header
Log in
A+ A A-

Grizzlys verlieren auch den vierten Vergleich mit Krefeld

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 104
Besuche der Grizzlys in Krefeld haben schon seit Jahren etwas von "Dinner for one". Getreu dem Motto "Same procedure like every year" liefern die Gäste aus Wolfsburg brav die Punkte beim meist mäßig agierenden Kontrahenten aus der Seidenstadt ab. Spätestens ab dem Ende des ersten Drittels torkelten sie dieses Mal wie einst Freddie Frinton über das Eis der Yayla-Arena und fingen sich stolze vier Tore binnen 9 Minuten. Dabei hatte das Spiel, wie schon das erste Aufeinandertreffen zu Saisonbeginn, gut begonnen. Wolfsburg agierte zunächst souverän, kontrollierte den Gegner und nutzte seine Chancen eiskalt aus. Machacek (4.) und Aubin (9.) hatten fast wie selbstverständlich die frühe 0:2 Führung hergestellt, der KEV büßte bis dahin umgehend für jeden seiner Fehler. Doch dann schlich sich offenbar der Schlendrian bei Wolfsburgs Team ein. Nachdem Wolfsburgs Topreihe dem Gast kurz vor der ersten Pause (19.) die Rückkehr ins Spiel ermöglicht hatte, kippte die Partie komplett. Jacob Berglund feierte mit vier Treffern (19./23./28./41.) eine bunte Tor-Revue, während beim Gast weiterhin individuelle Fehler und taktische Auflösungserscheinungen regierten. So stolperten die Grizzlys, wie jedes Jahr, über das unsichtbare Tigerfell, im Jahr 2019 allerdings nicht den Play-offs, sondern dem Saisonende entgegen. Ein sichtbar angepisster Sebastian Furchner fand im Pauseninterview dann auch keinerlei Erklärung für das Verhalten seiner Mannschaft, während Kabanovs Treffer aus der 28.Minute das desaströse Bild bereits abgerundet hatte. Berglunds vierter Treffer direkt nach Wiederanpfiff hatte dann auch schnell allen Aufhol-Ambitionen der Gäste den Zahn gezogen, Krefeld hingegen darf weiter auf Platz 10 hoffen.
Es sind also weiterhin die Auftritte gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel (und Spiele wie zuletzt gegen Ingolstadt), die einen beim Gedanken an den Verbleib einer Vielzahl von Spielern geradezu erschaudern lässt.     


0:1 Machacek (Dehner - Sparre) 4.Min
0:2 Aubin (Cassels - Leggio) 9.Min
1:2 Berglund (Costello - Ankert) 19.Min
2:2 Berglund (Costello - Riefers) 23.Min
3:2 Kabanov (Ewanyk - Noonan) 25.Min
4:2 Berglund (Saponari - Pietta) 28.Min PP 5-3
5:2 Berglund (Costello - Pietta) 41.Min

Defensiv-Comedy endet mit 5:7 Niederlage

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 199

Was sich mit zusammengezählt 12 Treffern spektakulär liest, war am Ende eine von beiden Seiten defensiv katastrophale Vorstellung gewesen. Wie in dieser Saison üblich, hatten die Grizzlys dabei das größere Maß an Katastrophe und leider auch an Pech auf ihrer Seite. Über 60 Minuten schafften es die Hausherren kaum einmal über mehrere Minuten ohne größere Fehler im Aufbauspiel oder der defensiven Zuordnung zu spielen und luden die Gäste förmlich zum Toreschießen ein. Dass es immer wieder zum Ausgleich reichte, war vor allem Petr Pohl zu verdanken, der mit einem Hattrick für die ersten drei Treffer der Gastgeber sorgte und somit seine Farben fast im Alleingang im Spiel hielt.
Auch die dritte Führung der Gäste durch Collins (31.), der im Powerplay einen Konter (sic) erfolgreich abschließen konnte, sollte nur von kurzer Dauer sein. Zwei Minuten später schlug bereits Wolfsburgs Topscorer, ebenfalls im Powerplay, zum 4:4 zurück. Beide Goalies hatten sich bis dahin der mäßigen Leistung ihrer Vorderleute angeschlossen. Für Gästecoach Doug Shedden Grund genug den Torhüter zum letzten Drittel zu tauschen. Wolfsburg hingegen verzichtete auf diese Option und sollte diese Entscheidung bitter bereuen. Nachdem Brent Aubin nach einer Attacke von Kelleher dummerweise die Beherrschung verloren hatte, ging es statt mit Überzahl Wolfsburg mit vier gegen vier auf dem Eis weiter. Ein echter Bärendienst, den der Ex-Torjäger seinem Team, wieder einmal, damit erwies. Wie so oft in dieser Spielzeit und wie auch zuletzt gegen Köln zu beobachten, präsentierten sich die Grizzlys bei viel Platz auf dem Eis komplett hilflos gegen eingespielt wirkende Gegner. Das 4:5 durch Wagner (52.) wirkte wie eine logische Konsequenz der nur reagierenden Wolfsburger Formationen. Doch auch dieses Mal kam der EHC durch ein schön abgefälschtes Tor zum erneuten Ausgleich - keine zwei Minuten später!
Dann folgte der Gipfel des "Vergnügens": Per Doppelschlag knockten sich die Grizzlys in der 56.Minute schließlich selber aus.
Erst sah Wolfsburgs Kuhn nicht, wie ein Befreiungsschlag aus dem Drittel des Gegners auf sein Tor zusegelte und ließ das Geschoss stumpf von seiner Ausrüstung hinter die Torlinie abprallen. Kaum wieder angepfiffen spielte Verteidiger Wurm einen No-Look-Pass hinter das eigene Tor, den Gegenspieler Collins dankbar aufnahm und die Pass-Stafette zu Elsners 5:7 startete.
Völlig genervt und pappesatt verließen die rund 2300 Unbelehrbaren die Tribünen, um sich in den kommenden 10 Tagen mit erfreulicheren Dingen zu beschäftigen.


0:1 Elsner (Greilinger) 7.Min PP 5-4
0:2 Cannone (Jobke - Koistinen) 14.Min
1:2 Pohl (Likens - Fauser) 16.Min
2:2 Pohl (Fauser - Wurm) 18.Min
2:3 Greilinger (Olson - Mashinter) 25.Min
3:3 Pohl (Furchner - Fauser) 29.Min
3:4 Collins (Koistinen - Cannone) 31.Min PP 5-4
4:4 Sparre (Machacek - Welsh) 33.Min PP 5-4
4:5 Wagner (Koistinen - Greilinger) 52.Min
5:5 Möchel (Dehner - Cassels) 54.Min
5:6 Olson (Edwards - Greilinger) 56.Min
5:7 Elsner (Cannone - Collins) 56.Min

Zum Spielbericht und dem 1.Teil des Saisonausblicks geht es HIER

Bilder vom Spiel gibt es HIER

Ein verschenkter Sieg mehr auf der langen Liste

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 127
In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel verlieren die Grizzlys gegen Köln die nächsten wichtigen Punkte. Nach einem eher zögerlichen Auftakt gelang es Wolfsburg über weite Strecken der ersten 40 Minuten die Partie zu seinen Gunsten zu gestalten. Die Haie präsentierten sich dabei aber als kompakt auftretender Gegner, der über alle Reihen in der Lage war Gefahr auszustrahlen. Wolfsburg Führung durch Jeremy Welsh (9.) egalisierten die Gäste durch das feine Auge von Felix Schütz (16.), der den Puck unter seinem vor ihm liegenden Gegenspieler im langen Eck unterbringen konnte.
Die Grizzlys zeigten sich indes unbeirrt und diktierten bis zum Ende des Mitteldrittels meist das Geschehen auf dem Eis. Dass es am Ende erneut keine Punkte gab, lag letztlich an der gewohnten Qualität des Wolfsburger Powerplays und dem Fehlen echter Torjäger im Team der Grizzlys. Lediglich die Reihe um Welsh zeigt in den letzten Wochen immer wieder gute Effizienz vor dem gegnerischen Tor und so war es auch erneut Topscorer Sparre, der per Alleingang die erneute Führung (26.) markieren konnte. Weitere wirklich gute bis glasklare Chancen ließen die Gastgeber in der Folgezeit ein ums andere Mal liegen, um dann im Schlussabschnitt in seltsame Passivität zu verfallen.
Die Haie, bis dahin meist durch Konter gefährlich, übernahmen somit im letzten Spielabschnitt das Kommando auf dem Eis und konnten so durch Jones (43.) und Ellis (47.), es wirkte fast mühelos, das Spiel drehen. Die Grizzlys forcierten im Anschluss zwar ihre Bemühungen doch noch ein paar Punkte zu retten, ihre Angriffsversuche blieben zumeist jedoch recht stumpf. Selbst ein frühes Ziehen des Torhüters (53.) während einer Wolfsburger Überzahl brachte kaum Gefahr für die mittlerweile verdiente Kölner Führung.
Als Wolfsburg in der Schlussphase wieder ohne Goalie agierte, setzte Dumont mit dem Schuss ins leere Tor (60.) den Ambitionen der Gastgeber ein Ende. Der Playoff-Zug fährt dieses Jahr folglich ohne die Grizzlys aus dem Bahnhof, auch wenn die Leistungen zum Ende der Hauptrunde weiterhin vorzeigbar bleiben. 

1:0 Welsh (Sparre - Machacek) 9.Min
1:1 Schütz (Uvira -Pfohl) 16.Min
2:1 Sparre (Welsh) 26.Min
2:2 Jones (Dumont - Müller) 43.Min
2:3 Ellis (Genoway - Akeson) 47.Min
2:4 Dumont (Pfohl - Jones) 60.Min

Bildergalerie und Spielbericht wurden von unseren zwei frisch vom Tierschutz übernommenen Kätzchen gefressen.

Grizzlys verlieren auch letzten Vergleich mit Red Bull

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 109
Es bleibt dabei: Das Duell mit dem Meister aus München steht in dieser Saison unter keinem guten Stern. Wie schon in den vorangegangenen Spielen zeigte sich Wolfsburg im ersten Drittel der Geschwindigkeit und dem Kombinationsspiel der Bullen nicht gewachsen und geriet schnell (3.) in Rückstand. Dass der Treffer von Trevor Parkes der einzige im Auftaktdrittel blieb, war letztlich der konzentrierten Abwehrarbeit des gesamten Grizzlyteams zu verdanken und sollte den Gästen tatsächlich eine Chance auf den erstem Saisonsieg ermöglichen. Eine hervorragend abgestimmte Aktion (25.) sollte der Wolfsburger Hoffnung dann zusätzlich Nahrung geben: Slap-Pass von Jeff Likens diagonal durch das Angriffsdrittel auf den einschussbereiten Höhenleitner, der hält die Kelle rein, Abpraller zu Fauser im Slot - Tor! Die Grizzlys waren nun endgültig im Spiel angekommen und stellen im Mittelabschnitt eindeutig das aktivere Team dar. Zwar hatte München auch die eine oder andere gute Gelegenheit, doch insgesamt blieben die Gäste bis zur zweiten Sirene tonangebend. Bis dahin hatten sie allerdings nach einem Torhüterfehler (31.) bereits das Münchener 2:1 quittieren müssen und selber ihre besten Möglichkeiten (u.a. Karachun an den Pfosten) liegen lassen.
Auch im Schlussabschnitt agierten die Grizzlys mehr als nur auf Augenhöhe mit dem Champions-League Finalisten, schafften es aber in diesem hart umkämpften Abschnitt nicht, erneut den Ausgleich zu erzielen. Münchens Schuss ins leere Tor (60.) durch Patrick Hager setzte den Schlusspunkt unter eine vorzeigbare, aber auch offensive Qualitätsmängel offenbarende Partie der Gäste. Trotzdem bleiben die Leistungen des Wolfsburger Teams in den letzten Wochen ansehnlich und stimmen für Kommendes durchaus versöhnlich.

1:0 Parkes (Bodnarchuk - Shugg) 3.Min
1:1 Fauser (Höhenleitner - Likens) 25.Min
2:1 Mauer (Abeltshauser) 31.Min
3:1 Hager 60.Min ENG

Wolfsburg unterliegt nach Penaltys

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 98

Etwas unglücklich gelingt den Grizzlys lediglich ein Punktgewinn gegen den Gast aus Düsseldorf. Wie zuletzt wohl öfter zu beobachten, hatte die DEG erneut große Probleme mit ihrer Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Besonders im ersten Spielabschnitt, Wolfsburg schien noch gar nicht richtig im Spiel angekommen, nutzte das Team von Harold Kreis seine zahlreichen Chancen einfach nicht zur verdienten Führung. Den Grizzlys hingegen gelang mit einer ihrer wenigen Gelegenheiten bereits in der 4.Minute die Führung. Ein satter Hammer von Armin Wurm hatte das 1:0 markiert während die Gäste immer wieder am bestens aufgelegten Jerry Kuhn scheiterten.
Im zweiten Spielabschnitt dann das gleiche Spiel, bloß andersrum: Nun dominierten die Gastgeber, schnürten die DEG immer wieder in deren Abwehrdrittel ein, nur um dann ihrerseits ein völlig überraschendes und ebenso überflüssiges Gegentor (27.) zu kassieren. Ein verpatzter Wolfsburger Wechsel hatte genügt, um den Ausgleich durch Christian Kretschmann zu ermöglichen, der einen Düsseldorfer Konter eiskalt abschließen konnte. Doch es kam noch schlimmer: Nach einem kleinlichen Pfiff gegen Wolfsburgs Bergman (31.) trafen die Gäste vom Rhein tatsächlich gleich mit ihrem ersten Überzahlspiel. Nach mehreren Anläufen war Nowaks Hammer schließlich im Netz der Grizzlys gelandet (33.) und hatte den Spielverlauf, zumindest vorübergehend, auf den Kopf gestellt. Ebenfalls im Powerplay (!) gelang den Gastgebern aber noch vor dem zweiten Pausenpfiff der Ausgleich durch Kapitän Furchner, der Bergmans Schuss unhaltbar ins Gehäuse der DEG abfälschen konnte (38.).
Sowohl im dritten Drittel, als auch in der folgenden Verlängerung hatte Wolfsburg gleich mehrfach die Gelegenheit das Spiel für sich zu entscheiden, scheiterte aber ein ums andere Mal am gut aufgelegten Wentzel im Tor der Gäste. Der sollte auch im abschließenden Penaltyschießen bei sechs Wolfsburger Versuchen nur noch einmal überwunden werden (Wrenn), während Düsseldorf durch Descheneau und Henrion den zweiten Punkt mit auf die Heimreise nehmen durfte.

1:0 Wurm (Möchel - Fauser) 4.Min
1:1 Kretschmann (Strodel - Köppchen) 27.Min
1:2 Nowak (Olimb - Henrion) 33.Min PP 5-4
2:2 Furchner (Bergman - Pohl) 38.Min PP 5-4
2:3 Henrion PEN

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Zweiter Triumph gegen Berlin innerhalb einer Woche!

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 133
Die Grizzlys betätigen sich weiter als Eisbären-Schreck und schießen den Gast aus der Hauptstadt mit ihrem dritten Sieg in Folge tiefer in die Krise.
Zu Beginn hatte es allerdings noch keineswegs nach einem weiteren Erfolg für die Männer von Hans Kossmann ausgesehen. Die Gäste, mit rund 1000 Fans im Gepäck angereist, hatten zunächst mehr vom Spiel und präsentierten sich vor allem nach Puck-Eroberungen in der neutralen Zone als brandgefährliche Kontermannschaft. Eine Hauptrolle in dieser Begegnung sollte dabei Spencer Machacek spielen, der bereits in der 2.Spielminute aus spitzem Winkel nur den Pfosten treffen konnte. Wenig später leitete Fauser mit einem Puckverlust an der generischen Blauen den Konter zum 0:1 durch Adam ein (6.), der mit seinem Treffer ins kurze Eck zudem Jerry Kuhn reichlich alt aussehen ließ. Eine intensive und vor allem lautstark begleitete Partie entwickelte zunehmend hohen Unterhaltungswert und fand in der 10.Minute ihren nächsten Höhepunkt. Petr Pohl reagierte nach Krupps Distanzschuss am schnellsten und schob die Scheibe zum vielumjubelten Ausgleich in die Maschen. 
Doch sechs Minuten später stand wieder Machacek im Brennpunkt des Geschehens: An exakt der gleichen Stelle wie zuvor sein Teamkollege beim ersten Berliner Treffer verlor der Wolfsburger Stürmer nun seinerseits den Puck und konnte im Nachsetzen das zweite Berliner Tor dann doch nicht mehr verhindern. Dupont hatte nur noch den Schläger in Backmans perfekt getimten Querpass halten müssen (16.) und schon schallte es wieder "Dynamo, Dynamo" durch die Eisarena. 
Etwas überraschend geriet das Mitteldrittel dann doch zu einer eher zähen Veranstaltung in der beide Teams wenig Spielfluss zu Wege brachten und letztlich das Versprechen des Auftaktdrittels auf einen heißen Tanz nicht einlösen konnten.
Das sollte sich im Schlussabschnitt grundlegend ändern! Die Aufholjagd der Grizzlys nahm von Minute zu Minute Fahrt auf, während Berlin kaum noch zu nennenswerten Torchancen kam. Ohnehin vom Kampfgeist ihres Teams angetan, explodierte der Wolfsburger Anhang in der 48.Spielminute dann schließlich endgültig. Franzreb im Tor der Eisbären hatte Höhenleitners eigentlich harmlosen Schuss nach vorne prallen lassen (48.), wieder war mit Möchel ein Wolfsburger zuerst an der Scheibe und versenkte das Spielgerät durch die Hosenträger des unglücklichen Gästegoalies. Bergmans Lattenknaller (53.) ließ die Hausherren dann zum ersten Mal am Sieg schnuppern, aber die ganz großen Möglichkeiten blieben im Anschluss leider Mangelware. 
Die Halle kochte derweil in bester Derby-Manier und als die Verlängerung eigentlich schon beschlossene Sache zu sein schien...da war wieder Machacek-Time. Welsh hatte den eigenen Bullygewinn mit auf die Reise ums gegnerische Tor genommen und legte seinem bestens positionierten Sturmpartner schließlich den alles entscheidenden Siegtreffer zum 3:2 auf. Das leidgeprüfte Wolfsburger Publikum wusste gar nicht wohin mit seiner Freude, war dies doch nach dem spektakulären Sieg in Nürnberg schon der dritte Sieg in Folge. Ein Novum in dieser bislang so alles andere als optimal verlaufenden Saison.
Mit dem frisch geschlüpften Nachwuchs auf dem Arm leitete der Hauptdarsteller dieser gelungenen Veranstaltung schließlich die Feierlichkeiten nach der Schluss-Sirene an. Der Spaß am Eishockey scheint bei Mannschaft und Fans ein Stück weit zurückgekehrt zu sein.   

0:1 Adam (Aubry - Noebels) 6.Min
1:1 Pohl (Krupp - Cassels) 10.Min
1:2 Dupont (Backman - Aubry) 16.Min
2:2 Möchel (Höhenleitner - Bergman) 48.Min
3:2 Machacek (Welsh) 59.Min

Der Spielbericht entfällt aus familiären Gründen

Zur Bildergalerie geht es HIER

Höchster Saisonsieg - 0:7 Schützenfest in Nürnberg

  • Geschrieben von Stephanie
  • Zugriffe: 109
Die Saison hält weiterhin auch positive Überraschungen für die Fans der Grizzlys parat! Gegen ersatzgeschwächte Ice Tigers setzte sich das Team von Hans Kossmann am Ende verdient, aber mit sieben Toren etwas arg deutlich durch. Dabei hatten die von Magen-Darm-Problemen geplagten Hausherren den besseren Start in die Partie verbuchen können, blieben im ersten Drittel aber ohne Torerfolg. Vor allem Wolfsburgs Schlussmann bereitete den Gastgebern größtes Kopfzerbrechen und hielt seine defensiv immer wieder fehlerhaft agierenden Vorderleute im Spiel. Doch die Grizzlys wurden von Minute zu Minute stärker, eröffneten das Mitteldrittel mit Toren von Machacek (23.) und Fauser (26.) und brachten das Spiel im Schlussabschnitt schließlich unter ihre Kontrolle. Zuvor entwickelte sich in den zweiten 20 Minuten ein unterhaltsamer Schlagabtausch, der von schnellen Gegenstößen der beiden Kontrahenten geprägt war. Dann schien Nürnberg allerdings den Tribut für die Teamseuche zu zahlen: Fast nach Belieben erhöhten die Grizzlys durch Karachun (43.), Pohl (45.) und Machacek, der mit seinem Überzahltreffer zum 0:5 tatsächlich die 10 Spiele dauernde Flaute in der Fremde beenden konnte.
Als Sparre (53.) und erneut Machacek (59.), der einen Knaller von Jeff Likens noch berührt haben soll, das Endergebnis von 0:7 herstellten, war das Debakel für den Gastgeber komplett. Die Grizzlys hingegen durften nach ihrem Sieg gegen Berlin neues Selbstbewusstsein tanken, um eben jenem Gast am kommenden Sonntag vielleicht noch einmal ein Bein zu stellen.


0:1 Machacek (Sparre - Wurm) 23.Min
0:2 Fauser (Dehner - Möchel) 26.Min
0:3 Karachun (Aubin - Latta) 43.Min
0:4 Pohl (Sparre) 45.Min
0:5 Machacek (Welsh - Sparre) 49.Min PP 5-3
0:6 Sparre (Machacek) 53.Min
0:7 Machacek (Likens - Sparre) 59.Min

Bären-Duell geht mit 4:2 an Wolfsburg!

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 187
Endlich ist die Niederlagenserie beendet! Dass dies ausgerechnet im Aufeinandertreffen mit den Hauptstadtbären gelang, gab dem ohnehin erfreulichen Ereignis die nötige Würze. Rund 800 mitgereiste Gästefans sorgten für ordentlich Stimmung in der Eisarena, mussten aber lange warten, bis es auch für sie etwas zu jubeln gab. 
Dabei gehörten die ersten beiden Spielabschnitte den Gastgebern, die vor allem mit ordentlich Zug zum Tor und Biss im Zweikampf die Partie zu ihren Gunsten gestalten konnten. Wenn von Berlin wirklich einmal Gefahr für das Wolfsburger Tor ausging, dann lag es - vor allem im ersten Spielabschnitt - an den teils abenteuerlichen Fehlern im Aufbauspiel der Grizzlys.
Das Mitteldrittel entschädigte die Wolfsburger Fans dann für so manche bittere Stunde der vergangenen Wochen: Während die Angriffsbemühungen der Gastgeber weiterhin sehr intensiv blieben, besserte sich vor allem die defensive Ordnung und das Spiel aus der eigenen Zone deutlich. Die Folge waren äußerst dominant geführte 20 Minuten in denen Daniel Sparre (25.) in Überzahl (sic) und Cole Cassels (30.) die absolut verdiente 2:0 Führung für die Grizzlys sichern konnten.
Sparre war es auch, der mit seinem 3:0 den Weg zum so lange herbeigesehnten Sieg dann endgültig ebnete (47.). Die Wolfsburger Fans, längst komplett aus dem Häuschen, mussten dann aber doch noch einmal zittern. Bei eigener Überzahl konnte Likens den enteilten Eisbär (klingt schon eher nach dem Wolfsburger "Powerplay") nur noch unfair stoppen (51.). Den fälligen Penalty entschärfte zur allgemeinen Erleichterung der überragend aufgelegte David Leggio, nur um zwei Minuten später doch hinter sich greifen zu müssen. Backmans Treffer (54.) ließen die Gäste sogar noch einen Überzahltreffer durch Kapitän Rankel folgen (58.) - und der Tanz begann! Die immer passiver agierenden Hausherren schienen nun den Preis für die letzten Minuten zu bezahlen, in denen man die Eisbären mit Nachlässigkeiten und dummen Strafen wieder in die Partie zurückgelassen hatte. Doch mit etwas Glück und letztem Einsatz brachten die Grizzlys den Sieg über die Zeit, konnten nach Furchners Treffer ins leere Tor (59.) die Schlussminute sogar etwas beruhigter angehen.  


1:0 Sparre (Machacek - Dehner) 25.Min PP 5-4
2:0 Cassels (Pohl - Furchner) 30.Min
3:0 Sparre (Jaspers - Möchel) 47.Min
3:1 Backman (Noebels) 54.Min
3:2 Rankel (Dupont) 58.Min PP 5-4
4:2 Furchner (Cassels - Wurm) 59.Min ENG

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Öffentliches Training endet mit 0:5 Klatsche

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 166
Es wurde als Event für den 26.Januar angekündigt und fand dann doch schon rund zwei Wochen eher statt.
Völlig ohne Einstellung präsentierte sich der Großteil der Wolfsburger "Mannschaft" seinen leidgeprüften Fans und rannte 60 Minuten lang mal mehr mal weniger engagiert wild durcheinander.
Die Gäste aus Nürnberg fragten sich während dieser Zeit vermutlich immer wieder, wie um Himmels willen sie mit einer derart halbgaren Vorstellung so deutlich in Führung liegen konnten. Lediglich im Mitteldrittel, als die Gastgeber ein haarsträubendes Potpourri an ausgelassenen Chancen (u.a. zwei Lattentreffer und zahlreiche Rebounds) abbrannten, kam so etwas wie vage Hoffnung auf Besserung ins weite Rund. Doch nach den beiden Treffern des Auftaktdrittels durch Buck (16.) und Brown (20.), waren es wieder die Gäste, die gleich zweimal jubeln durften. Leo Pföderl profitierte dabei gleich doppelt (34./39.) von chaotischen Wolfsburger Wechseln und netzte zum 0:4 Zwischenstand für seine Farben ein. Zur zweiten Pause hatten es die Akteure dann endlich geschafft: Das in Wolfsburg so seltene Phänomen von Pfiffen und Buhrufen gegen das eigene Team stellte sich zaghaft ein und war, vor allem wegen der windelweichen Vorstellung des ersten Spielabschnitts, mehr als verdient.
Auch im Schlussabschnitt gelang es den Gastgebern nicht ansatzweise zu überzeugen, geschweige denn die Ice Tigers noch einmal in Bedrängnis zu bringen. Ein weiterer Treffer durch Acton (49.) fiel fast wie selbstverständlich und irgendwie schon beiläufig - das Wolfsburger Publikum quittierte das Tor resigniert mit höhnischem Applaus.
Wieder einmal hatte das Team der Grizzlys einer öffentlichen Ankündigung von Wiedergutmachung durch ihren Kapitän ein besonders schreckliches Spiel folgen lassen. Fragt sich: Was soll man davon halten? 
Insgesamt machte die "Mannschaft" den Eindruck, dass es bereits personelle Entscheidungen gegeben hat und der eine oder andere sich für die nächste Saison nicht die Gesundheit ruinieren will. Das könnten noch sehr ungemütliche Wochen für die Spieler der Grizzlys werden, sollte diese Einstellung nicht bereits am kommenden Sonntag ad acta gelegt werden! 


0:1 Buck (Weber - Bassen) 16.Min
0:2 Brown (Lalonde - Buck) 20.Min PP 5-4
0:3 Pföderl (Dupuis - Segal) 34.Min
0:4 Pföderl (D. Weiß - Reimer) 39.Min
0:5 Acton (Buck - Bast) 49.Min PP 5-4

Bildergalerie entfällt mangels sehenswerter Szenen

Spielbericht entfällt, weil besser für alle Beteiligten

Wolfsburg entgeht knapp dem Tabellenende

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 113
Nach einem müden ersten Drittel schienen sich die Grizzlys schon früh auf der Verliererstraße zu befinden. In dem von Wolfsburger Trägheit und Fehlern geprägten ersten Drittel leistete sich das Defensivpersonal der Gäste dabei die abenteurlichsten Böcke von allen beteiligten Akteuren. Wurm und Dehner trafen sich bei Giliatis 1:0 spontan hinter dem eigenen Tor, um Vorlagengeber Hult zu bestaunen (10.), dann ließ sich Jeff Likens wie ein Nachwuchsspieler aus dem eigenen Torraum drängen, anstatt den einschussbereiten McRae (17.) unter Kontrolle zu halten. Schwenningen machte das Beste draus, ging 2:0 in Führung und scheiterte im Verlaufe der Partie sogar noch zweimal am Gestänge. Indes hatten die Hausherren ab dem zweiten Drittel auf ihrem heimischen Eis nicht mehr allzu viel zu sagen, denn Wolfsburg begann nun konzentriert Eishockey zu spielen. Zwar versagte das Powerplay wie gewohnt, doch der zuletzt schon mit einem Doppelpack auf sich aufmerksam machende Kapitän der Grizzlys trumpfte auch im Schwarzwald tüchtig auf. Seinem Abfälscher zum 1:2 kurz vor der zweiten Pause ließ der Routinier tatsächlich noch den Ausgleich (50.) für seine Farben folgen, wobei er den ansonsten stark haltenden Strahlmeier aus eigentlich unmöglichem Winkel überwinden konnte. Es folgte ein einziger Sturmlauf der Gäste, der auch in der folgenden Verlängerung keinen weiteren Torerfolg bringen sollte. Optisch und in allen Statistiken das bessere Team unterlagen die Grizzlys trotzdem im abschließenden Penaltyschießen. Nur Jason Jaspers war es letztlich gelungen den Goalie der Gastgeber noch einmal zu überwinden, während auf Seiten der Wild Wings sowohl Rech als auch Sopanen erfolgreich waren. Die schlechte Einstellung des ersten Drittels forderte ihren, nicht ganz gerechten, Tribut.

1:0 Giliati (Hult - Poukulla) 10.Min
2:0 McRae (Sacher - Höfflin) 17.Min PP 5-4
2:1 Furchner (Wrenn - Cassels) 40.Min
2:2 Furchner (Pohl - Cassels) 50.Min   
3:2 Sopanen PEN

Weitere Beiträge ...

  1. Play-offs außer Reichweite
  2. 5:1 Niederlage in Mannheim - wenig Fortschritte
  3. Müde Grizzlys verlieren gegen Red Bull
  4. An der Küste abgesoffen - 8:1 in Fischtown
  5. Drei Punkte in Köln - Grizzlys weiter stark!
  6. Zu Weihnachten: Echtes Grizzlyhockey!
  7. Starke Grizzlys verlieren nach Verlängerung
  8. Starker Auftritt gegen Augsburg
  9. Ein Heimspiel schlimmer als das andere...
  10. Guter Auftritt bei der DEG bringt keine Punkte
  11. Grizzlys stellen Eisbären ein Bein
  12. Gruselvorstellung gegen Krefeld
  13. Tapferer Mini-Kader unterliegt dem Meister
  14. Überraschender Sieg gegen Mannheim
  15. 6:2 Schlachtfest in Augsburg
  16. Traurige Vorstellung in Nürnberg
  17. Ängstliches Gestocher endet mit 1:2 Niederlage n.P.
  18. 7:6 Niederlage beim Tag der offenen Tür in Iserlohn
  19. Gelungener Start nach der Pause
  20. Wolfsburg bezieht Prügel - 7:2 in Düsseldorf
  21. Aufbaugegner für schwache Haie
  22. Grizzlys unterliegen Bremerhaven erneut
  23. Mit neuem Trainer gelingt der erste Auswärts-Dreier!
  24. Wolfsburg chancen- und planlos gegen München
  25. Wolfsburg erkämpft einen Punkt in Berlin
  26. Deftige 6:0 Klatsche in Augsburg
  27. Starke Grizzlys erbeuten nur einen Punkt
  28. Nächster peinlicher Auswärtsauftritt in Bremerhaven
  29. Grizzlys überraschen den Tabellenführer und ihre Fans
  30. Grizzlys unterliegen dem ERC knapp mit 2:1 n.V.
  31. Grizzlys verspielen 0:3 Vorsprung beim KEV
  32. Wolfsburg verliert Punkte und Möchel
  33. 2:0 Niederlage gegen schwache Haie
  34. Konfuser Auftritt gegen Straubing
  35. Grizzlys feiern rundum gelungene Heimpremiere!
  36. Unnötige 5:2 Niederlage am Seilersee