header
Log in
A+ A A-

Nächstes 6 Punkte-Wochenende - Grizzlys weiter in Torlaune

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 199
Und schon wieder schenken die Grizzlys ihren Gegnern reichlich ein! Mit erneut 12 eigenen Treffern gestaltete der EHC auch das zweite Wochenende in Folge äußerst erfolgreich.
Dabei hatten beide Siege etwas Besonderes: Zunächst gelang den Wolfsburgern im achten (!) Anlauf endlich wieder ein Sieg gegen den Ligakrösus aus München, die am Ende mit 3:5 gegen mit viel Selbstbewusstsein auftretende Gäste die Waffen strecken mussten. Zwar wurde das Comeback nach 2:0 Rückstand auch etwas vom Scheibenglück begünstigt, doch insgesamt zeigten die ohne vier Ausländer und Alex Weiss angetretenen Grizzlys, dass nun auch gegen Top-Teams mit ihnen zu rechnen ist. Sehr speziell gestaltete sich das vierte Aufeinandertreffen mit den Nordlichtern aus Bremerhaven. Der REV präsentierte sich über weite Strecken als das aktivere und willigere Team, ging mit 0:2, 1:3 und schließlich mit 3:5 immer wieder in Führung...um die Begegnung schließlich mit 7:6 gegen die begeisternd zurückfightenden Hausherren zu verlieren! Was Trainer Pavel Gross vermutlich ein Graus war (Abwehrverhalten), war den rund 3500 Zuschauern ein Fest. Neben der Tatsache, dass Neuzugang Johnson mit seinen Treffern 3 und 4 endlich die längst verdienten Erfolgserlebnisse einfahren konnte, begeisterte die im Torrausch weilenden Fans noch eine weitere gute Nachricht: Torjäger und Publikumsliebling Brent Aubin wird mindestens bis 2020 weiter für die Grizzlys aufs Eis gehen. In den letzten Wochen hatte sich der kanadische Stürmer massiv "on fire" präsentiert und sogar bis auf den zweiten Platz der ligainternen Torjägerliste geschossen. Entsprechend groß war die Erleichterung der Anhänger, dass der für seinen ausgelassenen Torjubel bekannte Sympathieträger gehalten werden konnte.

Zur Bildergalerie geht es HIER

Äußerst erfolgreiches Heimspielwochenende

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 194
Mit dem ERC Ingolstadt und den Eisbären Berlin hatten die Grizzlys an diesem Wochenende gleich zwei punktehungrige Verfolger in der Eisarena zu Gast. Dass am Ende stolze 6 Punkte auf dem Konto der Gastgeber landeten, lag vor allem an einer furiosen Leistungs- und Effizienzexplosion auf Seiten der Wolfsburger. Während sich der enorme Biss der Grizzlys im ersten Drittel gegen den ERC noch nicht so eindrucksvoll auf dem Scoreboard bemerkbar machte (nur 1:1 nach einem sehr dominant geführten Spielabschnitt), ließen die Wolfsburger für den Rest des Wochenendes nichts mehr anbrennen. Erst wurden die Panther mit einem deutlichen 5:2 wieder auf Abstand in der Tabelle gebracht, dann wurden die Eisbären im Polarmeer versenkt. In dieser Sonntagsbegegnung lieferten beide Teams den rund 4400 Zuschauern ein rasantes Spiel mit Playoff-Intensität bei dem die Grizzlys durchweg das schnellere und zweikampfstärkere Team darstellten. Selbst, als die Gäste im zweiten Drittel noch einmal das Heft in die Hand nehmen wollten und auf 3:1 verkürzten (33.), antworteten die überragenden Hausherren ihrerseits mit einem Doppelschlag noch vor dem Ende dieses Spielabschnitts. Mit Aubin (39.) und Fauser (40.) waren es die überragenden Akteure dieses Heimspielwochenendes, die auch diese Partie mit dem vierten und fünften Treffer zur vielumjubelten Vorentscheidung brachten. Dass es am Ende sogar 7:1 für die Grizzlys stand, spiegelte perfekt die zurückgekehrte Abstimmung im Spiel des EHC wieder. Denn zum nicht von der Hand zu weisenden Scheibenglück kam ein fast durchgängig vorhandener Spielfluss auf Seiten der Männer in orange, der den Gastgebern - vor allem auch im Powerplay - eine Vielzahl an hochkarätigen Chancen einbrachte. Besonders Brent Aubin und Gerrit Fauser scheinen mit je vier Treffern an diesem Wochenende "on fire" zu sein und auch das Überzahlspiel der Grizzlys feierte mit satten sechs Toren eine kleine Wiederauferstehung. Insgesamt darf man sich wohl berechtigte Hoffnung machen, dass Wolfsburg seine Schwächephase nun überwunden hat.

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund eines Umzugs fiel unsere Berichterstattung nun sehr mager aus. In den kommenden Wochen werden wir unseren Service wieder Stück für Stück hochfahren.

Und schon wieder keine Punkte - EHC

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 232
Zur "Abwechslung" gab es für die rund 600 nach Düsseldorf mitgereisten Fans nicht nur keine Punkte, sondern gleich mal gar nichts zu bejubeln. Torlos unterlagen die Grizzlys den alles andere als überzeugend auftretenden Gastgebern vom Tabellenende. Obwohl sie fast über die gesamte Dauer der Begegnung das aktivere und meist auch spielbestimmende Team waren, gelang es ihnen nicht auch nur einen Treffer gegen Düsseldorfs Niederberger zu erzielen. Dabei verbrachten die Gäste fast ein gesamtes Drittel (ca.18 Minuten) in Überzahl, davon satte 2 Minuten sogar in doppelter numerischer Überlegenheit. Tore schossen indes nur die Gastgeber: Bowmans 1:0 fiel, nachdem zunächst Kapitän Haskins bewegungsunfähig geschossen auf dem Eis liegengeblieben war (25.), das 2:0 erzielte Daniel Kreutzer dann 3 Sekunden vor dem Ende. Zuvor hatten sich die Grizzlys gegen die destruktiv auftretende DEG geradezu wund gespielt, ihre wenigen klaren Chancen teils unglücklich, teils ungeschickt vergeben. Insgesamt schockieren die Grizzlys ihre Anhänger nun schon seit einigen Spieltagen durch ihre offensive Harmlosigkeit und scheinen geschlossen in einem Formtief zu stecken. Nun kommt es am nächsten Wochenende mit Ingolstadt und den Eisbären zum direkten Aufeinandertreffen mit zwei Verfolgern auf den begehrten sechsten Platz. Beide Spiele sind, dank des hochprofessionell erstellten Spielplans, Heimspiele. 

1:0 Bowman (Collins) 25.Min 4-4
2:0 Kreutzer (Lewandowski) 60.Min PP 5-3

Wolfsburg schwächelt weiter - 2:5 gegen Schwenningen

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 206
Der Abwärtstrend der Grizzlys setzt sich fort. Auch wenn der Tabellenplatz momentan noch etwas anderes sagt - seit der Niederlage gegen Köln scheint bei den Wolfsburgern die Luft raus zu sein. Die personellen Ausfälle der vergangenen Wochen und die damit verbundenen Umstellungen und Mehrbelastungen fordern offenbar ihren Tribut. Zwei Punkte aus den letzten fünf Spielen, stetig nachlassende Laufbereitschaft und zunehmend wirre Spielzüge sprechen eine eindeutige Sprache. Auch gegen die Wild Wings überzeugten die Grizzlys nur in der Anfangsphase, als sie in einem frühen Überzahlspiel den 1:0 Führungstreffer erzielen konnten. Aubins Treffer (2.) sollten zunächst keine weiteren Erfolgserlebnisse folgen. Im Gegenteil: Die Gäste gingen noch vor der ersten Pause durch das Tor von Andreé Hult (10.) und einen sehenswert herausgespielten Überzahltreffer (16.) in Front. Zu Beginn des Mitteldrittels kam es für die Hausherren dann knüppeldick: Während Jeff Likens noch eine Reststrafe aus dem Auftaktdrittel absaß, erwischte Abwehrkollege Krupp seinen Gegenspieler mit der Kelle im Gesicht (21.) und durfte nun frühzeitig zum Duschen. Wenig später war für Armin Wurm, der einen Schuss auf die Hand bekommen hatte ebenfalls Schluss, so dass die Grizzlys mit vier gelernten Verteidigern weiterspielen musste. Höhenleitner rückte als fünfter Verteidiger in die Defensive nach, veränderte damit leider auch seine zuletzt so gut funktionierende Reihe. Kurz nach Ablauf der beiden Strafen kassierte Wolfsburg dann doch noch das 1:3 durch Hansen (27.), das zwei Minuten später durch Haskins' Treffer zum 2:3 Anschluss beantwortet werden konnte. Doch auf eine wirklich rasante Aufholjagd mit hohem Druck auf das gegnerische Gehäuse warteten die rund 2200 Fans vergeblich. Sichtbar bemüht, aber ohne die nötige Durchschlagskraft stotterte sich das Heimteam Richtung Schlusssirene. Zwei Schüsse ins leere Tor (59./60.) waren nur die logische Konsequenz der eklatanten Abstimmungs- und Geschwindigkeitsprobleme des EHC, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel gezogen hatten.
Mit den zuletzt gezeigten Leistungen kommt die direkte Play-off Qualifikation nun wieder deutlich in Gefahr. Während mit Ingolstadt der direkte Konkurrent um Platz 6 immer weiter punktet, stecken die Grizzlys offenbar in einem ausgewachsenen Leistungsloch.


1:0 Aubin (Likens) 2.Min PP 5-3
1:1 Hult (Bender - Kurth) 10.Min
1:2 Bender (Acton - Gysbers) 16.Min PP 5-4
1:3 Hansen (El-Sayed - Kaijomaa) 27.Min
2:3 Haskins (fauser - Höhenleitner) 29.Min
2:4 Poukkula (Bartalis - Hult) 59.Min ENG
2:5 Maurer (El-Sayed - Hunkes) 60.Min ENG

Grizzlys verlieren erneut gegen den AEV

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 199
Auch das vierte Duell der aktuellen Hauptrunde ging mit 3:4 nach Verlängerung an die Panther. Nach defensiv vogelwilden Anfangsminuten fingen sich die Grizzlys zur Mitte des ersten Spielabschnitts und konnten die Panther etwas besser kontrollieren. Dass es bis dahin lediglich 0:1 durch den Treffer von Trevor Parkes (9.) stand, glich allerdings einem kleinen Wunder. 
Auch nach einem Lattenknaller von Sebastian Furchner (15.) wirkten die Gastgeber weiter nicht wirklich wach, ließen in der Rückwärtsbewegung immer wieder den letzten Biss vermissen. Voakes' Ausgleich (18.) im  Powerplay wirkte zur ersten Pause dann durchaus schmeichelhaft. Während mit Rekis (28.) und erneut Voakes (32.) in Überzahl beide Teams einmal den Weg auf das Scoreboard fanden, wurde die Partie indes immer hitziger. Ein Faustkampf zwischen Cunari und Sharrow direkt zum zweiten Pausentee zeigte die Richtung an, in die diese Partie nun gehen sollte. Zunächst schienen die Gastgeber dabei das glücklichere Ende für sich zu haben und gingen durch ein weiteres Powerplaytor erstmals in Führung. Doch der Treffer von Alex Weiss (49.) sollte leider nicht das letzte Wort in dieser Begegnung darstellen. Es folgte eine Mischung aus Inkompetenz seitens der Referees (Piechaczek und Steinecke) und Wolfsburger Unbeherrschtheit, die diese Partie noch kippen sollte. Zunächst durften die Augsburger Gäste so ziemlich jeden Check in den Rücken ihrer Gegenspieler durchziehen, ohne von besagtem Duo auch nur einen mahnenden Blick zu ernten. Auch ein Stock im Gesicht von Patrick Seifert hatte zuvor keinerlei Beachtung gefunden - die Ader der Grizzlys schien zu schwellen. Mit ungünstigen Auswirkungen: Einer geradezu lächerlichen Strafe gegen Gerrit Fauser ließ Hitzkopf Likens einen Check gegen den Kopf seines Gegners folgen. Bei fünf gegen drei gelang Lamb (59.) gerade noch rechtzeitig der Ausgleich, den Zusatzpunkt sicherte dann Parkes (62.) in der Verlängerung per Bauerntrick. Die einzig gute Nachricht des Abends: Es war wohl das letzte Aufeinandertreffen mit den Panthern in dieser Saison. Obwohl...

0:1 Parkes (Trupp - Lamb) 7.Min
1:1 Voakes (Aubin - Wurm) 18.Min
1:2 Rekis (Tölzer - Stieler) 28.Min
2:2 Voakes (Seifert - Furchner) 32.Min PP 5-4
3:2 Weiss (Seifert - Haskins) 49.Min PP 5-4
3:3 Lamb (Cundari - LeBlanc) 59.Min PP 5-3
3:4 Parkes 62.Min 3-3

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

4:1 Niederlage in Nürnberg

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 186
Mit ungewohnt deutlichen Schwächen im Abwehrverhalten, dummen Strafen und einigem Pech blieben die Grizzlys zum zweiten Mal punktlos in Nürnberg. Nachdem die Gastgeber den besseren Start erwischt hatten, entwickelte sich eine durchaus rustikal geführte Partie. Dabei waren es mit Krupp und Wurm gleich zwei Wolfsburger, die als erste die Grenzen des Erlaubten zu deutlich übertraten. Bei 5 gegen 3 Überzahl netzten die druckvoll aufspielenden Ice Tigers dann durch ihren Topstar Patrick Reimer (11.) zum ersten Mal ein. Wenig später patzte Jimmy Sharrow bei der Puckannahme und leitete somit das 0:2 durch Ehliz ein (16.). Neuzugang Johnson traf im Anschluss, völlig frei stehend, nur die Latte, während Brückmann bereits zum zweiten Mal in diesem Drittel einen Nürnberger Alleingang entschärfen konnte. Verbessert meldeten sich die Grizzlys aus der ersten Unterbrechung zurück und konnten in der 27.Minute sogar den Anschlusstreffer bejubeln. Christoph Höhenleitner hatte den Gastgebern in Unterzahl eingeschenkt (27.) und nicht nur damit seine anhaltend gute Form untermauert. Doch die Ice Tigers blieben in der Endabrechnung das dominante Team und kamen, erneut in Überzahl, zum 3:1 durch Leo Pföderl (47.). Die Gäste mühten sich in der Folge lange vergeblich um gute Offensivaktionen gegen nun kontrolliert und mit viel Übersicht agierenden Nürnberger. Erst in Überzahl gelang Gerrit Fauser mit einem weiteren Schuss an die Latte eines der wenigen Wolfsburger Ausrufezeichen. Der Schuss ins leere Tor durch Yasin Ehliz (60.) machte die überzeugende Leistung der Hausherren dann endgültig rund.
Besonders unangenehm aufgefallen auf Wolfsburger Seite war indes Jimmy Sharrow, der gleich bei drei von vier Gegentoren mit Stellungsfehlern und extrem hüftsteifen Puckverlusten Pate gestanden hatte. 

1:0 P. Reimer (Dupuis - Segal), 11.Min PP 5-3
2:0 Ehliz (P. Reimer) 16.Min
2:1 Höhenleitner (Krupp) 27.Min SH 4-5
3:1 Pföderl (Reinprecht - Syvret) 47.Min PP 5-4
4:1 Ehliz (P. Reimer - Steckel) 60.Min ENG

Überheblicher Auftakt kostet einen Punkt

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 182
Mit 4:3 nach Verlängerung rangen die Grizzlys das Tabellenschlusslicht vom Seilersee schließlich nieder. Doch zuvor hatten die Gastgeber immer wieder den nötigen Respekt vor ihrem Gegner vermissen lassen. Vor allem im ersten Drittel, das mit einer frühen Führung (5.) durch Aubin gut begonnen hatte, versuchte Wolfsburg immer wieder die Roosters durch Pass-Stafetten und ambitionierte Alleingänge vorzuführen. Iserlohn hingegen verwertete seine wenigen Gelegenheiten hocheffizient zu zwei Toren durch Jaspers (12.) und Kahle (15.), bestrafte die laxe Herangehensweise der Grizzlys somit äußerst schmerzhaft. Wolfsburg kam, zur allgemeinen Erleichterung, fokussierter aus der Kabine, glich zügig durch Fausers Schuss an eine Iserlohner Kufe aus (21.)...und schwächte sich prompt selbst. 15 Sekunden nach dem 2:2 ging es für Torjäger Aubin wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge zum Duschen. Sein Opfer Blaine Down musste im Mundbereich genäht werden und konnte seine Farben ebenfalls nicht mehr unterstützen. Die folgende fünfminütige Unterzahl brachten die Gastgeber souverän von der Uhr, mussten dabei nach einer weiteren Strafe sogar eine knappe Minute bei 3 gegen 5 überstehen. Beiden Teams gelang in der zerfahrenen Partie nun immer weniger, so das letztlich je ein gut platzierter Fernschuss für das 3:3 nach regulärer Spielzeit herhalten musste. Ex-Grizzly Fischer (43.) und Sebastian Furchner (57.) hatten den gegnerischen Goalie jeweils überwinden können und die Partie somit in die Overtime geschickt. Dass es überhaupt zur Verlängerung kam, war zum Teil auch dem nicht gegebenen Penalty in den Schlusssekunden geschuldet. Mark Voakes war beim Torschuss regelwidrig von den Beinen geholt worden, den Referees fehlte dann nicht nur für einen Penalty, sondern gleich auch für eine 2-Minuten-Strafe die Traute. Sichtlich genervt besorgte Wolfsburgs "Magier" dann den entscheidenden Treffer im Alleingang (64.) und ließ seine Farben mit einem blauen Auge davonkommen.
Bleibt zu hoffen, dass die mit Kapitän Haskins und Neuzugang Nick Johnson nun eigentlich besser aufgestellten Grizzlys in Nürnberg eine andere Einstellung an den Tag legen...    

1:0 Aubin (Voakes) 5.Min
1:1 Jaspers (Bettahar - Milan) 12.Min
1:2 Kahle (Bassen - Friedrich) 15.Min
2:2 Fauser (Sharrow) 21.Min
2:3 Fischer (Friedrich - Ohrendorz) 43.Min
3:3 Furchner (Wurm - Fauser) 57.Min
4:3 Voakes 64.Min

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

3:6 Niederlage gegen starke Haie

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 173

Die zahlreichen Ausfälle der Grizzlys fordern weiterhin ihren Tribut. Zumindest gegen die Top-Teams der Liga sieht Wolfsburgs Team in der derzeitigen personellen Lage nur bedingt Land. Zwar hielten die Gastgeber in einer begeisternden Partie rund 40 Minuten gut mit, brachen dann aber im Schlussabschnitt deutlich sichtbar ein. Besonders im Powerplay machten sich die Lücken im Kader ausgesprochen schmerzhaft bemerkbar. Ganze fünf Überzahlspiele ließen die Grizzlys bis zur 22.Minute liegen und liefen dabei eher Gefahr, einen Gegentreffer zu kassieren, als dem Spiel eine vorzeitige Entscheidung zu geben. Obendrein erwischte der überraschend im Wolfsburger Tor stehende Seabstian Vogl nicht seinen besten Tag, so dass die stark aufspielenden Gäste u.a. aus den individuellen Fehlern seiner Vorderleute immer wieder Kapital schlagen konnten. Die frühe Führung durch Wurm (11.) egalisierten die Gäste durch Uviras Treffer (26.) nach dem erfolglosen Wolfsburger Powerplay-Marathon. Die erneute Führung der Gastgeber (28.) nach schönem Sololauf von Philip Riefers (und kapitalem Fehler des Kölner Goalies), beantworteten die Haie mit einem Doppelschlag durch Gogulla und Hager (32./34.) zur erstmaligen Führung für die Gäste. Doch wenige Sekunden später klingelte es schon wieder auf der anderen Seite des Eises: Christoph Höhenleitner hatte einen starken Puckgewinn seines Centers mit dem 3:3 Ausgleich vergolden können - die Halle kochte nun endgültig. Leider sollten die Grizzlys diese Intensität nicht über die abschließenden 20 Minuten durchhalten können. Hinzu kam, dass das Schiedsrichterduo nun keine Strafen mehr gegen die Gäste zu verhängen bereit war - das "Kontigent" an Strafen war offenbar schon im ersten Drittel zu stark strapaziert worden. So wurde Lalonde Aktion gegen Björn Krupp als Zusammenstoß gewertet (50.), der  Kölner Verteidiger vollstreckte seelenruhig ins halbleere Tor, während Krupp auf dem eigenen Goalie lag. Wenig später wanderte Philip Riefers wegen einer fragwürdigen Entscheidung auf die Strafbank - erneut Lalonde (54.) vollstreckte die rasant vorgetragene Powerplaykombination zum vorentscheidenden 3:5. Gogullas Schuss ins leere Netz (59.) ließ die Niederlage der etwas erschöpft wirkenden Gastgeber endgültig eine Spur zu hoch ausfallen.   


1:0 Wurm (Pfohl)) 11.Min
1:1 Uvira (Latta, T.J.Mulock) 26.Min
2:1 Riefers (Dibelka) 28.Min
2:2 Gogulla (Jones - Eriksson) 32.Min
2:3 Hager (Eriksson - Lalonde) 34.Min
3:3 Höhenleitner (Voakes - Aubin) 35.Min
3:4 Lalonde (Hager - Gogulla) 50.Min
3:5 Lalonde (Hager - Ehrhoff) 54.Min PP 5-4
3:6 Gogulla (Hospelt - T.J.Mulock) 59.Min ENG

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

In Ingolstadt geht immer was - 3:6 Sieg bei den Panthern

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 171
Im zehnten Gastspiel in Folge landeten die Grizzlys tatsächlich den zehnten Auswärtssieg bei den Schanzern. Obwohl Wolfsburg ohne fünf Ausländer angetreten war, gelang am Ende dieser so wichtige Sieg im Kampf um den 6.Platz. Die Gäste hatten dabei recht druckvoll begonnen, mussten sich im ersten Spielabschnitt dann über weite Strecken eher ihren defensiven Aufgaben widmen. Zwar wirkten die Goalies während der gesamten Partie auf beiden Seiten etwas wackelig, die entscheidenden Missgeschicke unterliefen dabei aber dem Keeper der Panther. Gleich beim ersten Treffer der Gäste durch Lubor Dibelka (5.) hatte sich Pielmeier das Spielgerät durch die Schoner schießen lassen - in der kurzen Ecke natürlich ein dicker Bock! War das 0:2 durch Pfohl (22.) dann aus der Kategorie "sehenswert und unhaltbar", so machten es die Gastgeber den Grizzlys beim 0:3 dann wieder mehr als einfach. Mit Timo Pielmeier war es nun der Bruder des Goalies, der Wolfsburgs Aubin die Scheibe im eigenen Drittel mustergültig auflegte. Aubin bedankte sich mit einem trockenen Schuss in den Winkel und stellte die Zeichen langsam in Richtung Vorentscheidung. Doch auch die Gastgeber sollten nun einmal von einer Wolfsburger Unachtsamkeit profitieren. Danny Irmen konnte für die Panther zwei Zeigerumdrehungen später zum 1:3 vollenden und nutzte dabei einen unkontrollierten Rebound vor Vogl. Wieder zwei Minuten später gelang den Panthern sogar der Anschluss durch Salcidos Schuss von der blauen Linie, der dank reichlich Verkehr vor dem Wolfsburger Tor seinen Weg in die Maschen fand. Ingolstadt schien das Geschehen nun zu seinen Gunsten wenden zu können - und hatte Freitag den 13. nun deutlich gegen sich. Während einer eigenen Überzahl (40.) war Pielmeier zum Stoppen der Scheibe hinter das eigene Tor gefahren, um den Spielaufbau entsprechend zu beschleunigen. Doch die Scheibe sprang unglücklich über seinen Schläger und der ewig nachsetzende Furchner schnappte sich das Spielgerät zum Tor per Bauerntrick - allerdings ohne Goalie im Tor. Doch auch von diesem Schock erholten sich die Schanzer und legten mit dem 3:4 durch Jacques (nach genialer Vorarbeit durch Irmen) den Grundstein für den nächsten Versuch das Spiel zu drehen. Und wieder schlugen die Gastgeber sich selbst. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer rückte Wolfsburgs Likens einfach mal ein Stück auf und brachte den Ingolstädter Aufbauversuch prompt zum Stillstand. Aubin nahm den herrenlos vor der blauen Linie liegenden Puck auf und legte auf den eiskalt abstaubenden Höhenleitner quer. Das 3:6 ins leere Netz besorgte schließlich wieder Aubin selbst, der damit seine hervorragende Leistung endgültig krönen konnte.
Passend zu dem von Pannen geprägten Spielverlauf gestaltete sich auch die Übertragung der Telekom: Ein Teil ihrer Kunden bekam das Spiel aus technischen Gründen zunächst gar nicht zu sehen. Der andere Teil durfte sich über einen Reporter, der mangels Fachkompetenz um jedes Wort zu kämpfen schien und einen Kameramann, der sein Arbeitsgerät offenbar nur mit einer Hand zu bedienen gedachte freuen. Während das zahlende Publikum also immer wieder Puck und Aktion aus dem Bild verschwinden sah, vergas der "Kommentator" zum Teil brenzligste Szenen in ihrer Entstehung zu dokumentieren, freute sich aber umso mehr über Ingolstädter Tore. Professionell sieht jedenfalls anders aus...     


0:1 Dibelka (Pfohl - Likens) 5.Min
0:2 Pfohl (Voakes - Likens) 22.Min PP 5-4
0:3 Aubin 24.Min
1:3 Irmen (McNeill - Jacques) 26.Min
2:3 Salcido (Greilinger) 28.Min
2:4 Furchner 40.Min SH 4-5
3:4 Jacques (Oppenheimer - Irmen) 43.Min PP 5-4
3:5 Höhenleitner (Aubin - Likens) 44.Min
3:6 Aubin (Voakes) 59.Min ENG

Furchner und Höhenleitner schießen Wolfsburg zum Derbysieg

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 400
In einer spektakulär anzuschauenden Begegnung gegen den Gast aus Bremerhaven behalten die Grizzlys bereits zum dritten Mal die Oberhand. Los ging es für die mit rund 600 Fans im Gepäck angereisten Pinguins durchaus verheißungsvoll. Nach knapp sieben gespielten Minuten vollendete Combs eine Bremerhavener Druckphase verdient zum 0:1 - doch die Grizzlys schockte das kein bisschen! Bereits um stolze vier Kontingentspieler reduziert mussten die Hausherren obendrein auf Fabio Pfohl verzichten und kamen trotzdem mit Macht zurück in diese Partie. Hauptdarsteller waren mit Christoph Höhenleitner und Sebastian Furchner die beiden dienstältesten Spieler der Grizzlys (seit 2007 und 2008 im Verein), die alle fünf Tore für ihre Farben verbuchen konnten. Das 1:1 erzielte Höhenleitner nach einem genialen Aubin-Pass über das gesamte Spielfeld (10.), die erste Führung der Hausherren ging als Powerplaytor auf das Konto von Furchner (20.). Kaum hatte "Höhi" seinen zweiten Treffer (24.), wieder nach blitzsauberem Zuspiel von Aubin, erzielt, da läutete das Schiedsrichterduo die schwerste Zeit für die Grizzlys ein: Drei Strafen innerhalb von gut drei Spielminuten galt es für Wolfsburgs Team ohne Gegentreffer zu überstehen - und es sollte gelingen! Kaum durften die Gastgeber im Schlussdrittel selber in Überzahl ran, bestrafte wiederum Furchner die Regelverstöße der Pinguins eiskalt. So gingen sowohl das 4:1, als auch das 5:1 erneut als Powerplaytreffer auf das Konto von Wolfsburgs Toptorjäger. Die von Verletzungen und Grippe arg gebeutelten Grizzlys nahmen im Anschluss deutlich einen Gang raus, was den Gästen die Möglichkeit gab, ihrem lautstarken Anhang auch noch etwas zum Feiern zu bieten. Die Pinguins machten in Form zweier Treffer (50./60.) dann auch regen Gebrauch vom Angebot der Wolfsburger, die sich gegen Ende der Partie minutenlang nur noch in der Abwehr befanden. Am dritten Sieg der Grizzlys änderte das natürlich nichts mehr, so dass nach Abpfiff die rund 3500 Wolfsburger Zuschauer den Sieg und die Bremerhavener Gäste einfach nur ihr beherzt kämpfendes Team feiern konnten.      


0:1 Combs (Welsh - Bordson) 7.Min
1:1 Höhenleitner (Aubin) 10.Min
2:1 Furchner (Mulock - Seifert) 20.Min PP 5-4
3:1 Höhenleitner (Aubin - Krupp) 24.Min
4:1 Furchner (Mulock - Seifert) 43.Min PP 5-4
5:1 Furchner (Weiss - Mulock) 45.Min PP 5-4
5:2 Owens (Lavallée) 50.Min PP 5-4
5:3 Bordson (Combs - Lavallée) 60.Min 6-5

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Weitere Beiträge ...

  1. Kraftlose Vorstellung bringt 3:0 Niederlage in Straubing
  2. Grizzlys erkämpfen Punkt in Mannheim
  3. Riesenfight gegen Nürnberg wird mit einem Punkt belohnt
  4. Wolfsburgs dezimierter Kader besiegt DEG mit 4:1
  5. Der EHC siegt mit 1:3 in Schwenningen
  6. Hart umkämpfte Partie geht knapp an Berlin
  7. Grizzlys fertigen schlappe Pinguine mit 4:0 ab
  8. Fehlende Disziplin kostet alle Punkte - 4:3 beim AEV
  9. Wolfsburg erkämpft ersten Punkt gegen München
  10. Wolfsburg auch in Berlin erfolgreich - 2:3 n.V.
  11. 0:2 bei DEG - Brückmann mit neuem Shutout Rekord!
  12. Souveränes 3:0 gegen Krefeld
  13. Grizzlys nehmen Fahrt auf - 0:4 Sieg in Iserlohn
  14. 0:1 Erfolg an der Küste - REV zu harmlos
  15. 0:1 gegen Adler - Starke Leistung wird nicht belohnt
  16. Klarer 4:1 Sieg gegen zahme Tiger
  17. Grizzlys weiter im Winterschlaf - 4:2 Niederlage in Nürnberg
  18. Nächste Heimpleite - 3:5 gegen Köln
  19. Wieder keine Punkte gegen Augsburg
  20. Nächster Auswärtssieg - 3:4 in Schwenningen
  21. Übles Gegurke endet mit Heimniederlage gegen Augsburg
  22. Auswärtsserie reißt mit nächster Niederlage gegen Red Bull
  23. Furioses Schlussdrittel bringt den nächsten Heimsieg
  24. Sieg gegen Nürnberg bringt die Tabellenspitze!
  25. Grizzlys schießen Straubing mit 2:7 aus der Halle
  26. Sieg in Köln! Wolfsburg bleibt in der Fremde eine Macht!
  27. Grizzly erkämpfen nach zähem Ringen den ersten Heimdreier
  28. Schwache DEG nimmt zwei Punkte mit
  29. Auswärts-Serie hält! - 3:4 n.V. in Krefeld
  30. Lions aus Zürich sind ein Nümmerli zu groß
  31. Wolfsburg erkämpft sich ersten Heimsieg der Saison
  32. Auswärts bleibt der EHC eine Macht - 1:6 beim IEC
  33. Nächstes Heimspiel - nächster Fehlstart
  34. Auswärtssieg in Ingolstadt
  35. Grizzlys verpennen Heimauftakt gegen München
  36. Knapper Sieg beim Liganeuling - 2:3 in Bremerhaven
  37. Wolfsburg schafft die Sensation in der CHL
  38. Grizzlys überfahren Pardubice mit 6:0
  39. Grizzlys begeistern trotz Niederlage gegen Göteborg!