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Glücklicher Punktgewinn in Bremerhaven

  • Geschrieben von Martin
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Wolfsburg unterliegt an der Nordseeküste mit 3:2 nach Verlängerung und verschläft dabei große Teile der Begegnung. Besonders die Anfangsminuten setzten die Gäste völlig vor die Wand und kassierten per Doppelschlag (5./6.) den frühen und völlig verdienten Rückstand. Auch wenn den Grizzlys noch vor Drittelende durch Foucaults Alleingang der Anschlusstreffer gelang (18.): Der Auftritt der Wolfsburger erinnerte doch stark an das völlig verkorkste erste Wochenende der Saison! Bis auf einige kurze Drangphasen der Gäste blieb der REV weiterhin die eindeutig spielbestimmende Mannschaft, scheiterte aber mit allen seinen Versuchen am ehemaligen Teamkameraden im Tor der Grizzlys. Jerry Kuhn, der beim ersten Gegentreffer nicht den glücklichsten Eindruck gemacht hatte, steigerte sich deutlich und sicherte seinem Team bis zum Schlusspfiff den äußerst glücklichen Punkt. Diesen hatte Christoph Höhenleitner mit seinem Treffer zum 2:2 Ausgleich bereits in der 27.Minute ermöglicht und dabei den Spielverlauf fast komplett auf den Kopf gestellt.
In der Overtime entschied nach gerade einmal 8 Sekunden Kris Newbury die Partie zugunsten der Pinguins. Mehr als verdient, aber leider regelwidrig, hatte der Bremerhavener Stürmer den Zusatzpunkt nach Fishtown geholt. Dem Treffer war ein klares Beinstellen gegen Jeremy Dehner mit einhergehendem Puckgewinn vorangegangen. Die Proteste von Wolfsburgs Topverteider blieben im Anschluss ungehört, die Referees wollten offenbar schnell nach Hause...  


1:0 Urbas (Bergman - Lampl) 5.Min
2:0 Urbas (Rumble - Newbury) 6.Min PP 5-4
2:1 Foucault 18.Min
2:2 Höhenleitner (Dixon - Foucault) 27.Min
3:2 Newbury 61.Min

5:3 gegen Iserlohn - dritter Sieg in Folge

  • Geschrieben von Martin
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Vor heimischer Kulisse finden die Grizzlys offenbar Stück für Stück in die Spur zurück. Nach den knappen Verlängerungs-Siegen gegen München und Düsseldorf konnten nun sogar die vollen drei Punkte eingefahren werden. Dabei hielten sich die ebenfalls mäßig in die Spielzeit gestarteten Gäste bis kurz vor Schluss stets in Schlagdistanz. Erst Dehners verdeckter Distanzschuss zum 5:3 Endstand brachte in der turbulenten 54.Minute so etwas wie eine Vorentscheidung. Im ersten Abschnitt hatten die Roosters sogar den ersten Treffer der Begegnung verzeichnen können und damit das Auftaktdrittel für sich entschieden. Reichlich schmeichelhaft, denn Wolfsburg hatte über weite Strecken die ersten 20 Minuten dominiert. Es sollte allerdings die einzige Gästeführung der Partie bleiben. Foucault (22.) per Penalty und Fauser (34.) in Unterzahl drehten das Spiel, Salmonsson (36.) sorgte noch in derselben Überzahl für der 2:2 Ausgleich. Im Schlussabschnitt sollten sogar noch mehr Tore fallen, die Stimmung in dieser temporeichen Partie nahm entsprechend noch einmal zusätzlich Fahrt auf. Höhenleitner (45.) und Haskins (53.) staubten unter der lautstarken Anfeuerung ihrer Fans zunächst zur Zwei-Tore-Führung ab, dann meldeten sich die Roosters in Person von Travis Turnbull (54.) auf dem Scoreboard zurück. Dehners schnelle Antwort machte schließlich den ersten Dreier komplett und bringt die Grizzlys punktetechnisch nun wieder mitten ins Geschehen der Liga zurück (Tabellenplatz 9).  

0:1 Jaspers (Florek - Salmonsson) 19.Min
1:1 Foucault 22.Min PEN
2:1 Fauser (Wurm) 34.Min SH 4-5
2:2 Salmonsson (Costello - Combs) 36.Min PP 5-4
3:2 Höhenleitner (Ankert - Dixon) 45.Min
4:2 Haskins (Roach - Ankert) 53.Min
4:3 Turnbull (Costello - Fischer) 54.Min
5:3 Dehner (Haskins) 54.Min

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Nächster Sieg nach Verlängerung

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys kämpfen sich langsam aber sicher in die Spielzeit hinein! Im Buddy-Duell Gross gegen Pellegrims sicherten sich die Hausherren mit einem 3:2 Sieg die nächsten zwei Punkte für die Aufholjagd der nächsten Wochen. Sein etwas überraschendes Comeback feierte dabei Kapitän Tyler Haskins, der erst wenige Stunde zuvor in Wolfsburg angekommen war. Leistungsgerecht musste man dabei den Gästen aus Düsseldorf einen Zähler überlassen. Nach einem hart umkämpften ersten Spielabschnitt, in dem sich beide Teams weitestgehend egalisierten, ging es zunächst torlos in die Kabinen. Die Gäste glänzten auch im Anschluss durch hohe defensive Disziplin und Laufintensität, mussten aber in einem ihrer insgesamt 2 Unterzahlspiele trotzdem den Rückstand durch Gerrit Fauser (30.) hinnehmen. Mit einem satten One-timer hatte der Wolfsburger Nationalspieler seinen Saison-Premierentreffer erzielt und der Partie zusätzlich Schwung verpasst. Die energisch dagegenhaltenden Gäste nutzten noch vor der zweiten Sirene eine ihrer Druckphasen, um den 1:1 Ausgleich zu erzielen. Kammerer hatte einen Daschner-Schuss unhaltbar in den Winkel abfälschen können (39.), nachdem die Grizzlys gleich mehrmals - teils sehr unglücklich - den Puck nicht aus dem eigenen Drittel hatten klären können.
Den nächsten größeren Aufreger aus Grizzlysicht gab es dann in der 50.Minute, als den Gästen in Person von Marco Nowak ein Penalty zugesprochen wurde. Das Geschenk der Schiedsrichter nahm dieser dankend an, die DEG ging folglich mit 1:2 Führung.
Doch die Grizzlys zeigten, wie zuletzt gegen München, die bekannte Grizzlymentalität und rannten gegen die drohende Niederlage an. Mit Erfolg: Erst traf Jeremy Dehner aus der Distanz in den Winkel (57.), in der folgenden Verlängerung sicherte Mark Voakes, fast schon lässig, den Zusatzpunkt (61.). Einen zwei auf eins Konter schloss der Wolfsburger Ausnahmecenter gewohnt zielsicher ins kurze Eck ab und zeigte sich in den folgenden Feierlichkeiten ungewohnt entspannt und ausgelassen. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison präsentiert sich Voakes in einer Form, die ihn (weiterhin) zur dringenden Personalie in den Planung der Grizzlys machen (Vertrag läuft aus).

1:0 Fauser (Dehner - Furchner) 30.Min PP 5-4
1:1 Kammerer (Daschner - Dmitriev) 39.Min
1:2 Nowak 50.Min PEN
2:2 Dehner (Haskins - Kuhn) 57.Min
3:2 Voakes (Dehner - Kuhn) 61.Min

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Endlich Punkte - Grizzlys siegen gegen Red Bull

  • Geschrieben von Stephanie
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Es gibt Spiele, da fühlen sich 2 Punkte nach viel mehr an, gerade weil man nicht damit gerechnet hat.

So ungefähr konnte man den 4:3nV-Erfolg gegen München am Sonntagabend beschreiben. Hatte man doch im Allgemeinen in der noch jungen Saiosn (sorry, der musste einfach) bislang überhaupt noch nichts Zählbares vorweisen können. Im Besonderen hatte man sogar seit 2015 kein einziges der zahlreichen Heimspiele mehr gegen München gewinnen können. Doch das Team belehrte die Fans eines Besseren. Ein guter Start wurde in der 6. Minute durch ein Tor von Youngster Alexander Karachun gekrönt. Mit Hilfe der guten Vorarbeit unseres Testspielers Carter Proft und Tyson Mulock konnte unsere #24 den Torwart der Gäste "durch die Hosenträger" überwinden. Leider gelang es in der Folgezeit nicht diese Führung auszubauen, wurde aber vom erneut gut aufgelegten Jerry Kuhn im Grizzlytor mehrfach sehenswert vor dem Ausgleichstreffer bewahrt. Erst in der 29.Minute gelang dem nun immer besser in die Partie findenden Meister aus München bei einer "Standardsituation" das 1:1. Bully von Aucoin, Pass zum wartenden Seidenberg - Tor. Einfach, aber effektiv. In Überzahl konnten die Gäste gar auf 1:2 erhöhen: Die Grizzlys vergaßen kurzerhand den vierten Spieler auf der Bank, Wolf nutzte die Lücke auf rechts und wurde mit einem klugen Pass auf die Reise geschickt (46.). Doch die Grizzlys hatten eine Antwort parat. Dieses Mal in Person von Mark Voakes. Unlängst als bester Techniker der Liga gekürt, ließ er nur drei Minuten später die Verteidigung der Gegner aussteigen, verzögerte kurz und konnte mit einem gezielten Schuss ins lange Eck die Wolfsburger Fans erneut jubeln lassen. Recht ähnlich fiel dann auch leider in der 54. Minute die Führung für die Gäste aus dem Süden. Kahun hatte in Überzahl einiges an Platz und konnte so den Goalie mit einem satten Schuss in die obere Ecke überwinden.
Doch getreu dem Motto "Grizzlys geben niemals auf" steckten die Wolfsburger nicht auf und erzielten nur Sekunden später bei eigenener Überzahl den Ausgleich. Alex Weiß lenkte den Schuss von Voakes ins Tor - 3:3.
In der folgenden Verlängerung sorgte wieder einmal der in Wolfsburg sowieso schon unbeliebte Pinizzotto für Aufsehen. Erst streckte der für seine kurze Zündschnur bekannte Münchner Furchner mit einem Crosscheck ins Genick nieder, um dann im Torraum liegend wüst auf unsere Nummer 17 einzuprügeln. Bei dieser Aktion zeigte der Goon aus dem Süden wieder einmal deutlich, warum sich seine Fans im Rest der Liga zahlenmäßig stark in Grenzen hält. Diese Aktion schien aus den Birken etwas zu irritieren, jedenfalls konnte Foucault zum 4:3 einschieben. Woraufhin Furchner am Boden liegend von Pinizotto direkt noch ein paar Faustschläge einstecken musste. Die Nummer 14 vom Brauseliefanten dürfte langsam Jason Dunham als "most hated player" in Wolfsburg ablösen. Das Provozieren des Wolfsburger Publikums auf dem Weg in die Kabine tat schließlich sein Übriges...
Alles in allem ein verdienter Sieg mit Punkteteilung der Grizzlys, die sich gegen durchaus stark aufspielende Münchner deutlich verbessert zeigten. 
Mit Düsseldorf und Iserlohn geben nun zwei Teams aus dem Mittelfeld der "Geldrangliste" ihre Visitenkarte in der Eisarena ab. Hoffentlich wieder mit ihrem Kapitän an Bord heißt es dann für die Grizzlys: Punkten, punkten, punkten!

1:0 Karachun (Mulock - Proft) 6. Min
1:1 Y. Seidenberg (Aucoin) 30.Min
1:2 M. Wolf (Aucoin - Joslin) 36.Min PP 5-4
2:2 Voakes (Weiß - Ankert) 49.Min
2:3 Kahun (Macek - Boyle) 54.Min PP 5-4
3:3 Weiß (Voakes - Dixon) 57.Min PP 5-4
4:3 Foucault (Dehner - Furchner) 62.Min PP 4-3
 

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2:1 Niederlage in Berlin - Fehlstart nimmt weiter Form an

  • Geschrieben von Martin
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Es sind weiterhin nicht nur die Ergebnisse, sondern vor allem deren Zustandekommen, was dem geneigten Wolfsburger Eishockeyfan tiefe Sorgenfalten auf die Stirn malen dürfte. Dabei hatten die Grizzlys einen blendenden Start in diesem wichtigen Auswärtsspiel hingelegt. Wichtig, da der drohende Fehlstart in die Saison noch abzuwenden war, blendend, weil nach einem guten Auftaktdrittel zunehmend der Faden verloren ging. Nach dem frühen 0:1 durch Aubin (1.) ließen die Gäste gleich einen ganzen Sack bester Chancen liegen, scheiterten immer wieder im eins gegen eins an Berlins Vehanen. Als gegen Ende des ersten Abschnitts mit Backman sogar noch ein Berliner frühzeitig zum Duschen gehen musste (18.), schien sich die Tür in Richtung erste Punkte für Wolfsburg noch ein ganzes Stück weiter zu öffnen. Doch wer das Powerplay der Grizzlys in den letzten Wochen schon einmal bewundern durfte, wusste, dass das keineswegs irgendeine Bedeutung haben würde. Wie ein roter Faden zog sich fortan das komplette Versagen bei eigener Überzahl durch die restliche Partie. Zusammen mit immer wieder kläglich vergebenen Großchancen sickerte offenbar zunehmend das Selbstvertrauen aus den Gästen aus Niedersachsen. Nach einem schwachen Mitteldrittel nutzten die Eisbären in Person von Andre Rankel schließlich ihre Chancen und gingen per Doppelschlag durch ihren Kapitän (44./46.) in Führung. Wolfsburg zeigte in der Folge zwar deutlich verbesserten Einsatz und erkämpfte sich erneut zahlreiche Großchancen, bekam den Puck aber bis in die dramatischen Schluss-Sekunden nicht am Goalie der Gastgeber vorbei. Eine weitere, diesmal absolut unnötige Niederlage war besiegelt.
Der schlechteste Wolfsburger DEL-Saisonstart könnte nun im Heimspiel gegen München weiteres Ausmaß annehmen...

0:1 Aubin (Weiß - Voakes) 1.Min
1:1 Rankel (Petersen - Richmond) 44.Min PP 5-4
2:1 Rankel (Oppenheimer - Hördler) 46. Min

Defensivkatastrophe endet mit 2:4 Niederlage

  • Geschrieben von Martin
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Völlig zurecht nahmen die Kölner Haie am Ende die Punkte mit an den Rhein. Wolfsburg trat dabei vor allem im ersten Drittel defensiv ungewohnt desolat auf und ließ den Gästen bei ihren beiden Toren durch Gogulla (4./11.) viel zu viel Raum. Bei den Grizzlys lief, wie schon im ersten Saisonspiel, nicht viel Zwingendes zusammen, so dass eine Einzelleistung den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer bringen musste. Kris Foucault, einer der wenigen Lichtblicke neben Mark Voakes, hatte nach einem langen Anspiel den Gästekeeper im 1 gegen 1 austanzen können (33.) und so wieder etwas Hoffnung ins weite Rund bringen können. Und tatsächlich schienen die Grizzlys nun ihren Kampfeswillen wiederzufinden, forcierten das Körperspiel und schienen tatsächlich etwas in die Partie zu finden.
Doch Hospelts Überzahltreffer zum 1:3 wirkte bereits in der 47.Minute wie eine Art Vorentscheidung, so harmlos agierten die Hausherren weiterhin vor dem gegnerischen Gehäuse...
In der 57.Spielminute wurde es dann ganz bitter: Wolfsburg hatte bei eigener Überzahl zusätzlich den Goalie zugunsten eines Feldspielers gezogen und, nach fast zweiminütigem Anrennen, tatsächlich den 2:3 Anschlusstreffer durch Furchner markieren können. Die Euphorie währte jedoch stolze 21 Sekunden, dann versenkten die Haie den Puck wie selbstverständlich im Netz der Gastgeber. Erneut versagte das Abwehrverhalten der Grizzlys in haarsträubender Manier, die Punkte waren endgültig verloren und Wolfsburg somit das einzige Team ohne Punkte nach zwei Spieltagen. Nicht ganz überraschend, wenn man die schwerwiegenden Ausfälle der Grizzlys und die letzten Auftritte in der CHL bedenkt.


0:1 Gogulla (R. Jones - Ehrhoff) 4.Min
0:2 Gogulla (R. Jones - Hospelt) 11.Min
1:2 Foucault (Likens) 33.Min
1:3 Hospelt (Eriksson - Gogulla) 47.Min PP 5-4
2:3 Furchner (Aubin - Voakes) 57.Min PP 6-4 EA
2:4 Lalonde (Hanowski - Shugg) 57.Min

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Schwacher Auftritt - 6:3 Klatsche in Mannheim

  • Geschrieben von Martin
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Dieser Auftakt ging in die Hose - im wahrsten Sinne des Wortes. Viel zu ängstlich und ohne jede Zweikampfhärte ließen sich die Grizzlys in Mannheim überrollen. Schon zur Mitte der Begegnung schien alles entschieden, die Gastgeber führten deutlich mit 4:1. Gleich in den ersten Minuten hatten die Adler durch Tore von NHL-Neuzugang Setoguchi (2.) und Sturmtank Wolf (6.) nach Wolfsburger Abwehrfehlern die Weichen auf Sieg gestellt. Die Gäste agierten bis weit ins erste Drittel viel zu zögerlich, wirkten angesichts der Offensivpower der Adler fast schon eingeschüchtert. Erst eine skurrile Spielsituation, in der nach einem Mannheimer Pfostentreffer das Spiel zunächst fortgesetzt und nach einem Tor der Grizzlys (17.) unterbrochen wurde, brachte Wolfsburg etwas besser in die Partie. Doch der Hoffungsschimmer durch Aubins Anschlusstreffer sollte schnell verblassen: Auch der Mittelabschnitt gehört fast vollständig den Hausherren, die durch Tore von Wolf (28.) und Kolarik (29.) einen komfortablen Vorsprung herausspielen konnten. Als Festerling zu Beginn des Schlussabschnitts (43.) sogar auf 5:1 stellen konnte, war die Messe für den Gast aus Niedersachsen endgültig gelesen. Mannheim schaltete nun einige Gänge herunter und so konnten die Grizzlys, nun durchaus tapfer gegen die deutliche Niederlage ankämpfend, zwei weitere Treffer für sich verbuchen. Erst Weiß in Unterzahl (44.), dann Voakes per Solo nach schöner Puckeroberung (56.) brachten die Orangenen noch einmal zurück ins Rennen um die Punkte, ehe Ullmanns Treffer ins leere Tor den letzten kleinen Funken im Spiel der Grizzlys erstickte.
Insgesamt blieb am Ende der Eindruck einer ausgesprochen einseitigen Partie, in der extrem starke Mannheimer auf ein deutlich dezimiertes Grizzlyteam trafen, das zu keinem Zeitpunkt eine wirkliche Gefahr für die Adler darstellen konnte. Dass ein weitestgehend eingespieltes Team derartiges Stückwerk abliefert und auch weiterhin im Powerplay eher eine Gefahr für sich selber darstellt, ist dabei schon etwas bedenklich...  

1:0 Setoguchi (Akdag - M.Goc) 2.Min
2:0 D. Wolf (G. Festerling) 6.Min
2:1 Aubin (Voakes - Ankert) 17.Min
3:1 D. Wolf (G. Festerling) 28.Min
4:1 Kolarik (Adam) 29.Min
5:1 G. Festerling (Sparre - D. Wolf) 43.Min
5:2 A. Weiß (Wurm) 44.Min SH 4-5
5:3 Voakes 56.Min
6:3 Ullmann (Larkin) 59.Min SH 4-6 ENG

Grizzlys verlieren trotz deutlicher Leistungssteigerung in Finnland

  • Geschrieben von Martin
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Am Ende siegte zwar erneut Tampere mit 4:2, doch die Gäste aus Niedersachsen hatten bis dahin ihren stärksten Auftritt in der diesjährigen Champions League Saison abgeliefert. Es gehörte schon einiges an Pech dazu, dass es nach den ersten 20 Minuten glatt 2:0 für die Gastgeber gestanden hatte. Diese hatten bereits mit ihrem zweiten Powerplay durch Lehtonen (6.) die Führung erzielen können und legten dann durch Rantakari (14.) bei numerischem Gleichstand nach. Die Grizzlys hingegen ließen, wie schon im Hinspiel, beste Gelegenheiten u.a. durch Foucault und Karachun liegen. Dieses unglückliche erste Drittel sollte leider die Weichen für die Endabrechnung des Spiels gestellt haben. Foucaults hochverdientem Anschlusstreffer (27.) folgte, mitten in eine Drangphase der Grizzlys, das 3:1 durch Karjalainen (31.). Järvinen löschte schließlich nach tapsigem Wolfsburger Abwehrverhalten das letzte Hoffnungslicht (49.) und stellte auf 4:1 für den finnischen Meister. Doch die Grizzlys zeigten sich von ihrer ehrgeizigen Seite, versuchten bis in die Schlussminuten wirklich alles, um das Spiel noch einmal enger zu gestalten - und sollten belohnt werden. Ohne Kuhn und mit sechstem Feldspieler nutzte Wolfsburg die Gunst der seltenen Powerplaygelegenheit und konnte durch Ersatzkapitän Furchner doch noch das zweite Tor (58.) für sich verbuchen. Mehr ging dann letztlich nicht. Im Gegenteil: Der gut aufgelegte Jerry Kuhn musste sogar noch einen Penalty (59.) der Gastgeber entschärfen, um der Schlussoffensive der Grizzlys nicht schon frühzeitig den Sinn zu rauben.
Da Salzburg im anderen Gruppenspiel gegen Banska Bystrica überraschend den Kürzeren zog, kommt es am 03.Oktober bereits zum Endspiel um Platz zwei in der Wolfsburger Gruppe. Man darf sich wohl schon jetzt auf ein volles Haus und intensive Aktion gegen den zweiten europäischen Brauseverein freuen!

1:0 Lehtonen (Kuusela) 6.Min PP 5-4  
2:0 Rantakari (Kemiläinen) 14.Min
2:1 Foucault (Weiß) 27.Min
3:1 Karjalainen (Rauhala - Lehtonen)  31.Min
4:1 Järvinen (Zárborský - Peltola) 49.Min
4:2 Furchner (Dehner - Foucault) 58.Min PP EA 6-4

Wolfsburg sichert sich den zweiten Sieg gegen Banská Bystrica

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem hart erkämpften 0:1 Sieg erhalten sich die Grizzlys die Chance auf den zweiten Platz in ihrer CHL-Gruppe.
In einer über weite Strecken niveauarmen Partie gelang dem Wolfsburger Rumpfkader (weiter ohne 5 Akteure) zumindest defensiv eine vorzeigbare Leistung. Offensiv taten sich die beide Kontrahenten ausgesprochen schwer und so blieben Spielfluss und hochkarätige Torchancen Mangelware. Fast hätten die Grizzlys mit ihrem einzigen Torschützen (34.) auch noch einen weiteren Zugang im prall gefüllten Lazarett verbuchen können! Gerrit Fauser war nach seinem Abstaubertor mit einem späten Hit in die Bande befördert worden. Er benötigte nach dem harten Einschlag doch ein Weile, um wieder ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Die insgesamt etwas merkwürdig leitenden slowakischen Referees konnten sich zu keiner Strafe durchringen und schafften es, in eine insgesamt wenig temporeiche Begegnung noch die eine oder andere Unaufmerksamkeit "einzubauen".
Auch wenn die Gäste aus Wolfsburg ab dem zweiten Spielabschnitt den Ausgang des Bus offenbar gefunden hatten: Sie lieferten enorm viel Stückwerk ab, ließen immer wieder die Abstimmung eines aus der Vorsaison eingespielten Teams vermissen und enttäuschten erneut im Powerplay. Einziger Lichtblick war die Leistung Brückmanns, der sich nach dem Aussetzer gegen den finnischen Meister mit einem shut out überzeugend zurückmelden konnte. Sollte in Tampere nicht eine deutliche Steigerung erfolgen, droht im hohen Norden nun ein Debakel.

0:1 Fauser (Dehner - Foucault)  34.Min

Die Äxte aus Finnland schlagen zu - 1:7 Niederlage!

  • Geschrieben von Martin
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Nur im ersten Drittel der Begegnung konnten die ohne ihren Kapitän angetretenen Grizzlys den Nordmännern Paroli bieten. Leider ließ die Durchschlagskraft vor dem finnischen Gehäuse dabei sehr zu wünschen übrig, so dass Wolfsburg trotz zweimaliger Überzahl ohne Torerfolg in die erste Pause ging. Den Gästen war zu diesem Zeitpunkt bereits der Führungstreffer durch einen abgefälschten Distanzschuss (8.) geglückt, das Spiel konnte aber durchaus als ausgeglichen beschrieben werden. Doch mit dem Anpfiff des Mittelabschnitts legten die Äxte alle Zurückhaltung ab und drehten mächtig an der Temposchraube! In beeindruckender Manier erspielte sich der finnische Meister drei weitere Treffer und entschied die Partie bereits vor der zweiten Drittelpause. Zu allem Unglück erwischte Felix Brückmann im Tor der Gastgeber einen rabenschwarzen Tag: Nachdem ihm bei doppelter Unterzahl das 0:2 durch Jasu durch die Hosenträger getrudelt war, sah der Wolfsburger Schlussmann auch bei weiteren Gegentoren nicht sonderlich glücklich aus. Das schien dem sonst so ruhigen und stabilen Wolfsburger schließlich etwas auf's Nervenkostüm zu schlagen, so dass er im Schlussabschnitt beim Weg hinters Tor völlig unbedrängt seinen Schläger verlor und eine Strafzeit wegen Spielverzögerung in Kauf nehmen musste (Puck mit dem Handschuh hinter dem Tor blockiert).
Da hatten die Finnen bereits durch Kuusela (44.) und Karjalainen (50.) auf 0:6 erhöht; Wolfsburg wirkte längst wie ein besserer Trainingsgegner. Doch wie um seinen Mannschaftskameraden aufzumuntern, schnappte sich Mark Voakes in der folgenden Unterzahl das Spielgerät und setzte zu einem seiner unwiderstehlichen Soli an - diesmal mit dem erfreulichen Ergebnis des Ehrentreffers zum 1:6. Fans und Mannschaft bekamen prompt die zweite Luft und so rannten die Grizzlys noch einmal mit allem was sie hatten gegen die unglaublich stabil und eingespielt wirkenden Gäste an. Ohne zählbaren Erfolg. Im Gegenteil: Den Schlusspunkt unter diese Eishockeylehrstunde setzte erneut Tampere mit dem 1:7 durch Vittasmaki (58.). Insgesamt bot sich den knapp 2300 Zuschauern ein echter Eishockey-Leckerbissen, der dank der unnötig hohen Deutlichkeit der Niederlage am Ende etwas schwer im Magen lag. Sicherlich ein Spiel, aus dem man sehr viel lernen kann und wird!   

0:1 Järvinen (Rantakari - Peltola) 8.Min
0:2 Jasu (Peltola - Lehtonen) 24.Min PP 5-3
0:3 Kärki (Kuusela) 32.Min
0:4 Zaborsky (Nurmi - Järvinen) 33.Min
0:5 Kuusela (Rauhala - Rantakari) 44.Min
0:6 Karjalainen (Levtchi) 50.Min
1:6 Voakes 50.Min SH 4-5
1:7 Vittasmaki (Järvinen) 58.Min

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