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Kris Foucault schenkt Grizzlys den Sieg

Im letzten Spiel der Saison feierte der lange verletzte Kris Foucault doch noch sein Comeback und sollte dabei am Ende zum Matchwinner für die Grizzlys werden.
Die ersten 40 Minuten der Partie gehörten allerdings den Gästen aus Iserlohn, die ihre teils deutliche Überlegenheit einfach nicht in Tore umgewandelt bekamen. Wie schon zuletzt am Pulverturm scheiterten die gegnerischen Stürmer dabei ein ums andere Mal am überragend agierenden David Leggio im Tor der Grizzlys. Lediglich Lean Bergmann war es nach einem haarsträubendem Wolfsburger Fehlpass (8.) gelungen, den Wolfsburger Goalie bis dahin zu überwinden. Fehlpassgeber Machacek hatte zur Mitte der Partie (33.) den äußerst schmeichelhaften Ausgleich markieren können und den Spielverlauf damit reichlich ad absurdum geführt. Als Iserlohn dann per Doppelschlag (41./43.) die längst verdiente deutliche Führung herstellen konnte, schien die Partie die vorhersehbare Entwicklung zu nehmen. Zumal erneut ein Shorthander und ein schnelles Tor nach Ablauf des eigenen Powerplays finstere Erinnerungen an die Begegnung in Straubing weckten.
Doch weit gefehlt! Die bis dahin ohne jede Durchschlagskraft agierenden Grizzlys legten tatsächlich noch einmal einen höheren Gang ein und kamen durch Sparres Alleingang (44.) und Fausers Abstauber (46.) zum kaum für möglich gehaltenen Ausgleich. Selbst Matsumotos Treffer (53.) zum 3:4 schien das Team von Hans Kossmann nun nicht mehr aus der Bahn werfen zu können - die Grizzlys blieben jetzt dran. Und dann kam er, der vermutliche letzte große Auftritt des Wolfsburger Ausnahmespielers, der in drei Spielzeiten gerade einmal so viele Spiele in orange absolvieren konnte, wie andere Spieler in einer Saison. Sein Treffer zum 4:4 versüßte das späte Comeback nicht unerheblich und die gesamte Mannschaft ließ es sich nicht nehmen, dem leidgeprüften Kollegen persönlich zu seiner Rückkehr zu gratulieren. Als ihm nach 14 Sekunden Verlängerung auch noch der Gamewinner gelingen sollte, flog ein letztes Mal in dieser so gruseligen Saison das Hallendach davon und es durfte tatsächlich noch einmal ausgelassen gefeiert werden. So konnten die stattliche Kulisse (3662) die Spielzeit mit einer Siegesfeier ausklingen lassen, und so mancher wird in Gedanken wohl schon bei einem neuen, besseren Anlauf in 19/20 gewesen sein.


0:1 Bergmann 8.Min
1:1 Machacek (Sparre - Bergman) 33.Min PP 5-4
1:2 Florek (Weidner - Yeo) 41.Min SH 4-5
1:3 Camara (Schmidt - Caporusso) 43.Min
2:3 Sparre 44.Min
3:3 Fauser (Aubin - Möchel) 46.Min
3:4 Matsumoto (Dotzler) 53.Min
4:4 Foucault (Likens) 56.Min
5:4 Foucault (Wrenn - Furchner) 61.Min

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