header
Log in
A+ A A-

Wenn der Eisbär achtmal klingelt...

...dann wacht der Grizzly offenbar trotzdem nicht auf. In einer reichlich einseitigen Partie sicherte sich Berlin souverän die erneute Führung in der Serie. Schon nach 20 Spielminuten war die Partie weitestgehend entschieden. Baxmann(7.), Sheppard (11.) und Richmond (14.) hatten den Rekordmeister aus der Hauptstadt uneinholbar in Front gebracht. Uneinholbar, weil die Leistung der Gäste einfach keinerlei Anlass zur Hoffnung geben wollte. Selbst als die Gastgeber gegen Ende des Drittels ein bis zwei Gänge runtergeschaltet hatten, konnte der Mini-Kader der Grizzlys keinen Profit aus dieser Nachlässigkeit ziehen. Wolfsburg hatte, fast schon gewohnheitsmäßig, mit Kamil Kreps den nächsten Ausfall zu verkraften, so dass die Niedersachsen ohne ihre drei Top-Center (Voakes, Haskins und Kreps) und mit nur noch sechs verbliebenen Ausländern an den Start gegangen waren. Auch im Powerplay wollte den Gästen, die wie im ersten Spiel nicht über das Fehlen ihrer beiden Top-Torschützen Foucault und Fauser hinwegtäuschen konnten, dieses Mal nichts gelingen. Die nächsten Eisbären-Tore ließen hingegen nicht lange auf sich warten. Noebels (30.) und Rankel (34.) stellten das zwischenzeitliche 5:0 für die Gastgeber sicher und löschten den letzten winzigen Zweifel am Ausgang dieser Partie aus.
Im Schlussabschnitt gelang den Gästen in Person von Conor Allen (44.) dann doch noch der Ehrentreffer. Vom Gewinn des letzten Abschnitts waren die Grizzys dabei trotzdem meilenweit entfernt. Der zum dritten Drittel eingewechselte Felix Brückmann musste den Puck noch ganze drei Mal aus dem ihm überlassenen Gehäuse holen, bevor der Schrecken endlich ein Ende hatte. Bezeichnend dabei: Das 6:1 für die Gastgeber erzielte ihr 13.Stürmer nur 35 Sekunden nach dem ersten Tor der Grizzlys. Sheppard (49.) und Petersen (57.) schraubten das Ergebnis dann auf den Endstand von 8:1 in die Höhe. Auch in dieser Höhe wirkte das Ergebnis leider angemessen, hatten die Gäste doch mit reichlich Abwehr- und Torhüterfehlern ihre Konkurrenzfähigkeit selber untergraben. Bleibt festzuhalten, dass bei den Grizzlys wirklich alles stimmen muss, damit sie ein Spiel in dieser Serie gewinnen können.

1:0 Baxmann (Fischbuch) 7.Min
2:0 Sheppard (Petersen) 11.Min
3:0 Richmond (Noebels) 14.Min
4:0 Noebels (Backman) 30.Min
5:0 Rankel 34.Min
5:1 Allen (Karachun) 44.Min
6:1 Bukarts (Petersen) 45.Min
7:1 Sheppard (Oppenheimer - Petersen)  49.Min PP 5-3
8:1 Petersen 57.Min