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Aufbaugegner für schwache Haie

In einer auf äußerst niedrigem spielerischen Niveau geführten Partie unterliegen die Grizzlys gegen Köln am Ende mit 3:5. Durch den zusätzlichen Ausfall von Spencer Machacek weiter in ihrer Qualität geschwächt, zeigten sich die Gastgeber unter ihrem neuen Trainer weiter in ihrer Arbeiter-Rolle, setzten in diesem Bereich aber leider keine Ausrufezeichen (Checks, intensives Laufspiel etc.). 
Nachdem die Gäste in der 10.Minute einen krassen Wolfsburger Fehler zum 0:1 verwerten konnten, verflachte die ohnehin holprige Begegnung zunächst komplett. Beide Teams brachten dabei nur selten überzeugende Angriffs-Spielzüge zustande und es dauerte bis kurz vor der zweiten Pause, bevor es endlich wieder richtig aufregend wurde. Neuzugang Jaspers hatte den weiterhin glücklos agierenden Grizzlys tatsächlich den Ausgleich (39.) bescheren können. Es schien ein Weckruf für diese doch eher bieder geführte Partie zu sein, denn im folgenden Schlussabschnitt entdecken offenbar gleich beide Teams ihre Leidenschaft für intensivere Spielführung wieder. Mehr Effizienz zeigten jedoch die Haie: Mit einem Doppelschlag in der 46. und 47. Minute erzielten Genoway und Hanowski die gefühlte Vorentscheidung. Doch so leicht sollte es den meist glücklicher agierenden Gästen nicht gemacht werden. Unter dem Jubel der gut 3000 Zuschauer brachte Alex Weiß die Heimmannschaft mit einem Powerplaytreffer (sic) zunächst zurück ins Spiel (53.), eine Minute später schlugen die Haie durch Uvira schon wieder zurück (54.) Wer auf den Rängen jetzt schon einmal die Heimreise starten wollte, musste allerdings noch einmal kehrtmachen. Wieder im Powerplay und wieder mit Extra-Angreifer gelang den Grizzlys durch Jeremy Dehner in der vorletzten Minuten der erneute Anschluss - es blieb spannend. Erst der dritte Anlauf ohne Goalie wurde dann doch durch den Schuss ins leere Netz zum 3:5 Endstand bestraft (60.).
Wenn das abwechslungsreiche Schlussdrittel auch ein wenig für die insgesamt mäßig unterhaltsame Spielanlage der Teams entschädigte, so bleibt doch die Sorge ob der gravierenden Defizite im Team der Grizzlys. Ohne wenigsten eine normal scorende Reihe bleibt die Jagd auf Platz 10 weiter eine äußerst mühsame Angelegenheit - für alle Beteiligten...


0:1 Akeson (Hanowski - Mo.Müller) 10.Min
1:1 Jaspers (Bergman) 39.Min
1:2 Genoway (Schütz - Zerressen) 46.Min
1:3 Hanowski (Mo.Müller - Ellis) 47.Min
2:3 Weiß (Dehner) 53.Min PP EA 6-4
2:4 Uvira (Jones - Sulzer) 54.Min
3:4 Dehner (Cassels) 59.Min PP EA 6-4
3:5 Akeson (Mo.Müller) 60.Min ENG

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