header
Log in
A+ A A-

In Ingolstadt geht immer was - 3:6 Sieg bei den Panthern

Im zehnten Gastspiel in Folge landeten die Grizzlys tatsächlich den zehnten Auswärtssieg bei den Schanzern. Obwohl Wolfsburg ohne fünf Ausländer angetreten war, gelang am Ende dieser so wichtige Sieg im Kampf um den 6.Platz. Die Gäste hatten dabei recht druckvoll begonnen, mussten sich im ersten Spielabschnitt dann über weite Strecken eher ihren defensiven Aufgaben widmen. Zwar wirkten die Goalies während der gesamten Partie auf beiden Seiten etwas wackelig, die entscheidenden Missgeschicke unterliefen dabei aber dem Keeper der Panther. Gleich beim ersten Treffer der Gäste durch Lubor Dibelka (5.) hatte sich Pielmeier das Spielgerät durch die Schoner schießen lassen - in der kurzen Ecke natürlich ein dicker Bock! War das 0:2 durch Pfohl (22.) dann aus der Kategorie "sehenswert und unhaltbar", so machten es die Gastgeber den Grizzlys beim 0:3 dann wieder mehr als einfach. Mit Timo Pielmeier war es nun der Bruder des Goalies, der Wolfsburgs Aubin die Scheibe im eigenen Drittel mustergültig auflegte. Aubin bedankte sich mit einem trockenen Schuss in den Winkel und stellte die Zeichen langsam in Richtung Vorentscheidung. Doch auch die Gastgeber sollten nun einmal von einer Wolfsburger Unachtsamkeit profitieren. Danny Irmen konnte für die Panther zwei Zeigerumdrehungen später zum 1:3 vollenden und nutzte dabei einen unkontrollierten Rebound vor Vogl. Wieder zwei Minuten später gelang den Panthern sogar der Anschluss durch Salcidos Schuss von der blauen Linie, der dank reichlich Verkehr vor dem Wolfsburger Tor seinen Weg in die Maschen fand. Ingolstadt schien das Geschehen nun zu seinen Gunsten wenden zu können - und hatte Freitag den 13. nun deutlich gegen sich. Während einer eigenen Überzahl (40.) war Pielmeier zum Stoppen der Scheibe hinter das eigene Tor gefahren, um den Spielaufbau entsprechend zu beschleunigen. Doch die Scheibe sprang unglücklich über seinen Schläger und der ewig nachsetzende Furchner schnappte sich das Spielgerät zum Tor per Bauerntrick - allerdings ohne Goalie im Tor. Doch auch von diesem Schock erholten sich die Schanzer und legten mit dem 3:4 durch Jacques (nach genialer Vorarbeit durch Irmen) den Grundstein für den nächsten Versuch das Spiel zu drehen. Und wieder schlugen die Gastgeber sich selbst. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer rückte Wolfsburgs Likens einfach mal ein Stück auf und brachte den Ingolstädter Aufbauversuch prompt zum Stillstand. Aubin nahm den herrenlos vor der blauen Linie liegenden Puck auf und legte auf den eiskalt abstaubenden Höhenleitner quer. Das 3:6 ins leere Netz besorgte schließlich wieder Aubin selbst, der damit seine hervorragende Leistung endgültig krönen konnte.
Passend zu dem von Pannen geprägten Spielverlauf gestaltete sich auch die Übertragung der Telekom: Ein Teil ihrer Kunden bekam das Spiel aus technischen Gründen zunächst gar nicht zu sehen. Der andere Teil durfte sich über einen Reporter, der mangels Fachkompetenz um jedes Wort zu kämpfen schien und einen Kameramann, der sein Arbeitsgerät offenbar nur mit einer Hand zu bedienen gedachte freuen. Während das zahlende Publikum also immer wieder Puck und Aktion aus dem Bild verschwinden sah, vergas der "Kommentator" zum Teil brenzligste Szenen in ihrer Entstehung zu dokumentieren, freute sich aber umso mehr über Ingolstädter Tore. Professionell sieht jedenfalls anders aus...     


0:1 Dibelka (Pfohl - Likens) 5.Min
0:2 Pfohl (Voakes - Likens) 22.Min PP 5-4
0:3 Aubin 24.Min
1:3 Irmen (McNeill - Jacques) 26.Min
2:3 Salcido (Greilinger) 28.Min
2:4 Furchner 40.Min SH 4-5
3:4 Jacques (Oppenheimer - Irmen) 43.Min PP 5-4
3:5 Höhenleitner (Aubin - Likens) 44.Min
3:6 Aubin (Voakes) 59.Min ENG

Besucherzähler

Besucher gesamt: 4.558.757
Besucher heute: 93
Besucher gestern: 892
Max. Besucher pro Tag: 7.174
gerade online: 3
max. online: 95
Seitenaufrufe gesamt: 8.731.814
Seitenaufrufe diese Seite: 267
counter   Statistiken

DEL-News