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CHL-Aus nach 4:3 Niederlage in Salzburg

Wolfsburgs Personalsorgen haben eine erneute Play-off-Teilnahme in der CHL verhindert. Ohne ihre drei Abwehrhünen (Sharrow, Ankert und Roach) machten die Gäste aus Niedersachsen, wie schon im Hinspiel, einen etwas schwächlichen Eindruck. Nach dem frühen Führungstreffer der Bullen (4.) hatten die Grizzlys zwar eine schnelle Antwort (5.) parat, doch in der Folgezeit entwickelte sich das bereits bekannte Spielchen: Salzburg war immer einen Schritt schneller und gewann fast jeden Zweikampf - Wolfsburg rannte hinterher und vergeigte einen Großteil seiner Konterchancen mit ungenauen Anspielen. Dass es am Ende des zweiten Drittels lediglich 2:1 für die Gastgeber stand, lag einzig und allein an der überragenden Leistung des Wolfsburger Torhüters. Nur Mueller (16.) hatte es im Dauerbeschuss der Gäste noch einmal geschafft Jerry Kuhn zu bezwingen, der ansonsten mit teils blitzartigen Bewegungen die Schüsse der Bullen abwehren und seine Farben im Spiel halten konnte. Im Schlussabschnitt schien sein Team zunächst auch tatsächlich diese kleine Restchance mit genialer Effektivität nutzen zu können. Binnen drei Minuten drehten die Grizzlys diese bis dahin so ungleich verlaufende Partie und stellten mit ihren Powerplay-Treffern durch Haskins (42.) und Fauser (45.) das Spiel komplett auf den Kopf. Salzburg benötigte einige Minuten, um diesen Schock zu verdauen - der äußerst glückliche Sieg rückte nun Minute um Minute näher.
Doch die Schlussoffensive der Gastgeber hatte es in sich! Gegen deutlich müder und immer defensiver agierende Grizzlys gelang den Hausherren durch Raffl (58.) und Duncan (59.) per Doppelschlag doch noch der Sieg und somit der Einzug in die nächste Runde der CHL. Bedenkt man, dass das 4:3 nicht einmal annähernd das Torschuss- und Chancenverhältnis dieses Spiels widerspiegelt, so kann man in Wolfsburg mit dem Erreichten durchaus zufrieden sein. Angesichts der trotz Neuzugang Kamil Kreps (gleich mit einem Assist) weiterhin angespannten Personallage, dürfte sich die Trauer über das Wegfallen zweier weiterer Spiele im sowieso äußerst dichten Spielplan wohl in Grenzen halten. 


1:0 Harris (Mueller - Aleardi) 4.Min
1:1 Höhenleitner (Kreps) 5.Min
2:1 Mueller (Harris - Raymond) 16.Min
2:2 Haskins (Dehner - Likens) 42.Min PP 5-4
2:3 Fauser (Dehner - Foucault) 45.Min PP 5-4
3:3 Raffl (Hughes - Hochkofler) 58.Min
4:3 Duncan (Hughes - Raffl) 59.Min

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