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Grizzlys nach 4:0 in München erneut Vize-Meister

  • Geschrieben von Martin
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Nach der deutlichen Heimniederlage in Spiel 4 warfen die Grizzlys noch einmal alles in die Waagschale, was sie zu bieten hatten. Doch wie schon so oft in dieser Serie zu beobachten, entschieden individuelle Fehler das Spiel am Ende gegen Wolfsburg. Sharrows fahrlässiger Puckverlust neben dem eigenen Tor hatte zunächst das 1:0 durch Matsumoto (19.) ermöglicht, nach der ersten Pause verwandelte dann Jerome Flaake (25.) einen Penaltyschuss zum 2:0. Durch einen erneuten Stellungsfehler seines Teams war Alex Weiss zuvor nur noch das Mittel der Notbremse geblieben. Während München also wieder fast jede kleine Schwäche der Grizzlys bestrafen konnte, nutzten die gut ins Spiel gestarteten Gäste keine ihrer Chancen im ersten Drittel zur frühen Führung. Nach dem zweiten Treffer der Gastgeber hatte Wolfsburg zwar weiterhin große Anstrengungen in Sachen Torerfolg unternommen, die ganz großen Möglichkeiten blieben aber aus: München hatte längst die Kontrolle über das Geschehen auf dem Eis zurückgewonnen. Zwei weitere Treffer durch Joslin (47.) und Macek (50.) machten schließlich die Münchner Titelverteidigung spruchreif.
Dabei nutzte, wie schon im Vorjahr, Liga-Hohlroller Pinizzotto auf den letzten Drücker noch die Gelegenheit zu zeigen, dass er ein schlechter Sieger (sic) ist. Per Check mit reichlich Anlauf ("Charging" nach Abpfiff) holte sich der offensichtlich gestörte Angreifer der Bullen zwei Minuten vor der Meisterfeier noch die hochverdiente Spieldauerstrafe ab. 
Die Grizzlys indes verpassten es, wohl auch mangels Kraft, auf den letzten Metern zumindest noch den Ehrentreffer zu erzielen und unterlagen letztlich mit 4:1 Spielen in der diesjährigen Finalserie.
Auch wenn die zweite Niederlage in Folge das Wolfsburger Team sichtlich schmerzte und die Enttäuschung, trotz klarer Außenseiterrolle, tief saß: Der Stolz auf das Erreichte dürfte in den nächsten Wochen doch wieder die Oberhand gewinnen. Nachdem man mit Köln und Nürnberg bereits zwei der vier Top-Teams aus der "Geldrangliste" besiegen konnte, ist man nun wieder an DEM Monster-Etat der Liga gescheitert. Auch wenn im Sport nicht immer alles am Geld festgemacht werden kann, so ging die Kombination Geld und Don Jackson bisher überall auf. München macht da keine Ausnahme. Deshalb dürfen sich die Grizzlys auch in diesem Jahr als Meister der mit "normalem" Etat ausgestatteten Vereine betrachten.

Wir sagen an dieser Stelle vielen Dank an das Team und die Offiziellen der Grizzlys für eine großartige Saison und gratulieren ganz herzlich zur Vize-Meisterschaft 2017!

Man sieht sich auf der Abschlussfeier und/oder zum Auftakt der neuen (Championsleague-) Saison!

Wolfsburg steht nach 2:7 Demontage vor dem Aus

  • Geschrieben von Martin
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Aus Sicht der Grizzlys hatte diese Begegnung ein äußerst fieses Drehbuch im Gepäck gehabt. Zunächst machte der Gast aus München genau dort weiter, wo er vor heimischer Kulisse aufgehört hatte - mit dummen Strafen. Als Wolfsburg diese Gelegenheiten gleich zweimal nutzen konnte (erste Powerplaytreffer der gesamten Serie!), schien nach den Treffern von Dehner (8.) und Aubin (11.) auch diese Partie fast auf einem guten Weg. Fast, da man sich zwischen diesen beiden freudigen Ereignissen erneut den Luxus eines Shorthanders durch Michi Wolf (10.) geleistet hatte. Dabei hatten die Gastgeber geradezu euphorisch das Drittel der Bullen mit allen fünf Akteuren bis jenseits der blauen Linie gestürmt und doch glatt den Puck an selbiger vergessen. Diesem fast slapstickartigen Gegentreffer ließ München in Person von Maxi Kastner (16.) noch das 2:2 folgen, so dass sich der Auftakt in dieses Spiel für die Grizzlys schon gar nicht mehr so gut anfühlen sollte. Dann folgte das mittlerweile gefürchtete zweite Drittel: Hier sollte sich zum wiederholten Male das Schicksal der Grizzlys entscheiden. Während es in München noch die unerwartete Wende für Wolfsburg einleitete, ging das Team von Pavel Gross nun komplett unter. Erst Abeltshauser (22.) und dann Wolf und Matsumoto per Doppelschalg in Überzahl (28.) stellten mit der 2:5 Führung frühzeitig die Weichen auf Sieg für den Gast aus München. Wolfsburg wirkte zunehmend erschöpft und ratlos, jedes Aufbäumen verpuffte effektlos an der nun gut geölt laufenden Maschinerie der Bullen. Zudem hatte mit Felix Brückmann Wolfsburgs bisherige Lebensversicherung den ersten gebrauchten Tag der laufenden Play-offs erwischt, so dass die Münchner Dominanz voll auf das Torkonto durchschlagen konnte. Zwei weitere Treffer durch Matsumoto (46.) und Macek (57.) mussten die Grizzlys noch im Schlussdrittel quittieren, bevor sie und ihr (zum Teil) tapferes Publikum das Debakel hinter sich gebracht hatten.
So wird das mit mehreren Millionen Euro Vorsprung auf den Rest der Liga gestartete Team aus Bayern den Meistertitel wohl erfolgreich verteidigen. Die einzige Frage, die momentan noch offen scheint, ist, wie oft wir das Ganze in den kommenden Jahren noch "bewundern" dürfen. Die Kombination aus extrem viel Geld und Don Jackson geht jedenfalls, wie schon in Berlin, prächtig auf.

1:0 Dehner (Fauser - Furchner) 8.Min PP 5-4
1:1 Wolf (Jaffray) 10.Min SH 4-5
2:1 Aubin (Bina - Voakes) 11.Min PP 5-4
2:2 Kastner (Kahun - Boyle) 16.Min
2:3 Abeltshauser (Aucoin - Pinizzotto) 22.Min
2:4 Wolf (Matsumoto - Seidenberg) 28.Min PP 5-4
2:5 Mauer (Matsumoto - Seidenberg) 28.Min PP 5-4
2:6 Matsumoto (Wolf - Seidenberg) 46.Min PP 5-4
2:7 Macek (Aucoin - Matsumoto) 57.Min

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Der Spielbericht entfällt aus privaten Gründen.

Es ist vollbracht! Grizzlys siegen in einem Finalspiel!

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem knappen, aber verdienten 1:2 Auswärtssieg schrieben die Grizzlys in München ein wichtiges Kapitel ihrer Vereinsgeschichte. Während das Anfangsdrittel noch reichlich gehemmte, fast schon mutlos agierende Gäste sah, kam Wolfsburg gleich zu Beginn des zweiten Drittels deutlich besser in die Begegnung. Dass es nach dem Treffer durch Keith Aucoin (8.) zu diesem Zeitpunkt lediglich 1:0 stand, war allerdings einmal mehr der überragenden Leistung der "Katze" im Tor der Grizzlys zu verdanken. Direkt im Anschluss an ein frühes Powerplay, markierte mit Stephen Dixon (23.) ausgerechnet ein frisch genesener Rückkehrer den Ausgleich zum 1:1. Wolfsburg kam gerade richtig in Schwung, da setzte es den nächsten Nackenschlag: Jeff Likens musste nach einem späten Check gegen den Kopf von Kastner das Eis mit einer Spieldauerstrafe verlassen (27.) - die Begegnung drohte erneut in die Einseitigkeit der ersten 20 Minuten zu kippen!
Doch zur allgemeinen Verwunderung steigerten sich die Gäste aus der Volkswagenstadt noch ein weiteres Mal, und ließen in den folgenden fünf Minuten kaum eine nennenswerte Münchner Chance zu. Kaum wieder komplett, landete das in dieser Serie bisher so glücklose Duo Voakes/Aubin endlich seinen ersten Coup. Als Münchens Goalie einen Ausflug hinter das eigene Tor unternahm (34.), nutzte Schlitzohr Voakes kurzerhand die Innenbahn, um Aufbauspieler Smaby den Puck abzuluchsen. Den lange verzögerten Querpass beförderte Aubin im allgemeinen Gewühle über die Linie - der Treffer fand nach ausgiebigem Studium der Videobilder seine Anerkennung. Jetzt begann die Schlacht um den ersten Finalsieg erst richtig! Doch dank zahlreicher Münchner Undiszipliniertheiten konnten die Grizzlys immer wieder im Überzahlspiel Luft schnappen, um sich hinterher wieder auf die Verteidigung der Führung zu konzentrieren. Während München also weiter seine geradezu unheimliche Unterzahl-Bilanz ausbaute, schafften es die Gäste aus Wolfsburg tatsächlich diesen knappen Vorsprung und damit den wichtigen Sieg zum 1:2 in der Serie über die Runden zu bringen. Bis dahin hatten sie ihren Anhang mit einer leidenschaftlichen Defensiv-Vorstellung inklusive genialer Torhüter-Reflexe an den Rand des Nervenzusammenbruchs und schließlich zum ersten Finalsieg der Vereinsgeschichte gebracht.
Nun bedarf es natürlich eines weiteren Sieges, um zur Abwechslung vielleicht einmal in die Köpfe der Münchner zu kommen. Man darf gespannt sein, was dieser erste Erfolg bei unserem Team auszulösen vermag...


1:0 Aucoin (Macek - Kettemer) 8.Min
1:1 Dixon (Sharrow) 23.Min
1:2 Aubin (Voakes) 34.Min

Grizzlys verzweifeln an Münchner Unterzahl

  • Geschrieben von Martin
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Bis zur 25.Minute war es ein Heimspiel aus dem Bilderbuch gewesen, dann schafften die Gäste binnen 15 Minuten die Wende zum zweiten Münchner Sieg in dieser Serie. Wolfsburg hatte gegen den mit vier ersten Reihen besetzten Gegner bis dahin auf Augenhöhe agiert und mit Nick Johnson den besten Akteur auf seiner Seite gehabt. Gleich zweimal hatte der Wolfsburger Spätzugang Münchner Fehler zu Torerfolgen nutzen können (8./24.) und die Eisarena somit in Ekstase versetzt. Ausgerechnet, als man auch den als sogenannte "Pest" agierenden Pinizotto auf die Strafbank schicken konnte, drehte sich das Geschehen gegen die Hausherren. Nach einem Wolfsburger Abspielfehler konnten die Gäste durch Kastner (25.) zunächst eines ihrer überragenden Unterzahlspiele veredeln, später legten sie bei eigener Überzahl (37.) durch Michi Wolf den Ausgleich nach. Wolfsburg hatte bis zu diesem Zeitpunkt weitere drei Überzahlspiele geradezu erbärmlich, fast ohne eigene Abschlüsse vergeben, München seine Unterzahlquote auf geradezu ausserirdische 97,62 Prozent gesteigert. Als dann Frank Mauer kurz vor der zweiten Pause (40.) auch noch den dritten Münchner Treffer anbringen konnte, war das Mitteldrittel für Wolfsburg endgültig zur Katastrophe geraten. In den letzten 20 Minuten gelang es den Gästen, auch dank zwei früher Überzahlspiele, das Spielgeschehen weitgehend unter Kontrolle zu behalten und den knappen Sieg über die Runden zu bringen. Zwar hatte Wolfsburg durch Fauser (48.) und Voakes (51.) noch zwei dicke Chancen das Spiel durch Alleingänge auszugleichen, doch schienen beide, wie auch der Rest des Teams, nach dem ersten Münchner Treffer irgendwie ihre Nerven nicht mehr im Griff zu haben. So bleibt es weiterhin bei null Wolfsburger Finalsiegen und der Erkenntnis, dass Don Jackson diese Liga wohl weiterhin langweilig gestalten wird (zumindest in Sachen Meisterschaft).

1:0 Johnson (8.)
2:0 Johnson (Weiss - Dotzler) 24.Min
2:1 Kastner (Mauer) 25.Min SH 4-5
2:2 Wolf (Seidenberg - aus den Birken) 37.Min PP 5-4
2:3 Mauer (Kahun - Joslin) 40.Min

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Wolfsburg verliert längstes Finalspiel der DEL-Geschichte

  • Geschrieben von Martin
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Erst in der 97.Minute mussten sich die Grizzlys, wie schon im Vorjahr, nach Verlängerung in München geschlagen geben. Das 3:2 durch Dominik Kahun beendete die bis dahin längste Finalpartie, die je in der DEL gespielt wurde. Zweimal war es den Gästen gelungen durch Wurm (20.) und Furchner (28.) mit einem Tor in Führung zu gehen, zweimal antwortete Red Bull in Überzahl (26./36.). Kurios: Bei den Treffern durch Macek und Seidenberg hatte jeweils der vorherige Torschütze der Grizzlys unglücklich abgefälscht und somit den wenig gefährlichen Schuss/Pass unhaltbar werden lassen. Nach übefallartigem Beginn der Hausherren hatte sich ein rasantes, teilweise zerfahrenes und von vielen Kontern geprägtes Spiel entwickelt. Nach zwei Gegentreffern in Unterzahl hatte Wolfsburg sein Penalty-Killing schließlich besser in den Griff bekommen, was angesichts der mehr als doppelten Anzahl an Strafen auch äußerst nötig erschien. Hatten die Grizzlys im Laufe der regulären Spielzeit noch die eine oder andere Gelegenheit das Spiel vorzeitig zu entscheiden, so wandelte sich die leichte Überlegenheit der Gastgeber spätestens in der Overtime zur totalen Dominanz. Die vereinzelten Entlastungsangriffe und Torchancen der Gäste konnte man in den letzten 37 Minuten an einer Hand abzählen, ansonsten standen Wolfsburger Drittel und Torhüter (erneut überragend!) unter Dauerdruck. Darüber hinaus machte sich offenbar auch der Kräfteverschleiß der Grizzlys aus den zurückliegenden 13 Play-off Partien bemerkbar, während München nach nur 9 Spielen seinen Spaziergang zur Titelverteidigung fortzusetzen schien. Nach und nach fuhren die Gäste nicht einmal mehr ihre Konter zu Ende und stattdessen zum Wechsel, bis der späte Treffer von Kahun sie schließlich erlöste. Personell hatte Wolfsburgs Trainer dabei nicht viel falsch gemacht, außer, dass Rückkehrer Alex Weiss genauso unglücklich agierte, wie bereits wochenlang vor seiner Verletzung.
Ob Wolfsburg nun irgendwann doch noch ein Finalspiel gewinnen kann, wird vermutlich bereits am kommenden Dienstag beantwortet, da mit Fortschreiten der Serie die Chancen (nach dem ersten Eindruck) wohl eher sinken werden...

0:1 Wurm (Furchner - Haskins) 20.Min
1:1 Macek (Christensen - Aucoin) 26.Min PP 5-4
1:2 Furchner (Haskins - Fauser) 28.Min
2:2 Seidenberg (Kahun - Mauer) 36.Min PP 5-4
3:2 Kahun (Christensen - Mauer)

Mit Vollgas ins Finale!

  • Geschrieben von Martin
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Unerwartet souverän machten die Grizzlies die dritte Finalteilnahme der Vereinsgeschichte klar und besiegten dabei den Gast aus Nürnberg deutlich mit 3:0. Praktisch vom Anpfiff weg (nach einer kleinen Schocksekunde vor dem eigenen Tor) dominierten die Gastgeber die hoch gehandelten Nürnberger in dieser entscheidenden Partie. Die frühe Führung durch Sebastian Furchner (7.) gab den Ice Tigers dabei offenbar zusätzlich zu denken, so dass die Bemühungen der Gäste zwar engagiert, aber stets etwas kopflos wirkten. Als mit Aubin der zweite der drei Wolfsburger Torjäger ebenfalls einen - extrem glücklichen - Torerfolg verbuchen konnte (16.), hatten die Grizzlys bereits zur ersten Pause alle Trümpfe in der Hand...und sollten sie auch nicht mehr hergeben! Spätestens, als auch mit Fauser auch der dritte Goalgetter im Bunde das Spielgerät einmal in die Maschen gehämmert hatte (37.), deutete nichts mehr auf ein Comeback der Ice Tigers hin. Auch der "gefürchtete" 3:0 Vorsprung sollte daran nichts mehr ändern: Egal, was Nürnberg probiert, die Grizzlys hatten immer die passende Antwort und vor allem einen erneut alles überragenden Felix Brückmann parat. So ging diese von Nürnberger Seite aus sonst so torreiche Serie tatsächlich mit einem shut out für den Wolfsburger Goalie zu Ende - genau wie schon das Viertelfinale gegen Köln. 
Somit haben sich die Grizzlys nicht nur zum zweiten Mal in Folge für das Finale gegen Red Bull München, sondern auch für die Teilnahme an der Champions Hockey League qualifiziert. Mehr Medienpräsenz als vorbildlich wirtschaftender und erfolgreicher Eishockeyclub können die Wolfsburger ihrem neuen Hauptsponsor praktische gar nicht bescheren!  

1:0 Furchner (Wurm - Haskins) 7.Min
2:0 Aubin (Mulock - Dehner) 16.Min PP 5-4
3:0 Fauser (Likens - Haskins) 37.Min

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Klare 4:1 Niederlage in Spiel 5

  • Geschrieben von Martin
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Ähnlich dem ersten Aufeinandertreffen in der Serie zeigten die Ice Tigers auch in Spiel 5 ihre Krallen. Wolfsburgs anfängliche Versuche, das Geschehen mittels intensivem Forecheck unter Kontrolle zu bringen stellten sich relativ schnell als vergeblich heraus. Erst nutzten die Gastgeber einen schlecht getimten Wechsel der Grizzlys zur frühen Führung (6.) durch Pfleger, dann übernahmen die Nürnberger endgültig das Kommando auf dem Eis. Zwar hätte Wolfsburg durch Karachun beinahe den (unverdienten) Ausgleich markieren können, doch insgesamt ging die knappe Führung der Hausherren nach zwanzig Minuten mehr als in Ordnung. Ein Doppelschlag durch erneut Pfleger (24.) und Dupuis (26.) besiegelte schon fast das Schicksal der Grizzlys, bevor überhaupt die Hälfte der Partie gespielt war. Während Pfleger auch seine zweite, völlig unbedrängte Einschusschance nutzen konnte, hatte sein Kollege sich zwei Minuten später eindrucksvoll an Patrick Seifert vorbeitanken und den Puck in den Maschen unterbringen können. Erst, als Philip Riefers wie aus dem Nichts einen Nachschuss zum 3:1 verwerten konnte (32.), kamen die Gäste zu ihrer ersten nenneswerten Drangphase und konnten den Rest des Mittelabschnitts zu ihren Gunsten gestalten. Doch mehr als ein Pfostentreffer durch Aubin sollte bei den folgenden Bemühungen nicht herauskommen. Als Nürnberg auch das letzte Drittel mit einem schnellen Treffer eröffnen konnte (41.), war die Messe deutlich erkennbar gelesen. Wolfsburg machte zu keinem Zeitpunkt mehr den Eindruck diesem Spiel noch eine entscheidende Wendung geben zu können und schien gedanklich eher schon bei Spiel 6 in der heimischen Eisarena zu weilen.
Mit der an diesem Nachmittag gezeigten Leistung sollte der vierte Sieg für Wolfsburg jedenfalls nicht möglich sein...


1:0 Pfleger (Prust - Syvret) 6.Min
2:0 Pfleger (Prust - Steckel) 24.Min
3:0 Dupuis (Segal - Schremp) 26.Min
3:1 Riefers (Aubin - Voakes) 32.Min
4:1 Blacker (P. Reimer - Reinprecht) 41.Min 4-4

4:3 Sieg in Spiel 4 - Karachun mit Torpremiere!

  • Geschrieben von Martin
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Der Wahnsinn geht weiter. Vor ausverkauftem Haus legten die Grizzlys erneut einen guten Start gegen die Ice Tigers aus Nürnberg hin. Trotz einer wahren Flut an Strafzeiten, die über die Gäste im Auftaktdrittel hereinbrach (14 +10 Strafminuten!), fiel der einzige Treffer in diesem Spielabschnitt bei 5 gegen 5 auf dem Eis. Brent Aubin hatte mit einem unwiderstehlichen Alleingang (15.) fast das gesamte Team der Franken umkurvt und am Ende auf Goalie Reimer aussteigen lassen. Und es sollte für die äußerst diszipliniert und cool agierenden Grizzlys sogar noch besser werden! Nach Syvrets Fehler hinter dem eigenen Tor zockten Haskins und Fauser den Gästekeeper eiskalt zum 2:0 durch Wolfsburgs Kapitän aus (25.), in der 37.Minute gelang dann Nachwuchstalent Karachun obendrein sein erster Treffer für die Grizzlys! Im Nachschuss hatte der Youngster das 3:0 für seine Farben besorgt und wurde im Anschluss vom gesamten Team ausgiebig gefeiert. Vor lauter Überschwang kam den Hausherren allerdings irgendwie die Konzentration abhanden, so dass die Gäste bereits eine Minute später wieder auf 3:2 heran gekommen waren. Jeweils nach individuellen Fehlern im Aufbauspiel konnten Dupuis und dann Segal die Gunst der Stunde nutzten und den folgenden Konter in Zählbares verwandeln (38.).
Dem druckvollen Auftritt der Ice Tigers in den folgenden 20 Minuten konnten die Gastgeber, zur allgemeinen Erleichterung, ein weiteres Tor entgegensetzen. Robbie Bina hatte sein feines Auge bewiesen und den den Puck von der blauen Linie in den Winkel geschlenzt (50.). Die Antwort der Gäste fiel entsprechend wütend aus, sollte aber nur durch das einzige Powerplaytor des gesamten Spiels (53.) belohnt werden. Schremps Treffer blieb der letzte in dieser hart umkämpften und ausgesprochen spannenden Begegnung. Mit der 3:1 Serien-Führung im Gepäck geht es für die Grizzlys nun wieder nach Nürnberg, wo sie am Sonntag die zweite Finalteilnahme in Folge eintüten wollen.  


1:0 Aubin (Likens - Wurm) 15.Min
2:0 Haskins (Fauser - Furchner) 25.Min
3:0 Karachun (Johnson - Dehner) 37.Min
3:1 Dupuis (Pfleger) 38.Min
3:2 Segal (Dupuis) 38.Min
4:2 Bina (Aubin - Voakes) 50.Min
4:3 Schremp (Blacker - Ehliz) 53.Min PP 5-4

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Grizzlys drehen Spiel 3 und gehen in Führung!

  • Geschrieben von Martin
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Mit einer Mischung aus taktischem Geniestreich und eisernem Willen entführt Wolfsburg den ersten Sieg von auswärtigem Eis. Nürnberg, seines Zeichens heimstärkstes Team der Liga, hatte zu Beginn eindrucksvoll eben jene Stärke demonstriert. Zwar war der zweite Treffer der Gastgeber (13.) ein glücklich ins eigene Tor abgefälschter Pass, doch insgesamt waren die Grizzlys mit einem 2:1 Rückstand nach 20 Minuten bestens bedient. Furchners zwischenzeitlicher Ausgleich (13.) war in einer der wenigen Druckphasen der Wolfsburger gefallen, ansonsten retteten die Grizzlys im Mittelabschnitt vor allem die Strafen der Ice Tigers vor einem höheren Rückstand. Ein eigener Treffer wollte bei fünf sich bietenden Überzahl-Gelegenheiten jedoch nicht fallen - die Gastgeber hingegen machten es gleich im zweiten Anlauf besser und streuten prompt das 3:1 durch Schremp (33.) ein. Wer jetzt glaubte, die Nürnberger Angriffsmaschinerie würde die Grizzlys im letzten Drittel endgültig überfahren, der sollte eine (je nach Blickwinkel erfreuliche oder unerfreuliche) Überraschung erleben: Wolfsburgs Coach stellte die taktische Marschroute seines Teams kurzerhand um, positionierte immer wieder einen Stürmer an der gegnerischen blauen Linie und ließ die zuvor hemmungslos forecheckenden Nürnberger ins Grübeln kommen. Dank langer Wolfsburger Pässe und vermutlich auch etwas nachlassender Kraft kamen die Gastgeber spürbar aus dem Tritt und musste so erst das 3:2 durch Johnson (45.) und kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit (60.) auch noch das 3:3 durch Gerrit Fauser quittieren. Beide Treffer fanden erst nach Videobeweis (zurecht) ihre Anerkennung und schickten die reichlich verdutzt wirkenden Hausherren zusammen mit leicht euphorisierten Gästen in die Verlängerung. Es dauerte fast 17 weitere lange Minuten, bevor mit Tyler Haskins der in Nürnberg allseits beliebte Kapitän der Grizzlys die kleine Sensation perfekt machen konnte, und mit einem knochentrockenen Schuss Ex-Grizzly Jochen Reimer ein viertes Mal überwinden konnte.
Unter dem Jubel der rund 50 mitgereisten Wolfsburger Fans machte sich das Team von Pavel Gross mit dem zweiten Seriesieg im Gepäck schließlich auf die Heimreise. Am Freitag steigt dort bereits das vierte Spiel dieses (gewohnt) spektakulären Duells zwischen Ice Tigers und Grizzlys - die Eisarena dürfte diesmal sogar bis auf den letzten Platz ausverkauft sein.

1:0 Prust (Pfleger - Steckel) 5.Min
1:1 Furchner (Bina - Haskins) 13.Min
2:1 Mebus (Pfleger - Prust) 16.Min
3:1 Schremp (Reinprecht - Ehliz) 33.Min
3:2 Johnson (Hisey - Karachun) 45.Min
3:3 Fauser (Mulock - Dehner) 60.Min 6-5
3:4 Haskins (Furchner - Fauser) 77.Min

Spektakuläre Partie endet mit Grizzly-Sieg!

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys schickten ihre Fans auf eine wahre Achterbahnfahrt der Emotionen. In einem begeisternden Auftaktdrittel hatten sie den Ice Tigers zunächst zwei sehenswert herausgespielte Powerplaytore durch Aubin (6.) und Fauser (12.) eingeschenkt, ehe erneut Fauser auch bei numerischem Gleichgewicht (13.) seinen Torriecher unter Beweis stellte. Bis Mitte der Begegnung hielt sich dann der Eindruck eines netten Eishockeynachmittags mit erhöhtem Feierpotential - dann allerdings schlug erneut die Stunde des Nürnberger Überzahlspiels. Jede nun folgende Strafe der Grizzlys wurde umgehend durch ein Tor der Ice Tigers bestraft. Da Wolfsburg bis zur 42.Minute dreimal in Unterzahl agierte, klingelte es durch Ehliz (29.), Dupuis (32.) und Reimer (42.) auch stolze dreimal hinter dem weiterhin blendend aufgelegten Wolfsburger Goalie. Erst zur Mitte des letzten Spielabschnitts gewannen die Hausherren ein wenig die Kontrolle über diese wilde Partie zurück und belohnten sich schließlich doch noch mit dem Siegtreffer durch Brent Aubin (59.) kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit. Nick Johnsons Schuss ins leere Tor (60.) ließ die Stimmung auf den Rängen schließlich endgültig explodieren und stellte die Serie somit auf 1:1.
Am Mittwoch geht es nun in Nürnberg mit Spiel 3 weiter und man darf gespannt sein, ob Wolfsburg nach sieben (sic) Unterzahl-Gegentoren in Folge einmal eine Unterzahl schadlos überstehen kann...

1:0 Aubin (Voakes - Likens) 6.Min PP 5-4
2:0 Fauser (Haskins - Dehner) 12.Min PP 5-4
3:0 Fauser (Haskins - Bina) 13.Min
3:1 Ehliz (Reinprecht - Schremp) 29.Min PP 5-4
3:2 Dupuis (Steckel - Schremp) 32.Min PP 5-4
3:3 P. Reimer (Blacker - Schremp) 42.Min PP 5-4
4:3 Aubin (Voakes - Krupp) 59.Min
5:3 Johnson 60.Min ENG

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