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Auch das vierte Finalspiel geht verloren - München Meister

Mit gerade einmal vier nominellen Verteidigern machte sich Wolfsburg daran, endlich einmal ein Finalspiel für sich zu entscheiden. Es sollte beim Versuch bleiben. Stark dezimiert (Krupp. Wurm, Seifert, Bina, Rosa, Pfohl) und mit zusätzlich stark angeschlagenen Akteuren unter den Spielenden hielten die Grizzlys zwei Dritteln aufopferungsvoll dagegen. Dabei erlebte das erste Drittel nach der Münchner Führung (10.) eine besonders wilde Schlussphase: In Unterzahl glich Wolfsburgs Voakes zunächst aus (17.). Während die Halle noch feierte gelang den Gästen jedoch der Powerplaytreffer durch Wolf (18.), wenige Sekunden später stellte Gerrit Fauser den Ausgleich wieder her. Schwer beeindruckt vom eigenen Team gingen die Fans der Grizzlys in die erste Pause...und waren nach 34 gespielten Minuten sogar noch euphorischer, als "Magic" mit seinem zweiten Treffer die Hausherren sogar in Führung bringen konnte. Die Antwort der Gäste ließ hingegen nur knapp drei Zeigerumdrehungen auf sich warten. Kastners Treffer (37.) stellte die Begegnung zum Schlussdrittel praktisch wieder auf Anfang. Nicht gut für die verzweifelt kämpfenden Gastgeber, die in diesem letzten Spielabschnitt schon aus Kraftgründen eine Führung dringend benötigt hätten. Zwei Münchner Treffer sollten das Schicksal der Grizzlys und den Meistertitel für die Brausebullen besiegeln. Dass an dieser Stelle mit Steve Pinizotto ausgerechnet ein Spieler involviert war, der zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr Teil der Serie hätte sein dürfen - es gereichte der Liga nicht unbedingt zur Ehre. Dabei ließ der Gescholtene auch in dieser Partie keine Gelegenheit aus, um die Atmosphäre zu vergiften. Erst wegen Schwalbe hinausgestellt, provozierte er nach seinem Tor zum 3:5 auch noch die Wolfsburger Bank.
Somit bleibt am Ende nur die Gratulation an den Meister aus München und die Würdigung der mehr als grandiosen Leistung des wirtschaftlich deutlich schlanker aufgestellten Vizemeisters aus der Volkswagenstadt.

Wir sind verdammt stolz auf Euch, Jungs! Ihr habt wieder einmal gezeigt, zu was ein eingeschworenes Team fähig ist und uns diese Spielzeit unglaublich viel Freude bereitet. Wenn die Trauer verflogen ist, wird sich so schnell wie nie die Vorfreude auf Euch und die nächste Saison einstellen. Ein riesengroßes "Dankeschön" dafür!
 

0:1 Söderholm (Christensen - Kahun) 10.Min
1:1 Voakes (Fauser) 17.Min SH 4-5
1:2 Wolf (Kahun - Dehner) 18.Min PP 5-4
2:2 Fauser (Voakes - Aubin) 18.Min
3:2 Voakes (Hambly) 34.Min PP 5-4
3:3 Kastner (St-Denis) 37.Min
3:4 Aucoin (Pinizzotto - Seidenberg) 48.Min
3:5 Pinizzotto 51.Min

 

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