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Grizzlys erbeuten zwei Punkte in Straubing

 Es war ein Torfestival mit Anlaufschwierigkeiten. Während die ersten zwanzig Minuten der Begegnung nicht nur torlos, sondern auch reichlich zerfahren und mit wenig Passgenauigkeit daherkamen, sollte sich ab dem Mitteldrittel ein echtes Spektakel entwickeln. Zunächst ging dabei der Gast aus der Volkswagenstadt durch einen Powerplaytreffer (22.) in Führung - Haskins hatte sehenswert per Rückhand zu Fauser durchgesteckt. Wolfsburg schien die Partie zusehends in den Griff zu bekommen, kam aber durch einen etwas kurios wirkenden Gegentreffer aus extrem spitzem Winkel (33.) wieder aus dem Tritt. Vom etwas glücklichen Ausgleich durch Edwards euphorisiert drehten nun die Tigers mächtig an der Speed-Schraube und spielten schließlich Alex Oblinger sehenswert frei. Der verwandelte zum frenetisch umjubelten 2:1 für die Gastgeber (35.), die sich allerdings nicht lange an ihrer Führung erfreuen durften. Keine zwei Minuten später setzte sich nämlich mit Foucault nach einem langen Pass allein in Richtung Straubinger Tor ab...und netzte prompt zum 2:2 Ausgleich ein. Damit nicht genug: Wieder eine Zeigerumdrehung später schlug das Duo Fauser/Haskins zum zweiten Mal zu. Diesmal war es Gerrit Fauser, der seinem Kapitän den Treffer per Rückhand und durch die Beine vorlegte (38.). Mit dieser knappen Gästeführung ging es in die zweite Unterbrechung. Doch kaum zurück auf dem Eis, hämmerte mit Stephen Dixon gleich der nächste Grizzly das Spielgerät am ehemaligen Teamkollegen im Straubinger Tor vorbei (42.). Wer nun dachte, dass die Partie ihren von der Tabellensituation abzuleitenden Verlauf nehmen würde, sah sich getäuscht. Wolfsburgs Top-Torjäger Kris Foucault leistete sich eine Unaufmerksamkeit vor dem eigenen Tor (45.), Straubings Brandl sagte: Danke! Und wieder schien der Treffer den Gastgebern Flügel zu verleihen, wieder leitete der etwas glückliche Anschluss eine Drangphase der Tigers ein. Als Koper schließlich einen Edwards-Schuss zum 4:4 für Straubing abfälschen konnte, drohte den Grizzlys sogar kurzfristig der vollständige Punktverlust. Rechtzeitig zur Verlängerung gewannen die Gäste zwar wieder die Oberhand auf dem Eis, der Extra-Punkt musste aber trotz guter Einschussmöglichkeiten erst im Penaltschießen erstritten werden. Hier glänzte auf Seiten der Grizzlys wieder Kris Foucault, der mit gleich zwei verwandelten Penaltys den Sieg klar machen konnte.

0:1 Fauser (Haskins - Foucault) 22.Min PP 5-4
1:1 Edwards (Schönberger - Röthke) 33.Min
2:1 Oblinger (Brandl - Renner) 35.Min
2:2 Foucault (Likens) 37.Min
2:3 Haskins (Fauser - Furchner) 38.Min
2:4 Dixon 42.Min
3:4 Brandl 45.Min
4:4 Koper (Edwards) 53.Min
4:5 Foucault 65.Min PEN

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