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Klarer 4:1 Sieg gegen zahme Tiger

Die Tigers aus Straubing erwiesen sich einmal mehr als Lieblingsgegner der Grizzlys. Fast die gesamten 60 Minuten fuhr der Gast dem Geschehen auf dem Eis hinterher, wirkte dabei matt und einfallslos.
Insgesamt ein bedenklicher Auftritt, da die Hausherren keineswegs eines ihrer besseren Spiele ablieferten und ebenfalls etwas "gebremst" daherkamen. Trotzdem reichte es für die Grizzlys locker, um den Gästen gleich im Auftaktdrittel zwei sehenswerte Tore durch Höhenleitner und Fauser einzuschenken - ohne dabei wirklich zwingend zu wirken. Absolutes Highlight der sonst eher wenig intensiven Partie bildete der Fight zwischen Wolfsburgs Björn Krupp und Straubings Mike Cornell. Direkt nach Anpfiff des Mittelabschnitts ließen beide Kontrahenten die Handschuhe fallen und versuchten mit einer zünftigen Boxeinlage ihre Teams wachzurütteln. Auf Straubinger Seite blieb es bei dem Versuch. Wolfsburgs 3:0 durch Robbie Bina (37.) ließ nun auch die Kritiker des zuletzt so schwachen Powerplays ein wenig Hoffnung schöpfen, Höhenleitners 4:0 machte in der 45.Minute dann den Sack zu. Warum die Grizzlys aktuell noch keinen einzigen shut-out zu verzeichnen haben, demonstrierten sie schließlich in der 51.Minute, als Straubing durch Williams der völlig überflüssige Ehrentreffer zum 4:1 Endstand gelang. Gegen diesen insgesamt schwachen Gegner zeigten zwar einige Akteure aufsteigende Form, doch die Anzahl der Nachlässigkeiten und Abstimmungsschwierigkeiten blieb weiter besorgniserregend hoch. Schon am Freitag kann der EHC beweisen, dass er trotz dieser Einschränkungen auf dem richtigen Weg ist. mit den Adlern aus Mannheim gastiert dann ein ganz anderes Kaliber in der Eisarena.   

1:0 Höhenleitner (Sharrow - Dixon) 9.Min
2:0 Fauser (Haskins) 18.Min
3:0 Bina (Likens - Fauser) 37.Min PP 5-4
4:0 Höhenleitner (Dixon - Dehner) 45.Min
4:1 Williams (Schönberger - Connolly) 51.Min

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Der Spielbericht entfällt aus beruflichen Gründen