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Grizzlys verlieren auch letzten Vergleich mit Red Bull

  • Geschrieben von Martin
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Es bleibt dabei: Das Duell mit dem Meister aus München steht in dieser Saison unter keinem guten Stern. Wie schon in den vorangegangenen Spielen zeigte sich Wolfsburg im ersten Drittel der Geschwindigkeit und dem Kombinationsspiel der Bullen nicht gewachsen und geriet schnell (3.) in Rückstand. Dass der Treffer von Trevor Parkes der einzige im Auftaktdrittel blieb, war letztlich der konzentrierten Abwehrarbeit des gesamten Grizzlyteams zu verdanken und sollte den Gästen tatsächlich eine Chance auf den erstem Saisonsieg ermöglichen. Eine hervorragend abgestimmte Aktion (25.) sollte der Wolfsburger Hoffnung dann zusätzlich Nahrung geben: Slap-Pass von Jeff Likens diagonal durch das Angriffsdrittel auf den einschussbereiten Höhenleitner, der hält die Kelle rein, Abpraller zu Fauser im Slot - Tor! Die Grizzlys waren nun endgültig im Spiel angekommen und stellen im Mittelabschnitt eindeutig das aktivere Team dar. Zwar hatte München auch die eine oder andere gute Gelegenheit, doch insgesamt blieben die Gäste bis zur zweiten Sirene tonangebend. Bis dahin hatten sie allerdings nach einem Torhüterfehler (31.) bereits das Münchener 2:1 quittieren müssen und selber ihre besten Möglichkeiten (u.a. Karachun an den Pfosten) liegen lassen.
Auch im Schlussabschnitt agierten die Grizzlys mehr als nur auf Augenhöhe mit dem Champions-League Finalisten, schafften es aber in diesem hart umkämpften Abschnitt nicht, erneut den Ausgleich zu erzielen. Münchens Schuss ins leere Tor (60.) durch Patrick Hager setzte den Schlusspunkt unter eine vorzeigbare, aber auch offensive Qualitätsmängel offenbarende Partie der Gäste. Trotzdem bleiben die Leistungen des Wolfsburger Teams in den letzten Wochen ansehnlich und stimmen für Kommendes durchaus versöhnlich.

1:0 Parkes (Bodnarchuk - Shugg) 3.Min
1:1 Fauser (Höhenleitner - Likens) 25.Min
2:1 Mauer (Abeltshauser) 31.Min
3:1 Hager 60.Min ENG

Wolfsburg unterliegt nach Penaltys

  • Geschrieben von Martin
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Etwas unglücklich gelingt den Grizzlys lediglich ein Punktgewinn gegen den Gast aus Düsseldorf. Wie zuletzt wohl öfter zu beobachten, hatte die DEG erneut große Probleme mit ihrer Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Besonders im ersten Spielabschnitt, Wolfsburg schien noch gar nicht richtig im Spiel angekommen, nutzte das Team von Harold Kreis seine zahlreichen Chancen einfach nicht zur verdienten Führung. Den Grizzlys hingegen gelang mit einer ihrer wenigen Gelegenheiten bereits in der 4.Minute die Führung. Ein satter Hammer von Armin Wurm hatte das 1:0 markiert während die Gäste immer wieder am bestens aufgelegten Jerry Kuhn scheiterten.
Im zweiten Spielabschnitt dann das gleiche Spiel, bloß andersrum: Nun dominierten die Gastgeber, schnürten die DEG immer wieder in deren Abwehrdrittel ein, nur um dann ihrerseits ein völlig überraschendes und ebenso überflüssiges Gegentor (27.) zu kassieren. Ein verpatzter Wolfsburger Wechsel hatte genügt, um den Ausgleich durch Christian Kretschmann zu ermöglichen, der einen Düsseldorfer Konter eiskalt abschließen konnte. Doch es kam noch schlimmer: Nach einem kleinlichen Pfiff gegen Wolfsburgs Bergman (31.) trafen die Gäste vom Rhein tatsächlich gleich mit ihrem ersten Überzahlspiel. Nach mehreren Anläufen war Nowaks Hammer schließlich im Netz der Grizzlys gelandet (33.) und hatte den Spielverlauf, zumindest vorübergehend, auf den Kopf gestellt. Ebenfalls im Powerplay (!) gelang den Gastgebern aber noch vor dem zweiten Pausenpfiff der Ausgleich durch Kapitän Furchner, der Bergmans Schuss unhaltbar ins Gehäuse der DEG abfälschen konnte (38.).
Sowohl im dritten Drittel, als auch in der folgenden Verlängerung hatte Wolfsburg gleich mehrfach die Gelegenheit das Spiel für sich zu entscheiden, scheiterte aber ein ums andere Mal am gut aufgelegten Wentzel im Tor der Gäste. Der sollte auch im abschließenden Penaltyschießen bei sechs Wolfsburger Versuchen nur noch einmal überwunden werden (Wrenn), während Düsseldorf durch Descheneau und Henrion den zweiten Punkt mit auf die Heimreise nehmen durfte.

1:0 Wurm (Möchel - Fauser) 4.Min
1:1 Kretschmann (Strodel - Köppchen) 27.Min
1:2 Nowak (Olimb - Henrion) 33.Min PP 5-4
2:2 Furchner (Bergman - Pohl) 38.Min PP 5-4
2:3 Henrion PEN

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Zweiter Triumph gegen Berlin innerhalb einer Woche!

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys betätigen sich weiter als Eisbären-Schreck und schießen den Gast aus der Hauptstadt mit ihrem dritten Sieg in Folge tiefer in die Krise.
Zu Beginn hatte es allerdings noch keineswegs nach einem weiteren Erfolg für die Männer von Hans Kossmann ausgesehen. Die Gäste, mit rund 1000 Fans im Gepäck angereist, hatten zunächst mehr vom Spiel und präsentierten sich vor allem nach Puck-Eroberungen in der neutralen Zone als brandgefährliche Kontermannschaft. Eine Hauptrolle in dieser Begegnung sollte dabei Spencer Machacek spielen, der bereits in der 2.Spielminute aus spitzem Winkel nur den Pfosten treffen konnte. Wenig später leitete Fauser mit einem Puckverlust an der generischen Blauen den Konter zum 0:1 durch Adam ein (6.), der mit seinem Treffer ins kurze Eck zudem Jerry Kuhn reichlich alt aussehen ließ. Eine intensive und vor allem lautstark begleitete Partie entwickelte zunehmend hohen Unterhaltungswert und fand in der 10.Minute ihren nächsten Höhepunkt. Petr Pohl reagierte nach Krupps Distanzschuss am schnellsten und schob die Scheibe zum vielumjubelten Ausgleich in die Maschen. 
Doch sechs Minuten später stand wieder Machacek im Brennpunkt des Geschehens: An exakt der gleichen Stelle wie zuvor sein Teamkollege beim ersten Berliner Treffer verlor der Wolfsburger Stürmer nun seinerseits den Puck und konnte im Nachsetzen das zweite Berliner Tor dann doch nicht mehr verhindern. Dupont hatte nur noch den Schläger in Backmans perfekt getimten Querpass halten müssen (16.) und schon schallte es wieder "Dynamo, Dynamo" durch die Eisarena. 
Etwas überraschend geriet das Mitteldrittel dann doch zu einer eher zähen Veranstaltung in der beide Teams wenig Spielfluss zu Wege brachten und letztlich das Versprechen des Auftaktdrittels auf einen heißen Tanz nicht einlösen konnten.
Das sollte sich im Schlussabschnitt grundlegend ändern! Die Aufholjagd der Grizzlys nahm von Minute zu Minute Fahrt auf, während Berlin kaum noch zu nennenswerten Torchancen kam. Ohnehin vom Kampfgeist ihres Teams angetan, explodierte der Wolfsburger Anhang in der 48.Spielminute dann schließlich endgültig. Franzreb im Tor der Eisbären hatte Höhenleitners eigentlich harmlosen Schuss nach vorne prallen lassen (48.), wieder war mit Möchel ein Wolfsburger zuerst an der Scheibe und versenkte das Spielgerät durch die Hosenträger des unglücklichen Gästegoalies. Bergmans Lattenknaller (53.) ließ die Hausherren dann zum ersten Mal am Sieg schnuppern, aber die ganz großen Möglichkeiten blieben im Anschluss leider Mangelware. 
Die Halle kochte derweil in bester Derby-Manier und als die Verlängerung eigentlich schon beschlossene Sache zu sein schien...da war wieder Machacek-Time. Welsh hatte den eigenen Bullygewinn mit auf die Reise ums gegnerische Tor genommen und legte seinem bestens positionierten Sturmpartner schließlich den alles entscheidenden Siegtreffer zum 3:2 auf. Das leidgeprüfte Wolfsburger Publikum wusste gar nicht wohin mit seiner Freude, war dies doch nach dem spektakulären Sieg in Nürnberg schon der dritte Sieg in Folge. Ein Novum in dieser bislang so alles andere als optimal verlaufenden Saison.
Mit dem frisch geschlüpften Nachwuchs auf dem Arm leitete der Hauptdarsteller dieser gelungenen Veranstaltung schließlich die Feierlichkeiten nach der Schluss-Sirene an. Der Spaß am Eishockey scheint bei Mannschaft und Fans ein Stück weit zurückgekehrt zu sein.   

0:1 Adam (Aubry - Noebels) 6.Min
1:1 Pohl (Krupp - Cassels) 10.Min
1:2 Dupont (Backman - Aubry) 16.Min
2:2 Möchel (Höhenleitner - Bergman) 48.Min
3:2 Machacek (Welsh) 59.Min

Der Spielbericht entfällt aus familiären Gründen

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Höchster Saisonsieg - 0:7 Schützenfest in Nürnberg

  • Geschrieben von Stephanie
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Die Saison hält weiterhin auch positive Überraschungen für die Fans der Grizzlys parat! Gegen ersatzgeschwächte Ice Tigers setzte sich das Team von Hans Kossmann am Ende verdient, aber mit sieben Toren etwas arg deutlich durch. Dabei hatten die von Magen-Darm-Problemen geplagten Hausherren den besseren Start in die Partie verbuchen können, blieben im ersten Drittel aber ohne Torerfolg. Vor allem Wolfsburgs Schlussmann bereitete den Gastgebern größtes Kopfzerbrechen und hielt seine defensiv immer wieder fehlerhaft agierenden Vorderleute im Spiel. Doch die Grizzlys wurden von Minute zu Minute stärker, eröffneten das Mitteldrittel mit Toren von Machacek (23.) und Fauser (26.) und brachten das Spiel im Schlussabschnitt schließlich unter ihre Kontrolle. Zuvor entwickelte sich in den zweiten 20 Minuten ein unterhaltsamer Schlagabtausch, der von schnellen Gegenstößen der beiden Kontrahenten geprägt war. Dann schien Nürnberg allerdings den Tribut für die Teamseuche zu zahlen: Fast nach Belieben erhöhten die Grizzlys durch Karachun (43.), Pohl (45.) und Machacek, der mit seinem Überzahltreffer zum 0:5 tatsächlich die 10 Spiele dauernde Flaute in der Fremde beenden konnte.
Als Sparre (53.) und erneut Machacek (59.), der einen Knaller von Jeff Likens noch berührt haben soll, das Endergebnis von 0:7 herstellten, war das Debakel für den Gastgeber komplett. Die Grizzlys hingegen durften nach ihrem Sieg gegen Berlin neues Selbstbewusstsein tanken, um eben jenem Gast am kommenden Sonntag vielleicht noch einmal ein Bein zu stellen.


0:1 Machacek (Sparre - Wurm) 23.Min
0:2 Fauser (Dehner - Möchel) 26.Min
0:3 Karachun (Aubin - Latta) 43.Min
0:4 Pohl (Sparre) 45.Min
0:5 Machacek (Welsh - Sparre) 49.Min PP 5-3
0:6 Sparre (Machacek) 53.Min
0:7 Machacek (Likens - Sparre) 59.Min

Bären-Duell geht mit 4:2 an Wolfsburg!

  • Geschrieben von Martin
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Endlich ist die Niederlagenserie beendet! Dass dies ausgerechnet im Aufeinandertreffen mit den Hauptstadtbären gelang, gab dem ohnehin erfreulichen Ereignis die nötige Würze. Rund 800 mitgereiste Gästefans sorgten für ordentlich Stimmung in der Eisarena, mussten aber lange warten, bis es auch für sie etwas zu jubeln gab. 
Dabei gehörten die ersten beiden Spielabschnitte den Gastgebern, die vor allem mit ordentlich Zug zum Tor und Biss im Zweikampf die Partie zu ihren Gunsten gestalten konnten. Wenn von Berlin wirklich einmal Gefahr für das Wolfsburger Tor ausging, dann lag es - vor allem im ersten Spielabschnitt - an den teils abenteuerlichen Fehlern im Aufbauspiel der Grizzlys.
Das Mitteldrittel entschädigte die Wolfsburger Fans dann für so manche bittere Stunde der vergangenen Wochen: Während die Angriffsbemühungen der Gastgeber weiterhin sehr intensiv blieben, besserte sich vor allem die defensive Ordnung und das Spiel aus der eigenen Zone deutlich. Die Folge waren äußerst dominant geführte 20 Minuten in denen Daniel Sparre (25.) in Überzahl (sic) und Cole Cassels (30.) die absolut verdiente 2:0 Führung für die Grizzlys sichern konnten.
Sparre war es auch, der mit seinem 3:0 den Weg zum so lange herbeigesehnten Sieg dann endgültig ebnete (47.). Die Wolfsburger Fans, längst komplett aus dem Häuschen, mussten dann aber doch noch einmal zittern. Bei eigener Überzahl konnte Likens den enteilten Eisbär (klingt schon eher nach dem Wolfsburger "Powerplay") nur noch unfair stoppen (51.). Den fälligen Penalty entschärfte zur allgemeinen Erleichterung der überragend aufgelegte David Leggio, nur um zwei Minuten später doch hinter sich greifen zu müssen. Backmans Treffer (54.) ließen die Gäste sogar noch einen Überzahltreffer durch Kapitän Rankel folgen (58.) - und der Tanz begann! Die immer passiver agierenden Hausherren schienen nun den Preis für die letzten Minuten zu bezahlen, in denen man die Eisbären mit Nachlässigkeiten und dummen Strafen wieder in die Partie zurückgelassen hatte. Doch mit etwas Glück und letztem Einsatz brachten die Grizzlys den Sieg über die Zeit, konnten nach Furchners Treffer ins leere Tor (59.) die Schlussminute sogar etwas beruhigter angehen.  


1:0 Sparre (Machacek - Dehner) 25.Min PP 5-4
2:0 Cassels (Pohl - Furchner) 30.Min
3:0 Sparre (Jaspers - Möchel) 47.Min
3:1 Backman (Noebels) 54.Min
3:2 Rankel (Dupont) 58.Min PP 5-4
4:2 Furchner (Cassels - Wurm) 59.Min ENG

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Öffentliches Training endet mit 0:5 Klatsche

  • Geschrieben von Martin
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Es wurde als Event für den 26.Januar angekündigt und fand dann doch schon rund zwei Wochen eher statt.
Völlig ohne Einstellung präsentierte sich der Großteil der Wolfsburger "Mannschaft" seinen leidgeprüften Fans und rannte 60 Minuten lang mal mehr mal weniger engagiert wild durcheinander.
Die Gäste aus Nürnberg fragten sich während dieser Zeit vermutlich immer wieder, wie um Himmels willen sie mit einer derart halbgaren Vorstellung so deutlich in Führung liegen konnten. Lediglich im Mitteldrittel, als die Gastgeber ein haarsträubendes Potpourri an ausgelassenen Chancen (u.a. zwei Lattentreffer und zahlreiche Rebounds) abbrannten, kam so etwas wie vage Hoffnung auf Besserung ins weite Rund. Doch nach den beiden Treffern des Auftaktdrittels durch Buck (16.) und Brown (20.), waren es wieder die Gäste, die gleich zweimal jubeln durften. Leo Pföderl profitierte dabei gleich doppelt (34./39.) von chaotischen Wolfsburger Wechseln und netzte zum 0:4 Zwischenstand für seine Farben ein. Zur zweiten Pause hatten es die Akteure dann endlich geschafft: Das in Wolfsburg so seltene Phänomen von Pfiffen und Buhrufen gegen das eigene Team stellte sich zaghaft ein und war, vor allem wegen der windelweichen Vorstellung des ersten Spielabschnitts, mehr als verdient.
Auch im Schlussabschnitt gelang es den Gastgebern nicht ansatzweise zu überzeugen, geschweige denn die Ice Tigers noch einmal in Bedrängnis zu bringen. Ein weiterer Treffer durch Acton (49.) fiel fast wie selbstverständlich und irgendwie schon beiläufig - das Wolfsburger Publikum quittierte das Tor resigniert mit höhnischem Applaus.
Wieder einmal hatte das Team der Grizzlys einer öffentlichen Ankündigung von Wiedergutmachung durch ihren Kapitän ein besonders schreckliches Spiel folgen lassen. Fragt sich: Was soll man davon halten? 
Insgesamt machte die "Mannschaft" den Eindruck, dass es bereits personelle Entscheidungen gegeben hat und der eine oder andere sich für die nächste Saison nicht die Gesundheit ruinieren will. Das könnten noch sehr ungemütliche Wochen für die Spieler der Grizzlys werden, sollte diese Einstellung nicht bereits am kommenden Sonntag ad acta gelegt werden! 


0:1 Buck (Weber - Bassen) 16.Min
0:2 Brown (Lalonde - Buck) 20.Min PP 5-4
0:3 Pföderl (Dupuis - Segal) 34.Min
0:4 Pföderl (D. Weiß - Reimer) 39.Min
0:5 Acton (Buck - Bast) 49.Min PP 5-4

Bildergalerie entfällt mangels sehenswerter Szenen

Spielbericht entfällt, weil besser für alle Beteiligten

Wolfsburg entgeht knapp dem Tabellenende

  • Geschrieben von Martin
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Nach einem müden ersten Drittel schienen sich die Grizzlys schon früh auf der Verliererstraße zu befinden. In dem von Wolfsburger Trägheit und Fehlern geprägten ersten Drittel leistete sich das Defensivpersonal der Gäste dabei die abenteurlichsten Böcke von allen beteiligten Akteuren. Wurm und Dehner trafen sich bei Giliatis 1:0 spontan hinter dem eigenen Tor, um Vorlagengeber Hult zu bestaunen (10.), dann ließ sich Jeff Likens wie ein Nachwuchsspieler aus dem eigenen Torraum drängen, anstatt den einschussbereiten McRae (17.) unter Kontrolle zu halten. Schwenningen machte das Beste draus, ging 2:0 in Führung und scheiterte im Verlaufe der Partie sogar noch zweimal am Gestänge. Indes hatten die Hausherren ab dem zweiten Drittel auf ihrem heimischen Eis nicht mehr allzu viel zu sagen, denn Wolfsburg begann nun konzentriert Eishockey zu spielen. Zwar versagte das Powerplay wie gewohnt, doch der zuletzt schon mit einem Doppelpack auf sich aufmerksam machende Kapitän der Grizzlys trumpfte auch im Schwarzwald tüchtig auf. Seinem Abfälscher zum 1:2 kurz vor der zweiten Pause ließ der Routinier tatsächlich noch den Ausgleich (50.) für seine Farben folgen, wobei er den ansonsten stark haltenden Strahlmeier aus eigentlich unmöglichem Winkel überwinden konnte. Es folgte ein einziger Sturmlauf der Gäste, der auch in der folgenden Verlängerung keinen weiteren Torerfolg bringen sollte. Optisch und in allen Statistiken das bessere Team unterlagen die Grizzlys trotzdem im abschließenden Penaltyschießen. Nur Jason Jaspers war es letztlich gelungen den Goalie der Gastgeber noch einmal zu überwinden, während auf Seiten der Wild Wings sowohl Rech als auch Sopanen erfolgreich waren. Die schlechte Einstellung des ersten Drittels forderte ihren, nicht ganz gerechten, Tribut.

1:0 Giliati (Hult - Poukulla) 10.Min
2:0 McRae (Sacher - Höfflin) 17.Min PP 5-4
2:1 Furchner (Wrenn - Cassels) 40.Min
2:2 Furchner (Pohl - Cassels) 50.Min   
3:2 Sopanen PEN

Play-offs außer Reichweite

  • Geschrieben von Martin
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Das war es dann wohl mit der schönsten Zeit des Eishockeyjahres. Mit einer knappen 4:5 Niederlage nach Verlängerung vergeben die Grizzlys die wohl letzte Chance, in das diesjährige Rennen um die Play-off Plätze einzugreifen. Gegen den direkten Konkurrenten aus Krefeld gelingt auch im dritten Anlauf kein Sieg. Dabei merkte man den Gastgebern bis zu Beginn des  Mittelabschnitts die Dringlichkeit dieser Unternehmung keinesfalls an. Die Pinguine waren zunächst recht glücklich durch Berglund (11.) in Führung gegangen und hatten zum Auftakt des Mittelabschnitts durch Trivellato (22.) nachlegen können. Wolfsburg agierte bis dahin durchaus kämpferisch, wirkte aber irgendwie nicht frisch und durchschlagskräftig. Doch plötzlich wachte das Team von Hans Kossmann auf, erhöhte den Zug zum gegnerischen Tor und drehte innerhalb von drei Minuten die bis dahin so enttäuschend  verlaufende Partie. Machacek (22.), Furchner (23.) und Wrenn (25.) sorgten dabei im Eiltempo für lange Gesichter auf der Krefelder Bank, die sich offenbar ihrer Sache schon zu sicher gewesen war.
Dass Krefeld in Überzahl (32.) noch zum Ausgleich kam, war einem echten Pfund von Phillip Bruggisser zu verdanken, entsprach aber letztlich auch dem Spielverlauf.
Wolfsburg hatte nach seiner überraschenden Führung erneut den spielerischen Faden verloren, startete auch schwach in den letzten Spielabschnitt. Doch erneut reichte eine kurze Drangphase, um durch Furchners zweiten Treffer (49.) in Führung zu gehen. Durch dumme Strafzeiten und immer wieder zu träges Umschalten bei gegnerischen Kontern kassierten die Gastgeber schließlich doch noch den Ausgleich durch Jacob Berglund (58.), um dann wegen eben jener Defizite auch noch die Overtime zu verlieren. Pietta besorgte noch vor Ablauf der ersten Minute der Verlängerung die endgültige Entscheidung und schickte die Grizzlys, zumindest gefühlt, frühzeitig in die Sommerpause. 


0:1 Berglund 11.Min
0:2 Trivellato (Miller - Bettauer) 22.Min
1:2 Machacek (Welsh - Wurm) 22.Min
2:2 Furchner (Likens - Cassels) 23.Min
3:2 Wrenn (Cassels - Pohl) 25.Min
3:3 Bruggisser (Berglund) 32.Min PP 5-4
4:3 Furchner (Welsh - Machacek) 50.Min
4:4 Berglund (Costello) 58.Min
4:5 Pietta (Costello - Bruggisser) 61.Min

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5:1 Niederlage in Mannheim - wenig Fortschritte

  • Geschrieben von Martin
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Das Muster der letzten Niederlagen wiederholte sich auch in der Quadratestadt. Nach einem bemühten Anfangsdrittel, in dem die Grizzlys auch mit gelungenen Spielzügen überzeugen konnten, ging es stetig bergab.
Während Eisenschmieds Überzahltreffer (14.) für die Adler noch in die Kategorie "passiert mal" fiel, konnten die Gäste zum wiederholten Male ihre eigenen Überzahlspiele kaum zu sinnvollen Spielzügen nutzen, kassierten dabei auch immer wieder selber komplett überflüssige eigene Strafzeiten. Zur Mitte des Spiels drehten die so beflügelten Gastgeber dann endgültig auf und nutzten die nachlassende Konzentration der Grizzlydefensive zu weiteren Treffern durch Kolarik (28.) und Festerling (34.) Das 4:0 durch Hungerecker beendete dann frühzeitig (49.) alle Ambitionen der Gäste auf einen Punktgewinn, die wenig später (51.) durch Aubin zumindest zum Ehrentreffer kamen. Wie es um die Psyche der Grizzlys mittlerweile bestellt war, offenbarte unter anderem der für Aubins Verhältnisse fast schon kühle Torjubel - der Glaube an einen Erfolg saß längst schon reisefertig im Bus.
Als Wolfsburgs Trainer schließlich ein Zeichen setzen wollte und bereits drei Minuten vor dem Ende den Torhüter zog, stolperten die Grizzlys mehr über ihre eigene mangelhafte Abstimmung als irgendeine Art von Torgefahr auszustrahlen. Der Schuss ins leere Tor (59.), erneut durch Eisenschmid, beendete diese eher quälende Phase des Spiels allerdings zügig. Sollte am Freitag nun kein klarer Sieg gegen Krefeld gelingen, kann man die Planungen für den Sommerurlaub in Wolfsburg wohl auf Anfang März vorziehen.

1:0 Eisenschmid (Desjardins - Kolarik) 14.Min PP 5-4
2:0 Kolarik (Eisenschmid) 28.Min
3:0 Festerling (Kolarik - Mikkelson)28.Min
4:0 Hungerecker (Smith - Wolf) 49.Min
4:1 Aubin (Bergman - Wrenn) 51.Min
5:1 Eisenschmid 59.Min ENG

Müde Grizzlys verlieren gegen Red Bull

  • Geschrieben von Martin
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Die Tendenz aus dem Gastspiel an der Küste setzt sich fort. Die Grizzlys wirken momentan zu müde, um die zuletzt so überzeugende, aber auch sehr intensive Spielweise fortzuführen.
Bereits im ersten Drittel übernahmen die Gäste aus München das Kommando in der Eisarena und sollten es, bis auf eine kurze Phase zu Beginn des Mittelabschnitts, nicht mehr abgeben. Vor allem Jerry Kuhn war es zu verdanken, dass es nach dem ersten Drittel immer noch 0:0 stand. Seine Mannschaftskameraden liefen indes dem Kombinationsspiel der Gäste kontinuierlich hinterher, mühten sich redlich und nutzten ihre Überzahlgelegenheiten wieder einmal nicht.
So war es nur eine Frage der Zeit, bis die sichtbar nachlassenden Kräfte der Hausherren zu Münchner Toren führten. Gleich dreimal mussten die bis dahin tapfer kämpfenden Gastgeber den Brausebullen beim Jubeln zusehen, bevor sie in der Kabine etwas Luft holen konnten. Innerhalb von 10 Minuten hatte München die Partie durch Tore von Abelshauser (28.), Ehliz (34.) und Eder (38.) für sich entschieden und ließ auch im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen. Auch wenn das Bemühen der Grizzlys bis zur Schluss-Sirene stets zu erkennen blieb - eine Chance auf Punkte bestand zu keinem Zeitpunkt und auch der Ehrentreffer sollte nur selten in greifbare Nähe kommen. Zudem hatte Seidenbergs Treffer zum 0:4 auch im letzten Spielabschnitt schnell klar gemacht (43.), wer an diesem Abend das Eis als Sieger verlassen würde.
Es bleibt nun abzuwarten, ob und wann die Grizzlys angesichts des engen Spielplans aus dem Konditionsloch kommen können.   

0:1 Abeltshauser (Shugg - Mauer) 28.Min
0:2 Ehliz (Wolf - Voakes) 34.Min
0:3 T. Eder (A. Eder - Boyle) 38.Min
0:4 Seidenberg (Shugg - Abeltshauser) 43.Min

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