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Der Tank ist leer - bitteres 5:8 gegen Ingolstadt

Nach viel Kampf und Krampf hatten die Grizzlys zunächst doch noch die Kurve gekriegt und ihre Überlegenheit in Tore verwandelt. Dass die Gäste durch Collins (17.) in Führung gegangen waren, hatte dem ohnehin angespannten Nervenkostüm des Wolfsburger Powerplays dabei nicht unbedingt gut getan. So musste es erst einmal auch ohne Überzahltor gehen: Höhenleitner (19.) und Kreps (23.) hatten die Gastgeber schließlich leistungsgerecht in Front geschossen. Wobei Kreps' Treffer auch gut und gerne das 4:1 hätte sein können, wenn...ja wenn die Referees nicht einen reichlich wilden Tag erwischt hätten. In der gleichen Minute hatten sie zuvor zweimal auf "kein Tor" entschieden, indem sie einen Treffer wegen angeblichen Torraumabseits nicht gaben, den anderen einfach vorher abpfiffen. Noch ärgerlicher wurde es zehn Minuten später, als nach Abpfiff der Puck doch noch durch Kuhns Schoner trudelte und der Referee hinter dem Kasten schamlos auf Tor entschied. Was der folgende Videobeweis (ohne Ton!) sollte, bleibt ein Rätsel. Vermutlich sollte es so etwas wie Gewissenhaftigkeit simulieren.
Wie eingangs beschrieben bekamen die Grizzlys die Kurve und konnte trotzdem noch zweimal jubeln, bevor es in die nächste Pause ging. Kreps (36.) und Pfohl (36.) hatten die doppelte Überzahl der Gastgeber veredeln können, der Verfolger aus Bayern schien ein wenig auf Distanz gebracht. Der Schein sollte trügen.
Zwar überstand Wolfsburg die dem 4:2 folgende Druckphase der Gäste recht souverän, doch im letzten Drittel sollte es beim völlig überspielt wirkenden EHC einfach nicht mehr reichen.
In einem beispiellos die von uns bereits früher angesprochene Problematik offenbarenden Drittel fiel der Wolfsburger Erstligist komplett auseinander.
Erst lies der sonst so tadellose Kuhn einen sicheren Puck noch durchrutschen (43.), dann spazierten die Gäste praktisch von Tor zu Tor. Die Wolfsburger Spieler schienen am Eis festzukleben, dienten den konzentriert weiterarbeitenden Schanzern teilweise nur noch als Slalomstangen. Wolfsburg war, mit Ausnahme der Spieler, die zuletzt länger gefehlt hatten, komplett blau und musste fast hilflos die weiteren Tor durch Elsner (46.), Collins (54.) und Olson (55.) hinnehmen.
Eine Auszeit schien dann noch einmal Besserung bei den Grizzlys zu bringen. Wenig später gelang mit Fabio Pfohl erneut einem Spieler der einzigen funktionierenden Reihe nach einem Break-away der 5:6 Anschluss (57.). Zwei Schüsse ins leere Tor (sicherlich kein Genie-Streich unseres Trainers) machten dann schließlich das Debakel perfekt.
Um es an dieser Stelle festzuhalten: Trotz der atemberaubenden Leistung der Schiedsrichter geht das Ergebnis dieses Spiels in erster Linie auf die konditionelle Bankrotterklärung der Grizzlys zurück. Wirkte das Team mit Ausnahme von Kreps, Pfohl und Ankert schon im ersten Drittel etwas fußkrank, so zollte die Mannschaft gegen Ende dem seltsamen Spielplan dieser Saison und dem großen Verletzungspech heftig Tribut. Platz 6 scheint bis zur Olympia-Pause so nicht machbar zu sein, denn sechzig Minuten konstante (Lauf)leistung hat man in den letzten Spielen eigentlich nie gesehen.

0:1 Collins (Sullivan - Olson) 17.Min
1:1 Höhenleitner (Bina - Pfohl) 19.Min
2:1 Kreps (Höhenleitner) 23.Min
2:2 Olver (Kostinen - Mouillierat) 32.Min
3:2 Kreps (Voakes - Weiß) 36.Min PP 5-3
4:2 Pfohl (Dehner - Haskins) 36.Min PP 5-4
4:3 Taticek (Wagner - Elsner) 43.Min
4:4 Elsner (Sullivan - Mouillierat) 46.Min PP 5-4
4:5 Collins (Olson - Friesen) 54.Min
4:6 Olson (Laliberte - Greilinger) 55.Min
5:6 Pfohl (Höhenleitner - Kuhn) 57.Min
5:7 Laliberte 58.Min ENG
5:8 Olson (Kostinen - Pielmeier) 59.Min ENG

Spielbericht entfällt - ein fast komplett erschöpftes Team und sein Spiel zu analysieren macht wenig Sinn.

Bilder vom Spiel gibt es HIER

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