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Wolfsburg unterliegt Ingolstadt auch im dritten Spiel

Die Begegnungen mit den Panthern aus Ingolstadt bleiben weiter unerfreulich. Wieder bot sich den Zuschauern ein über weite Strecken alles andere als unterhaltsames Spiel mit dem besseren Ende für die Schanzer. 2:1 hieß es am Ende wie schon beim ersten Gastspiel der Grizzlys, nur, dass dieses Mal ein Punkt nach Verlängerung als Wegzehrung zu den anderen Panthern aus Bayern mitgenommen werden konnte. Dort, in Augsburg, bestreitet der EHC zwei Tage später nun sein drittes Auswärtsspiel in Folge.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Wolfsburg fand zunächst überhaupt nicht in die Partie, wirkte in allen Aktionen zu langsam, fast schon müde. Rekonvaleszent Foucault bot mit seinem völlig indisponierten Auftritt dabei ein passendes Sinnbild für große Teile der Mannschaft, die in den ersten 20 Minuten offensiv fast nichts zustande brachte. Die Gastgeber gingen bereites früh (5.) durch Elsners Treffer im direkten Anschluss an ein Powerplay in Front und verzeichneten obendrein eine zusätzliche Riesenchance zum Ausbau der Führung. Viel mehr Aufregendes hatte die Begegnung bis zur Verlängerung nicht zu bieten, ausgenommen den sehenswerten Treffer von Wolfsburgs Ohmann (23.) im Mitteldrittel. Der Mangel an Spannung lag naturgemäß nicht am Spielstand, sondern viel mehr am leicht verbesserten Auftreten der Gäste ab dem Mittelabschnitt, was den Spielfluss auf beiden Seiten fast völlig zum Erliegen brachte. Brett Olsens Treffer nach 39 Sekunden Overtime wirkte da fast wie eine Erlösung aus dieser unansehnlichen Eishockey-Stasis.
Bleibt zusammenfassend nur festzuhalten, dass ein Play-off Gegner Ingolstadt vermutlich zur maximalen Ödnis führen würde und auf jeden Fall vermeidungswürdig erscheint. Ebenso wie der fachkenntnisfreie und nur marginal als neutraler Moderator getarnte Ingolstadt-Fan Tobi Fischbeck als Kommentator. Der Mann ist Wiederholungstäter, also gelten hier auch keine Ausreden bezüglich Tagesform o.ä.. Schreibt auf seiner Facebookseite auch was von "wir" haben den Pokal 2014 geholt und macht sich fast nass, wenn der ERC ne kleine Torchance hat. Sein gutes Recht, aber: Ganz arm, liebe Telekom!


1:0 Elsner (Koistinen - Olver) 5.Min
1:1 Ohmann (Bina - Weiß) 23.Min
2:1 Olsen (Collins - Koistinen) 61.Min