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6:2 Schlachtfest in Augsburg

Das erste Drittel kam einer Hinrichtung gleich - einziger Unterschied: Bei einer Hinrichtung ist der Delinquent meistens noch am Leben. Wolfsburg hingegen agierte eher wie ein Rudel Zombies und ließ das Torgewitter der Panther wie selbstverständlich über sich ergehen. Besonders vor dem eigenen Tor sahen sich gestandene DEL-Spieler wie Björn Krupp oder Wade Bergman nicht genötigt, den Körperkontakt zu ihren Gegenspielern herzustellen und ermöglichten den Gastgebern somit ein fröhliches Scheibenschießen. Nachdem die letzten beiden Auswärtspartien im Prinzip durch frühe Torhüterfehler entschieden wurden, besorgte das dieses Mal die gesamte Mannschaft mit einer absolut inakzeptablen Einstellung im ersten Spielabschnitt. Ganze fünf Tore schenkte Augsburg den willenlos agierenden Gästen bis zur ersten Sirene ein. Danach schalteten die Panther in den Schongang und ließen Wolfsburg durch Sparre (25.) und Dehner (57.) sogar noch zu zwei eigenen Toren kommen. Zwischenzeitlich gelang Augsburgs Fraser per Hattrick allerdings auch noch der sechste Treffer für die Gastgeber (56.).
Kurz und knapp: Wolfsburg war chancenlos.
Verletzungstechnisch gab es (natürlich) einen weiteren Nackenschlag für die Grizzlys: Christoph Höhenleitner blieb nach einem Revanchefoul verletzt auf dem Eis liegen und wird Wolfsburg mit einer Gehirnerschütterung für unabsehbare Zeit fehlen. 

1:0 Fraser (LeBlanc - McNeill) 5.Min PP 5-4
2:0 Fraser (Sternheimer - Gill) 7.Min
3:0 Schmölz (Detsch - Ullmann) 15.Min
4:0 Ullmann (Detsch - Hafenrichter) 18.Min
5:0 LeBlanc (White - Sternheimer) 19.Min
5:1 Sparre (Bergman) 25.Min
6:1 Fraser (White - Payerl) 56.Min PP 5-4
6:2 Dehner (Cassels - Möchel) 57.Min