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Gurkenspiel endet mit 2:3 Niederlage nach Verlängerung

  • Geschrieben von Martin
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Das war schon ein harter Kontrast, was die Grizzlys nach dem Sonntagsspektakel ihren Fans da anboten. Ausgerechnet gegen das destruktive Schwenninger Hockey erlaubten sich die Hausherren zwei Drittel lang Schlafwagen-Hockey der blutleeren Sorte. Einzige Konstante zum erfolgreichen Sonntag: Die schwache Torhüterleistung. Wolfsburgs Brückmann ließ sich schon nach 82 Sekunden nach einem Fehler seiner Vorderleute einigermaßen gemächlich von Hult umkurven. Den zweiten Treffer legte sich der Goalie der Grizzlys dann sogar selber ins Netz (8.), als er einen harmlosen Querpass von Giliati mit der Kelle unterbrechen wollte. Schwenningen tat fortan natürlich nichts mehr für den Unterhaltungswert dieser von Fehlpässen geprägten Partie, die Gastgeber hingegen mühten sich ohne das nötige Feuer in ihren Aktionen. Gerade, als die Minuskulisse (1905) einzuschlafen drohte, drehten die Grizzlys im Schlussabschnitt doch noch einmal mächtig am Gashahn. Und siehe da: Fausers 1:2 aus der 43.Minute löste einen durchaus sehenswerten Sturmlauf aus, der durch Binas Treffer in der 58.Minute sogar noch für Zählbares sorgte. Dass die Gastgeber bis dahin mindestens ein halbes Dutzend glasklare Chancen, teils mit haarsträubender Streuung, vergeben hatten, machte die Partie allerdings weiterhin schwer verdaulich. Mit zwei späten Strafen (59./63.) verbaute sich der EHC obendrein die Chance auf den Zusatzpunkt, der durch Actons Powerplaytor (64.) schließlich an die Gäste ging.

0:1 Hult (Maurer - Fleury) 2.Min
0:2 Giliati (Acton - Poukkula) 8.Min
1:2 Fauser (Dehner - Haskins) 43.Min PP 5-4
2:2 Bina (Dehner - Aubin) 58.Min
2:3 Acton (Hult -Fleury) 64.Min PP 4-3

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Wolfsburg gewinnt intensiven Schlagabtausch

  • Geschrieben von Martin
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Beim 7:4 Erfolg gegen den (alten) Tabellenführer aus Berlin kam so ziemlich jeder in der Halle auf seine Kosten. Auch die rund 1000 mitgereisten Gästefans durften nach einer schwachen Anfangsphase ihres Teams die Moral der Eisbären-Truppe feiern. Was die Anzahl der Torjubel betraf, waren ihnen die Heimfans an diesem Nachmittag allerdings stets ein ganzes Stück voraus. Wolfsburg erzielte gleich zweimal je drei Toren am Stück, Berlin konterte jeweils mit einem Doppelschlag.
Dabei gestaltete sich das erste Drittel besonders wild, als die Grizzlys den Gast knapp 14 Minuten lang an die Wand gespielt und durch Tore von Foucault (5.), Fauser (11.) und Krupp (14.) für deutliche Verhältnisse gesorgt hatten. Zählte man zwei Pfostentreffer der Hausherren dazu, so ergab sich ein erdrückendes Bild für die Gäste aus der Hauptstadt. Doch Berlin zeigte noch in der 14.Minute, warum es als Spitzenreiter angereist war. Überfallartig drängten die Gäste auf den schnellen Ausgleich und konnten vor Ablauf des ersten Drittels tatsächlich durch einen Doppelschlag von Andre Rankel (14./16.) noch den Anschluss herstellen. 
Im zweiten Drittel gestaltete sich das Geschehen zwar insgesamt ausgeglichener, die Tore erzielten allerdings nur die Grizzlys. Der überragende Kris Foucault (22./32.) und Mark Voakes (25.) schossen die Gastgeber wieder deutlich in Front. Berlin antwortete umgehend mit einer Vielzahl an versteckten, aber auch teils dumm offensichtlichen Fouls und versuchte nun über Härte ins Spiel zurückzukehren.
Dieser Plan sollte dann im Schlussabschnitt fast aufgehen, denn erneut ein Doppelschlag (44./47.) - diesmal von Mark Olver - sollte das Spiel noch einmal reichlich spannend machen. Erst, als Mark Voakes schließlich der erlösende Schuss ins leere Tor gelang (60.), konnten die Grizzlys auf den Rängen endlich durchatmen und den Sieg gegen den Spitzenreiter ausgelassen feiern.


1:0 Foucault (Dehner) 5. Min PP 5-4
2:0 Fauser (Dehner) 11.Min PP 5-4
3:0 Krupp (Wurm - Haskins) 14.Min
3:1 Rankel (Buchwieser - Oppenheimer) 14.Min 
3:2 Rankel (Braun - Parlett) 16.Min 
4:2 Foucault (Dixon) 22.Min 
5:2 Voakes (Roach - Aubin) 25.Min 
6:2 Foucault (Furchner) 32.Min PP 5-4 
6:3 Olver (Oppenheimer - Braun) 44.Min PP 5-4 
6:4 Olver (MacQueen) 47.Min 
7:4 Voakes (Aubin) 60.Min ENG

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Erste Niederlage gegen München in dieser Saison

  • Geschrieben von Martin
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Nach zwei begeisternden Auftritten gegen den übermächtigen Rivalen aus dem Süden, leisteten sich die Grizzlys im dritten Aufeinandertreffen zu viele defensive Nachlässigkeiten. Gleich bei drei ihrer vier Tore konnten die Gäste den freiliegenden Puck im Torraum unbedrängt über die Linie schieben, lediglich das 1:3 durch Daryl Boyle (31.) fiel durch einen verdeckten Schuss aus der Distanz. Bis dahin hatte Wolfsburg offensiv nicht viel falsch gemacht, lediglich die Chancenverwertung hatte bis zur Mitte der Partie etwas zu wünschen übrig gelassen. Neben zwei der besagten Münchner Treffer durch Hager (4.) und Jaffray (14.) hatte für Wolfsburg der EX-Münchner Jeremy Dehner (8.) sehenswert eingenetzt. Wolfsburgs direkte Antwort auf das 0:1 durch Brent Aubin (5.) hatte das übereifrige Schiedsrichtergespann zu früh abgepfiffen, Foucaults Penalty (15.) hätte ebenso die direkte Antwort auf das 1:2 werden können - wurde er aber nicht. Wieder Dehner war es, der mit einem schnellen Vorstoß über die rechte Seite den erneuten Anschlusstreffer zum 2:3 durch Mulock einleiten konnte (34.). Doch die Ineffizienz der Grizzlys sollte sich ab diesem Zeitpunkt sogar in noch extremere Bereiche begeben: Ein furioses 4 gegen 4 der Wolfsburger blieb ebenso unbelohnt wie weitere Druckphasen und Überzahlspiele der Hausherren. Im Gegenteil: Im eigenen Powerplay kassierten die Grizzlys schließlich den Knock-out, als nach Puckverlust alle drei Stürmer ihre Abwehrkollegen im Stich ließen und das 2:4 durch Brooks Macek (51.) andächtig aus der Ferne begutachteten. Coach Pavel Gross fand auf der folgenden Pressekonferenz dann auch entsprechend deutliche Worte für das weiche Auftreten seines Teams im Bereich des eigenen Torraums. Ebenso gerieten die Stürmer, vor allem die Center, ins Kreuzfeuer seiner Kritik, wobei hier in erste Linie wohl Mark Voakes gemeint sein dürfte. Der Wolfsburger Magier zauberte wieder einmal zuviel in der eigenen Verteidigungszone, störte im Backcheck einfach nicht effizient genug und hat mit seiner Powerplay-Formation nun innerhalb kürzester Zeit drei Shorthander gefressen. Die zuletzt aus personellen Gründen verschobene Erholungspause dürfte für ihn nun näher rücken...

0:1 Hager (Macek - Jaffray) 4.Min
1:1 Dehner (Sharrow - Voakes) 8.Min
1:2 Jaffray (Hager) 14.Min
1:3 Boyle (Wolf - Jaffray) 31.Min
2:3 Mulock (Dehner - Riefers) 34.Min
2:4 Macek (Boyle - Aucoin) 51.Min SH 4-5

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Dezimierte Wolfsburger erkämpfen zwei Punkte

  • Geschrieben von Martin
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Beim Gastspiel in Düsseldorf passte zunächst nicht viel. Weder das Wetter, das einem Teil der Zuschauer einen Strich durch die Rechnung machte, noch der Gesundheitszustand so einiger Grizzlys, was Pavel Gross zu diversen Umstellungen nötigte. Bei Wolfsburg fehlten neben den Langzeit-Verletzten Ohmann und Ankert mit Haskins. Kreps und Dehner gleich drei ihrer besten Scorer. So blieb lediglich die Reihe von Jubilar Christoph Höhenleitner (700. DEL-Spiel) unangetastet, der Rest "erfreute" sich einer weiteren Neuordnung. So verwunderte es nicht wirklich, dass die DEG insgesamt mehr vom Spiel hatte und die wenigen guten Chancen auf Gästeseite fast durchgängig von der einzig eingespielten Reihe verbucht werden konnten. Die dicksten Möglichkeiten hatte dabei Tyson Mulock, der sowohl im ersten (20.) als auch im zweiten Durchgang (27.) allein vor Niederberger nicht verwandeln konnte. Wobei die zweite Gelegenheit sogar noch eine Wiederholung in Form eines Penaltys fand - auch hier fand der Wolfsburger Routinier in Niederberger seinen Meister. Düsseldorf war indes durch einen Treffer von Strodel (18.) in Front gegangen und blieb bis weit ins zweite Drittel die Mannschaft mit der besseren Spielkontrolle. Wolfsburg, das ohne drei "Hauptdarsteller" vor allem am Bullypunkt und im Powerplay völlig zahnlos blieb, konnte seine verbliebenen PS erst spät auf das Eis bringen, schloss über Höhi auf Alex Weiß dann aber doch noch einen Konter zum 1:1 ab (52.). Die Partie blieb hart umkämpft, aber mangels flüssiger Spielzüge einigermaßen unansehnlich. Da beide Goalies obendrein einen ausgesprochen guten Tag erwischt hatten, ging dieses Spiel sogar bis ins Penaltyschießen so weiter. Dann hatte Wolfsburg, nicht zum ersten Mal in dieser Saison, mit Jerry Kuhn den entscheidenden Trumpf in seinen Reihen. Der Deutsch-Amerikaner im Tor der Grizzlys fügte seiner bis dahin schon überragenden Leistung noch drei gehaltene Penalties hinzu und hielt somit den zweiten Punkt fest. Einziger Torschütze im Shoot-out: Robbie Bina, der den Puck sehenswert in den Winkel hebelte und somit den entscheidenden Treffer erzielen konnte.

1:0 Strodel (Brandt) 18.Min
1:1 A. Weiß (Höhenleitner) 52.Min
1:2 Bina 65.Min PEN

Grizzlys melden sich mit Sieg gegen Nürnberg zurück

  • Geschrieben von Martin
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Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie präsentierte sich Wolfsburg endlich wieder fokussierter - und das über volle 60 Minuten. Lieblingsgegner Nürnberg kam da natürlich gerade recht und wurde, am Ende etwas zu deutlich, mit 3:0 auf die Heimreise geschickt. Bis dahin hatten die rund 2400 Zuschauer eine taktisch von beiden Seiten sehr disziplinierte und durchaus spannenden Begegnung erlebt, die zunächst allerdings eher unspektakulär abgelaufen war. Die Gäste aus Franken, schon im letzten Aufeinandertreffen torlos geblieben, agierten dabei mit zunehmender Spieldauer immer gereizter. Vor allem nachdem Wolfsburg per Doppelschlag (28.) durch Voakes und Aubin in Führung gehen konnte, stieg das Frustlevel der Franken von Minute zu Minute sichtbar an. Besonders lustig gestaltete sich dabei der Auftritt von Petr Pohl, der sich im Schlussabschnitt durch eine doppelte Disziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens selber aus dem Spiel nahm. Nach einem Schlag von Gilbert ins Gesicht des Wolfsburgers Foucault ahmte der Deutsch-Tscheche den Wolfsburger nach und ließ sich selber aufs Eis fallen. Wenig später hatten die Gäste reichlich Glück, dass eine Aktion gegen Wolfsburgs Alex Weiß von den Referees als legal eingestuft wurde. Nach einem harten Bandencheck ging das Spiel für den Stürmer der Grizzlys nicht weiter, was umgehend zu weiteren abfälligen Gesten seitens Nürnberger Spielern und Offiziellen führte.
Am Ende versüßten die Nürnberger Reaktionen auf die zweite Zu-Null-Niederlage und natürlich auch Foucaults Schuss ins leere Tor (60.) den Abend für alle Grizzlysfans zusätzlich. Während Fabio Pfohl auf Wolfsburger Seite dabei ein gelungenes Comeback feierte (spielte für seinen verletzten Kapitän), verhagelte es Jubilar Patrick Reimer im 800. DEL-Spiel entsprechend die Feierlaune.


1:0 Voakes (Dehner - Mulock) 28.Min
2:0 Aubin (Voakes) 28.Min
3:0 Foucault 60.Min ENG

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Wolfsburger Fehlerfestival beim 4:5 gegen Bremerhaven

  • Geschrieben von Martin
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Schon im Auftaktdrittel deutete sich an, dass der REV erneut alles daran setzen würde, um im Nordderby die Punkte an die Küste zu entführen. So ging Wolfsburg zwar durch Fausers Powerplaytreffer (13.) in Führung, doch das 1:1 durch Nehring ließ nur wenige Sekunden auf sich warten. Schon bei diesem Treffer wurde klar: Wolfsburg zeigte sich im eigenen Drittel nicht auf der Höhe des Geschehens, versagte immer wieder bei der Pucksicherung und den Duellen an der Bande. Zu allem Überfluss kam mit Dehners Ausrutscher in der Rückwärtsbewegung (20.) auch noch eine Prise Slapstick ins Geschehen, so dass die Pinguins mit einer 1:2 Führung in die erste Pause gehen konnten. 
Dann zeigte Wolfsburg wieder sein anderes, das Gesicht der vor kurzem beendeten Siegesserie: Furchner fälschte zum Start des Drittels (21.) gewieft zum Ausgleich ab, Krupp schoss die nun deutlich überlegenen Hausherren von der blauen Linie sogar wieder in Front (25.). Alles schien nun in Richtung Heimsieg zu laufen...bis zum nächsten Aussetzer der Grizzlys. Bei Überzahl hatte sich Voakes in einem überflüssigen Zweikampf hinter dem eigenen Tor verzockt - Bast sagte eiskalt "Danke" und schob das Spielgerät durch die Schoner von Kuhn. Die Gastgeber reagierten wie vom Blitz getroffen, das gesamte Spiel kippte nun in die entgegengesetzte Richtung. Im folgenden Wolfsburger Defensivchaos fielen die Tore 4 und 5 durch Urbas (34.) und Owens (37.) fast wie selbstverständlich. Die Hausherren hatten im Prinzip nun das zuvor fehlende Glück, da es bis zur zweiten Sirene durchaus noch schlimmer hätte kommen können. Die Wolfsburger Aufholjagd blieb indes eine recht zahme Vorstellung, da die Pinguins weiterhin das physisch dominante Team blieben und den Grizzlys nur wenig größere Chancen ermöglichten. Lediglich Furchners Treffer zum 4:5 sollte ab der 57.Minute noch einmal Spannung in die Partie bringen, doch die Gäste hielten mit einer engagierten Leistung die drei Punkte fest.
Da die nächsten Gegner fast durchweg von der Tabellenspitze kommen, könnten nach drei Niederlagen nun harte Zeiten für die Grizzlys anbrechen...  

1:0 Fauser (Foucault - Dehner) 13.Min PP 5-4
1:1 Nehring (Urbas) 13.Min
1:2 Bast (Rumble) 20.Min 4-4
2:2 Furchner (Fauser - Haskins) 21.Min
3:2 Krupp (Höhenleitner - Dixon) 25.Min
3:3 Bast 31.Min SH 4-5
3:4 Urbas (Nehring - Newbury) 34.Min
3:5 Owens (Quirk - Hoeffel) 37.Min
4:5 Furchner (Dehner - Foucault) 57.Min

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4:3 Niederlage in Mannheim - Reul mit Narrenfreiheit

  • Geschrieben von Martin
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Die Spiele Adler gegen Grizzlys sind auch weiterhin durch viele Tore und hohen Unterhaltungswert geprägt. Im dritten Aufeinandertreffen behielt erneut die Heimmannschaft die Oberhand, obwohl es zunächst nach dem siebten Auswärtssieg in Folge für die Gäste ausgesehen hatte. Die zuletzt so stark aufspielende 4.Reihe der Wolfsburger hatte die Grizzlys früh mit zwei Treffern in Front geschossen - Mulock (3.) und Höhenleitner (15.) zeichneten dabei für die Tore verantwortlich. Doch nicht einmal eine Minute verging, bevor die Adler mit einem Doppelschlag durch Raedeke und Plachta (beide 16.) das Spiel wieder ausgeglichen gestalten konnten, obwohl in Sachen Spielfluss bei ihnen bis dahin kaum etwas zusammengelaufen war.  Profitierten die Gastgeber zunächst beim zweiten Treffer von einer Wolfsburger Unaufmerksamkeit beim Wechsel, so standen sie in der Folgezeit vor allem beim äußerst großzügig leitenden Schiedsrichtergespann hoch im Kurs. Vor allem Mannheims Schrankwand auf Kufen - Dennis Reul - durfte zunächst Foucault ungestraft mit dem Gesicht zuerst in die Bande checken, der daraufhin blutend das Eis verließ. Wenig später machte auch noch Alex Karachun bei einen Blindside Headshot Bekanntschaft mit den Reulschen "Spielkünsten", die wiederum das Wohlwollen der Referees fanden. Sollten die Regeln bei einem Kontaktsport nicht in erster Linie die Gesundheit der Akteure schützen? Bei Bauer und Hunnius standen offenbar andere Aspekte im Vordergrund. 
Das Spiel entwickelte sich fortan zu einer ausgeglichenen und äußerst spannenden Angelegenheit, wobei die Grizzlys einfach zu viele Chancen benötigten, um endlich wieder auf das Scoreboard zu kommen. So hatte Kolariks Führungtreffer aus der 33.Minute schließlich bis ins Schlussdrittel bestand, ehe die Refs ein Einsehen hatten und den Grizzlys ihr erstes Powerplay zugestanden (43.!). Eine Minute benötigte das statistisch beste Überzahlspiel der Liga, um gleich im ersten Anlauf den Ausgleich durch Brent Aubin zu besorgen. Mit einem knallharten Strahl von der blauen Linie hatte der kleine Kanadier das Spiel wieder auf Null gestellt und die Grizzlys den nächsten Auswärtspunkten einen großen Schritt näher gebracht. Dass es damit nichts wurde, lag letztlich erneut an Mannheims Ausnahmekönner Kolarik, der ein Überzahlspiel noch während der Schlussminute zu seinem zweiten Torerfolg nutzen konnte. Etwas unglücklich standen die Grizzlys nach langer Zeit einmal wieder in der Fremde ohne Punkte da.

0:1 Mulock (Dixon - Höhenleintner) 3.Min
0:2 Höhenleitner (Dixon - Riefers) 15.Min
1:2 Raedeke (Larkin - Plachta) 16.Min
2:2 Plachta (Carle - Akdag) 16.Min
3:2 Kolarik (Adam - Akdag) 33.Min
3:3 Aubin (Kreps - Voakes) 45.Min PP 5-4
4:3 Kolarik (Carle - Akdag) 60.Min PP 5-4

Müdes Gestocher endet mit 1:2 Niederlage

  • Geschrieben von Martin
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Das war Magerkost in Reinkultur, was Grizzlys und Panther den rund 2350 Zuschauern am Dienstagabend anboten. Bis auf eine Riesenchance für Mulock zum Auftakt, gingen die Grizzlys dabei offensiv weitestgehend am Stock. Das hohe Tempo und das einfache und effiziente Zusammenspiel der vergangenen Partien schienen wie ausradiert - Wolfsburg hatte gegen defensiv stark agierende Gäste kaum nennenswerte Möglichkeiten. Zwar riss Ingolstadt im Gegenzug ebenfalls keine Bäume in Sachen Angriffsspiel aus, doch dank diverser Nachlässig - und Ungenauigkeiten in Reihen der Hausherren reichte das Angebotene am Ende zum Gewinn der drei Punkte. Zäh wie Brei und teils irgendwie halbherzig zog sich das ganze Ereignis in die Länge, während Ingolstadt zunächst ein Break zum 0:1 durch Collins verwerten konnte (20.). Sechs Sekunden vor der Pause sprach dieser Treffer für die allgemeine Konzentrationsschwäche auf Seiten der Grizzlys, die mit ihrem Gegner auch im weiteren Verlauf ein wahres Fehlpass- und Abseitsfestival feierten. Als Gerrit Fauser einen Dehner-Schuss zum Ausgleich abfälschen konnte (23.), keimte kurz Hoffnung auf eine unterhaltsamere Begegnung im leicht angeödeten Publikum auf. Doch schon zwei Minuten später sollte Schoppers Direktabnahme eines Fehlpass (25.) die Partie in alte Bahnen zurücklenken.
Mark Voakes hatte quer durchs eigene Drittel einem der Ex-Grizzlys in Reihen der Panther direkt aufgelegt - ein weiteres Sinnbild für diesen verkorksten Abend. Wolfsburgs Bemühungen um den erneuten Ausgleich blieben bis in die Schlussphase auf einem äußerst dünnen Niveau, Ingolstadt schaltete seinerseits auf gekonntes Verwalten um. Ohne ein einziges Powerplay  und mit nur einer Strafe je Team kam dieses zerfahrene und irgendwie von Wolfsburger Seite nicht mit letzter Konsequenz geführte Spiel zum Glück zügig zum Ende. Die Grizzlys schlichen enttäuscht zurück in ihre Höhlen...

0:1 Collins (Berglund) 20.Min
1:1 Fauser (Dehner - Haskins) 23.Min
1:2 Schopper 25.Min

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Der Spielbericht entfällt.

Wolfsburg siegt mit 5:2 im Nord-Derby

  • Geschrieben von Martin
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Wie schon am Freitag begegneten sich beide Teams rund 20 Minuten auf Augenhöhe, dann drehten die Grizzlys erneut wie entfesselt auf. Zunächst hatten die Hausherren aus einer hauchdünnen Überlegenheit nur ein Unentschieden mit in die erste Pause nehmen können. Nach dem 1:0 durch Rückkehrer Aubin (16.) hatte die Freude keine ganze Zeigerumdrehung Bestand gehabt. Bremerhavens Bergman egalisierte die Führung fast postwendend (17.) und gab den rund 500 mitgereisten Gästefans zum ersten Mal Grund zum Jubel. Es sollte für lange Zeit das letzte Mal gewesen sein, denn die Grizzlys legten wie in München ein furioses Mitteldrittel hin, an dessen Ende die Partie entschieden war. Foucault per Rebound (28.) und Wurm per Handgelenkschuss in den Winkel (30.) stellten die Partie zunächst auf 3:1. Der Bremerhavener Frust kanalisierte sich wenig später in einem Boxkampf zwischen Moore und Björn Krupp, welchen der Wolfsburger als klarer Punktsieger in Richtung Strafbank verlassen konnte. Die Grizzlys ließen sich von dieser Einlage keineswegs aus dem Takt bringen und schraubten das Ergebnis durch Kreps' (36.) und Aubins (40.) Treffer weiter in die Höhe. Kurios: Nachdem Aubins Knaller in den Schluss-Sekunden des Drittels erst nach langem Videobeweis Anerkennung gefunden hatte, mussten die Gäste erst wieder aus den Kabinen geholt werden, um die restlichen drei Sekunden zu Ende zu spielen. 
Im letzten Drittel kamen die Gäste, angefeuert von ihrem zahlreich mitgereisten Anhang, zum zweiten Treffer durch Dejdar (46.). Zu mehr reichte es dann allerdings nicht mehr, da Wolfsburg den aufkommenden Schlendrian schnell wieder unter Kontrolle bekam.
Am Ende feierten Heim- und Gästefans gemeinsam den Ausklang dieses stimmungsvollen Derbys und zeigten den wenigen aggressiven Quertreibern auf beiden Seiten somit unmissverständlich die rote Karte. Geht einfach zum Fußball, wenn ihr Krieg spielen wollt...

1:0 Aubin (Likens - Voakes) 16.Min PP 5-4
1:1 Bergman (Quirk - Körner) 17.Min
1:2 Foucault (Karachun - Likens) 28.Min
1:3 Wurm (Mulock - Höhenleitner) 30.Min
1:4 Kreps (Aubin) 36.Min
1:5 Aubin (Likens - Kreps) 40.Min PP 5-4
2:5 Dejdar (Nehring - Schwartz) 46.Min EA

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Die Auswärtsmonster schlagen auch Red Bull

  • Geschrieben von Martin
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Ausgerechnet beim Meister stellen die Grizzlys mit dem sechsten Auswärtssieg in Folge den bestehenden Vereinsrekord ein.
Während im ersten Drittel noch nichts auf einen Fortbestand der Serie hindeutete, legten die Gäste im Mittelabschnitt ein absolutes Sahnedrittel hin. Innerhalb von neun Minuten verwandelten sie das verdiente Münchner 1:0 aus dem Anfangsdrittel in ein deutliches 1:4 zu ihren Gunsten. Dabei gingen sie mit unwiderstehlicher Effizienz vor und versenkten nahezu jede größere Gelegenheit im von David Leggio gehüteten Netz der Bullen. Erst klaute Fauser Münchens Top-Scorer Aucoin den Puck zum Ausgleich (24.), dann drückte Kreps im zweiten Versuch den eigenen Rebound zur Führung über die Linie (25.). Die sichtlich geschockten Gastgeber hatten nun immer öfter das Nachsehen in den Zweikämpfen mit den extrem konzentriert und klar agierenden Wolfsburgern. Folge: Mulocks 1:3 als er einfach gedankenschneller als sein Gegenspieler vor das Tor ziehen und durch die Beine von Leggio abfälschen konnte (29.). Vier Minuten später erhöhte erneut Fauser mit einem unhaltbar abgefälschten Schlagschuss sogar auf 1:4 - die Hausherren wirkten mittlerweile mehr als ratlos, fast ein wenig überfordert. Die ganze mentale Stärke, die die Grizzlys momentan auszeichnet, zeigte sich dann in der 42.Spielminute. Bei eigener Überzahl kassierte das Team von Pavel Gross einen sehenswerten Shorthander durch Nationalspieler Brooks Macek - ein Signal, das immer wieder den Wendepunkt in Spielen darstellen kann. Doch die Münchner Aufbruchstimmung währte nur ganze 35 Sekunden. Dann hatte Wolfsburgs Kapitän nach einem Alleingang, eher überzahluntypisch, dem Münchner Goalie das nächste Ei durch die Hosenträger ins Nest gelegt. Das 2:5 markierte auch gleichzeitig den Endstand in einer Partie, die bis zu ihrem Schlusspfiff weiterhin von Wolfsburger Kontrolle und Münchner Ratlosigkeit geprägt war. Somit ging auch das zweite Saisonduell zwischen Meister und Vize an den Vizemeister. 
    

1:0 Jaffray (Flaake - Seidenberg) 8.Min
1:1 Fauser 24.Min
1:2 Kreps (Karachun - Foucault) 25.Min
1:3 Mulock (Weiß - Voakes) 29.Min
1:4 Fauser (Dehner - Haskins) 33.Min
2:4 Macek (Aucoin - Abeltshauser) 42.Min SH 4-5
2:5 Haskins (Dehner - Fauser) 42.Min PP 5-4