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Ein Heimspiel schlimmer als das andere...

Mit 1:3 unterliegen die Grizzlys am Ende dem Gast vom Seilersee, der sich in einem von Defensivaktionen geprägten Eishockeyspiel durchsetzen konnte. Im Mittelpunkt dieser höhepunktarmen Partie stand mit Jeremy Welsh Wolfsburgs neuester Zugang im Bereich Sturm. Symptomatisch für den Verlauf der bisherigen Saison hinterließ Welsh nicht nur mit seinem Ausgleich zum 1:1 einerseits einen guten Eindruck, verschuldete aber andererseits mit zwei dicken Ausrutschern jeweils ein Tor der Gäste. 
Nach einem kontrollierten und offensiv durchaus engagierten ersten Drittel hatten die Grizzlys zum Mittelabschnitt völlig den Faden verloren. Lediglich defensiv überzeugten die Hausherren weiterhin mit einer guten Leistung und verhinderten nach Weidners Überzahltreffer (34.) einen höheren Rückstand. 
Welshs etwas glücklichen Treffer zum Ausgleich (42.) ließen die Gäste wiederum nicht unbeantwortet: Mitten ins Wolfsburger "Powerplay" platzierten die Roosters das vorentscheidende 1:2 durch Friedrich (51.), dem sie in der Schlussminute noch den Schuss ins leere Wolfsburger Tor folgen ließen.
Insgesamt präsentierte sich das Team von Hans Kossmann defensiv stabil und offensiv komplett harmlos. Eine Mischung, die leider wenig Schauwert schafft und die Heimspiele weiterhin zu echten Belastungsproben für Fans und neue (?) Zuschauer werden lässt. Mit den Überfliegern aus Augsburg kündigt sich für Mittwoch zudem der nächste harte Schlag in die Magengrube an... 


0:1 Weidner (Orendorz - Camara) 34.Min PP 5-4
1:1 Welsh (Bergman) 42.Min
1:2 Friedrich 51.Min SHG 4-5
1:3 Caporusso (Matsumoto - Ellerby) 60.Min ENG

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