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Eishockeygala der deutschen Nationalmannschaft

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem krachenden 7:1 Erfolg gestaltete sich die Premiere in der Wolfsburger Eisarena mehr als erfreulich. Einzig die Gäste aus Frankreich dürften nach dieser recht eindeutigen Partie mit  tiefen Sorgenfalten in Richtung WM blicken. Die restlichen Beteiligten, egal ob Spieler, Fans oder Offizielle des Heimteams, erlebten ein rauschendes Eishockeyfest inklusive äußerst stimmungsvoller Atmosphäre.
Schon früh gelang den deutschen Eishockeycracks dabei das wichtige 1:0 durch Daniel Pietta (4.), das eine wahre Torlawine lostrat. Die völlig überfordert wirkenden Gäste wussten streckenweise gar nicht, wie ihnen geschah - so schnell und kombinationssicher überrollte das DEB-Team die Franzosen vor über 4400 restlos begeisterten Zuschauern.
Höfflin (8.) und Ebner (9.) machten mit ihrem Doppelschlag aus dem Spiel zunächst eine klare Angelegenheit, Marcel Müller (14.) und Matthias Plachta (19.) sorgten mit Powerplaytreffern für die Vorentscheidung. 
Wer glaubte, dass das deutsche Team im Mitteldrittel einen Gang zurückschalten würde, der sah sich getäuscht. Während die französichen Spieler sich für heftigeren Körpereinsatz teilweise sogar entschuldigten, zogen die Gastgeber ihre Linie weiter durch. Einzig die Effizienz sollte dank einiger Pfosten- und Lattentreffer ein wenig auf der Strecke bleiben. Lediglich Michaelis' Treffer zum 6:0 bot den Heimfans in der 32.Minute noch einmal zählbaren Grund zum Jubeln, doch der engagierte Vortrag ihres Nationalteams hatte die Kulisse längst unvoreingenommen in Feierlaune versetzt. Zwar vermieste Treilles Ehrentreffer (50.) den Gastgebern noch den Shut-out, doch das störte zu diesem Zeitpunkt wohl nur den deutschen Goalie. Als Ebner mit dem 7:1 schließlich den Schlusspunkt unter diese, etwas einseitige, Partie gesetzt hatte (58.), konnte das DEB-Team wenig später die Ovationen des fast vollständig ausharrenden Publikums in Empfang nehmen. Insgesamt kann die Länderspielpremiere in Wolfsburg wohl zurecht als rundum gelungene Veranstaltung bezeichnet werden, die gerne wiederholt werden darf!       

 
1:0 Pietta (Mebus - Mo. Müller) 4.Min
2:0 Höfflin (Mo. Müller - Mebus) 8.Min
3:0 Ebner (Plachta - Zerressen) 9.Min
4:0 Ma. Müller (Ebner - Pietta) 14.Min PP 5-4
5:0 Plachta (Kammerer - Nowak) 19.Min PP 5-4
6:0 Michaelis (Plachta - Nowak) 32.Min PP 5-4
6:1 Treille (Auvitu) 50.Min PP 5-4
7:1 Ebner (Höfflin - Michaelis) 58.Min

Bilder vom Spiel

Saisonabschluss und Abschiede

  • Geschrieben von Stephanie
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Das war es nun mit der Saison.
Zur Abschlussfeier in der Eisarena kamen zahlreiche Fans, um sich von ihren Lieblingen zu verabschieden - teils zur Sommerpause, teils auch für immer.
Der bereits "angedrohte" Umbruch im Team wurde nun in Namen und Zahlen gefasst, fiel dann aber doch noch drastischer aus als befürchtet. Den Verein verlassen werden, neben Tyler Haskins (Karriereende), auch noch Mark Voakes, Stephen Dixon, Robbie Bina, Conor Allen, Jimmy Sharrow, Philip Riefers, Tyson Mulock und Fabio Pfohl. Des Weiteren verlässt neben Cheftrainer Pavel Gross auch sein Co Danny Naud die Grizzlys.
Wir wollen uns bei allen für ihre Arbeit für unseren Verein von Herzen bedanken.

Es war ein recht emotionaler Abend. Nachdem man schon mit Robbie Bina einen sehr beliebten Spieler nach vielen Jahren in Orange mit einer schönen Videopräsentation gewürdigt hatte, hatte schon der eine oder andere eine Träne im Knopfloch.
Als jedoch die Verabschiedung von Tyler Haskins anstand und auch für ihn Bilder seines Schaffens zu ergreifender Musik auf der Leinwand zu sehen waren - da liefen doch bei einigen die Tränen.
Wir vom Fanclub haben uns etwas besonderes einfallen lassen und haben Tyler zum Abschied ein Fotobuch geschenkt, in dem seine Karriere vom allerersten Spiel bis zu seiner letzten Saison in Bildern festgehalten wurde. Irgendwann einmal kann er das Buch seinen Enkeln zeigen und ihnen erzählen, wie das damals in Wolfsburg war. Er hat sich offenkundig sehr darüber gefreut.

Aber bei all den traurigen Momenten gab es auch schönes zu vermelden: Perspektivspieler Alex Karachun wird seine Entwicklung bei den Grizzlys fortsetzen dürfen. Auch der "Pechvogel des Jahres" Marcel Ohmann bekam eine neue Chance, sich in Wolfsburg, hoffentlich ohne schwerere Verletzungen, zu beweisen. Beide bekamen einen neuen Einjahresvertrag.

Nun harren wir der Dinge und freuen uns auf die Pressemitteilungen, die unsere Neuzugänge enthüllen. Auch wenn die vielen Abschiede nicht einfach sind, gehen wir davon aus, dass Charly Fliegauf auch für die nächste Saison Spieler unter Vertrag nehmen wird, die sich dem orangenen Trikot als würdig erweisen.

Das Fotocopyright liegt heute bei Christina und Christopher Pape. Danke ihr Zwei

Der Kapitän geht von Bord

  • Geschrieben von Stephanie
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Was der eine oder andere schon befürchtet hat, ist nun traurige Gewissheit: Nach einer erneuten schweren Gehirnerschütterung muss unser Kapitän Tyler Haskins mit nur 31 Jahren auf Anraten seines Arztes seine Karriere beenden.
Ende August 2010 trat er erstmals in Wolfsburg aufs Eis, erst einmal in einem TryOut gegen Dean Strong, der zu dem Zeitpunkt bereits einige Zeit in Wolfsburg vorspielte. Tyler setzte sich, zur Überraschung vieler, gegen den robuster wirkenden Strong durch und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer Führungsperson auf und abseits des Eises. 305 Punkte in über 400 DEL-Spielen sprechen eine deutliche Sprache, wer hätte damals von dem eher schmächtigen Haskins gedacht dass er sich in den folgenden Jahren zu einem derart wichtigen Spieler entwickelt? Seiner Frau Elisabeth war es mit zu verdanken, dass sich in Wolfsburg ein besonderes familiäres Umfeld entwickelte, das seinesgleichen suchte und vielen Neuzugängen im Laufe der Jahre die Eingewöhnung erleichterte. Nicht nur sportlich, auch im zwischenmenschlichen Bereich wird der Weggang der Familie Haskins eine große Lücke hinterlassen.

Danke für alles.

Irres 7:6 n.V. - Die Enttäuschung weicht dem Stolz!

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem Wahnsinnsfight verabschieden sich die Grizzlys aus der laufenden Saison. Ein Mittelstürmer und gerade einmal drei Sturmreihen standen den Gästen bei ihrem dritten Auftritt in der Mercedes-Benz Arena zur Verfügung. Nachdem der erste Druck der Eisbären erfolgreich überstanden war, drehte Wolfsburgs Mini-Kader (ohne Kapitän und fünf weitere Leistungsträger aus dem Sturm) mächtig auf. Gleich im ersten Anlauf konnte das Wolfsburger Powerplay die Führung durch Tyson Mulock bejubeln (11.) znd war bis Drittelende plötzlich die spielbestimmende Mannschaft. Die Eisbären konnten zwar mit viel Glück durch Buchwieser (19.) ausgleichen, doch die Grizzlys blieben in Fahrt. Wenige Sekunden vor der ersten Pause markierte Robbie Bina das 1:2 und schickte sein Team somit gut gelaunt in die Kabine. Und der Optimismus der Männer in orange sollte noch einen zusätzlichen Grund bekommen: Erneut Mulock (24.) war es, der den Wolfsburgern sogar das 1:3 bescherte. Doch bei aller Freude - der kleine Kader schien nun langsam seinen Tribut zu fordern. Fiel der Anschlusstreffer (28.) der Gastgeber noch im Powerplay, so offenbarte sich spätestens im Nachgang ein Energiedefizit bei den Grizzlys. Fast schon spielerisch leicht konnten die Eisbären durch Buchwieser (30.) und Noebels (36.) ihre erste Führung in dieser abwechslungsreichen Partie erzielen. Als dann im Schlussabschnitt das 5:3 durch Aubry (50.) fiel schienen die immer langsamer agierenden Gäste komplett ausgeknockt. In einem letzten Akt der Verzweiflung wollte Wolfsburgs scheidender Coach Pavel Gross schon früh (57.) den Goalie für einen sechsten Feldspieler ziehen...und ließ ihn erstmal drin. Denn dann wurde es richtig wild! Die Grizzlys zeigten ihrem langjährigen Trainer noch einmal eindrucksvoll, was sie gemeinsam im Laufe der Jahre zum Markenzeichen der Organisation gemacht haben: Unbändiger Wille und eine Arbeitsmoral, die ihresgleichen sucht! Innerhalb von 18 Sekunden stellten die wie um ihr Leben kämpfenden Wolfsburger durch Foucault (57.) und Riefers (58.) den Ausgleich her, versetzten damit die bereits den Halbfinaleinzug feiernde Arena in absolute Schockstarre. Selbst, als eine Minute später das schier Unfassbare geschah und die Eisbären durch Noebels (59.) erneut den Sieg fest in den Händen zu halten schienen, gaben sich die Männer von der Aller nicht geschlagen. Ganze 14 Sekunden währte der Freudentaumel der Heimfans, dann schlug der überragende Kris Foucault ein zweites Mal zu - Ausgleich zum 6:6!
Die Achterbahnfahrt ging also in die Verlängerung - mit dem besseren Ende für die Gastgeber, die dominanter und frischer aus der Kabine gekommen waren. Nach etwas mehr als zwei Minuten entschieden die Eisbären durch Burkarts Treffer zum 7:6 Endstand Spiel und Serie für sich und warten nun auf ihren Halbfinalgegner.
Bei den Grizzlys wich die Enttäuschung über das Aus und die so bizarr von Verletzungen geprägte Saison nur langsam dem Stolz über das, was man nicht nur in diesem Spiel mit einem stark dezimierten Kader vollbracht hatte.
Neben der schier überragenden Torhüterleistung beeindruckten auf Wolfsburger Seite fast alle (mehr oder weniger) einsatzfähigen Akteure in den letzten Wochen mit unglaublicher Hingabe. Allen voran Akteure wie Kris Foucault, der seit seinem Comeback unter deutlich sichtbaren Schmerzen trotzdem einfach alles in die Waagschale warf und sogar noch zum echten Faktor im Viertelfinale wurde.
Bleibt neben dem Stolz und der Freude über eine derart charakterstarke Mannschaft nur der etwas wehmütige Blick zurück auf eine lange Zeit der Stabilität in Wolfsburg. 10 Jahre Play-offs: Das ist neben der hervorragenden Arbeit unseres Managers vor allem auch ein Verdienst unseres nun nach Mannheim wechselnden Trainers!

Wir sagen: 

Danke, Pavel! Für eine geile Zeit und für all Deine Arbeit und Leidenschaft, die Du unserem Lieblingsclub gegeben hast.
Wir wünschen Dir und Deiner Familie auch weiterhin alles Gute, Gesundheit und viel Erfolg
...und natürlich viele Niederlagen gegen Dein ehemaliges Team.
Mach es gut, man sieht sich!

0:1 Mulock (Foucault - Dehner) 11.Min PP 5-4 
1:1 Buchwieser (Fischbuch - Jahnke) 19.Min 
1:2 Bina (Aubin - Furchner) 20.Min
1:3 Mulock (Höhenleitner) 24.Min
2:3 Petersen (Dupont - Hördler) 28.Min PP 5-4
3:3 Buchwieser (Müller - Backman) 30.Min
4:3 Noebels (Richmond - Aubry) 36.Min
5:3 Aubry (Baxmann) 50.Min
5:4 Foucault (Mulock - Höhenleitner) 57.Min
5:5 Riefers (Karachun - Allen) 58.Min
6:5 Noebels (Müller - Aubry) 59.Min
6:6 Foucault (Furchner) 59.Min
7:6 Burkarts (MacQueen - Wissmann) 63.Min

Kleiner Kader - großer Kampf!

  • Geschrieben von Martin
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Trotz des Ausfalls von vier etatmäßigen Centern boten die Grizzlys ihren treuen Fans einen mehr als sehenswerten vierten Play-off Auftritt gegen Berlin. Dass es am Ende nicht zum zweiten Sieg vor heimischer Kulisse reichte, lag sicherlich in erster Linie an den wenig bis überhaupt nicht eingespielten Reihen. Rückkehrer Bina, seines Zeichens Verteidiger, musste ab Mitte der Partie sogar fest in den Sturm der Grizzlys wechseln, da sich mit Stephen Dixon auch noch der letzte verbliebene Center im Kader in die Kabine verabschiedet hatte. Die frühe Führung der Gäste (4.) hatten die Hausherren dabei durchaus gut verdaut und ihrerseits durch Höhenleitners Powerplaytor (16.) ausgleichen können. Als fast direkt im Anschluss an die zweite Berliner Führung durch Andre Rankel (27.) Wolfsburg seinen letzten Center nach einer Spieldauerstrafe in Richtung Dusche verabschiedete, sah wohl so mancher schon die Vorentscheidung kommen. Doch weit gefehlt! Aufopferungsvoll verteidigten die verbliebenen 15 Feldspieler (Ankert diente weiterhin nur zum Strafenabsitzen) den knappen Rückstand über die vollen fünf Minuten. Davon durften die Gäste sogar zwei volle Minuten in doppelter Überzahl agieren - doch ohne Erfolg! Unter Standing Ovations der über 4000 Grizzlyfans machten sich die Wolfsburger Cracks daran, das Spiel doch noch zu drehen. Sie sollten noch reichlich Gelegenheit dazu bekommen, konnten aber die vier Überzahlspiele bis zum Ende der Partie allesamt nicht nutzen. Spätestens im Schlussabschnitt zollten die Grizzlys dabei ihrer kurzen Bank und der Abwesenheit sämtlicher Überzahl-Lenker (und Powerplay-Knipser Fauser) Tribut.
Aubrys Schuss ins leere Tor machte in der Schlussminute dann die letzte Hoffnung auf den gerechten Lohn bei den Gastgebern zunichte.
Beim Stand von 1:3 in der Serie geht es am Freitag nun wieder in der Hauptstadt zur Sache. Wie viele Spieler die Wolfsburger dann aufbieten können, bleibt - wie gewohnt - bis kurz vor Beginn ein Rätsel.

0:1 Bukarts (Richmond - Dupont) 4.Min 
1:1 Höhenleitner (Weiß - Dehner) 16.Min PP 5-4
1:2 Rankel (Dupont) 27.Min
1:3 Aubry (Noebels - Rankel) 60.Min

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Wenn der Eisbär achtmal klingelt...

  • Geschrieben von Martin
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...dann wacht der Grizzly offenbar trotzdem nicht auf. In einer reichlich einseitigen Partie sicherte sich Berlin souverän die erneute Führung in der Serie. Schon nach 20 Spielminuten war die Partie weitestgehend entschieden. Baxmann(7.), Sheppard (11.) und Richmond (14.) hatten den Rekordmeister aus der Hauptstadt uneinholbar in Front gebracht. Uneinholbar, weil die Leistung der Gäste einfach keinerlei Anlass zur Hoffnung geben wollte. Selbst als die Gastgeber gegen Ende des Drittels ein bis zwei Gänge runtergeschaltet hatten, konnte der Mini-Kader der Grizzlys keinen Profit aus dieser Nachlässigkeit ziehen. Wolfsburg hatte, fast schon gewohnheitsmäßig, mit Kamil Kreps den nächsten Ausfall zu verkraften, so dass die Niedersachsen ohne ihre drei Top-Center (Voakes, Haskins und Kreps) und mit nur noch sechs verbliebenen Ausländern an den Start gegangen waren. Auch im Powerplay wollte den Gästen, die wie im ersten Spiel nicht über das Fehlen ihrer beiden Top-Torschützen Foucault und Fauser hinwegtäuschen konnten, dieses Mal nichts gelingen. Die nächsten Eisbären-Tore ließen hingegen nicht lange auf sich warten. Noebels (30.) und Rankel (34.) stellten das zwischenzeitliche 5:0 für die Gastgeber sicher und löschten den letzten winzigen Zweifel am Ausgang dieser Partie aus.
Im Schlussabschnitt gelang den Gästen in Person von Conor Allen (44.) dann doch noch der Ehrentreffer. Vom Gewinn des letzten Abschnitts waren die Grizzys dabei trotzdem meilenweit entfernt. Der zum dritten Drittel eingewechselte Felix Brückmann musste den Puck noch ganze drei Mal aus dem ihm überlassenen Gehäuse holen, bevor der Schrecken endlich ein Ende hatte. Bezeichnend dabei: Das 6:1 für die Gastgeber erzielte ihr 13.Stürmer nur 35 Sekunden nach dem ersten Tor der Grizzlys. Sheppard (49.) und Petersen (57.) schraubten das Ergebnis dann auf den Endstand von 8:1 in die Höhe. Auch in dieser Höhe wirkte das Ergebnis leider angemessen, hatten die Gäste doch mit reichlich Abwehr- und Torhüterfehlern ihre Konkurrenzfähigkeit selber untergraben. Bleibt festzuhalten, dass bei den Grizzlys wirklich alles stimmen muss, damit sie ein Spiel in dieser Serie gewinnen können.

1:0 Baxmann (Fischbuch) 7.Min
2:0 Sheppard (Petersen) 11.Min
3:0 Richmond (Noebels) 14.Min
4:0 Noebels (Backman) 30.Min
5:0 Rankel 34.Min
5:1 Allen (Karachun) 44.Min
6:1 Bukarts (Petersen) 45.Min
7:1 Sheppard (Oppenheimer - Petersen)  49.Min PP 5-3
8:1 Petersen 57.Min

Rock 'n' Roll in der Eisarena - Grizzlys gleichen aus!

  • Geschrieben von Martin
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DAS sind Play-offs! Wähnte man sich in Spiel 1 dieser Serie noch irgendwie in der Sommervorbereitung, so bot das zweite Aufeinandertreffen der Großbären alles, was man sich als Eishockeyfan in der besten Zeit des Jahres wünschen kann. Der Auftakt war dabei natürlich besonders nach dem Geschmack der heimischen Bärenfans: Ganze dreimal schlug es hinter Gästegoalie Vehanen ein, bevor die Eisbären durch Aubry (15.) verkürzen konnten. Die ersten beiden Treffer konnten die Hausherren sogar im Powerplay erzielen, das ohne die Stammkräfte Haskins, Voakes, Fauser und Foucault eigentlich als Sorgenkind der Wolfsburger gilt. Höhenleitner hatte gleich die erste Strafe gegen die undiszipliniert auftretenden Gäste nutzen können (7.), bevor auch das zweite Überzahlspiel durch Fabio Pfohl (12.) zu einem erfreulichen Ende fand. Damit nicht genug! Neuzugang Conor Allen legte eine Minute später sogar noch den dritten Treffer nach - die Grizzlys schienen auf einem guten Weg. Auch nach dem etwas leichtfertig zugelassenen Berliner Treffer blieben die Gastgeber am Drücker, konnten zu Beginn des Mittelabschnitts allerdings an ihren hervorragenden Powerplayauftritt aus dem ersten Drittel nicht anschließen. Ganze vier 2-Minutenstrafen verhängten die Referees in dieser Phase gegen die Gäste aus der Hauptstadt (23.-25.Minute), doch das Powerplay der Hausherren blieb weitgehend harmlos. Gegen Mitte des Spiels erreichte die ohnehin aufgeheizte Atmosphäre ihre nächste Eskalationsstufe. Höhenleitner verließ die Partie mit einer Spieldauerstrafe (36.), die Eisbärenspieler auf dem Eis reagierten mit Faustschlägen und provokantem Schuss nach dem Wolfsburger Sünder. Backmans Anschlusstreffer in Überzahl (39.) sorgte schließlich für zusätzliche Energie auf dem Eis und auch auf den Rängen, wo die rund 800 Gästefans dieses Mal irgendwie nicht ihr gewohntes Heimspiel zelebrieren konnten. Pünktlich zur zweiten Pausensirene flogen dann erneut die Fäuste und die Strafzeitenanzeige sollte sich auch im finalen Drittel weiterhin üppig füllen. Dabei behielten die Gastgeber einfach den kühleren Kopf, die Eisbären hingegen sammelten weiter überflüssige Strafzeiten, zeigten sich dann besonders gegen Ende völlig unbeherrscht und kamen allein bei den 10-Minuten-Strafen auf satte vier Einträge. Indes nutzen die Grizzlys wieder die sich ihnen bietenden Möglichkeiten durch zwei weitere Überzahltreffer in der 43. und der 56. Spielminute. Weiß und Aubin hatten den immer wilder agierenden Gäste letztlich jede Hoffnung auf die 2:0 Führung in der Serie genommen; einige Spieler der Eisbären schienen darüber dann komplett den Kopf zu verlieren. Den Heimfans war es recht: Sie feierten eine ausgelassene Eishockeyparty und freuten sich über den, angesichts der vielen Ausfälle in Reihen der Grizzlys, unerwarteten Play-off Erfolg.
Besonders stark auf Seiten der Grizzlys: Goalie Kuhn zeigte teils atemberaubende Reaktionen und antizipierte fast alle Abschlüsse, zum Teil sogar Direktabnahmen, der Gäste.

1:0 Höhenleitner (Pfohl - Likens) 7.Min PP 5-4
2:0 Pfohl (Aubin - Likens) 12.Min PP 5-4 
3:0 Allen (Höhenleitner - Dixon) 13.Min
3:1 Aubry 15.Min
3:2 Backman (Wissmann - Vehanen) 39.Min PP 5-4
4:2 Weiß (Dixon - Aubin) 43.Min PP 5-4
5:2 Aubin (Weiß - Allen) 56.Min PP 5-4

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Grizzlys bleiben zum Viertelfinalauftakt blass

  • Geschrieben von Martin
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Die Serie gegen die Eisbären aus Berlin muss vorerst ohne echtes Play-off-Feeling auskommen. In einer eher mit Übersicht, als mit Leidenschaft geführten Begegnung hatten die Hausherren von Beginn an deutliche Vorteile in Sachen Kontrolle und Torchancen für sich verbuchen können. Tore fielen indes erst im Mittelabschnitt, da Wolfsburgs Abwehrfehler dank eines starken Jerry Kuhn zunächst unbestraft blieben. Im Mittelabschnitt passte sich schließlich durch einen Berliner Doppelschlag (Aubry / Olver; 27./29.) der Spielstand dem Spielverlauf an. Die bis dahin einfach zu harmlos agierenden Gäste schienen den Schock allerdings schnell abzuschütteln und konnten wenig später (33.) ihrerseits durch Stephen Dixon zum ersten Mal jubeln. Der Powerplaytreffer gab den weiterhin stark dezimierten Grizzlys (ohne Haskins, Voakes, Fauser, Bina und Ohmann) spürbar Auftrieb, was sich bis ins Schlussdrittel fortzusetzten schien. Als Wolfsburgs Foucault dann sogar fast den Ausgleich erzielen konnte (Pfostentreffer), deutete sich endlich der erwartet knappe und intensive Schlagabtausch an. Doch schon wenig später brachte eine reichlich dumme Strafe (44.) durch Wolfsburgs Youngster Karachun die Hausherren eindrucksvoll zurück ins Spiel. Zwar widerstand Wolfsburg dem folgenden Überzahlspiel der Gastgeber noch einmal mit Müh und Not, doch wenig später sollten die Gäste endgültig Opfer ihrer eigenen Fehlerketten werden. Am Ende drückten Wolfsburgs Foucault und Torhüter Kuhn Aubrys Schuss selber über die Linie. Zuvor hatte schon Allen das Aufbauspiel verbummelt und den rückeroberten Puck nicht sauber an den Mann bringen können. MacQueens Distanzschuss zum 4:1 machte dann endgültig den Deckel drauf (57.), die Schlussoffensive der Grizzlys fiel - wie große Teile der Partie auch - entsprechend verhalten aus.

1:0 Aubry (Rankel - Hördler) 27.Min
2:0 Olver (Oppenheimer - Backman) 29.Min
2:1 Dixon (Pfohl) 33.Min PP 5-4
3:1 Aubry (Wissmann - Noebels) 47.Min
4:1 MacQueen (Richmond - Olver) 57.Min

Starke Auswärtspartie bringt Grizzlys ins Viertelfinale

  • Geschrieben von Stephanie
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"Warum nicht gleich so?" - möchte man fragen, denkt man an die letzte Hauptrundenpartie der Gäste aus Wolfsburg zurück. Ganz im Gegensatz zum erschreckend schwachen Auftritt fünf Tage zuvor, dominierten die Niedersachsen das dritte Aufeinandertreffen innerhalb kürzester Zeit vom Anpfiff weg. Ein spektakuläres Baseball-Tor durch Sebastian Furchner (4.) brachte die Grizzlys dabei angenehm früh in die bessere Ausgangsposition, neun Minuten später versenkte Dixon das Spielgerät sogar zum 0:2 in den Maschen. Alle mehr oder weniger überzeugenden Bemühungen der Wild Wings endeten bis dahin bei Wolfsburgs Jerry Kuhn oder in der stabil agierenden Gäste-Defensive. Als Brent Aubin das Mitteldrittel mit dem 0:3 eröffnete (21.), schien Spielern und Fans aus dem Schwarzwald schließlich ein wenig das Blut in den Adern zu gefrieren. Doch nur zwei Minuten später hauchte Schwenningens Topreihe in Person von Damien Fleury der Begegnung neues Leben ein. Das 1:3 setzte sicht- und spürbar zusätzliche Energien bei den Gastgebern frei, die nun verbissen um die Verlängerung der Serie kämpften. Noch vor Ablauf des zweiten Drittels (39.) war es mit Will Acton erneut ein Akteur der ersten Wild Wing-Reihe, der seine Farben mit 2:3 endgültig zurück ins Spiel brachte.
Wolfsburg agierte im Schlussabschnitt weitestgehend kontrolliert, verlegte sich nun vielleicht etwas zu sehr auf die Verteidigung der knappen Führung. Bis über die äußerst spannende Endphase des Spiels hinaus gelang es den Gästen dabei, das 2:3 und damit die Qualifikation für das Viertelfinale über die Runden zu bringen.
Nun geht es in jenem Viertelfinale, nach einigen Jahren Pause, einmal wieder gegen den Rivalen aus der Hauptstadt.
Spiel 1 in der Best-of-seven Serie steigt am Mittwoch in Berlin, das erste Heimspiel der Grizzlys folgt dann am kommenden Freitag.  

0:1 Furchner (Dehner - Dixon) 4.Min PP 5-4
0:2 Dixon (Sharrow - Karachun) 13.Min
0:3 Aubin (Krupp) 21.Min
1:3 Fleury (Timonen - Hult) 23.Min
2:3 Acton (Danner - Hult) 39. Min

EHC-Spätvorstellung endet mit erstem Sieg

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem Auftakt nach Maß starteten die Grizzlys in die diesjährigen Play-offs. Schon nach gut drei Minuten durften die heimischen Fans den ersten Treffer gegen den Gast aus Schwenningen bejubeln und wähnten sich wohl streckenweise im falschen Film. Denn sowohl die katastrophalen Heimspiel-Auftritte seit dem Jahreswechsel, als auch der Ruf der Gäste als extrem defensivstarkes Team sprachen eigentlich gegen einen Verlauf, wie er im Folgenden zu beobachten war. Wolfsburg dominierte den ersten Spielabschnitt und erspielte sich zahlreiche Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Der Gast aus dem Schwarzwald trat bis zur ersten Pause offensiv eigentlich kaum in Erscheinung, konnte allerdings durch einen unglücklich abgefälschten Fernschuss (16.) etwas unverdient ausgleichen. Mulocks Lattenknaller (20.) setzte dann den vorläufigen Schlusspunkt unter ein Drittel der ausgelassenen EHC-Chancen. 
Mit Auftakt des Mittelabschnitts drohte die Partie dann, doch etwas überraschend, komplett zu kippen. Viel zu weit aufgerückt kassierten die Hausherren schon nach 15 Sekunden das blitzsauber herausgespielte Konter-Tor durch Schwenningens Will Acton. Nun waren die Wild Wings am Drücker, verdienten sich praktisch im Nachhinein durch zwingende Offensivaktionen die knappe Führung und setzten die nun wenig sattelfest wirkende Wolfsburger Abwehr immer wieder effektiv unter Druck. Zwar fanden die mit Kris Foucault (wenig überzeugend) verstärkten Grizzlys nach einigen Minuten zurück in die Spur, das Spiel fand nun aber bis zum Schlusspfiff komplett auf Augenhöhe statt. Zur großen Erleichterung der kleinen Kulisse (2050) konnten die Hausherren noch vor dem zweiten Pausentee den dringend benötigten Ausgleich erzielen. Einen absoluten Sahnepass von Jeff Likens hatte Wolfsburgs Ur-Gestein Christoph Höhenleitner per Direktabnahme verwandelt (35.) und das Momentum wieder etwas zurück zu den Gastgebern holen können. Als Brent Aubin schließlich, völlig allein im Slot, einen Nachschuss über Strahlmeiers Schoner lupfen konnte (44.), schien der Abend den aus Grizzly-Sicht gewünschten Verlauf zu nehmen. Doch wieder ein, diesmal vom eigenen Mann, abgefälschter Schuss brachte die Gäste kurz vor Schluss (57.) zurück in die Partie. Im Laufe der Begegnung hatte Wolfsburg beim Aufräumen im eigenen Drittel immer wieder Schwierigkeiten gezeigt, die in dieser Szene nun letztlich bestraft wurden. Raumaufteilung und die damit verbundene Laufarbeit schienen den verletzungsgebeutelten Gastgebern mit Fortschreiten der Partie immer schwerer zu fallen. Umso erstaunlicher, dass Wolfsburg in der folgenden Verlängerung noch einmal eine kleine Schippe drauflegen konnte und schließlich durch Dixons Treffer (nach schier endlosem Videobeweis) seine Fans in der 72.Minute wohl etwas müde, aber glücklich nach Hause schicken konnte. Der erste Schritt Richtung Viertelfinale ist somit getan - der zweite soll nun am Freitag in Schwenningen folgen. Vor ausverkauftem Hause dürfte die Grizzlys allerdings ein äußerst heißer Tanz im Schwarzwald erwarten. Will heißen: Ohne eine weitere deutliche Leistungssteigerung dürfte es wohl am Sonntag in ein entscheidendes drittes Spiel in der heimischen Eisarena gehen. Hoffen wir das Beste. 

1:0 Furchner (Sharrow - Krupp) 4.Min
1:1 Danner (Bender) 16.Min
1:2 Acton (Hult - Fleury) 21.Min
2:2 Höhenleitner (Likens - Dixon) 35.Min
3:2 Aubin (Sharrow - Pfohl) 44.Min
3:3 El-Sayed (Wörle - Kaijomaa) 57.Min
4:3 Dixon (Likens - Höhenleitner) 72.Min

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Der ausführliche Spielbericht entfällt aus beruflichen Gründen

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