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Rock 'n' Roll in der Eisarena - Grizzlys gleichen aus!

DAS sind Play-offs! Wähnte man sich in Spiel 1 dieser Serie noch irgendwie in der Sommervorbereitung, so bot das zweite Aufeinandertreffen der Großbären alles, was man sich als Eishockeyfan in der besten Zeit des Jahres wünschen kann. Der Auftakt war dabei natürlich besonders nach dem Geschmack der heimischen Bärenfans: Ganze dreimal schlug es hinter Gästegoalie Vehanen ein, bevor die Eisbären durch Aubry (15.) verkürzen konnten. Die ersten beiden Treffer konnten die Hausherren sogar im Powerplay erzielen, das ohne die Stammkräfte Haskins, Voakes, Fauser und Foucault eigentlich als Sorgenkind der Wolfsburger gilt. Höhenleitner hatte gleich die erste Strafe gegen die undiszipliniert auftretenden Gäste nutzen können (7.), bevor auch das zweite Überzahlspiel durch Fabio Pfohl (12.) zu einem erfreulichen Ende fand. Damit nicht genug! Neuzugang Conor Allen legte eine Minute später sogar noch den dritten Treffer nach - die Grizzlys schienen auf einem guten Weg. Auch nach dem etwas leichtfertig zugelassenen Berliner Treffer blieben die Gastgeber am Drücker, konnten zu Beginn des Mittelabschnitts allerdings an ihren hervorragenden Powerplayauftritt aus dem ersten Drittel nicht anschließen. Ganze vier 2-Minutenstrafen verhängten die Referees in dieser Phase gegen die Gäste aus der Hauptstadt (23.-25.Minute), doch das Powerplay der Hausherren blieb weitgehend harmlos. Gegen Mitte des Spiels erreichte die ohnehin aufgeheizte Atmosphäre ihre nächste Eskalationsstufe. Höhenleitner verließ die Partie mit einer Spieldauerstrafe (36.), die Eisbärenspieler auf dem Eis reagierten mit Faustschlägen und provokantem Schuss nach dem Wolfsburger Sünder. Backmans Anschlusstreffer in Überzahl (39.) sorgte schließlich für zusätzliche Energie auf dem Eis und auch auf den Rängen, wo die rund 800 Gästefans dieses Mal irgendwie nicht ihr gewohntes Heimspiel zelebrieren konnten. Pünktlich zur zweiten Pausensirene flogen dann erneut die Fäuste und die Strafzeitenanzeige sollte sich auch im finalen Drittel weiterhin üppig füllen. Dabei behielten die Gastgeber einfach den kühleren Kopf, die Eisbären hingegen sammelten weiter überflüssige Strafzeiten, zeigten sich dann besonders gegen Ende völlig unbeherrscht und kamen allein bei den 10-Minuten-Strafen auf satte vier Einträge. Indes nutzen die Grizzlys wieder die sich ihnen bietenden Möglichkeiten durch zwei weitere Überzahltreffer in der 43. und der 56. Spielminute. Weiß und Aubin hatten den immer wilder agierenden Gäste letztlich jede Hoffnung auf die 2:0 Führung in der Serie genommen; einige Spieler der Eisbären schienen darüber dann komplett den Kopf zu verlieren. Den Heimfans war es recht: Sie feierten eine ausgelassene Eishockeyparty und freuten sich über den, angesichts der vielen Ausfälle in Reihen der Grizzlys, unerwarteten Play-off Erfolg.
Besonders stark auf Seiten der Grizzlys: Goalie Kuhn zeigte teils atemberaubende Reaktionen und antizipierte fast alle Abschlüsse, zum Teil sogar Direktabnahmen, der Gäste.

1:0 Höhenleitner (Pfohl - Likens) 7.Min PP 5-4
2:0 Pfohl (Aubin - Likens) 12.Min PP 5-4 
3:0 Allen (Höhenleitner - Dixon) 13.Min
3:1 Aubry 15.Min
3:2 Backman (Wissmann - Vehanen) 39.Min PP 5-4
4:2 Weiß (Dixon - Aubin) 43.Min PP 5-4
5:2 Aubin (Weiß - Allen) 56.Min PP 5-4

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