauf des Spiels relativ gut wieder.

 

1:0 Joudrey (Plachta - Richmond) 10.Min PP5-4
2:0 Höfflin (Mauer - Foster) 32.Min
3:0 Hecht (Yip - Hospelt) 41.Min PP 5-4
4:0 Reul (Buchwieser) 60.Min ENG

Adler drehen auch zweites Spiel der Serie - 3:5 Niederlage

  • Geschrieben von Martin
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1415 pohf spiel2 smallWie schon im ersten Spiel der Serie konnten die Grizzlies einen drei Tore Vorsprung letztlich nicht verteidigen. Mit geradezu absurder Leichtigkeit hatten die Gastgeber im ersten Drittel innerhalb von zweieinhalb Minuten dreimal den Puck versenken können. Doch eine Auszeit und diverse interessante Schiedsrichterentscheidungen später konnten die Adler noch vor Ende des ersten Drittels das 3:2 markieren. Von da an kamen die Gastgeber einfach nicht mehr zurück ins Spiel, während Mannheim zunehmend das Geschehen an sich reißen konnte. Als Hambly drei Sekunden vor der zweiten Drittelpause bei doppelter Unterzahl in das eigene Gehäuse abfälschte, befanden sich die Grizzlies endgültig auf der Verliererstraße. Das 3:4 durch Frank Mauer - Mannheims dritter Treffer in Überzahl - entschied die Partie bereits drei Minuten vor dem Ende. Ohne wirklich Druck entfalten zu können, kassierte der EHC während seiner Schlussoffensive schließlich auch noch den Schuss ins leere Tor. Mannheim erwies sich also erneut als physisch und psychisch extem starkes und den Grizzlies überlegenes Team. Das zweite Comeback im zweiten Spiel dürfte das Momentum nun endgültig und vollständig auf die Seite der Kurpfälzer befördert haben - eine kurze Serie deutet sich an.

1:0 Scofield (Schaus) 6.Min PP 5-4
2:0 Stas (Rosa) 8.Min
3:0 Likens (Mayer - Polaczek) 8.Min
3:1 Joudrey (Metropolit - Mauer) 10.Min PP 5-3
3:2 Mauer (Richmond - Höfflin) 17.Min
3:3 Plachta 40.Min PP 5-3
3:4 Mauer (Hecht - Hospelt) 57.Min PP 5-4
3:5 Kink 59.Min ENG

Spektakuläre 5:4 Niederlage nach Verlängerung

  • Geschrieben von Martin
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1415 pohf spiel1 smallMit einer irren Partie haben Grizzlies und Adler die Halbfinalserie zwischen ihren beiden Vereinen eröffnet. Dabei sah alles zunächst nach einem überraschenden Auswärtssieg der Niedersachsen aus. Satte drei Tore hatten die Gäste bis zur Mitte der Begegnung vorgelegt, ehe Mannheim mit seinem ersten Powerplaytreffer auf das Scoreboard kam. Unter den drei EHC-Torschützen befand sich neben Rosa und Höhenleitner mit Norm Milley auch einer der beiden Rückkehrer aus Wolfsburgs Lazarett. Der andere lieferte in Person von Robbie Bina ebenfalls eine starke Vorstellung ab, konnte das, was nun folgen sollte, aber auch nicht verhindern. Zwar konnten die Grizzlies durch Höhenleitners zweiten Treffer noch einmal auf die ersten Lebenszeichen der Adler antworten, doch dann nahm der Mannheimer Express Fahrt auf, drängte die bis dahin auf Augenhöhe agierenden Grizzlies mehr und mehr vollständig in die Defensive. Noch vor der zweiten Pause gelang den Gastgebern so das 2:4 durch Ex-NHLer Glen Metropolit. Von da an spielte nur noch ein Team - und das waren die Adler. Mit ihrem enorm ausgeglichenen und durchgängig hochkarätig besetzten Kader ließen sie im dritten Spielabschnitt keine Zweifel an ihrer Klasse aufkommen. Ein Doppelschlag in der 51.Minute brachte zunächst den Ausgleich, tapfer kämpfende Wolfsburger retteten sich jedoch bis in die nächste Unterbrechung. Mit neu gesammelten Kräften stemmten sich die Gäste in der folgenden Verlängerung gegen die drohende Niederlage, konnten aber nicht an die Effizienz der ersten beiden Spielabschnitte anknüpfen. Ein Treffer von Jonathan Rheault, nach Vorarbeit des alles überragenden Sinan Akdag, beendet die Partie schließlich zugunsten der Gastgeber. Irgendwie hatte man das während der Hauptrunde schon einmal so gesehen...

 

0:1 Rosa (Stas - Milley) 19.Min
0:2 Höhenleitner (Bina - Mulock) 24.Min
0:3 Milley (Stas - Rosa) 27.Min
1:3 Plachta (Richmond - Metropolit) 31.Min PP 5-4
1:4 Höhenleitner (Aubin - Mulock) 37.Min
2:4 Metropolit (Kink - N.Goc) 39.Min
3:4 Akdag (Yip - Rheault) 51.Min
4:4 Mauer (Akdag - Ullmann) 51.Min
5:4 Rheault (Akdag - Hospelt) 74.Min

4:3 Sieg gegen München - per Sweep ins Halbfinale!

  • Geschrieben von Martin
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1415 povf spiel4 SmallUnglaublich, aber wahr: Der EHC besiegt Red Bull München auch im vierten Aufeinandertreffen und löst als erste Mannschaft das Ticket fürs Halbfinale. Dabei hatte die Partie alles andere als wunschgemäß begonnen. Wolfsburg wirkte zunächst eher abwartend, schien erst einmal den Zustand des anknockten Gegners taxieren zu wollen. Nach knapp sechs Minuten war es dann auch schon ins Auge gegangen, München hatte die erste Überzahl der Begegnung zur 0:1 Führung durch Jeremy Dehner genutzt. Mit der ersten Führung in einem Spiel der Serie im Rücken brachte Red Bull die Partie nun zusehends unter Kontrolle und schien auf einem guten Weg in Richtung Spiel Nr.5. Doch bereits die 14.Spielminute sollte eine folgenschwere für die Gäste aus dem Süden werden. Zu Beginn dieser besagten Minute hatte sich bereits Florian Kettemer nach Ellenbogenschlag auf die Strafbank verabschiedet, 52 Sekunden später ging es für seinen Teamkollegen Richie Regehr wegen Kniechecks sogar nach einer 5 + Spieldauerstrafe zum Duschen. München spielte überhart, Wolfsburg zahlte in Toren zurück. Matt Diesel und Sebastian Furchner ließen die Fans in den kommenden Minuten gleich doppelt jubeln, drehten die Partie bis zur ersten Sirene zu Wolfsburgs Gunsten. München erhöhte in den folgenden Spielabschnitten zwar noch einmal die Schlagzahl, schaffte es im Gegenzug aber weiter nicht der Strafbank fernzubleiben. Erneut der Diesel nutzte die nächste Überzahlgelegenheit, um zur Mitte der Begegnung sogar auf 3:1 zu erhöhen. Nach Sparres Anschlusstreffer (35.) blieb es im Schlussabschnitt trotzdem spannend - und die Gäste hatten nun alles andere als Glück. Erst fand ein Schlittschuhtor von Yannick Seidenberg keine Anerkennung (45.), wenig später landete Mecklers Penalty in den Fangnetzen anstatt in denen des Wolfsburger Gehäuses. Jeff Likens hatte im Powerplay die Notbremse ziehen müssen, nachdem Meckler zum Alleingang in Richtung Wolfsburger Tor entwischt war. Wenig später brachten die Grizzlies eben dieses Powerplay sogar noch zu einem glücklichen Ende. Erneut Sebastian Furchner konnte Münchens Goalie, der zum wiederholten Male nicht die beste Figur abgab, überwinden. Doch auch das 4:2 sollte nicht der Schlussakkord dieses bewegten Spielabschnitts sein. Wie schon in Spiel 2 nahmen die Gäste ihren Goalie zeitig vom Eis, wie in Spiel 2 zogen die Grizzlies kurz vor Schluss ihrerseits noch eine Strafe. Bei 6 gegen 4 gelang den roten Bullen tatsächlich noch der 4:3 Anschlusstreffer - doch da waren gerade einmal noch 20 Sekunden auf der Uhr! Mit letztem Einsatz brachte Wolfsburg schließlich den Sweep gegen den Tabellenzweiten über die Ziellinie und kann sich nun die übrigen Begegnungen in aller Ruhe aus der Ferne anschauen. Da mit dem kurz vor Schluss verletzt ausgeschiedenen Fauser der nächste langfristige Ausfall droht, dürfte die zusätzliche Regeneration für alle Vebliebenen mehr als willkommen sein. Und wer weiß: Vielleicht sehen wir ja den einen oder anderen aus unserem Lazarett doch noch einmal wieder...

 

0:1 Dehner (Sparre) 6.Min PP 5-4
1:1 Dzieduszycki (Haskins - Furchner) 17.Min PP 5-4
2:1 Furchner (Haskins - Dzieduszycki) 19.Min PP 5-4
3:1 Dzieduszycki (Tyler Haskins, Sebastian Furchner) 29.Min PP 5-4
3:2 Sparre 35.Min 
4:2 Furchner (Haskins - Mulock) 49.Min PP 5-4
4:3 Wolf (Dehner - Sparre) 60.Min PP 6-4 EA

  

Zweites Gastspiel in München - zweiter Shutout für Brückmann

  • Geschrieben von Martin
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1415 vf spiel3 smallDer Wahnsinn in Serie geht weiter! Auch das dritte Aufeinandertreffen mit dem Tabellenzweiten aus München entschieden die Grizzlies für sich. Wieder gelang es den hochgehandelten Gastgebern nicht, den Wolfsburger Torhüter vor eigener Kulisse zu überwinden. Schon im Auftaktdrittel der Begegnung zeigte sich der Gast aus Niedersachsen von seiner kämpferischen Seite und verbuchte neben den größeren Spielanteilen auch den bis dahin einzigen Treffer. Dass Polaczeks Tor aus der 9.Minute schon das entscheidende sein sollte, wusste zu diesem Zeitpunkt natürlich noch niemand. Doch München zeigte sich vom 0:2 Serienrückstand und eben diesem Gegentor sichtlich beeindruckt, agierte zwar engagiert, aber oft zu fahrig und unstrukturiert. Weder in ihren drei Überzahlgelegenheiten, noch in den Druckphasen des letzten Spielabschnitts (ging deutlich an Red Bull) gelang es den Bayern den Puck an Wolfsburgs überragendem Torhüter vorbeizubringen. Zwar hatten beide Teams bis dahin jeweils einmal das Gestänge getroffen, insgesamt blieben die hochkarätigen Chancen aber für beide Teams eher im überschaubaren Rahmen. Auch den letzten verzweifelten Versuch der Gastgeber die Partie noch zu drehen, bestraften die Grizzlies postwendend: Kaum hatte Goalie Florian Hardy seinen Kasten verlassen, netzte Sebastian Furchner auch schon zum alles entscheidenden 0:2 ein! Die Grizzlies gehen somit mit 3:0 in der Serie in Führung und haben am Dienstag nun den ersten von vier Matchpucks zum Einzug ins Halbfinale. Mit Rückblick auf die Hauptrunde wirkt die Situation immer surrealer...

 

0:1 Polaczek (Keller - Rosa) 9.Min
0:2 Furchner (Dzieduszycki) 60.Min ENG 

Bärenstarke Grizzlies kämpfen München mit 3:2 nieder!

  • Geschrieben von Martin
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1415 povf spiel2 smallWow! Was für ein Eishockeyfest! Auch im zweiten Viertelfinalspiel gegen Red Bull trumpfte das Team von Pavel Gross mächtig auf. Mit schier unglaublichem Willen und einer beeindruckenden Laufleistung jedes einzelnen Akteurs rissen die Grizzlies ihr Publikum ein ums andere Mal von den Sitzen. Dabei nahmen die Gastgeber nach dem frühen 1:0 durch Marco Rosa erst richtig Fahrt auf, spielten die Gäste in der Folgezeit geradezu schwindlig. Die Fans dankten es ihrem Team mit konsequenter Unterstützung bis hin zu Szenenapplaus für krachende Checks im eigenen Drittel. Wolfsburg zeigte 60 Minuten Play-off Hockey, setzte die Gäste unter Dauerdruck und verhinderte somit fast jeden sinnvollen Spielaufbau der Münchner. Einen der so erzwungenen Fehler nutzte schließlich Aubin zum Scheibenklau (29.), Mulock verwertete den Rebound zum 2:0. Doch auch Wolfsburg blieb in dieser extrem schnellen und immer intensiver werdenden Partie nicht ohne Aussetzer, kassierte drei Minuten später während einer Unterzahl den reichlich überflüssigen Anschlusstreffer durch Münchens Sparre. Als der EHC am Ende des Mitteldrittels eine doppelte Überzahl, trotz spektakulärer Einschussmöglichkeiten, ungenutzt ließ, drohte das Spiel doch noch eine unerwartete Wendung zu nehmen. Doch Wolfsburgs Hambly stellte die Weichen im Schlussabschnitt per Schlagsschuss umgehend wieder auf Sieg! Ganze 38 Sekunden befanden sich die Akteure zu diesem Zeitpunkt wieder auf dem Eis - reichlich Zeit für den Gast aus Bayern das 2:0 in der Serie aber doch noch abzuwenden. Dass daraus nichts wurde, lag neben der genialen kämpferischen Leistung der Grizzlies vor allem am erneut alles überragenden Felix Brückmann im Tor der Niedersachsen. Nur einen Puck musste die "Katze" noch an sich vorbei lassen, als München nicht nur ohne Torhüter, sondern gegen gerade einmal drei verbliebene Grizzlies agieren durfte. Hambly und Krupp hatten sich in der heißen Endphase noch zwei (berechtigte) Strafen beim eher durchwachsen leitenden Schiedsrichterduo abgeholt und die Schlussoffensive der roten Bullen somit zusätzlich belebt. Doch außer besagtem 3:2 durch Scharfschütze Richie Regehr (59.) gelang den Gästen kein weiterer Treffer, so dass die Serie nun bei 2:0 für Wolfsburg steht - wer hätte das vor einigen Wochen (oder Tagen) noch für möglich gehalten?

1:0 Rosa (Schaus - Aubin) 4.Min PP 5-4
2:0 Mulock (Aubin) 29.Min
2:1 Sparre (Meckler - DiSalvatore) 32.Min PP 5-4
3:1 Hambly (Haskins - Mulock) 41.Min
3:2 Regehr (Sparre - Kahun) 59.Min PP 6-3 EA

Grizzlies eröffnen Viertelfinalserie mit 0:4 Sieg in München!

  • Geschrieben von Martin
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1415 vf spiel1 smallMit einer faustdicken Überraschung startete der EHC in die Serie gegen die roten Bullen. Schon im ersten Spielabschnitt schienen die Grizzlies gut in die Partie zu finden, brachten sich allerdings durch eine fünfminütige Unterzahl vorerst selber aus dem Rhythmus. Nick Schaus war es, der nach einem wenig intensiv aussehenden Check gegen den Kopf (12.) vorzeitig zum Duschen musste. Gross mischte die verbliebenen Abwehrpaare bis auf eine Ausnahme durch und nahm Allrounder Höhenleitner als sechsten Abwehrspieler in die Pflicht. Kaum war die Strafe gegen Wolfsburg abgelaufen, übernahmen die Niedersachsen wieder das Kommando auf dem Eis. Im Mittelabschnitt machte der Gast dann schließlich Nägel mit Köpfen: Gleich dreimal vollstreckten die Grizzlies eine ihrer zahlreichen Chancen! Höhenleitner, Mayer und Scofield waren für ihre Farben erfolgreich - der Angstgegner hingegen fand keine Antwort auf das konzentrierte Spiel der Wolfsburger. Mit fast schon erschreckender Souveränität brachten die Grizzlies den deutlichen Vorsprung schließlich ins Ziel und erhöhten mit einem Schuss ins leere Tor sogar noch auf 0:4. So endete der erste Saisonsieg gegen Ligakrösus München obendrein mit einem wohlverdienten shutout für Wolfsburgs Brückmann, der seinen Kasten dank einer tollen Leistung sauber halten konnte. Schon am Freitag kann sich nun der ungläubige Leser vergewissern, ob sich die hoch favorisierten Münchner von diesem Schock schnell erholen können, oder ob unser Team in der Hauptrunde einfach nur geübt hat...

 

0:1 Höhenleitner (Mulock) 25.Min
0:2 Mayer (Fauser - Rosa) 32.Min
0:3 Scofield (Mayer - Neuert) 37.Min
0:4 Likens (Wurm) 56.Min SH 4-5 ENG

Haskins und Brückmann führen Grizzlies ins Viertelfinale

  • Geschrieben von Martin
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1415 ppo spiel3 smallMit einer enormen Energieleistung erreicht der EHC im packenden Finish dieser kurzen Serie doch noch das Viertelfinale. Erneut zeigten sich dabei die Gäste aus Krefeld als das Team mit der überzeugenderen Spielanlage. Während beim KEV alle drei Reihen mit druckvollem und gut koordiniertem Passspiel zu überzeugen wussten, blieb beim Gastgeber vieles Stückwerk. Bereits nach 92 Sekunden hatte Wolfsburg den ersten Treffer der mit rund 800 Fans im Gepäck angereisten Gäste zu verdauen und hielt die Pinguine auch in der Folgezeit nur mühsam im Zaum. Erst im eigentlich so wenig geliebten Mittelabschnitt präsentierten sich die Grizzlies endlich von ihrer bissigen Seite. Gleich zweimal innerhalb von zwei Minuten durften die Gastgeber dabei zum Penaltyschuss antreten, nachdem erst Haskins und dann Furchner regelwidrig am Abschluss gehindert worden waren. Zwar konnte nur Kapitän Haskins seinen Strafschuss verwandeln, doch der Treffer schien endlich die benötigte Energie auf Seiten des EHC freizusetzen. Sogar der zuletzt so unglücklich bis dumm agierende Matt Diesel ließ alte Stärken aufblitzen, verwandelte einen akrobatischen Querpass seines Kapitäns eiskalt zur 2:1 Führung. Die stets brandgefährlich agierenden Krefelder antworteten mit einem Bombardement an Schüssen auf den überragend agierenden Brückmann im Tor der Grizzlies. Erst kurz vor der zweiten Pause kamen sie durch eine dieser zahlreichen Möglichkeiten zum verdienten 2:2 Ausgleich - Krefelds Leader Daniel Pietta hatte eine lange Druckphase für seine Farben erfolgreich abgeschlossen.
Der Schlussabschnitt bot dann Dramatik pur. Wolfsburg brachte sich schon früh im Drittel durch zwei Strafen in doppelte Unterzahl, kämpfte im Anschluss verzweifelt gegen die drohende Vorentscheidung. Denn jeder im weiten Rund schien zu ahnen: Der nächste Treffer würde wohl bereits der goldene sein!
Mit hervorragender Unterzahlarbeit, letzter Kraft und der Katze zwischen den Pfosten überstanden die Grizzlies diese kritische Phase und schlugen schließlich, mitten in den Angriffswirbel des KEV hinein, selber zu. Erneut Haskins war es, der die Vorarbeit des am Boden liegenden Furchner über die Linie drücken konnte. Nach Bestätigung im Videobeweis kannte der Jubel auf Seiten der Fans in orange keine Grenzen. Gut fünf nervenaufreibende Minuten später stand die erneute Viertelfinalteilnahme des EHC engültig fest - alle Bemühungen der energisch anstürmenden Gäste waren erfolglos geblieben. Mit viel Kampf und der einen oder anderen individuellen Ausnahmeleistungen hatten die Grizzlies die eigentlich überlegene Mannschaft aus Krefeld am Ende bezwungen. Ein Kunststück, das es auf diesem sportlichen Niveau nur sehr selten zu bestaunen gibt und was nicht wirklich Mut für die Auseinandersetzung mit der Don Jackson Truppe aus der Brausehauptstadt macht.

 

0:1 Mieszkowski (Hagos - Kretschmann) 2.Min
1:1 Haskins 24.Min PS
2:1 Dzieduszycki (Haskins - Hambly) 37.Min
2:2 Pietta (Driendl - Ma.Müller) 40.Min
3:2 Haskins (Furchner) 55.Min

Schwache Vorstellung in Krefeld endet mit 2:0 Niederlage

  • Geschrieben von Martin
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1415 ppo spiel2Auch im zweiten Aufeinandertreffen mit dem KEV gaben die Grizzlies eine äußerst schwache Figur ab. Hatte in der ersten Begegnung zumindest Wolfsburgs Überzahlspiel noch funktioniert, so kassierten die Niedersachsen nun beide Gegentreffer durch individuelle Fehler im eigenen Powerplay. Während Piettas Führungstreffer dabei direkt nach Ablauf einer Krefelder Strafe fiel, gelang Marcel Müller 12 Sekunden vor der zweiten Drittelpause sogar ein Shorthander zum 2:0. Dass diese Führung sogar schon vorentscheidend war, lag nicht zuletzt an einem glänzend aufgelegten Tomas Duba im Tor der Pinguine. Der zweite Faktor für eine von EHC-Seite wenig prickelnde Vorstellung war das fast komplette Ausbleiben echter Wolfsburger Druckphasen. Während das Fehlen von Leistungsträgern wie Voakes, Bina und Milley offenbar immer schwerer ins Gewicht zu fallen scheint, hat sich mit Matt Diesel obendrein ein potentieller Leistungsträger weiter nicht im Griff. Dem Strafzeiten-Hattrick aus dem Auftaktdrittel ließ Wolfsburgs Ex-Toptorjäger auch im Mitteldrittel eine Strafe der Marke "saudämlich" folgen. Tore hingegen gab es auf Wolfsburger Seite nicht zu bejubeln, da keine der Reihen vorzeigbaren Zug zum Tor entwickeln konnte. Als wäre das noch nicht genug, fiel mit Kampfsau "Polo" Polaczek bereits im ersten Drittel ein weiterer Spieler der Grizzlies vorerst aus. Der Wolfsburger Stürmer wurde dabei Opfer eines Kniechecks, ausgeführt durch Istvan Sofron - den statistisch unfairsten Spieler der Liga. Der Ungar in Diensten des KEV, der während der Saison immer wieder durch den Disziplinarausschuss der DEL gemaßregelt wurde, kam vorerst mit einer zweiminütigen Strafe davon. Ob Wolfsburg eine nachträgliche Sperre beantragen wird, bleibt abzuwarten. Ungleich deutlicher dürfte die Sitatuation um Geburtstagskind Björn Krupp bewertet werden: Bereits auf den Knien befindlich, bekam der Wolfsburger Verteidiger den Stock seines Gegenspielers St-Pierre mit voller Absicht ins Gesicht gerammt. Eine üppige Sperre dürfte hier das weitere Mitwirken des Franko-Kanadiers über die Pre-Playoffs hinaus verhindern. 
Nun kommt es am Sonntag in der heimischen Eisarena also zum heißersehnten Showdown in dieser kurzen Serie, an deren Ende München (Wolfsburg) oder Mannheim (Krefeld) auf den Gewinner der Partie wartet.

 

1:0 Pietta (Sofron - Müller) 34.Min
2:0 Ma. Müller (Perrault - Meyers) 40.Min SH 4-5

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