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Wolfsburg verliert längstes Finalspiel der DEL-Geschichte

Erst in der 97.Minute mussten sich die Grizzlys, wie schon im Vorjahr, nach Verlängerung in München geschlagen geben. Das 3:2 durch Dominik Kahun beendete die bis dahin längste Finalpartie, die je in der DEL gespielt wurde. Zweimal war es den Gästen gelungen durch Wurm (20.) und Furchner (28.) mit einem Tor in Führung zu gehen, zweimal antwortete Red Bull in Überzahl (26./36.). Kurios: Bei den Treffern durch Macek und Seidenberg hatte jeweils der vorherige Torschütze der Grizzlys unglücklich abgefälscht und somit den wenig gefährlichen Schuss/Pass unhaltbar werden lassen. Nach übefallartigem Beginn der Hausherren hatte sich ein rasantes, teilweise zerfahrenes und von vielen Kontern geprägtes Spiel entwickelt. Nach zwei Gegentreffern in Unterzahl hatte Wolfsburg sein Penalty-Killing schließlich besser in den Griff bekommen, was angesichts der mehr als doppelten Anzahl an Strafen auch äußerst nötig erschien. Hatten die Grizzlys im Laufe der regulären Spielzeit noch die eine oder andere Gelegenheit das Spiel vorzeitig zu entscheiden, so wandelte sich die leichte Überlegenheit der Gastgeber spätestens in der Overtime zur totalen Dominanz. Die vereinzelten Entlastungsangriffe und Torchancen der Gäste konnte man in den letzten 37 Minuten an einer Hand abzählen, ansonsten standen Wolfsburger Drittel und Torhüter (erneut überragend!) unter Dauerdruck. Darüber hinaus machte sich offenbar auch der Kräfteverschleiß der Grizzlys aus den zurückliegenden 13 Play-off Partien bemerkbar, während München nach nur 9 Spielen seinen Spaziergang zur Titelverteidigung fortzusetzen schien. Nach und nach fuhren die Gäste nicht einmal mehr ihre Konter zu Ende und stattdessen zum Wechsel, bis der späte Treffer von Kahun sie schließlich erlöste. Personell hatte Wolfsburgs Trainer dabei nicht viel falsch gemacht, außer, dass Rückkehrer Alex Weiss genauso unglücklich agierte, wie bereits wochenlang vor seiner Verletzung.
Ob Wolfsburg nun irgendwann doch noch ein Finalspiel gewinnen kann, wird vermutlich bereits am kommenden Dienstag beantwortet, da mit Fortschreiten der Serie die Chancen (nach dem ersten Eindruck) wohl eher sinken werden...

0:1 Wurm (Furchner - Haskins) 20.Min
1:1 Macek (Christensen - Aucoin) 26.Min PP 5-4
1:2 Furchner (Haskins - Fauser) 28.Min
2:2 Seidenberg (Kahun - Mauer) 36.Min PP 5-4
3:2 Kahun (Christensen - Mauer)

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