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Ängstliches Gestocher endet mit 1:2 Niederlage n.P.

Offenbar hat die dramatische Niederlage in Iserlohn tiefe Narben im Gemüt der Grizzlys hinterlassen. Anders kann man den völlig mutlosen Auftritt gegen das Schlusslicht aus dem Schwarzwald nicht erklären. In einem Spiel, das jegliches Niveau vermissen ließ, waren die Schwäne aus Schwenningen letztlich das bessere Team. Viel zu sagen hatte das allerdings nicht. Den besten Spielzug der Partie nutzte István Bartalis (25.) in diesem chancenarmen Aufeinandertreffen zum verdienten Führungstreffer für die Gäste. Das weckte kurzfristig sogar die Hausherren, die zwei Zeigerumdrehungen später prompt den Ausgleich durch Rückkehrer Höhenleitner verbuchen konnten. Bezeichnenderweise landete dessen Schuss in der Kufe eines Gästespielers - ein herausgespieltes Tor blieb auf Seiten der völlig wirr agierenden Grizzlys damit Fehlanzeige. Nun folgte eine kleine Wolfsburger Druckphase, die nach wenigen Minuten auch schon wieder zum Erliegen kam. Das Spiel kehrte also zu seinem munteren Potpourri aus destruktivem Hockey, wenig Tempo, lauem Körperspiel garniert mit einer Flut von Fehlpässen auf beiden Seiten zurück. Selbst bei drei gegen drei in der unvermeidlichen Verlängerung konnte keines der beiden Teams die unglaublichen Freiräume und zahlreichen Fehler des Gegners zu einem weitern Treffer nutzen, so dass das Penaltyschießen die Qualen von Teams und Fans beenden musste. Dort erlöste schließlich Schwenningens Ville Korhonen alle Anwesenden vom Fortgang der Veranstaltung und schickte somit wenigstens die handvoll mitgereisten Schwäne-Fans mit einem Lächeln auf die lange Heimreise. Die restlichen Zeugen dieser Veranstaltung machten sich reichlich desillusioniert auf den weitaus kürzeren Weg ins Wochenende. 

0:1 Bartalis (Hult -Bohác) 25.Min
1:1 Höhenleitner (Sparre - Dehner) 27.Min
1:2 Korhonen  PEN

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