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Wolfsburger Ladehemmung hält an

  • Geschrieben von Martin
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Wieder nur ein Tor, wieder keine Punkte. In der Spielgestaltung konnte man den Grizzlys allerdings, im Gegensatz zum Auftritt in Bremerhaven, diesmal keinen Vorwurf machen. Fast über die komplette Dauer der Partie hatten die Gastgeber die Oberhand auf dem Eis und spielten dabei ein überragendes erstes Drittel. Doch statt einer deutlichen Führung stand es nach dem furiosen Auftaktdrittel lediglich 1:0 durch einen Treffer von Philip Riefers (6.). Wie ein roter Faden zog sich auch danach die mangelhafte Chancenverwertung der durchaus aggressiv auftretenden Wolfsburger durch diese Begegnung.
Ganz anders die Gäste aus dem Sauerland. Ein Alleingang von Jaspers (28.) bei Überzahl und Larssons Tor nach einem Abspielfehler hinter dem Wolfsburger Gehäuse (33.) stellten die Partie innerhalb kürzester Zeit auf den Kopf. Die Grizzlys feuerten am Ende mehr als doppelt so oft in Richtung IEC-Tor, gewannen deutlich mehr Bullys und setzten ihren gefürchteten Forecheck immer wieder durch. Die Roosters konnten teilweise kaum ihr Drittel verlassen, blieben aber defensiv äußerst standhaft. Mit bis zu drei Leuten im eigenen Slot machten sie ihren Laden bis zum Schlusspfiff dicht und entführten somit alle drei Punkte aus Wolfsburg. Einziges erfreuliches Highlight aus Wolfsburger Sicht: Den Heimspielfrust wollten immer noch über 3000 Zuschauer sehen - keine Selbstverständlichkeit nach den letzten Heimspielen (das Spiel gegen den KEC mal ausgenommen) und dem wenig namhaften Gegner vom Seilersee.


1:0 Riefers (Dixon - Sharrow) 6.Min
1:1 Jaspers (Down) 28.Min PP 5-4
1:2 Larsson (Salmonsson - Blank) 33.Min

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Harmlose Grizzlys verlieren Spiel und Ohmann

  • Geschrieben von Martin
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Mit 3:1 ging das erste Spiel nach der "Bombe" in Sachen Trainerzukunft verloren. Dabei traten die Grizzlys beim REV zunächst unbeeindruckt und kämpferisch auf, setzten die Gastgeber immer wieder gut unter Druck und gingen auch durch Fabio Pfohl (3.) früh in Führung. Doch der Schwung der ersten zwanzig Minuten sollte bei den Wolfsburgern, die mit Kreps und ohne Foucault angetreten waren, Stück für Stück schwinden. Spätestens das verletzungsbedingte Ausscheiden von Marcel Ohmann nach rund einer Viertelstunde brachte einen Knick im Wolfsburger Auftreten. Die Pinguins kämpften sich zwar ihrerseits vorbildlich in die Partie, benötigten zur Führung aber einen großen Sack voll Glück und Zufall. Sowohl Moores Ausgleich (29.) als auch Urbas Treffer (47.) zum 2:1 waren alles andere als gut gezielte Torschüsse - in beiden Fällen musste der Puck von gegnerischen Spielern abgefälscht werden, damit er überhaupt auf den Kasten der Grizzlys kommen konnte. Leider landete er aus Sicht des EHC auch jedesmal unhaltbar im Tor! Ausgesprochen ärgerlich für den erneut gut aufgelegten Jerry Kuhn im Tor der Gäste, der bei seinem Ex-Club auch noch einen dritten unhaltbaren Treffer quittieren musste (53.). Newbury hatte einen schönen zwei auf eins Konter der Gastgeber vollstreckt und das Spiel frühzeitig entschieden. Die durchaus diszipliniert, aber zu harmlos agierenden Wolfsburger konnten dem Spiel in der Folgezeit keine Wende mehr geben. Besonders ärgerlich: Nach dem Bremerhavener Ausgleich hatte der blendend aufgelegte Pfohl das Spielgerät nicht nur in, sondern gleich durch die Maschen gejagt. Der Videobeweis blieb aus, weil die Referees fälschlicherweise zudem auf Torraumabseits entschieden hatten, ohne, dass ein Grizzly selbigen betreten hatte. Den leichten Kontakt zum Wolfsburger Feldspieler hatte Bremrehavens Pöpperle hingegen selber hergestellt... 

0:1 Pfohl (Bina-Weiss) 3.Min
1:1 Moore (Urbas) 29.Min
2:1 Urbas (Rumble - Lavallee) 47.Min
3:1 Newbury (Nehring - Urbas) 53.Min

Pavel Gross unterschreibt in Mannheim

  • Geschrieben von Stephanie
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Nach 10 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit trennen sich am Ende dieser Saison die Wege von Trainer Pavel Gross und den Grizzlys Wolfsburg.
2008 als Co-Trainer engagiert, seit 2010 als Cheftrainer tätig, hat er sich in dieser Zeit zu einem der erfolgreichsten Trainer der DEL entwickelt und hat den Standort Wolfsburg zu einer der Topadressen in der Liga gemacht. Drei Vizemeisterschaften und seit 2009 durchgängige Playoffteilnahmen stehen in seiner Vita, klar dass andere Vereine mit größeren Etats die Fühler nach ihm ausstreckten. Die Adler pfiffen es ja schon länger von den Dächern, nun ist es sicher dass Gross zu seinem Ex-Club wechselt.

Wir bedanken uns schon jetzt für die letzten Jahre, wollen aber eines nicht vergessen: Pavel, deine Mission hier ist noch nicht beendet!

Ungefährdeter 3:0 Sieg gegen den KEC

  • Geschrieben von Martin
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In einer äußerst kleinlich gepfiffenen Partie behielten die Grizzlys fast durchweg die Oberhand. Vor allem ihre Anpassungsfähigkeit an die Linie der Referees bescherte den Hausherren eine nicht enden wollende Flut an Überzahlspielen, während die Gäste aus Köln einfach keinen Zugang zu diesem Spiel fanden. Dabei wurden die Haie einfach immer einmal mehr Opfer der aus dem Eistanz entliehenen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns Schrader/Melia. Nach einer dieser haarsträubenden Entscheidungen gelang den Grizzlys zunächst ihr erstes Überzahltor der Begegnung. Brent Aubin hatte frühzeitig (6.) die mit knapp 3500 Zuschauern gut gefüllte Eisarena zum Beben gebracht - es sollte trotz insgesamt zehn (!) weiteren Powerplay-Gelegenheiten der einzige in Wolfsburger Überzahl bleiben. Köln verteidigte insgesamt gut, brachte sich aber immer wieder durch Unachtsamkeiten und die eine oder andere Dummheit zusätzlich in Unterzahl. Doch selbst vier Minuten doppelte Überzahl im Mittelabschnitt blieben durch die Hausherren, eigentlich eine Macht im Powerplay, ungenutzt.
Das viel umjubelte 2:0 fiel indes bei numerischem Gleichgewicht (25.) und wurde aus gegebenem Anlass ausgiebigst gefeiert. Furchi hatte endlich seine lange Durststrecke beenden können und wurde vom gesamten Team überschwänglich geherzt und beglückwünscht. Vielleicht platzt nun der so lange fest verschnürte Knoten bei Wolfsburgs Torjäger?! 
Im Schlussabschnitt drehten die Haie noch einmal an der Temposchraube und setzten alles daran, doch noch den Anschlusstreffer und eventuell etwas Zählbares beim Tabellennachbarn mitzunehmen. Doch wieder brachten Schiedsrichter und eigene Dummheit (Blair Jones) den KEC aus dem Tritt, so dass die Schlussoffensive der Haie immer wieder ins Stottern geriet. Voakes' Schuss ins leere Tor (59.) besiegelte schließlich das Schicksal der Gäste und ließ die Feierlichkeiten auf den Rängen beginnen.

1:0 Aubin (Voakes - Dixon) 6.Min PP 5-4
2:0 Furchner (Wurm - Likens) 25.Min
3:0 Voakes 59.Min ENG

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Desolater Auftritt in Augsburg

  • Geschrieben von Martin
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Völlig energielos präsentierten sich die Grizzlys in den ersten 20 Minuten dieser Partie und sorgten wohl bei so manchem Zuschauer für ein Déjà-vu des letzten Spiels. Einziger Unterschied: Augsburg nutzte seine Chancen eiskalt aus und machte aus sechs Torschüssen drei Tore. Zunächst hatten White (4.) und Schmölz (12.) für ihre Farben unhaltbar vollstreckt, dann beförderten die Wolfsburger einen Abpraller (17.) sogar selber über die Torlinie. Angesichts des schlappen Auftritts der Grizzlys schien die Begegnung bereits zu diesem Zeitpunkt gelaufen zu sein. Allein der verwandelte Penalty des wieder zu den Besten zählenden Pfohl (17.) sorgte im Anschluss für ein wenig Hoffnung im Wolfsburger Lager. Diese Hoffnung sollte sich mit dem vierten Augsburger Treffer durch White (25.) aber endgültig in Luft auflösen. Felix Brückmann, der bis dahin vier der sieben Augsburger Schüsse hatte passieren lassen, musste für Kuhn Platz machen. Einen Gefallen taten die defensiv äußerst schwach agierenden Wolfsburger ihrem ohnehin in der Krise steckenden Goalie mit diesem Auftritt jedenfalls nicht. Auch Kuhn musste noch einmal hinter sich greifen (34.), bevor nach Davis' Tor der Augsburger Torreigen endlich ein Ende fand. Die im Mitteldrittel deutlich konzentrierter auftretenden Gäste hatten es im Mitteldrittel sogar geschafft spielerisch die Oberhand zu gewinnen - Tore erzielt indes nur die Panther. Erst im Schlussabschnitt, als der AEV seinem hohen Anfangstempo zusätzlichen Tribut zollen musste, gelangen den Grizzlys tatsächlich noch zwei weitere eigene Treffer. Doch Foucaults Tore zum 5:2 aus der 46. und 5:3 aus der 52.Minute sollten am Ende nicht zur großen Aufholjagd reichen: Ganze drei Minuten ohne Torhüter und mit einem Feldspieler mehr sollten Wolfsburg nicht einmal mehr zum Anschlusstreffer genügen. Mit etwas Pech und einem unglaublich nachlässigem Auftaktdrittel ging der Augsburger Sieg am Ende völlig in Ordnung.
Trägt die Trainer-Diskussion der letzten Wochen somit langsam faule Früchte? Man wird es wohl erst am kommenden Dienstag erfahren. Dann will Wolfsburgs Trainer-Ikone Pavel Gross bekannt geben, ob er auch in den kommenden Jahren hinter der Bande der Grizzlys stehen wird. Die Mannheimer Adler halten ihm indes mit der wohl nicht ganz ernst gemeinten Verpflichtung von Bill Stewart den Posten für die nächste Saison frei...

1:0 White (Parkes - Valentine) 4.Min
2:0 Schmölz (Holzmann - Leblanc)  12.Min PP 5-4
3:0 Davis (Roy) 17.Min
3:1 Pfohl 17.Min PEN
4:1 White (Parkes - Leblanc) 25.Min
5:1 Davis (Tölzer) 34.Min
5:2 Foucault (Dixon - Riefers) 46.Min
5:3 Foucault (Wurm - Höhenleitner) 52.Min

Wolfsburg unterliegt Ingolstadt auch im dritten Spiel

  • Geschrieben von Martin
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Die Begegnungen mit den Panthern aus Ingolstadt bleiben weiter unerfreulich. Wieder bot sich den Zuschauern ein über weite Strecken alles andere als unterhaltsames Spiel mit dem besseren Ende für die Schanzer. 2:1 hieß es am Ende wie schon beim ersten Gastspiel der Grizzlys, nur, dass dieses Mal ein Punkt nach Verlängerung als Wegzehrung zu den anderen Panthern aus Bayern mitgenommen werden konnte. Dort, in Augsburg, bestreitet der EHC zwei Tage später nun sein drittes Auswärtsspiel in Folge.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Wolfsburg fand zunächst überhaupt nicht in die Partie, wirkte in allen Aktionen zu langsam, fast schon müde. Rekonvaleszent Foucault bot mit seinem völlig indisponierten Auftritt dabei ein passendes Sinnbild für große Teile der Mannschaft, die in den ersten 20 Minuten offensiv fast nichts zustande brachte. Die Gastgeber gingen bereites früh (5.) durch Elsners Treffer im direkten Anschluss an ein Powerplay in Front und verzeichneten obendrein eine zusätzliche Riesenchance zum Ausbau der Führung. Viel mehr Aufregendes hatte die Begegnung bis zur Verlängerung nicht zu bieten, ausgenommen den sehenswerten Treffer von Wolfsburgs Ohmann (23.) im Mitteldrittel. Der Mangel an Spannung lag naturgemäß nicht am Spielstand, sondern viel mehr am leicht verbesserten Auftreten der Gäste ab dem Mittelabschnitt, was den Spielfluss auf beiden Seiten fast völlig zum Erliegen brachte. Brett Olsens Treffer nach 39 Sekunden Overtime wirkte da fast wie eine Erlösung aus dieser unansehnlichen Eishockey-Stasis.
Bleibt zusammenfassend nur festzuhalten, dass ein Play-off Gegner Ingolstadt vermutlich zur maximalen Ödnis führen würde und auf jeden Fall vermeidungswürdig erscheint. Ebenso wie der fachkenntnisfreie und nur marginal als neutraler Moderator getarnte Ingolstadt-Fan Tobi Fischbeck als Kommentator. Der Mann ist Wiederholungstäter, also gelten hier auch keine Ausreden bezüglich Tagesform o.ä.. Schreibt auf seiner Facebookseite auch was von "wir" haben den Pokal 2014 geholt und macht sich fast nass, wenn der ERC ne kleine Torchance hat. Sein gutes Recht, aber: Ganz arm, liebe Telekom!


1:0 Elsner (Koistinen - Olver) 5.Min
1:1 Ohmann (Bina - Weiß) 23.Min
2:1 Olsen (Collins - Koistinen) 61.Min

Grizzlys siegen mit 3:4 beim KEC

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys bleiben ihrer Linie der letzten Wochen treu und lassen das Jahr mit einem Auswärtssieg ausklingen.
Während sie seit der Niederlage im letzten Spiel in Köln (22.10.17) neun ihrer folgenden zehn Auswärtsspiele gewinnen konnten, stolperten sie vor heimischer Kulisse zuletzt immer wieder über vermeintlich schwächere Teams.
Nach einem ereignisreichen ersten Spielabschnitt lag der EHC bereits mit 1:3 in Führung. Zunächst hatte Kapitän Haskins im Powerplay gedankenschnell abgestaubt (6.), was Kölns Bester - Felix Schütz - umgehend per Alleingang (7.) beantwortet hatte. Nachdem Alex Weiß den Puck zum zwischenzeitlichen 1:2 über die Linie gearbeitet hatte (14.), gelang den Gästen 34 Sekunden vor der Pause sogar noch das 1:3 durch Mark Voakes. Direkt im Anschluss an eine abgelaufene Strafe gegen Aubin hatte der Wolfsburger Stürmer einen Alleingang nach Kölner Puckverlust erfolgreich abschließen können. Doch selbst die Schluss-Sekunde des 1.Drittels hielt noch weitere Aufregung bereit: Einen 0,2 Sekunden vor der Sirene gegen Wolfsburg verhängten Penalty konnte Uvira nicht an Kuhn vorbeibringen. Es blieb bei der, auch durch schwache Schiedsrichterentscheidungen begünstigten, Zwei-Tore-Führung für Wolfsburg.
Ausgerechnet Ex-Hai Ohmann war es dann, der die geniale Vorlage eines anderen ehemaligen Kölners (Krupp) zu seinem Premieren-Treffer in die Maschen hämmern konnte (25.) und somit den Game-Winner verbuchen konnte.
Denn Kölns Schütz konnte den Puck zwar noch ein zweites Mal über die Linie bringen (36.) und war auch an Jones' Powerplay-Hammer zum 3:4 Anschluss (38.) beteiligt, doch das war es dann auch schon aus Sicht der Haie. Nach dieser kurzen Schwächephase fand das Team von Pavel Gross schnell zu seiner bis dahin vorbildlichen Spielführung zurück und ließ neben einem Pfostentreffer durch Kai Hospelt kaum noch etwas zu. Wieder war es die letzte Sekunde des Drittels, die zum Abschluss noch einmal das eine oder andere Grizzlyherz aus dem Takt bringen sollte: Schütz hatte den Puck gefährlich vor den Grizzly-Kasten gepasst, den Abfälscher von Shugg konnte Wolfsburgs Kuhn dann im letzten Moment aus der Luft wegboxen.
So fand das insgesamt erfolgreiche, wenn auch von viel Verletzungspech geprägte Grizzly-Jahr 2017 einen erfreulichen Ausklang. Auch zum Jahresabschluss fehlten beim EHC diesmal mit Foucault, Kreps und Ankert weiterhin drei wichtige Akteure aus Krankheits- und Verletzungsgründen. Dank der langen Februar-Pause könnte das Team zu den Play-offs sogar ein erstes Mal in dieser Saison komplett sein. Wenn da nicht doch der eine oder andere Grizzly mit zu Olympia fahren sollte...

Wir wünschen allen unseren Lesern und allen Fans des "Coolest Game On Earth" einen guten Rutsch und ein gesundes und mit tollen Eishockey-Erlebnissen gefülltes neues Jahr!

0:1 Haskins (Fauser - Dehner) 6.Min PP 5-4
1:1 Schütz (T.J. Mulock - Potter) 7.Min
1:2 Weiß (Ohmann - Pfohl) 14.Min
1:3 Voakes 20.Min
1:4 Ohmann (Krupp - Weiß) 25.Min
2:4 Schütz 36.Min
3:4 Jones (Ehrhoff - Schütz) 38.Min PP 5-4

Vergrippte Grizzlys verlieren gegen Schlusslicht

  • Geschrieben von Martin
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Stark ersatzgeschwächt und mit deutlich reduzierten Kräften gingen die Grizzlys gegen Kellerkind Straubing zu Werke.
Neben den verletzten Ankert, Ohmann und Kreps fielen mit Brückmann, Foucault und Voakes weitere wichtige Akteure aus. Grund hierfür ist die in der Wolfsburger Kabine grassierende Grippewelle, die offenbar auch einem Teil der an diesem Abend aktiven Cracks weiche Beine verpasst hatte.
Anders ließe sich der Auftritt gegen Straubing kaum erklären, denn die Gäste aus Bayern lieferten eine ihrem Tabellenplatz angemessene Leistung ab - was am Ende trotzdem zu drei Punkten reichen sollte.
Reichlich trist gestalteten sich vor allem die ersten beiden Spielabschnitte, wobei im Auftaktdrittel zumindest Tore fielen. Wenn auch, zum Leidwesen der meisten der über 3500 Zuschauer, vermehrt auf der falschen Seite. So lief Wolfsburg zunächst wenig inspiriert und vor allem mit erneut bunt gewürfelten Reihen gegen das Straubinger Tor an, ohne wirklich für Aufregung sorgen zu können. Die Gäste hingegen nutzten, fast wie selbstverständlich, ihre Chancen zum 0:1 durch Zalewsky (10.) in Überzahl und 0:2 durch Oblinger drei Minuten später. Sharrows 1:2 aus der 15.Minute tröstete da nur wenig über das insgesamt müde und wenig zusammenhängende Spiel der Hausherren hinweg. Nach überstandenem zweiten Drittel (erneut ein "Leckerbissen" aus der Kategorie "Darf ich bald nach Hause") nahm das Spiel im Schlussabschnitt dann doch noch einmal Fahrt auf und wusste die Fans ein wenig zu versöhnen. Dehner (48.) in Überzahl und Höhenleitner (50.), der seinen eigenen Abpraller in den Winkel schlenzte, drehten die Partie zur allgemeinen Verwunderung binnen zweier Minuten. Doch das Glück sollte nicht lange währen: Schon drei Minuten später war Röthke bei angezeigter Strafe für seine Farben erfolgreich, während Teile der Wolfsburger Mannschaft inkl. Goalie das Spielen eingestellt zu haben schienen. Wiederum Röthke machte dann in Überzahl den verkorksten Abend komplett (60.) und sicherte den Gästen die volle Punktzahl.
Angesichts der aktuellen Kadersituation und den zuletzt gezeigten Leistungen, kann einem beim Programm der Grizzlys in den nächsten Tagen durchaus etwas mulmig werden. 


0:1 Zalewsky (Connoly - Williams) 10.Min PP 5-4
0:2 Oblinger (Koper - MacKinnon) 13.Min
1:2 Sharrow (Mulock - Kuhn) 15.Min
2:2 Dehner (Fauser - Pfohl) 48.Min PP 5-4
3:2 Höhenleitner (Aubin - Pfohl) 50.Min
3:3 Röthke (Renner) 53.Min EA 6-5
3:4  Röthke (Mitchell - Yeo) 60.Min PP 5-4

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Unglücklicher Punkteverlust gegen Krefeld

  • Geschrieben von Martin
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Reichlich ausgeschlafen präsentierten sich die Grizzlys zunächst den rund 3200 Zuschauern am zweiten Weihnachtsfeiertag. 
So gehörte das erste Drittel ganz klar den Hausherren, die ihren Fans allerdings nur einmal Grund zum Jubeln geben konnten. Fausers Powerplaytor (17.) zum 1:0 stellte dann zur ersten Drittelpause auch keineswegs die drückende Überlegenheit der Grizzlys angemessen dar, doch Gästekeeper Klein und so einige Ungenauigkeiten hatten für den KEV Schlimmeres verhindert. Von den Gästen war bis dahin offensiv fast nichts zu sehen, defensiv verrichteten die Pinguine hingegen Schwerstarbeit. Das sollte sich im Mittelabschnitt allerdings etwas ändern. Vor allem in Sachen Effektivität kam Krefeld im zweiten Drittel dem möglichen Optimum verdammt nahe: Mit einem verwandelten Penalty durch Umicevic (24.) und einem unhaltbar durch Hofland abgefälschten Trivellato-Schuss (32.) machten die Pinguine aus ihren wenigen Möglichkeiten das Beste und stellten die Partie somit komplett auf den Kopf. Hätte Wolfsburgs Aubin wenig später (34.) nicht endlich einmal Krefelds Klein austricksen können, vielleicht wären die bis dahin klar überlegenen Grizzlys sogar ohne Punkte vom Eis gegangen. Doch Krefeld verdiente sich im Anschluss den Ausgleich mehr als redlich, denn von nun an sollte es ein Spiel auf Augenhöhe werden. Wolfsburgs Kuhn bekam in der Folgezeit ebenso wie sein bestens aufgelegter Gegenüber reichlich Gelegenheit sich auszuzeichnen und stand diesem in Nichts nach! Nach einem hart umkämpften dritten Drittel folgte eine spektakuläre Verlängerung, die in ihren fünf Minuten mehr Aufregung und Torchancen wie der gesamte Schlussabschnitt bereit hielt. Wiederum schafften es jedoch beide Goalies ihren Kasten mit teils atemberaubenden Saves sauber zu halten.
So musste am Ende das Penaltyschießen herhalten, um dem Spiel die endgültige Entscheidung zu bringen. Hier hatten die Gäste dann mit Marcel Müller den Siegtorschützen auf ihrer Seite, nachdem beide Teams je einmal den gegnerischen Torhüter überwinden konnten.
Insgesamt scheint dem EHC die kleine Grippewelle ein wenig in den Knochen zu sitzen, die zuletzt Likens und Fauser und nun Goalie Brückmann erwischt hat. Während Foucault bei seiner Rückkehr noch nicht wieder an zuletzt gezeigte Leistungen anknüpfen konnte, standen Ankert und Kreps den Wolfsburgern noch nicht wieder zur Verfügung. Ohmann und Karachun fanden hingegen keine Berücksichtigung.

1:0 Fauser (Haskins - Foucault) 17.Min PP 5-4
1:1 Umicevic 24.Min PEN
1:2 Hofland (Trivellato - Ness) 32.Min
2:2 Aubin (Voakes - Höhenleitner) 34.Min
2:3 Müller 65.Min PEN

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Der Spielbericht entfällt.

Platz 4 gefestigt - 1:4 Sieg am Seilersee

  • Geschrieben von Martin
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Trotz einiger kurzfristiger Ausfälle lieferten die Grizzlys ein fast perfektes Auswärtsspiel bei den Roosters aus Iserlohn ab. Zu den bekannten Ausfällen von Ankert und Kreps gesellten sich mit Ohmann (Überlastung), Fauser (Krankheit) und Foucault (leichte Trainingsblessur) drei weitere Angreifer, was zu erneuten Reihenumstellungen führte. Über weite Strecken hatten die Gäste den IEC dabei sehr gut im Griff und setzten durch schöne Einzelaktionen von Mark Voakes (9.) und Brent Aubin (30.) zwei wichtige Ausrufezeichen zum zwischenzeitlichen 0:2. Die wenigen, wenn auch recht hochkarätigen Chancen der Gastgeber machte allesamt Wolfsburgs Jerry Kuhn zunichte. Mit teils spektakulären Aktionen brachte der Schlussmann der Grizzlys die gegnerischen Stürmer dabei an den Rand der Verzweiflung. Lediglich Shevyrins Schuss aus der 47.Minute musste der Gästegoalie dann doch passieren lassen, ansonsten wollte den Roosters offensiv einfach nichts wirkungsvolles einfallen. Wolfsburg hingegen war bereits zum Auftakt des letzten Drittels durch Höhenleitners verdeckten Schuss mit 0:3 in Führung gegangen, quittierte die Iserlohner Schlussoffensive sogar mit dem Empty-Net zum 1:4 durch Alex Weiß.
Mit sieben Punkten Vorsprung auf Platz fünf und einer Vertragsverlängerung ihres Top-Torjägers (Foucault) in der Tasche, machen es sich die Grizzlys nun unter dem Weihnachtsbaum gemütlich.  

Auch wir wünschen allen Fans, Spielern und Offiziellen ein besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest!

Man sieht sich am 2. Feiertag...

0:1 Voakes 9.Min SH 4-5
0:2 Aubin (Haskins - Krupp) 30.Min
0:3 Höhenleitner (Krupp - Sharrow) 42.Min
1:3 Shevyrin (Down - Turnbull) 47.Min
1:4 Weiß (Furchner - Dehner) 59.Min ENG

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