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4:3 Niederlage in Mannheim - Reul mit Narrenfreiheit

Die Spiele Adler gegen Grizzlys sind auch weiterhin durch viele Tore und hohen Unterhaltungswert geprägt. Im dritten Aufeinandertreffen behielt erneut die Heimmannschaft die Oberhand, obwohl es zunächst nach dem siebten Auswärtssieg in Folge für die Gäste ausgesehen hatte. Die zuletzt so stark aufspielende 4.Reihe der Wolfsburger hatte die Grizzlys früh mit zwei Treffern in Front geschossen - Mulock (3.) und Höhenleitner (15.) zeichneten dabei für die Tore verantwortlich. Doch nicht einmal eine Minute verging, bevor die Adler mit einem Doppelschlag durch Raedeke und Plachta (beide 16.) das Spiel wieder ausgeglichen gestalten konnten, obwohl in Sachen Spielfluss bei ihnen bis dahin kaum etwas zusammengelaufen war.  Profitierten die Gastgeber zunächst beim zweiten Treffer von einer Wolfsburger Unaufmerksamkeit beim Wechsel, so standen sie in der Folgezeit vor allem beim äußerst großzügig leitenden Schiedsrichtergespann hoch im Kurs. Vor allem Mannheims Schrankwand auf Kufen - Dennis Reul - durfte zunächst Foucault ungestraft mit dem Gesicht zuerst in die Bande checken, der daraufhin blutend das Eis verließ. Wenig später machte auch noch Alex Karachun bei einen Blindside Headshot Bekanntschaft mit den Reulschen "Spielkünsten", die wiederum das Wohlwollen der Referees fanden. Sollten die Regeln bei einem Kontaktsport nicht in erster Linie die Gesundheit der Akteure schützen? Bei Bauer und Hunnius standen offenbar andere Aspekte im Vordergrund. 
Das Spiel entwickelte sich fortan zu einer ausgeglichenen und äußerst spannenden Angelegenheit, wobei die Grizzlys einfach zu viele Chancen benötigten, um endlich wieder auf das Scoreboard zu kommen. So hatte Kolariks Führungtreffer aus der 33.Minute schließlich bis ins Schlussdrittel bestand, ehe die Refs ein Einsehen hatten und den Grizzlys ihr erstes Powerplay zugestanden (43.!). Eine Minute benötigte das statistisch beste Überzahlspiel der Liga, um gleich im ersten Anlauf den Ausgleich durch Brent Aubin zu besorgen. Mit einem knallharten Strahl von der blauen Linie hatte der kleine Kanadier das Spiel wieder auf Null gestellt und die Grizzlys den nächsten Auswärtspunkten einen großen Schritt näher gebracht. Dass es damit nichts wurde, lag letztlich erneut an Mannheims Ausnahmekönner Kolarik, der ein Überzahlspiel noch während der Schlussminute zu seinem zweiten Torerfolg nutzen konnte. Etwas unglücklich standen die Grizzlys nach langer Zeit einmal wieder in der Fremde ohne Punkte da.

0:1 Mulock (Dixon - Höhenleintner) 3.Min
0:2 Höhenleitner (Dixon - Riefers) 15.Min
1:2 Raedeke (Larkin - Plachta) 16.Min
2:2 Plachta (Carle - Akdag) 16.Min
3:2 Kolarik (Adam - Akdag) 33.Min
3:3 Aubin (Kreps - Voakes) 45.Min PP 5-4
4:3 Kolarik (Carle - Akdag) 60.Min PP 5-4

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