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Es ist vollbracht! Grizzlys siegen in einem Finalspiel!

Mit einem knappen, aber verdienten 1:2 Auswärtssieg schrieben die Grizzlys in München ein wichtiges Kapitel ihrer Vereinsgeschichte. Während das Anfangsdrittel noch reichlich gehemmte, fast schon mutlos agierende Gäste sah, kam Wolfsburg gleich zu Beginn des zweiten Drittels deutlich besser in die Begegnung. Dass es nach dem Treffer durch Keith Aucoin (8.) zu diesem Zeitpunkt lediglich 1:0 stand, war allerdings einmal mehr der überragenden Leistung der "Katze" im Tor der Grizzlys zu verdanken. Direkt im Anschluss an ein frühes Powerplay, markierte mit Stephen Dixon (23.) ausgerechnet ein frisch genesener Rückkehrer den Ausgleich zum 1:1. Wolfsburg kam gerade richtig in Schwung, da setzte es den nächsten Nackenschlag: Jeff Likens musste nach einem späten Check gegen den Kopf von Kastner das Eis mit einer Spieldauerstrafe verlassen (27.) - die Begegnung drohte erneut in die Einseitigkeit der ersten 20 Minuten zu kippen!
Doch zur allgemeinen Verwunderung steigerten sich die Gäste aus der Volkswagenstadt noch ein weiteres Mal, und ließen in den folgenden fünf Minuten kaum eine nennenswerte Münchner Chance zu. Kaum wieder komplett, landete das in dieser Serie bisher so glücklose Duo Voakes/Aubin endlich seinen ersten Coup. Als Münchens Goalie einen Ausflug hinter das eigene Tor unternahm (34.), nutzte Schlitzohr Voakes kurzerhand die Innenbahn, um Aufbauspieler Smaby den Puck abzuluchsen. Den lange verzögerten Querpass beförderte Aubin im allgemeinen Gewühle über die Linie - der Treffer fand nach ausgiebigem Studium der Videobilder seine Anerkennung. Jetzt begann die Schlacht um den ersten Finalsieg erst richtig! Doch dank zahlreicher Münchner Undiszipliniertheiten konnten die Grizzlys immer wieder im Überzahlspiel Luft schnappen, um sich hinterher wieder auf die Verteidigung der Führung zu konzentrieren. Während München also weiter seine geradezu unheimliche Unterzahl-Bilanz ausbaute, schafften es die Gäste aus Wolfsburg tatsächlich diesen knappen Vorsprung und damit den wichtigen Sieg zum 1:2 in der Serie über die Runden zu bringen. Bis dahin hatten sie ihren Anhang mit einer leidenschaftlichen Defensiv-Vorstellung inklusive genialer Torhüter-Reflexe an den Rand des Nervenzusammenbruchs und schließlich zum ersten Finalsieg der Vereinsgeschichte gebracht.
Nun bedarf es natürlich eines weiteren Sieges, um zur Abwechslung vielleicht einmal in die Köpfe der Münchner zu kommen. Man darf gespannt sein, was dieser erste Erfolg bei unserem Team auszulösen vermag...


1:0 Aucoin (Macek - Kettemer) 8.Min
1:1 Dixon (Sharrow) 23.Min
1:2 Aubin (Voakes) 34.Min

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