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Nächster Auswärtsdreier - EHC siegt 0:2 in Schwenningen

  • Geschrieben von Martin
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Sehr spät und aus vermeintlicher Abseitsstellung gelingt den Grizzlys schließlich der erlösende Treffer durch Gerrit Fauser. Zuvor hatten die rund 3250 Zuschauer in der Helios Arena einen verbissenen Grabenkrieg zweier Defensivkünstler beobachten können, an dessen Ende mit den Grizzlys das klar überlegene Team als Sieger vom Eis ging. Während die Gäste aus Wolfsburg fast durchgängig mehr oder minder große Chancen vor dem Schwenninger Gehäuse erarbeiten konnten, waren von den Wild Wings nur sehr überschaubere Offensivaktionen zu bestaunen. Beide Teams taten sich dabei mit der disziplinierten Abwehrarbeit des Gegenübers äußerst schwer, die wenigen guten Gelegenheiten landeten allerdings durchgängig in den Fanghandschuhen der gut aufgelegten Torleute oder klatschten auch vereinzelt ans Gestänge der Tore. Erst in der 56.Minute hielt Jeff Likens einen Rückpass nur haarscharf auf dem Außenrand der blauen Linie (oder auch nicht...). Seinen Schuss fälschte Fauser unhaltbar zum für die unablässig anrennenden Grizzlys hochverdienten 0:1 ab. Eine Sekunde vor dem Ende zog schließlich Kamil Kreps mit dem Schuss ins leere Tor den Schlussstrich unter diese extrem hart und diszipliniert geführte Partie. Die Grizzlys hatten zum fünften Mal in Folge auf fremdem Eis die Punkte geklaut!

0:1 Fauser (Likens - Haskins) 56.Min
0:2 Kreps (Voakes) 60.Min ENG

Endlich wieder ein Sieg gegen Augsburg!

  • Geschrieben von Martin
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Nachdem es den Grizzlys in der vergangenen Saison nicht gelungen war, auch nur eine Partie gegen die Panther aus Augsburg zu gewinnen, brach der Bann mit etwas Anlauf nun endlich. Zunächst hatten die Gastgeber durch einen schönen Spielzug, den Torschütze Dehner selbst eingeleitet hatte, die frühe Führung (2.) erzielen können. Doch dann sah es wieder so wie im ersten Aufeinandertreffen aus: Augsburg nutzte seine wenigen Chancen in einer hart geführten Partie eiskalt aus und ging durch Treffer von Guentzel (8.) und White (29.) nun seinerseits mit 1:2 in Führung. Angesichts des ungewohnt chaotischen Wolfsburger Powerplays und deren geradezu haarsträubend zahlreichen ungenutzten Torchancen, wirkte das Ganze irgendwie verkehrt. Hätte Gerrit Fauser nicht wenige Sekunden vor der zweiten Drittelpause doch noch den Puck in Überzahl über die Linie bringen können (40.) - wer weiß, wie frustrierend das Spiel aus Grizzlysicht hätte noch werden können.
Ironischerweise brachten im Schlussabschnitt zwei Strafen gegen Wolfsburg die endgültige Wende zugunsten des EHC. Nachdem die Grizzlys eine doppelte Unterzahl schadlos überstanden hatten, schien der Turbo endlich zu zünden. Binnen einer Minute machten Weiß (53.) und Fauser (54.) mit ihren Treffern die Punkte klar, als wäre es nach dem Gewürge der ersten vierzig Minuten das Selbstverständlichste auf der Welt. Der Dauerdruck der Gastgeber trug mit Fausers zweitem Powerplay-Tor sogar noch einmal Früchte (57.), bevor Hafenrichters Treffer zum 5:3 den Endstand markierte.
In dieser sehr körperbetont geführten und von den beiden Referees ohne erkennbare Linie geleiteten Partie, verließen schließlich alle Akteure einigermaßen unbeschadet das Eis, die Punkte jedoch blieben beim neuen Tabellenvierten aus Wolfsburg.

1:0 Dehner (Haskins - Riefers) 2.Min
1:1 Guentzel (Stieler - Hafenrichter) 8.Min
1:2 White (Cundari - Parkes) 29.Min
2:2 Fauser (Foucault - Dehner) 40.Min PP 5-4
3:2 Weiß (Voakes - Mulock) 53.Min
4:2 Furchner (Dehner - Haskins) 54.Min
5:2 Fauser (Haskins) 57.Min PP 5-4
5:3 Hafenrichter (Trupp -Stieler) 60.Min EA

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Grizzlys erbeuten zwei Punkte in Straubing

  • Geschrieben von Martin
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 Es war ein Torfestival mit Anlaufschwierigkeiten. Während die ersten zwanzig Minuten der Begegnung nicht nur torlos, sondern auch reichlich zerfahren und mit wenig Passgenauigkeit daherkamen, sollte sich ab dem Mitteldrittel ein echtes Spektakel entwickeln. Zunächst ging dabei der Gast aus der Volkswagenstadt durch einen Powerplaytreffer (22.) in Führung - Haskins hatte sehenswert per Rückhand zu Fauser durchgesteckt. Wolfsburg schien die Partie zusehends in den Griff zu bekommen, kam aber durch einen etwas kurios wirkenden Gegentreffer aus extrem spitzem Winkel (33.) wieder aus dem Tritt. Vom etwas glücklichen Ausgleich durch Edwards euphorisiert drehten nun die Tigers mächtig an der Speed-Schraube und spielten schließlich Alex Oblinger sehenswert frei. Der verwandelte zum frenetisch umjubelten 2:1 für die Gastgeber (35.), die sich allerdings nicht lange an ihrer Führung erfreuen durften. Keine zwei Minuten später setzte sich nämlich mit Foucault nach einem langen Pass allein in Richtung Straubinger Tor ab...und netzte prompt zum 2:2 Ausgleich ein. Damit nicht genug: Wieder eine Zeigerumdrehung später schlug das Duo Fauser/Haskins zum zweiten Mal zu. Diesmal war es Gerrit Fauser, der seinem Kapitän den Treffer per Rückhand und durch die Beine vorlegte (38.). Mit dieser knappen Gästeführung ging es in die zweite Unterbrechung. Doch kaum zurück auf dem Eis, hämmerte mit Stephen Dixon gleich der nächste Grizzly das Spielgerät am ehemaligen Teamkollegen im Straubinger Tor vorbei (42.). Wer nun dachte, dass die Partie ihren von der Tabellensituation abzuleitenden Verlauf nehmen würde, sah sich getäuscht. Wolfsburgs Top-Torjäger Kris Foucault leistete sich eine Unaufmerksamkeit vor dem eigenen Tor (45.), Straubings Brandl sagte: Danke! Und wieder schien der Treffer den Gastgebern Flügel zu verleihen, wieder leitete der etwas glückliche Anschluss eine Drangphase der Tigers ein. Als Koper schließlich einen Edwards-Schuss zum 4:4 für Straubing abfälschen konnte, drohte den Grizzlys sogar kurzfristig der vollständige Punktverlust. Rechtzeitig zur Verlängerung gewannen die Gäste zwar wieder die Oberhand auf dem Eis, der Extra-Punkt musste aber trotz guter Einschussmöglichkeiten erst im Penaltschießen erstritten werden. Hier glänzte auf Seiten der Grizzlys wieder Kris Foucault, der mit gleich zwei verwandelten Penaltys den Sieg klar machen konnte.

0:1 Fauser (Haskins - Foucault) 22.Min PP 5-4
1:1 Edwards (Schönberger - Röthke) 33.Min
2:1 Oblinger (Brandl - Renner) 35.Min
2:2 Foucault (Likens) 37.Min
2:3 Haskins (Fauser - Furchner) 38.Min
2:4 Dixon 42.Min
3:4 Brandl 45.Min
4:4 Koper (Edwards) 53.Min
4:5 Foucault 65.Min PEN

Wolfsburg unterliegt Eisbären mit 2:5

  • Geschrieben von Martin
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Am Ende war es eine Mischung aus Pech und Unvermögen, die die zweite Saisonniederlage gegen den Hauptstadtclub brachte. Eigentlich gut in die Partie gestartet, wollte sich bei den Grizzlys zunächst einfach kein Scheibenglück einstellen. Furchners abgefälschter Puck an die Latte (2.) sollte da nur eine von vielen Situationen sein, in denen den Hausherren in den ersten vierzig Minuten einfach nur wenige Zentimeter zum Glück fehlten. Weder bei zahlreichen Rebounds im gut bearbeiteten Eisbären-Torraum, noch bei dem einen oder anderen finale Anspiel sollte Fortuna auf Seiten der Grizzlys sein. Beiden Teams unterliefen in dieser hart umkämpften Begegnung nur wenige kapitale Defensivfehler - doch genau in diesen Situationen erwies sich Berlin einfach effizienter. Nachdem Wolfsburgs Goalie einen (geschenkten) Penalty der Gäste noch erfolgreich abwehren konnte, musste er sich in der 35.Minute dann doch geschlagen geben. Nach einem Wolfsburger Stellungsfehler hatte Fischbuch völlig frei zur Gästeführung einschießen können, kurz vor der zweiten Pause erhöhte Sheppard (40.) sogar auf 0:2, was sich angesichts des engen Spielverlaufs fast wie eine Vorentscheidung anfühlte.
Den letzten Zweifel an der drohenden Heimniederlage beseitigte dann MacQueen, der zum Auftakt des Schlussabschnitts das 0:3 für Berlin verbuchen konnte - wieder nach einer Leichtfertigkeit der Hausherren in Sachen defensivem Stellungsspiel.
Zwar gelang den Grizzlys durch Jeff Likens' Powerplaytreffer (44.) recht zeitnah eine Antwort, doch die Gäste konnten durch Baxmann (48.) den alten Vorsprung relativ leicht wieder herstellen. Wolfsburg unterliefen, anderes als in den letzten Spielen, ab Mitte der Begegnung einfach zu viele Unkonzentriertheiten, um dem Gast aus Berlin letztlich Paroli bieten zu können. Foucaults Treffer zum 2:4 - erneut in Überzahl und dieses Mal ohne eigenen Torhüter auf dem Eis - brachte in der 55.Minute noch einmal so etwas wie leise Hoffnung in die Reihen der Heimfans zurück. Doch außer einem Gegentreffer ins leere Tor (60.) brachte die Schlussoffensive der Grizzlys nichts Erfreuliches aus Wolfsburger Sicht. Im Gegenteil: Nach all den unglücklichen Szenen vor dem Eisbärentor während der ersten 40 Minuten, klatschte der Puck, wie zum Hohn, kurz vor Schluss erneut an den Pfosten des Gästegehäuses. 
Bleibt zu hoffen, dass die Grizzlys, bei denen Torjäger Aubin kurzfristig ausgefallen war, nach der Cup-Pause wieder einige zusätzliche Leistungsträger im Team begrüßen dürfen. Komplett kann das Team wohl bestenfalls zu Weihnachten auflaufen...

0:1 Fischbuch (MacQueen - Baxmann) 35.Min
0:2 Sheppard (Backman - Petersen) 40.Min
0:3 MacQueen (Buchwieser - Wissmann) 41.Min
1:3 Likens (Kreps - Dixon) 44.Min PP 5-4
1:4 Baxmann (Noebels - Wissmann) 48.Min
2:4 Foucault (Bina - Dehner) 55.Min PP 6-4 EA
2:5 Buchwieser (Olver) 60.Min ENG

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Hochverdienter 0:1 Sieg beim Tabellenführer

  • Geschrieben von Martin
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Die Ice Tigers hatten, wieder einmal, wenig Freude mit ihrem Angstgegner aus der Volkswagenstadt. Mit einer extrem geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Disziplin in der Defensive legten die Grizzlys das (aktuell) beste Team der Liga an die Leine. Gestützt auf einen überragend agierenden Jerry Kuhn reichte den Gästen am Ende ein einziger Treffer, um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Mit einem verdeckten Schuss durch die Beine von Gegenspieler und Torhüter zeichnete sich mit Kamil Kreps der Grizzly der Stunde erneut für diesen wichtigen Treffer (23.)verantwortlich. Damit hat die Wolfsburger Nachverpflichtung die letzten vier Treffer seines Teams erzielt und kann zu Recht als "on fire" bezeichnet werden.
Doch auch wirklich alle seine Mannschaftskollegen präsentierten sich vor allen vor dem eigenen Tor als enorm aufopferungsvolle Schussblocker und beherzte Zweikämpfer. So musste sich das eigentlich physisch überlegene Team aus Nürnberg, nicht zum ersten Mal, am Ende fragen, wie man dem Gast aus Wolfsburg derart die Kontrolle über weite Strecken der Partie überlassen konnte. Nach einem gefährlich abgefälschten Schuss aus dem Anfangsdrittel hatten die Ice Tigers mit fortschreitender Spieldauer schließlich kaum noch nennenswerte Chancen herausspielen können. Wolfsburg ließ im Gegenzug die Mehrzahl seiner durchaus vorzeigbaren Gelegeheiten ungenutzt...bis auf eine Ausnahme.
Sollte nun auch gegen Berlin eine ähnliche Leistung gelingen, dürften die Grizzlys wohl mit einem noch dickeren Punktepolster in die wohlverdiente Cup-Pause gehen können.

0:1 Kreps (Höhenleitner - Bina) 23.Min

Dritter Sieg in Folge - Kreps erlegt KEV mit Hattrick

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys marschieren weiter. Gestützt auf einen weiterhin überragend agierenden Jerry Kuhn im Tor lieferten die Wolfsburger erneut eine stabile Leistung über die volle Distanz einer Partie. Dabei ließen die Gäste gleich reihenweise beste Einschussmöglichkeiten liegen, trafen obendrein im Auftaktdrittel zweimal das Gestänge des Krefelder Tors. Wie es richtig geht, zeigte Wolfsburgs "Neuer". Kamil Kreps kam bis zur Mitte des Spiels zweimal frei zum Schuss - und schweißte das Spielgerät jeweils mit brachialer Gewalt humorlos in den Winkel (11./31.). Lediglich während einer fünfminütigen Überzahl zum Ende des Mitteldrittels ließen die Gäste es ein bisschen zu entspannt angehen und drängten einfach nicht entschlossen genug auf die Entscheidung. Als Caron einen der wenigen Krefelder Konter dann doch noch an Kuhn vorbeibringen konnte (54.), drohte den Grizzlys sogar kurzfristig ein völlig unnötiger Punktverlust. Doch die überlegen agierenden Wolfsburger behielten weitestgehend die Kontrolle über das Geschehen auf dem Eis und kamen schließlich durch den Schuss ins leere Tor auch noch zum dritten Treffer des Abends. Torschütze natürlich der Mann mit dem Laserbeam: Kamil Kreps!

0:1 Kreps (Likens - Dixon) 11.Min PP 5-4
0:2 Kreps (Sharrow - Foucault) 31.Min
1:2 Caron (St.Pierre - Pietta) 54.Min
1:3 Kreps (Bina) 60.Min ENG

Sieg gegen die DEG - Grizzlys voll konzentriert

  • Geschrieben von Martin
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Die Beine scheinen beim EHC leichter zu werden! Mit einer durchweg überzeugenden Leistung kontrollierten die Gastgeber die Partie über weite Strecken. Lediglich im ersten Drittel hatte die DEG, die früh eine vierminütige Überzahl zugesprochen bekam, einige gute Torchancen vorzuweisen. Das erste Tor machten indes die Grizzlys - und das in Unterzahl! Furchners Puckeroberung veredelte Höhenleitner, indem er den Puck über die Linie arbeitete (5.). Noch vor der ersten Pause erhöhte Jeff Likens mit einem gut getimten Schlenzer von der blauen Linie auf 2:0 und ließ die rund 2500 Fans schon früh (19.) in Partystimmung kommen. Spätestens ab dem Mittelabschnitt dominierten die Gastgeber das Geschehen auf dem Eis und konnten in der 27.Minute sogar auf 3:0 erhöhen. Stephen Dixon hatte einen Abpraller eiskalt per Rückhand zur Vorentscheidung genutzt, die Gäste liefen fortan wenig erfolgreich gegen die Spielkontrolle der Grizzlys an. Wie schon zuletzt in Iserlohn legte Jerry Kuhn im Gehäuse der Grizzlys einen bärenstarken Auftritt hin und konnte sich schließlich sogar mit seinem ersten Shut-out belohnen. 
Sowohl das verbesserte Tempo, als auch das zunehmend funktionierende Pass-Spiel des EHC lassen mittlerweile optimistisch in die Zukunft schauen. Jimmy Sharrows Rückkehr in die Abwehr der Grizzlys machte sich darüber hinaus ebenfalls sehr positiv bemerkbar. Man darf auf die Phase nach der Länderspielpause gespannt sein, wenn mit Voakes und Roach die nächsten Akteure von der Krankenstation zurückkehren könnten. 

1:0 Höhenleitner (Furchner - Kuhn) 5.Min SH 4-5
2:0 Likens (Haskins - Furchner) 19.Min
3:0 Dixon (Bina - Krupp) 27.Min

Bildergalerie und Spielbericht entfallen aus privaten Gründen.

2:4 Erfolg in Iserlohn

  • Geschrieben von Martin
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Eher verhalten starteten die Grizzlys in diese Wochentagspartie am Seilersee. So verbrachte das Team von Pavel Gross zunächst viel Zeit in der eigenen Zone und/oder in Unterzahl, blieb dabei aber ohne Gegentor. Dank eines großartig aufgelegten Jerry Kuhn zwischen den eigenen Pfosten konnten die Gäste zum Ende des Mittelabschnitts sogar eine 0:1 Führung vermelden. Furchner hatte eine Überzahlkombination (25.) eiskalt verwandelt, wobei die Chancen und Spielanteile  bis dahin eigentlich deutlich für die Roosters gesprochen hatten.
Im Schlussabschnitt sollte es nun wesentlich torreicher zur Sache gehen: Haskins erhöhte per Bauerntrick (45.) auf 0:2, Ex-Grizzly Fischer verbuchte erst deutlich später im Drittel (53.) den Anschlusstreffer für die Gastgeber. Das hätte die Wende in dieser etwas niveauarmen, aber hart umkämpften Begegnung sein können, doch die Grizzlys antworteten gnadenlos effizient. Binnen der folgenden zwei Minuten vollstreckten Dehner (54.) und erneut Furchner (55.) zur komfortablen 1:4 Führung und erstickten somit jeden Anflug von Schlussoffensive im Keim. Den sichtlich geknickten Gastgebern gelang kurz Abpfiff lediglich das 2:4 durch Blaine Down, Wolfsburg feierte indes seinen zweiten Auswärtssieg der Saison.

 
0:1 Furchner (Haskins - Dehner) 25.Min PP 5-4
0:2 Haskins (Fauser) 45.Min
1:2 Fischer (Schmidt - Combs) 53.Min PP 5-4
1:3 Dehner (Kreps - Foucault) 54.Min
1:4 Furchner (Fauser - Haskins) 55.Min
2:4 Down (Turnbull - Martinovic) 60.Min

Rückfall in alte Muster - 5:1 Niederlage in Köln

  • Geschrieben von Martin
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Und wieder verschlafen die Grizzlys ein erstes Drittel. Ohne jeden Biss agierten die Gäste zunächst in der Kölner Lanxess-Arena und erspielten sich in den ersten 20 Minuten gerade einmal eine nennenswerte Torchance gegen hellwachen Haie.
So fälschte erst Tyson Mulock einen eigentlich unplazierten Müller-Schuss in die eigenen Maschen ab (3.), eine Minute später hämmerte Lalonde den Puck, völlig ungestört, mit brachialer Gewalt an Brückmann vorbei. Wolfsburgs Trainer nahm umgehend eine Auszeit. Die Grizzlys fingen sich zwar etwas, blieben mit dem 2:0 nach dem ersten Abschnitt aber mehr als gut bedient. Die Möglichkeit zum Turnaround sollte sich im Mitteldrittel ergeben, ging nach Dixons 2:1 aus der 28.Spielminute aber, wieder mit etwas Pech, durch ein weiteres Eigentor schnell den Bach runter. Bei eigener Überzahl und zusätzlich einem Gegenspieler ohne Stock gelang Wolfsburg das "Kunststück" den Puck so zu verlieren, dass ein 2 auf 1 Konter entstehen konnte. Beim Versuch Ehrhoffs Querpass zu verhindern lenkte Foucault den Puck schließlich unhaltbar ins eigene Netz (36.) zum 3:1 Zwischenstand nach 40 Minuten. Noch einmal Ehrhoff (49.) und zu guter Letzt Gogulla (56.) stellten den 5:1 Endstand gegen leicht demoralisiert wirkende Gäste her.
Zieht man das haarsträubende Pech bei zwei Gegentreffern ab, bleibt ein erneut katastrophales erstes Drittel, welches frühzeitig die Weichen auf Niederlage gestellt hatte. Leider ein wiederkehrendes Muster bei den Grizzlys...


1:0 Müller (Eriksson - Krämmer) 3.Min
2:0 Lalonde (Schütz - Sulzer) 4.Min
2:1 Dixon (Weiß - Likens) 28.Min
3:1 Ehrhoff (4:5) 36.Min SH1
4:1 Ehrhoff (Schütz - Hanowski) 49.Min
5:1 Gogulla (Hospelt - Ehrhoff) 56.Min

6:2 Sieg zum 900.Jubiläum - und er furchnert und furchnert...

  • Geschrieben von Martin
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...und furchnert. Dieses eigene Verb, im Deutschen auch Tuwort genannt, hat sich Wolfsburgs Jubilar im Laufe der Jahre wohl redlich verdient. Denn ein Mann der Tat war und ist Sebastian Furchner auf jeden Fall: Sein gnadenloser Forecheck und seine überragende Laufarbeit stehen somit nicht nur für das Wort "furchnern", sondern auch synonym für Wolfsburgs Spielphilosophie. In der gesamten Liga genießen nur wenige Akteure einen derart untadeligen Ruf als fairer Sportsmann, der mit nun 254 Toren und 268 Vorlagen in den zurückliegenden Jahren auch auf dem Scoreboard einen gewaltigen Eindruck hinterlassen konnte. Passend zum festlichen Rahmen mit Ehrung durch Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs gestalteten die Fans der Grizzlys eine schöne Choreographie, die als Zeitleiste seiner bisherigen DEL-Karriere angelegt war. Dass das Jubiläumsspiel gegen den Gast aus Mannheim ebenfalls zur Gala geriet, setzte diesem rundum gelungenen Festtag dann die Krone auf! Ganze sechs Tore schenkten die Gastgeber den ebenfalls von Verletzungssorgen gebeutelten Adlern ein und glänzten dabei endlich wieder mit den bekannten Grizzlytugenden. Offenbar hatte der Sieg in Straubing Köpfe und Beine wieder gelockert, so dass Wolfsburg mit unbarmherziger Laufarbeit und Effizienz im Abschluss diese wichtigen drei Punkte nach Hause bringen konnte. Auch das gegen Nürnberg noch schmerzlich vermisste Scheibenglück kehrte beim Wolfsburger Auftakttreffer wieder zurück an die Aller. Nach einem Bandenfehler hatte Aubin zum 1:0 ins leere Tor einschieben können, dann folgte bereits der Jubilar mit seinem Treffer (17.) zum 2:0. Von da an lief den Gästen, die bis dahin durchaus zu gefallen wussten, das Spiel komplett aus dem Ruder. Wolfsburg dominierte die Partie bis zum Ende des Mittelabschnitts praktisch nach Belieben und erzielte durch Mulock (17.), Haskins (22.) und Aubin (36.) weitere drei Tore zum zwischenzeitlichen 5:0. Als die Grizzlys im Schlussabschnitt schließlich mehrere Gänge runterschalteten, kamen die Gäste zu ihren beiden verdienten Ehrentreffern durch Johnson (48.) und Larkin (59.). Zwischenzeitlich hatte Wolfsburgs Foucault den neuen Goalie im Tor der Adler (Endras räumte zur Pause den Kasten für Pickard) mit dem sechsten Treffer für seine Farben "begrüßt" - die Party auf den Rängen lief da schon längst auf Hochtouren.   

1:0 Aubin (Wurm - Dixon) 6.Min
2:0 Furchner (Haskins - Fauser) 13.Min
3:0 Mulock (Karachun - Proft) 17.Min
4:0 Haskins (Foucault) 22.Min
5:0 Aubin (Kreps - Likens) 36.Min PP 5-4
5:1 Johnson (Kink - Maginot) 48.Min
6:1 Foucault (Haskins - Furchner) 53.Min PP 5-4
6:2 Larkin (Akdag - Sparre) 59.Min PP 5-4

Bilder vom Spiel gibt es HIER

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