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Starker Auftritt gegen Augsburg

Gegen die Top-Teams der Liga fühlt sich der EHC daheim offenbar wohl. Wie schon vor drei Wochen gegen Mannheim betrieben die Grizzlys ein wenig Wiedergutmachung bei ihren leidgeprüften Fans. Dank Karachuns frühem Treffer nach gerade einmal 39 Sekunden legten sie dabei einen wahren Raketenstart hin, gerieten dann aber schwer unter Beschuss. Zumindest im ersten Drittel sah es dann erst einmal nach einem für diese Saison typischen Verlauf aus: Augsburg drängte mit aller Macht, drehte durch Trevelyan (6.) und Sezemsky (8.), nach einem krassen Torhüterfehler, das Spiel und Wolfsburg ließ die Köpfe hängen. Was dann in der ersten Drittelpause in der Kabine der Grizzlys los war, bleibt wohl ihr Geheimnis. Fakt ist: Es zeigte Wirkung!
Mit völlig veränderter Körpersprache und unbändigem Willen stürzten sich die Hausherren nun in die Schlacht und sollten die Partie tatsächlich für sich entscheiden können. Lattas Ausgleich (24.), ebenfalls begünstigt durch einen Torhüterfehler, heizte das Spiel nun zusätzlich an: Wolfsburgs treuste Fans erlebten tatsächlich ein spannendes und wirklich sehenswertes Eishockeyspiel und erwachten in der Folgezeit tatsächlich aus ihrer Winterdepression.
Nachdem dann mit Aubin (38.) eines der größten (gesunden) Sorgenkinder der Grizzlys auch noch die Führung markieren konnte, kam endlich wieder so etwas wie Stimmung im weiten Rund auf. Fairerweise muss man allerdings festhalten, dass es einer großen Portion Glück bedurfte, um den in der Folge hart erkämpften Sieg über die Runden zu bringen. Welshs Treffer zum 4:2 beruhigte die angespannten Nerven zwar ein wenig (50.), doch die Anzahl an Großchancen auf Augsburger Seite und die teils bedenklichen Stellungsfehler in Wolfsburgs Defensive hielten die Fans weiterhin in Atem. Entsprechend groß waren am Ende die Freude, aber auch die Erleichterung über den für die Moral so wichtigen Drei-Punkte-Sieg.
Besonders überzeugen konnte auf Seiten der Grizzlys die Reihe um den bärenstarken Alexander Karachun, der mit seinen Nebenleuten Aubin und Latta die Partie fast im Alleingang entscheiden konnte. Aber auch Daniel Sparre und Neuzugang Welsh hinterließen erneut einen mehr als guten Eindruck. 
Ausfälle gab es (natürlich) auch wieder zu beklagen: Während Spencer Machacek wegen eines Geburtstermins eher aus erfreulichen Gründen fehlte, musste mit Eric Valentin zur Spielmitte erneut ein Grizzly verletzungsbedingt die Segel streichen... 

1:0 Karachun (Aubin - Welsh) 1.Min
1:1 Trevelyan (Valentine - Lamb) 6.Min
1:2 Sezemsky (Valentine - Schmölz) 8.Min
2:2 Latta (Aubin - Karachun) 24.Min
3:2 Aubin (Karachun -Bergman) 38.Min
4:2 Welsh (Bergman - Likens) 50.Min

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