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Nürnberger Powerplay ist nicht zu bremsen

  • Geschrieben von Martin
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Zwei Drittel lang war es eine weitgehend ausgeglichene Partie, dann setzte das bisher so ineffektive Nürnberger Überzahlspiel dazu an, seine Statistiken mächtig aufzupolieren. Zunächst waren beide Teams mit guten Chancen in die Begegnung gestartet. Mark Voakes hatte dabei nach wenigen Sekunden etwas unglücklich das Lattenkreuz getroffen, die Ice Tigers hatten ihrerseits ebenfalls erste Warnschüsse abgegeben. Während die Gäste dann zweimal ihr Überzahlspiel testen durften, zeigten die Hausherren im Anschluss, wie es geht: Mit frisch genähtem Ohr stand Yasin Ehliz völlig unbehelligt im Slot der Grizzlys und konnte Reinprechts harten Pass unhaltbar zum 1:0 abfälschen (17.). Eine hart umkämpfte Partie entwickelte sich, in der es den Wolfsburgern sogar gelang, im Mittelabschnitt den etwas besseren Eindruck zu hinterlassen. Allerdings dauerte es bis zum Auftakt des Schlussdrittels, bis die Grizzlys endlich eine ihrer Möglichkeiten zum Ausgleich nutzen konnten. Nach 23 gespielten Sekunden hatte Haskins, ebenfalls in Überzahl, das 1:1 markieren können. Doch dann entfaltete sich das Angriffspotential des hochkarätig besetzten Nürnberger Kader in seiner vollen Durchschlagskraft. Ganze viermal musste Felix Brückmann bis zum Schlusspfiff noch hinter sich greifen, davon drei weitere Male während einer Wolfsburger Unterzahl! Dabei verhinderte der Goalie der Grizzlys durch sehenswerte Reflexe sogar einen noch schlimmeren Verlauf der Partie und hielt u.a. in der 45.Minute sogar einen Penalty von David Steckel fest. Am Ende sollte es gegen den Nürnberger Angriffswirbel nichts nutzen, denn das Wolfsburger Unterzahlspiel gab an diesem Abend obendrein einen eher gruseligen Auftritt, verteidigte vor allem den eigenen Torraum teils atemberaubend schlecht.
Am Sonntag geht es nun ab 14.00 in der heimischen Eisarena mit Spiel 2 weiter.
Nicht vergessen: Zeitumstellung!

1:0 Ehliz (Reinprecht - Schremp) 17.Min PP 5-4
1:1 Haskins (Furchner - Dehner) 41.Min PP 5-4
2:1 P. Reimer (Ehliz - Reinprecht) 44.Min PP 5-4
3:1 Segal (Pfleger - Dupuis) 51.Min PP 5-4
4:1 Prust (Steckel - Pfleger) 53.Min 
5:1 Schremp (Reinprecht - Ehliz) 57.Min PP 5-4

Felix Brückmann hält das Halbfinale fest!

  • Geschrieben von Martin
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Was für eine Nervenschlacht! Gegen enorm druckvoll agierenden Kölner hatten die Grizzlys zwei Drittel lang alle Hände voll zu tun, nicht frühzeitig einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Mit extrem hohem Aufwand im eigenen Drittel und gestützt auf einen alles überragenden Felix Brückmann im Tor gelang dieses Unterfangen besser als zunächst zu befürchten war. Während die Haie den Puck in einer ihrer zahlreichen Chancen einfach nicht über die Linie gequält bekamen, setzte Wolfsburg in der 28.Minute den entscheidenden Nadelstich ins Herz der Kölner Bemühungen. Tyson Mulock hatte Kölns Goalie aus spitzem Winkel den Puck an den Schlittschuh geschossen, von wo sich das Spielgerät ins Tor der Haie mogelte. Die chronisch unter Tormangel leidenden Gastgeber warfen zwar nun alles nach vorne, konnten den Wolfsburger Goalie jedoch bis zur Schlusssirene nicht mehr überwinden. Selbst in fünf Überzahlsituationen gelang dem Kölner Powerplaymonster Lalonde nur ein einziger Pfostentreffer - ansonsten blockten die Grizzlys was das Zeug hielt und erkämpften sich schließlich den Halbfinaleinzug mit reichlich blauen Flecken und anderen Andenken an diese harte und stets spannende Serie.
Im Halbfinale wartet mit den Ice Tigers aus Nürnberg nun ein alter Play-off Bekannter, der den Grizzlys bereits dreimal das Play-off-Aus zu verdanken hatte. Die Freude über diese Konstellation dürfte sich im Frankenland in Grenzen gehalten haben, wobei die Serien gegen Wolfsburg sich durchweg durch äußerst attraktive Spiele ausgezeichnet hatten - nur mit dem aus Nürnberger Sicht stets falschen Ende!

0:1 Ty. Mulock (Bina - Seifert) 28.Min

Haie entscheiden 0:1 Krimi für sich und gleichen aus

  • Geschrieben von Martin
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Die Partie begann mit der vermutlich schnellsten Spieldauerstrafe, die ein Wolfsburger Team in der DEL je bekommen hat. Alex Karachun hatte Kölns Jones bei einem Check unglücklich im Gesicht getroffen, worauf der Kölner im Nachgang dann ein leicht blutende Wunde vorzeigen konnte. Da es in den Anfangsminuten gleich zwei Akteure der Gäste ebenfalls in Richtung Strafbank zog, gestaltete sich der Auftakt für die Grizzlys nicht ganz so dramatisch, wie man zunächst befürchten musste. Es entwickelte sich eine enorm verbissen geführte Begegnung, in der die Gäste aus Köln fast durchgängig Oberwasser hatten. Gerade das massive Forechecking der Haie bereitete dem Wolfsburger Aufbauspiel einiges an Kopfzerbrechen, so dass die Hausherren ein ums andere Mal den Puck nicht aus dem eigenen Drittel bekamen. Trotzdem waren es die Grizzlys, die im dritten Spielabschnitt als erste die Hände zum Jubel hochreißen durften - doch Johnsons Schlittschuhtreffer (48.) fand zurecht keine Anerkennung. Köln hingegen konnte seine Vorteile zwar nicht in Zählbares verwandeln, sollte aber gegen Ende des Spiels eine weitere Chance bekommen, seine beste Waffe in Person von Shawn Lalonde erneut ins Spiel zu bringen. Interessanterweise hatte die durchaus hart geführte Partie nach einer Strafe aus der 17.Min (Ty. Mulock) keinerlei weitere Sanktionen gegen einen der Akteure vorzuweisen. Wer jetzt glaubte, endlich eine Playoff-Partie mit einer konsequenten Linie bewundern zu dürfen, sah sich in der 56.Minute dann bitter getäuscht: Nachdem wesentlich härtere (teils mehr als grenzwertige) Checks in Bandennähe keine Beanstandung durch die Offiziellen gefunden hatten, schickte das Referee-Duo Jeff Likens wegen eines alles andere als strafwürdigen Checks an der Bande in die Kühlbox. Fast direkt vom folgenden Anspiel schoss Sharrow den Puck dann auf die Tribüne und gesellte sich umgehend zu seinem Mannschaftskameraden. Kölns Hammer schlug von der blauen Linie zu (56.), die Begegung war entschieden. Auch eine späte Strafe gegen Köln und ein sechster Feldspieler sollten die irgendwie etwas chaotisch wirkenden Wolfsburger nicht mehr zurück ins Spiel bringen. Spiel 7 in Köln muss nun die endgültig Klarheit darüber bringen, ob der Favorit aus Köln doch noch die Kurve bekommt und den Meistertitel wieder ins Visier nehmen darf.

0:1 Lalonde (Eriksson - Gogulla) 56.Min PP 5-3

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Unglückliche 3:1 Niederlage in Spiel 5

  • Geschrieben von Martin
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Eigentlich deutete zunächst nicht viel auf ein Comeback der Haie in dieser Serie hin. Die Gäste hielten die tapfer kämpfenden Kölner erst einmal gut unter Kontrolle und gingen nach einer energischen Puckeroberung gegen Christian Ehrhoff durch Gerrit Fauser (13.) verdient in Führung. Im weiteren Verlauf ließen die Grizzlys allerdings sämtliche sich bietenden Großchancen aus und verpassten es, die Führung um den einen oder anderen Treffer zu erhöhen. Während Haiegoalie Wesslau die Alleingänge der Gäste allesamt hatte entschärfen konnte, misslang den Wolfsburgern bei zwei Unsicherheiten jeweils der Bauerntrick. Als dann noch Aubin nur den Pfosten traf (30.), war es wohl der ausgelassenen Chancen eine zu viel: Das sollte sich letztlich rächen. In einem Anflug von Eistanzregularien schickten die insgesamt erneut auf beiden Seiten schwach agierenden Schiedsrichter gleich drei Wolfsburger hintereinander auf die Strafbank. Ab der 33.Spielminute verbrachten die Gastgeber somit das Mitteldrittel in Überzahl und nutzten dieses Geschenk zur etwas schmeichelhaften 2:1 Führung. Lalonde (34.) und Turnbull (40.) hatten für ihre Farben im Powerplay getroffen und den Spielverlauf unter gütiger Mithilfe der Referees auf den Kopf gestellt. Dass Lalondes eigentlich unplatzierter Schuss vom Wolfsburger Verteidiger unhaltbar ins Tor abgefälscht worden war, passte da irgendwie ins Bild...
Im Schlussabschnitt blieben die Pfeifen dann komplett stumm, so dass die Gäste ihre Überlegenheit wieder etwas mehr zur Geltung bringen konnten. Ein weiteres Tor sollte trotz intensiver Bemühungen aber nicht mehr fallen. Als Wolfsburg schließlich den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, traf Hospelt noch zum 3:1 Endstand ins leere Gehäuse.
Am Sonntag nehmen die Grizzlys nun vor heimischer Kulisse den nächsten Anlauf, um den letzten Schritt ins Halbfinale zu vollenden.

0:1 Fauser (Haskins - Brückmann) 13.Min
1:1 Lalonde (Eriksson - Turnbull) 34.Min PP 5-4
2:1 Turnbull (Eriksson - Hospelt) 40.Min PP 5-4
3:1 Hospelt (Potter) 60.Min ENG

Grizzlys mit drei Matchpucks fürs Halbfinale

  • Geschrieben von Stephanie
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Vor über 4000 Zuschauern, darunter die komplette Mannschaft des VfL, konnten die Grizzlys am Mittwoch mit einem 5:1-Sieg einen weiteren großen Schritt Richtung Halbfinale machen. Zwar war der Gegner aus Köln phasenweise sogar ebenbürtig, allerdings scheint man in Köln derzeit eine generelle Schwäche im Abschluss zu haben. Obendrein lieferte Wolfsburgs Felix Brückmann wieder einmal eine Topleistung ab, während sein Gegenüber Gustav Wesslau, gerade erst als bester Torhüter der Liga ausgezeichnet, nach dem 5:0 für Wolfsburg gar für Ex-Grizzly Daniar Dshunussow Platz machen musste.
Wie schon in den bisherigen Spielen glänzte Köln eher durch unfaire Aktionen so dass gleich zwei Wolfsburger verletzt das Eis verlassen mussten. Erst erwischte es Geburtstagskind Philip Riefers bei einem Check von Lalonde, kurz vor Ende des Spiels nahm selbiger noch Alexander Dotzler mit einem ausgesprochen dreckigen Foul aus dem Spiel. Kurz zuvor hatte sich obendrein Kölns Nickolas Latta per Stockstich gegen Wolfsburgs Kapitän zum Duschen verabschiedet. Auch sonst fiel der Gegner aus Köln immer wieder durch Provokationen auf, die bei den cool agierenden Gastgebern allerdings durchgäng ins Leere liefen. Ob man seitens der DEL Herrn Lalonde weitere Gelegenheiten geben möchte, seine Gegenspieler zu verletzen, bleibt indes abzuwarten (eventuell nachträgliche Sperre).
Wolfsburg spielte trotz der Ausfälle wie aus einem Guss, wobei wieder einmal Mark Voakes mit drei Punkten und teils spektakuären Aktionen auffälligster Feldspieler war.
Insgesamt fiel der Wolfsburger Sieg mit fünf erzielten Toren etwas zu hoch aus, der Sieg ging angesichts der Kölner Einfallslosigkeit im Angriff aber mehr als in Ordnung.

Am Freitag haben die Grizzlys nun den ersten von insgesamt drei Matchpucks in der Best-of-Seven Serie.

1:0 Likens (Bina - Johnson) 6.Min PP 5-4
2:0 Aubin (Riefers - Voakes) 24.Min
3:0 Voakes 47.Min
4:0 Pfohl (Voakes) 51.Min
5:0 Fauser (Likens - Haskins) 51.Min
5:1 Ehrhoff (Gogulla - Hager) 59.Min

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0:4 Auswärtssieg! - Grizzlys dominieren Spiel 3 in Köln

  • Geschrieben von Martin
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Gegen völlig ratlos wirkende Haie gelang den Grizzlys der zweite Sieg im dritten Spiel. Während die Gastgeber erneut eher durch tumbes Körperspiel als durch spielerischen Witz Eindruck schinden wollten, erwischte Wolfsburg einen absoluten Sahnetag im Powerplay. Eine insgesamt schwer verdauliche Mischung für das meistbestrafte Team der Liga, das nach frühen Überzahltoren durch Furchner (7.) und Mulock (9.) keine Antwort auf die Spielanlage der Gäste geben konnte.
Als auch noch Ex-Haie Björn Krupp seinen ersten Treffer im Grizzly-Dress markieren konnte (29.), schien die Partie bereits zur Mitte der Spielzeit entschieden: Zu eindimensional agierten die Hausherren, zu konzentriert wirkten die Defensivaktionen des EHC. Der Eindruck sollte nicht täuschen. Köln versuchte weiter durch Härte und Provokationen das Momentum der Partie zu wenden...und erntete stattdessen den nächsten Überzahltreffer der Grizzlys. Diesmal war es Gerrit Fauser, der den Puck aus nächster Nähe zum 0:4 durch die Schoner von Wesslau bugsieren konnte (37.). Es bleibt also zunächst dabei: Die Haie können in dieser Serie bisher nichts wirklich Beeindruckendes aufs Eis bringen, während Wolfsburg seine Linie eisenhart durchzuziehen scheint. Am kommenden Mittwoch geht es bereits mit Spiel 4 in der heimischen Eisarena weiter, wobei kaum eine Wiederholung dieses einseitigen Spielverlaufs zu erwarten ist. Sollten die Grizzlys allerdings der Reaktion der Haie standhalten, so erwartet die Zuschauer wohl ein echter Krimi mit hoffentlich gutem Ende für Wolfsburg!

0:1 Furchner (Ty. Mulock - Haskins) 7.Min PP 5-4
0:2 Ty. Mulock (Furchner - Haskins) 9.Min PP 5-4
0:3 Krupp (Haskins - Furchner) 29.Min
0:4 Fauser (Furchner - Dehner) 37.Min PP 5-4

Die Grizzlys beißen zurück! Referees katastrophal...

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem 3:1 Sieg vor nahezu ausverkauftem Haus meldeten sich die Grizzlys in der Serie gegen Köln zurück. In einer durch eine schier chaotische Schiedsrichterleistung geprägten Partie gingen die Hausherren bereits in der 8.Spielminute in Führung.
Torjäger Aubin hatte im Powerplay zugeschlagen und den Puck diagonal in den Winkel genagelt, nachdem die Grizzlys ein sehenswertes Überzahlspiel aufgezogen hatten. Nicht weniger druckvoll ging wenig später das Kölner Powerplay zu Werke und konnte, drei Sekunden nachdem die doppelte Überzahl abgelaufen war (15.), durch Lalonde den Ausgleich erzielen. Wie schon im ersten Aufeinandertreffen hatte der Kölner Starverteidiger das Spielgerät mit einem fulminanten Schlagschuss in die Maschen befördert. Während Köln nun immer mehr auf Härte und Provokation setzte, blieben die Hausherren weitestgehend cool. Zunächst ließ sich Wolfsburgs "Zauberer" Voakes nicht durch Stockschläge beeindrucken (24.) und vollstreckte im Alleingang spektakulär zum 2:1, dann war Sturmkollege Tyson Mulock erneut im Powerplay erfolgreich (31.). Wolfsburg hatte die Begegnung im Mitteldrittel folglich gut unter Kontrolle...und musste dann doch einen, vermutlich folgenschweren, Tiefschlag hinnehmen: Dan Byers durfte unter den Augen der völlig ohne Linie agierenden Referees zum Stockschlag ausholen (37.) und Wolfsburgs Toptorjäger Aubin die Hand blutig schlagen - ohne dafür eine Strafe zu kassieren. Die Strafe bekam "zum Ausgleich" in der folgenden Unterbrechung Aubin wegen Reklamierens. Wutentbrannt verschwand dieser im Kabinentrakt während Dibelka die 10 Minuten für seinen verletzten Kollegen absitzen musste. Bis zum Schlusspfiff unternahmen die Schiedsrichter weiterhin nicht allzu viel, um die Gesundheit der Spieler zu schützen und glänzten auf beiden Seiten durch völlig inkonsistente Entscheidungen. Mit letzter Kraft trotzten die Grizzlys den im Schlussabschnitt energisch anrennenden Haien den 3:1 Sieg und damit den Ausgleich in der Serie ab. In die allgemeine Euphorie mischte sich dann aber nicht nur ein wenig Frust wegen Aubins Ausfall, auch ein wenig Wehmut machte sich breit: Vor der Partie hatten die Grizzlys ihrem ehemaligen Trainer Toni Krinner die letzte Ehre erwiesen und ihn mit einer Gedenkminute gefeiert (anstatt zu schweigen).
Toni, Du bleibst in unseren Gedanken für immer ein Grizzly!


1:0 Aubin (Likens - Voakes) 8.Min PP 5-4
1:1 Lalonde (Gogulla - Jones) 15.Min
2:1 Voakes (Dehner) 24.Min
3:1 Ty. Mulock (Fauser) 31.Min

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Die Bildergalerie entfällt ausnahmsweise.

Knappe 2:1 Niederlage zum Viertelfinal-Auftakt

  • Geschrieben von Martin
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Ausgerechnet in der Verlängerung unterläuft den Grizzlys der erste dicke Bock dieser noch jungen Serie. Bei eigener Überzahl leisteten sich die bis dahin meist auf Augenhöhe agierenden Gäste einen folgenschweren Puckverlust, den Alexandre Bolduc zum alles entscheidenden 2:1 nutzen konnte. Lediglich im Auftaktdrittel konnte man dabei den Eindruck gewinnen, dass die Wolfsburger noch nicht richtig in den Play-offs angekommen wären. Doch nach etwas "Eingewöhnungszeit" und einer durchaus verdienten Führung durch Haie-Starverteidiger Lalonde (14.) kamen die Grizzlys zurück! So wie die Gastgeber das Auftaktdrittel dominiert hatte, so legte im Anschluss der Gast aus Wolfsburg los und riss das Geschehen im Mitteldrittel an sich. Wie zuvor Lalonde für Köln war dann auch für die Grizzlys mit Jeremy Dehner ein Verteidiger im Powerplay erfolgreich (25.), der mit gutem Auge den insgesamt erstaunlich schwach agierenden Wesslau im Tor der Haie überwinden konnte. Dass die Gäste aus der Volkswagenstadt nicht noch mehr Profit aus den zahlreichen Abprallern des Kölner Übergoalies schlagen konnten, war vor allem der überragenden Team- und Abwehrleistung beider Teams zu verdanken. Im Falle von Aubins Pfostentreffer wäre es dann aber doch fast soweit gewesen - doch die erste Grizzly-Führung in einem Spiel dieser Serie wird wohl noch etwas auf sich warten lassen.
Im dritten Spielabschnitt präsentierten sich die Gastgeber dann wieder deutlich gefestigter, profitierten dabei auch von teils dummen Wolfsburger Strafen, die das Penaltykilling der Grizzlys aber etwas glücklich über die Runden bringen konnten. Glücklich, da obendrein in Unterzahl gegen Wolfsburg verhängter Penalty von Patrick Hager recht jämmerlich vergeben wurde. Auch in der folgenden Verlängerung sah es zunächst so aus, als sollten die Zeichen auf einen etwas glücklichen Sieg der Grizzlys hindeuten. Doch statt die relativ früh verhängte Strafe (61.) gegen Jones zum Klau des Heimrechts zu nutzen, stellten die Grizzlys sich schließlich selber das entscheidende Bein. Jeff Likens schlug als letzter Mann über den leicht hüpfenden Puck...und das Unheil nahm seinen Lauf.

1:0 Lalonde (Hager - Gogulla) 14.Min PP 5-4
1:1 Dehner (Fuchner - Ty. Mulock) 25.Min PP 5-4
2:1 Bolduc (Krämmer - Lalonde) 62.Min SH 4-5

Relaxter Hauptrunden-Ausklang in Krefeld

  • Geschrieben von Martin
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Mit 2:1 nach Verlängerung unterlag der kleine Trupp Grizzlys, der sich auf den Betriebsausflug in die Seidenstadt begeben hatte. Während mit Herberts Vasiljevs eine Krefelder Legende in den Ruhestand verabschiedet wurde, geriet die Partie, in der es für beide Teams um nichts mehr ging, zur Nebensache. Die Grizzlys agierten lediglich mit drei Reihen und ohne jeden erkennbaren Ehrgeiz, schonten sich von der ersten bis zur letzten Minute der Begegnung. Krefeld gelang folgerichtig zur Mitte des Spiels die verdiente Führung durch Vainonen (30.); Vasiljevs durfte sich dabei über einen letzten Assists im Profihockey freuen. Erst mit der Schlusssirene landeten die Gäste dann doch noch den schmeichelhaften Ausgleich - Patrick Seifert hatte die "Schlussoffensive" der Wolfsburger mit einem Abstauber veredeln können und damit fast den Ausstand des Krefelder Urgesteins vermiest. Nach 73 Sekunden Overtime hatte jedoch erneut Vainonen ein Einsehen und versüßte Vasiljevs die letzte Partie im bezahlten Eishockey mit einem Sieg. Sein zweiter Treffer des Abends beendete das lockere Trainingsspielchen und schickte die rund 3500 Zuschauer mit gemischten Gefühlen in die Sommerpause bzw. in Richtung Viertelfinale gegen Köln.

1:0 Vainonen (Umicevic - Vasiljevs) 30.Min
1:1 Seifert (Haskins) 60.Min
2:1 Vainonen (Rosa - Little) 62.Min

4:2 Sieg trotz Sommerhockey - Viertelfinale gegen Köln

  • Geschrieben von Martin
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Fast zwei Drittel lang agierten die zuletzt so erfolgreichen Grizzlys auf gehobenem Trainingsniveau, bevor im Schlussabschnitt der fünfte Platz gesichert werden konnte. Nachdem die Hausherren durchaus munter in die Partie gestartet waren, nutzten die Gäste aus Iserlohn die Gunst der Stunde, um ihren rund 100 mitgereisten Fans die verkorkste Saison etwas zu versüßen. Da Wolfsburg keinerlei Konsequenz in den Zweikämpfen zu entwickeln gedachte, übernahmen die Roosters das Kommando und konnten durch Treffer von Rallo (12.) und Blank (25.) relativ entspannt in Führung gehen. Dabei war der offenkundige Plan einiger Grizzlys, nämlich verletzungsfrei in die Playoffs zu kommen, im Fall von Jeff Likens bereits in der 10.Minute gescheitert. Nach einem üblen Bandencheck war das Spiel für den Wolfsburger Verteidiger gelaufen und auch für den Iserlohner Übeltäter (Dziurzynski) war die Partie mit Spieldauerstrafe vorbei. Dass die Führung der Gäste während der fünfminütigen Überzahl der Grizzlys fiel, passte dann ins eingangs beschriebene Bild...
Auch im Mittelabschnitt blieben die Gastgeber in ihren Aktionen ohne den rechten Willen etwas zu bewegen und kehrten erst spät durch ein Kontertor (37.) wieder einigermaßen ins Spielgeschehen zurück. 
Im Schlussabschnitt mühten sich die Gäste zunächst sichtlich um einen versöhnlichen Abschluss der Hauptrunde auf fremdem Eis. Als Wolfsburg schließlich doch noch ein bis zwei Gänge hochschaltete, war es dann aber schnell um das Iserlohner Erfolgserlebnis geschehen: Sebastian Furchner (49.) und Christoph Höhenleitner (52.) machten mit ihren Treffern den siebten Sieg in den letzten acht Spielen klar, Furchners Schuss ins leere Tor (60.) besiegelte die Niederlage der ohne Chance auf Play-off Teilnahme angetretenen Gäste.
Mit diesem Erfolg steht nun auch vorzeitig der Gegner im diesjährigen Viertelfinale fest. Die Grizzlys treffen auf die Haie aus Köln, die sie zuletzt in deren Halle mit 0:1 (etwas glücklich) niederkämpfen konnten.

0:1 Rallo (Milam - Pickard) 12.Min SH 4-5
0:2 Blank (Jaspers - Orendorz) 25.Min
1:2 Aubin (Haskins) 37.Min
2:2 Furchner (Haskins - Wurm) 49.Min 
3:2 Höhenleitner (Aubin) 52.Min
4:2 Furchner (Voakes) 60.Min

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