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Rückfall in alte Muster - 5:1 Niederlage in Köln

  • Geschrieben von Martin
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Und wieder verschlafen die Grizzlys ein erstes Drittel. Ohne jeden Biss agierten die Gäste zunächst in der Kölner Lanxess-Arena und erspielten sich in den ersten 20 Minuten gerade einmal eine nennenswerte Torchance gegen hellwachen Haie.
So fälschte erst Tyson Mulock einen eigentlich unplazierten Müller-Schuss in die eigenen Maschen ab (3.), eine Minute später hämmerte Lalonde den Puck, völlig ungestört, mit brachialer Gewalt an Brückmann vorbei. Wolfsburgs Trainer nahm umgehend eine Auszeit. Die Grizzlys fingen sich zwar etwas, blieben mit dem 2:0 nach dem ersten Abschnitt aber mehr als gut bedient. Die Möglichkeit zum Turnaround sollte sich im Mitteldrittel ergeben, ging nach Dixons 2:1 aus der 28.Spielminute aber, wieder mit etwas Pech, durch ein weiteres Eigentor schnell den Bach runter. Bei eigener Überzahl und zusätzlich einem Gegenspieler ohne Stock gelang Wolfsburg das "Kunststück" den Puck so zu verlieren, dass ein 2 auf 1 Konter entstehen konnte. Beim Versuch Ehrhoffs Querpass zu verhindern lenkte Foucault den Puck schließlich unhaltbar ins eigene Netz (36.) zum 3:1 Zwischenstand nach 40 Minuten. Noch einmal Ehrhoff (49.) und zu guter Letzt Gogulla (56.) stellten den 5:1 Endstand gegen leicht demoralisiert wirkende Gäste her.
Zieht man das haarsträubende Pech bei zwei Gegentreffern ab, bleibt ein erneut katastrophales erstes Drittel, welches frühzeitig die Weichen auf Niederlage gestellt hatte. Leider ein wiederkehrendes Muster bei den Grizzlys...


1:0 Müller (Eriksson - Krämmer) 3.Min
2:0 Lalonde (Schütz - Sulzer) 4.Min
2:1 Dixon (Weiß - Likens) 28.Min
3:1 Ehrhoff (4:5) 36.Min SH1
4:1 Ehrhoff (Schütz - Hanowski) 49.Min
5:1 Gogulla (Hospelt - Ehrhoff) 56.Min

6:2 Sieg zum 900.Jubiläum - und er furchnert und furchnert...

  • Geschrieben von Martin
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...und furchnert. Dieses eigene Verb, im Deutschen auch Tuwort genannt, hat sich Wolfsburgs Jubilar im Laufe der Jahre wohl redlich verdient. Denn ein Mann der Tat war und ist Sebastian Furchner auf jeden Fall: Sein gnadenloser Forecheck und seine überragende Laufarbeit stehen somit nicht nur für das Wort "furchnern", sondern auch synonym für Wolfsburgs Spielphilosophie. In der gesamten Liga genießen nur wenige Akteure einen derart untadeligen Ruf als fairer Sportsmann, der mit nun 254 Toren und 268 Vorlagen in den zurückliegenden Jahren auch auf dem Scoreboard einen gewaltigen Eindruck hinterlassen konnte. Passend zum festlichen Rahmen mit Ehrung durch Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs gestalteten die Fans der Grizzlys eine schöne Choreographie, die als Zeitleiste seiner bisherigen DEL-Karriere angelegt war. Dass das Jubiläumsspiel gegen den Gast aus Mannheim ebenfalls zur Gala geriet, setzte diesem rundum gelungenen Festtag dann die Krone auf! Ganze sechs Tore schenkten die Gastgeber den ebenfalls von Verletzungssorgen gebeutelten Adlern ein und glänzten dabei endlich wieder mit den bekannten Grizzlytugenden. Offenbar hatte der Sieg in Straubing Köpfe und Beine wieder gelockert, so dass Wolfsburg mit unbarmherziger Laufarbeit und Effizienz im Abschluss diese wichtigen drei Punkte nach Hause bringen konnte. Auch das gegen Nürnberg noch schmerzlich vermisste Scheibenglück kehrte beim Wolfsburger Auftakttreffer wieder zurück an die Aller. Nach einem Bandenfehler hatte Aubin zum 1:0 ins leere Tor einschieben können, dann folgte bereits der Jubilar mit seinem Treffer (17.) zum 2:0. Von da an lief den Gästen, die bis dahin durchaus zu gefallen wussten, das Spiel komplett aus dem Ruder. Wolfsburg dominierte die Partie bis zum Ende des Mittelabschnitts praktisch nach Belieben und erzielte durch Mulock (17.), Haskins (22.) und Aubin (36.) weitere drei Tore zum zwischenzeitlichen 5:0. Als die Grizzlys im Schlussabschnitt schließlich mehrere Gänge runterschalteten, kamen die Gäste zu ihren beiden verdienten Ehrentreffern durch Johnson (48.) und Larkin (59.). Zwischenzeitlich hatte Wolfsburgs Foucault den neuen Goalie im Tor der Adler (Endras räumte zur Pause den Kasten für Pickard) mit dem sechsten Treffer für seine Farben "begrüßt" - die Party auf den Rängen lief da schon längst auf Hochtouren.   

1:0 Aubin (Wurm - Dixon) 6.Min
2:0 Furchner (Haskins - Fauser) 13.Min
3:0 Mulock (Karachun - Proft) 17.Min
4:0 Haskins (Foucault) 22.Min
5:0 Aubin (Kreps - Likens) 36.Min PP 5-4
5:1 Johnson (Kink - Maginot) 48.Min
6:1 Foucault (Haskins - Furchner) 53.Min PP 5-4
6:2 Larkin (Akdag - Sparre) 59.Min PP 5-4

Bilder vom Spiel gibt es HIER

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1:6 Sieg in Straubing - kleiner Befreiungsschlag

  • Geschrieben von Martin
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Mit diesem mehr als deutlichen Sieg am Pulverturm konnten die Grizzlys die Negativ-Erlebnisse der letzten Spieltage in CHL und Liga etwas vergessen machen. Ob es der ersehnte Wendepunkt in der von Personalnöten gekennzeichneten Saison ist, darf indes bezweifelt werden. Zu schwach agierte der Tabellenletzte aus Niederbayern, der zudem im Verdacht stand, gegen seinen Trainer zu spielen. Schon am Folgetag durfte eben jener Bill Stewart dann auch seine Koffer packen und sein Engagement in Straubing beenden. Besonders im Mitteldrittel wirkten die Gastgeber defensiv völlig desorientiert und luden die Grizzlys in Person von Aubin (24.), Bina (32.) und Haskins (36.) zum munteren Scheibenschießen ein. Zuvor hatte Neuzugang Kreps (20.) noch vor der ersten Sirene den Torreigen eröffnet, um ihn nach Foucaults (56.) Überzahltreffer mit Tor Nr.6 in der Schlussminute auch zu beenden. Connollys Treffer zum 1:2 aus der 28.Spielminute sollte der Ehrentreffer für das Schlusslicht der DEL bleiben.



0:1 Kreps (Aubin) 20.Min
0:2 Aubin (Krupp - Weiß) 24.Min
1:2 Connolly (Hedden - Zalewski) 28.Min
1:3 Bina (Höhenleitner - Kreps) 32.Min
1:4 Haskins (Foucault - Dehner) 36.Min PP 5-4
1:5 Foucault (Furchner - Haskins) 56.Min PP 5-4
1:6 Kreps (Weiß - Riefers) 60.Min

Keine Punkte gegen Nürnberg trotz guter Leistung

  • Geschrieben von Martin
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Wenn es mal nicht läuft...dann läuft es halt nicht. Mit schier unglaublichem Pech bleibt den Grizzlys am Ende ein engerer Spielverlauf und der eine oder andere Punkt versagt. Nur im Auftaktdrittel deutete der Tabellenführer aus dem Frankenland seine zweifellos vorhandene Klasse an, profitierte bei seinen beiden Treffern aber auch ein wenig vom Unglück seines Gegners. Erst trudelte Fox' Schuss nach Klasse-Reaktion von Brückmann doch noch durch dessen Schoner (10.), dann legte sich der Wolfsburger Goalie den Puck, der sich erneut nach guter Parade hinter ihm in der Luft befand, selber ins Netz (14.). Der zwischenzeitliche Ausgleich (12.) durch Wolfsburgs Foucault sicherte zumindest ein einigermaßen leistungsgerechtes 1:2 zur ersten Pause. Der Rest der Partie ist schnell zusammengefasst. Direkt zum Start des Mittelabschnitts misslingt Stephen Dixon ein Risikopass an der eigenen Blauen und es steht prompt 1:3 durch David Steckel. Danach spielen knapp 40 Minuten lang nur die Grizzlys. Doch den weiterhin arg dezimierten Gastgebern klebt momentan das Pech an den Schlägern. Kreps, Dehner, Aubin - allesamt treffen nur den Pfosten, weitere hochprozentige Gelegenheiten scheitern am mangelnden Scheibenglück im Slot oder am gut aufgelegten Treutle im Tor der Nürnberger. So folgte in der Schlussminute, nach vielen teils haarsträubend unglücklichen Szenen vor dem Gehäuse der Ice Tigers, nur noch der obligatorische Schuss ins leere Tor zum 1:4 Endstand durch Reiprecht (60.). Völlig zurecht erhielten die Gastgeber von ihren Fans zum Abschied den verdienten Applaus für eine alles andere als enttäuschende Leistung - nur das Ergebnis tat in so einer miesen Phase der Saison natürlich doppelt weh.

0:1 Fox (Segal - Mebus) 10.Min
1:1 Foucault (Wurm - Kreps) 12.Min
1:2 Pföderl (Möchel - Steckel) 14.Min
1:3 Steckel (Pföderl) 21.Min
1:4 Reinprecht (Segal - Steckel) 60.Min 5-6 ENG

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Müde Grizzlys schleichen ohne Punkte heimwärts

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem glatten und nie gefährdeten 3:0 Sieg konnte Ingolstadt die Serie von 10 Heimniederlagen gegen Wolfsburg endlich zu einem Ende bringen. Nie war es wohl einfacher, gegen ein Team von der Aller zu gewinnen. Die Grizzlys lieferten über volle 60 Minuten eine erschreckend schwache Leistung ab und hatten im gesamten Spiel bestenfalls drei oder vier gute Szenen vor dem Tor der Gastgeber. Die besten Möglichkeiten hatten dabei Dixon mit einem Lattentreffer und Aubin mit einer vergebenen 1 gegen 1 Situation. Ansonsten verwalteten die Hausherren ihren frühen 3:0 Vorsprung aus dem ersten Drittel geradezu mühelos, so dass sich über gut 40 Spielminuten ein quälend langweiliges Eishockeyspiel entwickelte. Den Gastgebern war es egal und Wolfsburg sieht nun, nicht nur in der Tabelle, schweren Zeiten entgegen. Die kommenden Wochen gewähren mit zusätzlichen Spielen in der Woche keinerlei Verschnaufpause, so dass der dezimierte Kader nur wenig Zeit zur Regeneration bekommen wird. Obendrein gastiert mit Nürnberg nun der Tabellenführer in der Eisarena, was die ohnehin prekäre Lage der Grizzlys deutlich verschlimmern könnte. Nimmt man die beiden letzten Auftritte in Salzburg und Ingolstadt als Maßstab, so sollte die Devise für Sonntag wohl in erster Linie Schadensbegrenzung heißen.

1:0 Mauldin (Wagner - Laliberte) 4.Min
2:0 Buck (Brown - Collins) 8.Min
3:0 Buck (Collins - Wagner) 18.Min

CHL-Aus nach 4:3 Niederlage in Salzburg

  • Geschrieben von Martin
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Wolfsburgs Personalsorgen haben eine erneute Play-off-Teilnahme in der CHL verhindert. Ohne ihre drei Abwehrhünen (Sharrow, Ankert und Roach) machten die Gäste aus Niedersachsen, wie schon im Hinspiel, einen etwas schwächlichen Eindruck. Nach dem frühen Führungstreffer der Bullen (4.) hatten die Grizzlys zwar eine schnelle Antwort (5.) parat, doch in der Folgezeit entwickelte sich das bereits bekannte Spielchen: Salzburg war immer einen Schritt schneller und gewann fast jeden Zweikampf - Wolfsburg rannte hinterher und vergeigte einen Großteil seiner Konterchancen mit ungenauen Anspielen. Dass es am Ende des zweiten Drittels lediglich 2:1 für die Gastgeber stand, lag einzig und allein an der überragenden Leistung des Wolfsburger Torhüters. Nur Mueller (16.) hatte es im Dauerbeschuss der Gäste noch einmal geschafft Jerry Kuhn zu bezwingen, der ansonsten mit teils blitzartigen Bewegungen die Schüsse der Bullen abwehren und seine Farben im Spiel halten konnte. Im Schlussabschnitt schien sein Team zunächst auch tatsächlich diese kleine Restchance mit genialer Effektivität nutzen zu können. Binnen drei Minuten drehten die Grizzlys diese bis dahin so ungleich verlaufende Partie und stellten mit ihren Powerplay-Treffern durch Haskins (42.) und Fauser (45.) das Spiel komplett auf den Kopf. Salzburg benötigte einige Minuten, um diesen Schock zu verdauen - der äußerst glückliche Sieg rückte nun Minute um Minute näher.
Doch die Schlussoffensive der Gastgeber hatte es in sich! Gegen deutlich müder und immer defensiver agierende Grizzlys gelang den Hausherren durch Raffl (58.) und Duncan (59.) per Doppelschlag doch noch der Sieg und somit der Einzug in die nächste Runde der CHL. Bedenkt man, dass das 4:3 nicht einmal annähernd das Torschuss- und Chancenverhältnis dieses Spiels widerspiegelt, so kann man in Wolfsburg mit dem Erreichten durchaus zufrieden sein. Angesichts der trotz Neuzugang Kamil Kreps (gleich mit einem Assist) weiterhin angespannten Personallage, dürfte sich die Trauer über das Wegfallen zweier weiterer Spiele im sowieso äußerst dichten Spielplan wohl in Grenzen halten. 


1:0 Harris (Mueller - Aleardi) 4.Min
1:1 Höhenleitner (Kreps) 5.Min
2:1 Mueller (Harris - Raymond) 16.Min
2:2 Haskins (Dehner - Likens) 42.Min PP 5-4
2:3 Fauser (Dehner - Foucault) 45.Min PP 5-4
3:3 Raffl (Hughes - Hochkofler) 58.Min
4:3 Duncan (Hughes - Raffl) 59.Min

Grizzlys punkten weiter - Foucault macht den Unterschied

  • Geschrieben von Martin
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Wieder gelingt dem EHC vor heimischer Kulisse ein Blitzstart. Auch gegen den Gast aus Schwenningen ging Wolfsburg bereits in der zweiten Minute durch ein Tor von Jeff Likens in Führung. Zur allgemeinen Erleichterung verloren die Grizzlys in der Folgezeit nicht wie gegen Salzburg den Faden, um dann die Partie aus der Hand zu geben. Doch Wolfsburgs Ladehemmungen hätten vor allem in Mitteldrittel durchaus den einen oder anderen Punkt kosten können! Als die Wild Wings durch Kaijomaa einen ihrer wenigen vorzeigbaren Angriffe erfolgreich abschließen konnten (34.), dürften bei dem einen oder anderen die Alarmglocken ziemlich laut geschrillt haben. Zu haarsträubend hatten die Hausherren bis dahin gleich ein halbes Dutzend 2 auf 1 Situationen ausgelassen, zu groß schien der Aderlass der vergangenen Wochen. Doch ausgerechnet der einzige Rückkehrer aus dem mit sieben Spielern gefüllten Krankenlager sollte den Unterschied machen. Zunächst brachte Fausers Überzahltreffer (45.) die erste Erleichterung auf den angespannt mitfiebernden Rängen, dann sorgte Rückkehrer Foucault -vorher schon an beiden Treffern der Grizzlys beteiligt - mit seinem sehenswerten Tor zum 3:1 für die Entscheidung (52.).
Als Alex Weiß schließlich den Deckel draufmachte (57.), konnten die begeistert mitgehenden Fans schon lange vor der Ehrenrunde mit dem Feiern beginnen.  

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die Organisation der Grizzlys, die ihrer langjährigen Mitarbeiterin und unserem langjährigen Fanclub-Mitglied Beate Bludau-Pape einen würdigen Moment des Abschieds ermöglichten!

1:0 Likens (Foucault - Höhenleitner) 2.Min
1:1 Kaijomaa (Poukkula - Giliati) 34.Min
2:1 Fauser (Haskins - Foucault) 45.Min PP 5-4
3:1 Foucault (Höhenleitner - Riefers) 52.Min
4:1 Weiß (Aubin - Bina) 57.Min

Der Spielbericht und die Bildergalerie entfallen aus persönlichen Gründen

Grizzlys erkämpfen Punkt in Augsburg

  • Geschrieben von Martin
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Die Personalnot bei den Grizzlys nimmt immer bedrohlichere Formen an. Schon während des ersten Drittels verloren die Gäste aus Wolfsburg mit Torsten Ankert ihren mittlerweile siebten Spieler ans nun prall gefüllte Lazarett. Dass das Wolfsburger Team mit den verbliebenen fünf Verteidigern trotzdem einen späten 2:0 Rückstand egalisieren konnte, sprach einmal mehr für die überragende Mentalität dieser Mannschaft. Nachdem das erste Drittel trotz einer mehr als fünfminütigen Unterzahl der Gäste torlos geendet war, konnte auch im Mittelabschnitt keines der Teams etwas Zählbares erreichen. Während die Panther die Mehrzahl der Chancen und ein spielerisches Übergewicht zu verbuchen hatten, glänzten die Grizzlys bis dahin mit brandgefährlichen Kontern und einer überragenden Torhüterleistung. 
Der Schlussabschnitt lieferte schließlich das Salz in der Suppe einer Eishockeypartie nach: Tore! Zuerst nutzten die Gastgeber gleich zweimal eine Unaufmerksamkeit in der müder werdenden Grizzlydefensive, um durch Treffer von Stieler (41.) und Trupp (57.) in Führung zu gehen. Doch die Gäste zeigten einmal mehr unglaubliche Moral und kamen - jeweils ohne Goalie auf dem Eis - durch Furchner (58.) und Aubin (59.) zum späten Ausgleich und hoch verdienten Punktgewinn. Selbst eine geradezu atemberaubend lächerliche Strafzeit (60.) gegen Christoph Höhenleitner überstand Wolfsburg in der folgenden Overtime schadlos, bevor Augsburg im abschließenden Penaltyschießen den einen Treffer besser war.
Einer insgesamt erfreulichen Leistung der Wolfsburger Rumpftruppe steht nun die brennende Frage nach personellen Verstärkungen gegenüber, um diese fast schon bizarre Verletzungsserie irgendwie in den Griff zu bekommen.

1:0 Stieler (Trevelyan) 41.Min
2:0 Trupp (Trevelyan) 57. Min 4-4
2:1 Furchner (Fauser - Dehner) 58.Min PP 6-4 EA
2:2 Aubin (Bina - Furchner) 59.Min 6-5 EA
3:2 Cunari spielentscheidender Penalty

4:5 gegen Salzburg - Grizzlys brechen nach Blitzstart ein

  • Geschrieben von Martin
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Was für ein spektakuläres Spiel! Vor rund 2600 Zuschauern legte der EHC zunächst einen absoluten Raketenstart hin und ging mit zwei schnellen Toren durch Fauser (2.) und Aubin (3.) rasant aus den Startlöchern. Red Bull, offenbar noch gedanklich im Bus, schüttelte sich kurz und antwortete prompt mit reichlich Härte und Provokationen. Und Wolfsburg zeigte Wirkung! Während die Gäste von den Referees für den Rest des ersten Drittels praktisch einen Freifahrtschein ausgestellt bekamen, schossen diese sich gegen reichlich verwirrt wirkende Grizzlys zurück in die Partie. Heinrich (5.), Raffl (9.) und Mueller (20.) drehten die Partie noch vor der ersten Pause, Hochkofler hatte da mit Mark Voakes bereits Wolfsburgs Besten mit unfairen Mitteln und abseits des Pucks Richtung Krankenhaus geschickt (6.). Der Check gegen den Kopf war den HSR satte zwei Minuten wert - quasi eine Aufforderung weiter rücksichtslos in den Mann zu gehen. Neben Sharrow, Foucault, Pfohl, Roach und Ohmann droht den Grizzlys somit der nächste hochkarätige Ausfall. 
Die Begegnung blieb nichts für Herzkranke. Mühsam kämpften sich die teils sehr strukturlos und zweikampfschwach agierenden Hausherren in die Partie zurück und glichen schließlich durch Aubin (28.), etwas überraschend, aus. Die Freude währte ganze 12 Sekunden - schon hatten die Gäste aus Salzburg in Person von Alex Aleardi die erneute Führung erzielt. Als dann auch noch mit Mueller (33.) Salzburgs Bester ein zweites Mal einnetzen konnte, drohte das Ganze sich zum Debakel für das Team von der Aller zu entwickeln. Zu eindeutig war die Dominanz der Gäste an den Banden und in Sachen Handlungs-Schnelligkeit. Doch gegen Ende des Mittelabschnitts konnten die Grizzlys endlich einmal ihrerseits eine Druckphase vor dem gegnerischen Tor etablieren und kamen 22 Sekunden vor der Sirene durch Furchners Treffer zum 4:5 Anschlusstreffer.
Wer jetzt mit einer weiteren Torflut gerechnet hatte, wurde allerdings enttäuscht. Die Gäste blieben zwar gefährlich, konnten aber vor allem die Wolfsburger Bemühungen um ein weiteres Tor sehr überzeugend unterbinden. Die wenigen Chancen des Schlussabschnitts blieben allesamt ungenutzt und so muss das letzte Gruppenspiel in Salzburg nun die Entscheidung über ein Weiterkommen bringen. Man kann nur hoffen, dass sich die Personalsituation der Grizzlys bis dahin entscheidend verbessert hat, stehen in den kommenden Tagen schließlich erst einmal auch noch zwei Ligaspiele an.

1:0 Fauser (Furchner - Haskins) 2.Min
2:0 Aubin (Likens - Voakes) 3:Min PP5-4
1:2 Heinrich (Huber) 5.Min
2:2 Raffl (Harris) 9.Min PP5-4
2:3 Mueller (Aleardi) 20.Min
3:3 Aubin (Furchner - Bina) 28.Min
3:4 Aleardi (Pallestrang - Mueller) 29.Min
3:5 Mueller (Viveiros - Rauchenwald) 33.Min PP5-4
4:5 Furchner (Ankert - Haskins) 40.Min

Starker Endspurt bringt nächsten Heimsieg

  • Geschrieben von Martin
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Gegen die Gäste aus Krefeld taten sich die Grizzlys lange Zeit ausgesprochen schwer etwas Zwingendes zu produzieren. Nachdem die Gastgeber wegen diverser Eistanz-Entscheidungen den Auftakt meist in Unterzahl zu bestreiten hatten, durften sie bis Mitte des Schlussabschnitts gleich sechsmal selber Überzahl spielen. Ohne Ertrag. Erst der siebte Anlauf brachte den bis dahin schon mit zwei Toren ins Hintertreffen geratenen Grizzlys den Anschlusstreffer (48.) durch Brent Aubin. Zuvor hatte das Team von Pavel Gross spätestens ab dem Mitteldrittel ein von teils erschreckend schwachem Zweikampfverhalten und vielen Puckverlusten geprägtes Spiel abgeliefert. Die zwei Treffer der Gäste durch Pietta (35.) und Trettenes (38.) waren schließlich aus eben solchen Nachlässigkeiten entstanden und hatten somit Konfusion und Ladehemmungen der Hausherren konsequent betraft.
Aubins Treffer schien eben jene Hemmungen zu beseitigen und die rund 2500 Zuschauer bekamen doch noch einen rasanten Endspurt ihrer Grizzlys zu sehen. Erneut in Überzahl und mit einem sechsten Feldspieler auf dem Eis gelang den Gastgebern dann auch tatsächlich noch der späte Ausgleich (59.) in dieser etwas rumpeligen Partie. Mit Sebastian Furchner zeichnete sich der andere, ebenfalls noch nicht zur Bestform aufgelaufene, Goalgetter der Grizzlys für den Ausgleich verantwortlich. Den Zusatzpunkt sichert nach einer hart umkämpften und torlosen Verlängerung schließlich erneut Aubin. Der Wolfsburger Torjäger machte es Rückkehrer Bina nach und setzte seinen Penalty ebenfalls über die Fanghand des Gästegoalies. Krefeld überwand den gut aufgelegten Brückmann nur einmal, so dass der zweite Punkt - etwas spät und etwas glücklich - an der Aller blieb.

0:1 Pietta (Müller - Kühnekath) 35.Min
0:2 Trettenes (Kristiansen - Nordlund) 38.Min
1:2 Aubin (Voakes - Dixon) 48.Min PP 5-4
2:2 Furchner (Bina - Voakes) 59.Min PP 5-4
3:2 Aubin 65.Min PEN GWG

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