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Wolfsburg entgeht knapp dem Tabellenende

Nach einem müden ersten Drittel schienen sich die Grizzlys schon früh auf der Verliererstraße zu befinden. In dem von Wolfsburger Trägheit und Fehlern geprägten ersten Drittel leistete sich das Defensivpersonal der Gäste dabei die abenteurlichsten Böcke von allen beteiligten Akteuren. Wurm und Dehner trafen sich bei Giliatis 1:0 spontan hinter dem eigenen Tor, um Vorlagengeber Hult zu bestaunen (10.), dann ließ sich Jeff Likens wie ein Nachwuchsspieler aus dem eigenen Torraum drängen, anstatt den einschussbereiten McRae (17.) unter Kontrolle zu halten. Schwenningen machte das Beste draus, ging 2:0 in Führung und scheiterte im Verlaufe der Partie sogar noch zweimal am Gestänge. Indes hatten die Hausherren ab dem zweiten Drittel auf ihrem heimischen Eis nicht mehr allzu viel zu sagen, denn Wolfsburg begann nun konzentriert Eishockey zu spielen. Zwar versagte das Powerplay wie gewohnt, doch der zuletzt schon mit einem Doppelpack auf sich aufmerksam machende Kapitän der Grizzlys trumpfte auch im Schwarzwald tüchtig auf. Seinem Abfälscher zum 1:2 kurz vor der zweiten Pause ließ der Routinier tatsächlich noch den Ausgleich (50.) für seine Farben folgen, wobei er den ansonsten stark haltenden Strahlmeier aus eigentlich unmöglichem Winkel überwinden konnte. Es folgte ein einziger Sturmlauf der Gäste, der auch in der folgenden Verlängerung keinen weiteren Torerfolg bringen sollte. Optisch und in allen Statistiken das bessere Team unterlagen die Grizzlys trotzdem im abschließenden Penaltyschießen. Nur Jason Jaspers war es letztlich gelungen den Goalie der Gastgeber noch einmal zu überwinden, während auf Seiten der Wild Wings sowohl Rech als auch Sopanen erfolgreich waren. Die schlechte Einstellung des ersten Drittels forderte ihren, nicht ganz gerechten, Tribut.

1:0 Giliati (Hult - Poukulla) 10.Min
2:0 McRae (Sacher - Höfflin) 17.Min PP 5-4
2:1 Furchner (Wrenn - Cassels) 40.Min
2:2 Furchner (Pohl - Cassels) 50.Min   
3:2 Sopanen PEN