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Auswärtsserie reißt mit nächster Niederlage gegen Red Bull

Und wieder ist München Endstation. Diesmal für die Serie von sechs siegreichen Auswärtspartien der Grizzlys. Dass es gegen München am Ende wieder nichts zu ernten gab, lag vor allem an der schon abenteuerlich schlechten Chancenverwertung der Gäste und einem hervorragend agierenden aus den Birken. In einem streckenweise überraschend dominant geführten ersten Drittel gelang den Grizzlys nicht ein einziger Treffer - Möglichkeiten dafür hatte es indes reichlich gegeben. München hingegen schlug beim ersten Wolfsburger Stellungsfehler gnadenlos zu: Matsumoto konnte allein auf Brückmann zufahren und den Puck eiskalt versenken (12.) - der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Alle weiteren Bemühungen der Gäste, bis weit in den zweiten Spielabschnitt hinein, blieben fruchtlos, die Gäste hingegen agierten eher kühl und konsequent. Als dann schließlich Jerome Flaake das Spielgerät ein zweites Mal über die Linie wühlen konnte (27.), folgte prompt der Bruch im Wolfsburger Spiel. Fortan spielte bis zum zweiten Pausentee nur noch ein Team, und das waren die roten Bullen. Während Jeff Likens' Versuch per no look backhander vor dem eigenen tor zu klären mit dem 3:0 durch Wolf endete, verhinderte der erneut glänzend aufgelegte Brückmann im Tor der Grizzlys Schlimmeres. Zahlreiche Chancen der Gastgeber, darunter ein Penalty von Michi Wolf, blieben Beute des Wolfsburger Schlussmanns. Ein Spiel, das eigentlich gut für den EHC gestartet war, drohte nun in einem Debakel zu enden, so von der Rolle schien das Team von Gästetrainer Gross. Doch die Grizzlys sind und bleiben eines der charakterstärksten Teams dieser Liga. Allen Fehl- und Rückschlägen zum Trotz drehten die Gäste im Schlussabschnitt noch einmal auf. Auch der nächste unglückliche Abschlussversuch, diesmal traf Voakes den Pfosten (43.), ließ die Grizzlys nicht verzweifeln - das Anrennen ging nun wieder wie im ersten Spielabschnitt weiter. Und schon eine Minute später stand endlich einmal einer richtig: Patrick Seifert, am Freitag mit seinem ersten Tor für die Grizzlies, scheint seinen Torhunger entdeckt zu haben und staubte aus Nahdistanz zum hochverdienten 1:3 ab. Die Wolfsburger witterten nun spürbar ihre Chance auf einen Punktgewinn, mussten den Druck nun hochhalten, dabei aber stets auf die brandgefährlichen Offensivaktionen der Gastgeber achten. Der Drahtseilakt schien zunächst zu gelingen. Foucault mit dem verdeckten Schuss in den Winkel (54.) brachte die beherzt kämpfenden Grizzlys wieder ran, Brückmann hielt den Wolfsburger Kasten seinerseits sauber. Erst, als die Gäste den Schlussmann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, machte erneut Wolf mit dem Schuss ins leere Tor den Sack für Red Bull zu. Etwas glücklich, aber keineswegs unverdient, blieben die Punkte an der Isar.    


1:0 Matsumoto (Abeltshauser) 12.Min
2:0 Flaake (Kastner - Kahun) 27.Min
3:0 Wolf (Christensen) 30.Min
3:1 Seifert (Mulock - Bina) 44.Min
3:2 Foucault (Krupp - Weiss) 51.Min
4:2 Wolf (Aucoin) 60.Min ENG

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