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EHC zittert sich zum Auftaktsieg - 4:3 n.V. gegen Krefeld

1415 ppo1 smallAm Ende fragten sich wohl die meisten der 1800 Zuschauer, wie den Grizzlies dieser Sieg gelingen konnte. Besonders im Auftaktdrittel machten die Gäste aus der Seidenstadt den wesentlich konzentrierteren Eindruck und ließen die Hausherren dabei kaum zum Zuge kommen. Immer wieder provozierten sie durch konsequentes Forechecking gefährliche Puckverluste der Hausherren, die praktisch keinen richtigen Zugriff auf die Partie bekamen. Konsequenz: Meyers verdeckter Schlagschuss zum 0:1 war ebenso wie das 1:2 durch den überragenden Marcel Müller Wolfsburger Abwehr- oder Stellungsfehlern geschuldet. Lediglich Furchners Überzahltreffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich hatte bis dahin für etwas Frohsinn beim orangenen Anhang gesorgt. Zwar gelang es den Grizzlies ab dem Mitteldrittel endlich selber etwas gefährlicher vor dem Gehäuse der Gäste zu agieren, doch das Damokles-Schwert des schwachen Spiels in der eigenen Zone schien ständig über den Aktionen des EHC zu schweben. So währte die Freude über Höhenleitners Gewaltschuss zum 2:2 dann auch ganze 14 Sekunden, bevor die Piguine erneut eine Schwäche im Aufbauspiel der Grizzlies nutzen konnten und ihrerseites durch Müller die Führung wieder herstellen konnten. Grund: Wie schon beim zweiten Gegentreffer ein haarsträubender Abspielfehler beim Versuch die eigene Zone zu verlassen. Björn Krupp hatte es seinem Kollegen Hambly gleichgetan und fast direkt für die Gäste aufgelegt. Trotz dieser viel zu einfachen Tore für die intensiv aufspielenden Gäste, kippte die Partie nicht endgültig zu deren Gunsten. Wichtigste Gründe hierfür waren zum einen ein überragend aufgelegter Felix Brückmann und teils unglaubliches Pech der Krefelder Offensivakteure. Rosas Ausgleich im Schlussabschnitt, wieder einmal in Wolfsburgs Paradedisziplin Powerplay erzielt, öffnete die Begegnung endgültig, vor allem da der KEV sein unnachgiebiges Forechecking aus Kraftgründen nun etwas aufgeben musste. Ein leichtes Chancenplus sowie ein zurecht wegen hohen Stocks aberkanntes Tor für die Gäste bildeten das Kräfteverhältnis weiterhin recht treffend ab. Von Dominanz auf eigenem Eis waren die Gastgeber immer noch meilenweit entfernt... und es sollte auch in der Verlängerung nicht wirklich besser werden. Dabei hatten Wolfsburgs Fans dramatische Minuten mit ihrem Team zu überstehen, denn das kassierte gleich zwei Strafen und geriet sogar für kurze Zeit in doppelte Unterzahl. Doch auch diese Phase überstanden die Grizzlies, glücklich und alles andere als souverän, schadlos, um rund zwei Minuten vor dem Ende der ersten Verlängerung den ersten Sieg einzutüten. Ausgerechnet der etwas überfordert wirkende Tyler Scofield fälschte dabei einen Likens-Hammer unhaltbar in die Krefelder Maschen und ließ die dünn besetzten Ränge förmlich explodieren. Vielleicht der entscheidende Kick für den bisher eher blassen Neuzugang der Grizzlies, die sich insgesamt nicht wirklich bereit präsentierten. Bei aller Freude über den ersten Sieg: Für die kommenden Aufgaben wird vor allem im Defensivbereich wohl eine deutliche Steigerung nötig sein, um nicht frühzeitig den Urlaub buchen zu müssen!
 
0:1 Meyers (Kretschmann - Hagos) 9.Min
1:1 Furchner (Haskins - Mulock) 10.Min PP 5-4
1:2 Ma.Müller 20.Min
2:2 Höhenleitner (Fauser - Polaczek) 32.Min
2:3 Müller (Pietta) 32.Min
3:3 Rosa (Scofield - Aubin) 49.Min PP 5-4
4:3 Scofield (Likens - Haskins) 78.Min

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