header
Log in
A+ A A-

Lessio-Hattrick bringt Wolfsburg den Sieg!

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 80

Neu-Grizzly Lucas Lessio rockt nicht nur am Pokertisch! Auch auf dem Eis gelang dem kanadischen Stürmer gegen den Gast aus Düsseldorf ein Einstand nach Maß, den er schließlich mit einem Hattrick zu krönen wusste.
Zu Beginn taten sich die energisch auftretenden Grizzlys allerdings etwas schwer und mussten im Auftaktdrittel gleich vier Strafzeiten in Reihe abarbeiten. Doch das Penalty-Killing der Hausherren hielt dem statistisch besten Powerplay der Liga souverän stand und verhinderte, zusammen mit einem gut aufgelegten Felix Brückmann, bis zur ersten Pausensirene jeden Torerfolg der DEG.
Auch im Mittelabschnitt galt es zunächst eine Unterzahl zu überstehen, doch dann fand Wolfsburg auch offensiv immer besser in die Begegnung. Besonders die Reihe um Neuzugang Lessio mischte die gegnerischen Reihen immer wieder sehenswert auf, wobei das Zusammenspiel zwischen Johansson und letzterem auch zum ersten Treffer der Partie (34.) führen sollte. Aus zentraler Position hatte Lessio das erste Mal zugeschlagen, legte im Schlussabschnitt aber prompt per Alleingang (46.) sehenswert nach - wieder auf Zuspiel durch Johansson. Doch Düsseldorf nutzte die aufkommende Euphorie auf Wolfsburger Seite, um seinerseits durch Urborm (50.) auf das Scoreboard zu kommen. Es sollte nur ein Nebengeräusch in der Gala des wie entfesselt aufspielenden Lessio bleiben. Knapp sieben Minuten später war der Wolfsburger Stürmer wieder einmal seinen Bewachern entkommen und nur per Foul am Einschuss zu hindern gewesen. Den fälligen Penalty versenkte der Gefoulte eiskalt selber und sorgte damit für die Vorentscheidung. Als die DEG schließlich alles auf eine Karte setzte und den Goalie vom Eis nahm, sorgte der ebenfalls bärenstark agierende Gerrit Fauser mit dem Schuss ins leere Tor (58.) für den 4:1 Endstand.
Mannschaft und Fans feierten den starken Auftritt inklusive drei Punkten ungewohnt euphorisch und ließen das Team und natürlich speziell den Matchwinner ausgiebig hochleben.
Insgesamt betrachtet war der Abend seit langer Zeit einmal wieder ein Riesenspaß und machte Lust auf mehr!

1:0 Lessio (Johansson) 34.Min
2:0 Lessio (Johansson - Brückmann) 46.Min
2:1 Urbom (Jensen - Barta) 50.Min
3:1 Lessio PEN 57.Min
4:1 Fauser (Festerling) 58.Min ENG

Bilder vom Spiel gibt es HIER

Zwei Punkte als später Lohn in Augsburg

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 123
Mit einem extrem hart erkämpften Arbeitssieg verabschieden sich die Grizzlys in die diesjährige Deutschlandcup-Pause.
Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als ob die Gäste aus Wolfsburg einfach keinen Weg am glänzend aufgelegten Roy vorbei finden würden. Nachdem sich die Panther im Auftaktdrittel zunächst leichte Vorteile erspielen konnten, hatten ab da die Grizzlys die eindeutig besseren Torgelegenheit zu vermelden. Doch stets war der überragende Torhüter des AEV im Weg, oder die Wolfsburger Schützen einfach zu harmlos im Abschluss. Als Valentine schließlich eine der seltener werdenden Chancen der Panther zur Führung nutzen konnte (44.), schien sich ein äußerst deprimierender Spielverlauf für das Team von Pat Cortina abzuzeichnen. Doch mit dem Extra-Angreifer auf dem Eis machten die Grizzlys es endlich einmal besser als zuletzt und kamen tatsächlich noch zum späten und hoch verdienten Ausgleich (60.) durch Mathis Olimb. Im Liegen hatte sein Sturmkollege Machacek den Rebound zum Top-Center der Wolfsburger durchgesteckt. Nachdem die Grizzlys eine geradezu lachhafte Strafe gegen Gerrit Fauser mit viel Mühe (4 gegen 3!) überstanden hatten, revanchierte sich Olimb bei Machacek und schickte diesen mit einem schönen Pass allein in Richtung Roy. War Machacek in der regulären Spielzeit noch in nahezu der gleichen Situation gescheitert, so machte er es diesmal besser (64.) und damit den zweiten Punkt für die Grizzlys klar.
Nach Abpfiff drohten sich die aufgestauten Anspannungen auf beiden Seiten dergestalt zu entladen, dass beide Teams ohne Shake-Hands in die Kabinen geschickt wurden. Ob der Cheap-Shot von Hafensänger, der sich offenbar immer noch nicht mal anstandshalber bei Button gemeldet hat, damit zu tun hatte...man weiß es nicht.  

1:0 Valentine (Fraser - Callahan) 44.Min
1:1 Olimb (Machacek - Aubin) 60.Min EA 
1:2 Machacek (Olimb - Aubin) 64.Min

Zu viele Fehler! Wolfsburg unterliegt Red Bull unglücklich

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 173

Den ersten dicken Patzer der Partie verzeichnete mit Danny aus den Birken zunächst ein Gast. Einen Befreiungsschlag von der roten Linie ließ der Nationaltorhüter in Diensten Münchens ungerührt passieren. Jeff Likens freute sich über den unverhofften Treffer (2.), zählte ansonsten aber leider eher zu den Fehlerquelle auf Wolfsburger Seite.
Generell bestimmten überflüssige Wolfsburger Strafen und individuelle Aussetzer der Gastgeber das Geschehen auf dem Eis. Gleich zweimal bedankte sich das Münchner Powerplay für die gebotenen Gelegenheiten und drehte durch Parkes (9.) und Hager (11.) noch vor der ersten Pause das Spiel. Als Daubner im Mittelabschnitt dann auf 1:3 erhöhen konnte, wähnten manche die bis dahin gut mithaltenden Grizzlys wohl bereits auf der Verliererstraße - doch weit gefehlt! Erst drückte Furchner einen kraftvoll vorgetragenen Konter zum 2:3 über die Linie (36.), dann glich Johansson mit einem feinen Sololauf (45.) zum 3:3 aus. Nun schien es, als ob die Hausherren tatsächlich die Oberhand in dieser engen Begegnung gewinnen könnten. Es folgte der nächste, spektakuläre Aussetzer - leider erneut auf Seiten der Grizzlys. Bei Wolfsburger Überzahl (53.) konnte Bergman einen abgefälschten Befreiungsschlag der Gäste nicht abfangen und lief neben Kontrahent Ehliz in Richtung Grizzlytor. Leider entschied sich Goalie Brückmann, der schon beim zweiten Gegentor sehr unglücklich ausgesehen hatte, für die falscheste aller Reaktionsmöglichkeiten und lief, nach kurzem Zögern, dem Geschehen entgegen! Yasin Ehliz nahm auch diese Wolfsburger Einladung dankend an und schoss seine Farben erneut in Führung. Dass die Grizzlys sich dann noch den Schuss ins leere Tor mit einem vermurksten Wechsel abholten, wirkte nach dem Verlauf der Partie fast schon selbstverständlich. 
Insgesamt betrachtet lieferte Wolfsburg eine engagierte und teilweise sogar durchschlagskräftige Vorstellung ab, scheiterte aber wie so oft an den schwankenden Leistungen einzelner Akteure bzw. am Chaos, das man an der Aller "Powerplay" nennt.  

1:0 Likens (Rech - Johansson) 2.Min
1:1 Parkes (Voakes - Mauer) 9.Min PP 5-4
1:2 Hager (Bourque - Ehliz) 11.Min PP 5-4
1:3 Daubner (Schütz) 33.Min
2:3 Furchner (Festerling - Machacek) 36.Min PP 5-4
3:3 Johansson (Bittner - Furchner)  45.Min
3:4 Ehliz (Boyle - Aulie) 53.Min SH 4-5
3:5 Mauer 60.Min ENG

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER 

Leichte Beute in Schwenningen

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 78
Mit einem deutlichen 0:4 Sieg und drei wichtigen Punkten im Gepäck kehren die Grizzlys aus dem Schwarzwald zurück. 
Die erste Auswärtsfahrt mit dem neuen Mannschaftsbus "Swifty" stand unter einem guten Stern. Personell hatte sich bei den Gästen allerdings nichts zum Positiven verändert. Zusätzlich wurde sogar Nationalspieler Bittner geschont: Für ihn erhielt Maxi Adam an der Seite von Casto endlich mehr Eiszeit und auch die zuletzt so starke vierte Reihe um Nick Latta durfte sich über höhere Spielanteile freuen.
Dank einer äußerst konzentrierten Leistung hatte das Team von Pat Cortina die Partie bereits nach dem ersten Drittel schon so gut wie entschieden. Gegen völlig indisponiert auftretende Gastgeber gelangen den Wolfsburgern gleich drei Treffer noch bevor die Schwäne zum ersten Mal in die Kabine durften. Besonders das 0:1 durch Spencer Machacek (6.) hatte den für ein Auswärtsteam so entscheidenden Schockeffekt: Nach einem Monstersave des grandios aufgelegten Felix Brückmann versenkten seine Kollegen im direkten Gegenzug den Puck auf der anderen Seite der Arena - und das bei eigener Unterzahl! Von diesem Tiefschlag schienen sich die Gastgeber bis zur Schlusssirene nicht mehr zu erholen. Olimb (13.) und Valentin (18.) erhöhten jeweils per Nachschuss auf 0:3 - Schwenningen wirkte wie paralysiert, kam immer einen Schritt zu spät in die Zweikämpfe.
Als gegen Ende des zweiten Spielabschnitts Wolfsburgs Kapitän auf 0:4 erhöhte (im Powerplay!), verließen die ersten Fans bereits die Halle. Der Rest wartete die letzten zwanzig Minuten der Begegnung noch ab, um das eigene Team mit einem gellenden Pfeifkonzert in den Feierabend zu schicken.
Währenddessen feierte das Dutzend mitgereister Grizzlyfans den Sieg ihres Teams und vor allem Goalie Brückmann, der neben einer überragenden Leistung auch seinen zweiten Shutout bejubeln durfte.
Wenn es im bisherigen Verlauf der Saison auch viel zu kritisieren gab, so kann man doch eine Sache auf der Habenseite verbuchen: Gegen die schwächsten Teams der Liga liefern die Grizzlys bisher zuverlässig ab. Ein Umstand, der in der letzten Saison zum Erreichen der Play-offs gereicht hätte.

0:1 Machacek (Festerling - Brückmann) 6.Min SH 4-5
0:2 Olimb (Aubin - Rech) 13.Min
0:3 Valentin (Latta - Berman) 18.Min
0:4 Furchner (Casto - Fauser) 38.Min PP 5-4

Die Muster wiederholen sich - 2:4 gegen Ice Tigers

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 180

Wolfsburgs Spiel bleibt weiterhin inkonsistent. Mit den Ice Tigers aus Nürnberg sahen sich die Grizzlys nach zwei Kellerduellen nun wieder einem höher gehandelten Gegner gegenüber - und demonstrierten erneut die volle Bandbreite ihrer aktuellen Misere.
Selbst das zuletzt so starke erste Drittel sah gegen den Gast aus dem Frankenland alles andere als überzeugend aus. Trotzdem durften sich die rund 2800 Anhänger über eine 1:0 Führung durch den wieder genesenen Christoph Höhenleitner freuen (8.), der Lattas energische Vorarbeit eiskalt vollstrecken konnte. Das brachte Wolfsburg zunächst auch offensiv ein wenig in die Partie, die vor allem im zweiten Drittel von reichlich Ungenauigkeiten auf beiden Seiten geprägt war. Während Wolfsburg nun die weitaus größeren Einschussgelegenheiten zu verzeichnen hatte, trafen im Mittelabschnitt nur die Gäste. Alanov fälschte dabei unhaltbar zum Ausgleich ab (37.) und stellte damit den insgesamt verdienten Ausgleich her.
Dann folgte der oft so gruselige Schlussabschnitt der Grizzlys - und es war wieder einmal zum Fürchten, was das Team von Pat Cortina im letzten Drittel zusammenstümperte. Besonders bitter: Durch Machaceks Powerplaytreffer (48.) hatten die Hausherren eigentlich alle Trümpfe auf der Hand und hätten lediglich zur soliden Defensivarbeit des ersten Drittels zurückfinden müssen. Das Gegenteil war der Fall. Per Doppelschlag nutzten die Ice Tigers das schwache Zweikampfverhalten und die teils lächerliche Raumaufteilung der Gastgeber zur 2:3 Führung. Innerhalb von 46 Sekunden verschenkten die Grizzlys somit den Sieg, der natürlich etwas glücklich, aber darum umso wichtiger gewesen wäre. Selbst dem abschließenden Schuss ins leere Tor (59.) durch Brandon Buck ging eine kaum nachzuvollziehende individuelle Fehleinschätzung, diesmal vom ansonsten vorbildlich agierenden Brückmann, voraus. Der Kampf um Platz 10 scheint mit den bisher gezeigten Leistungen in dieser Saison das höchste der Gefühle zu sein. Nach der so schlimmen letzten Spielzeit ist das keine Perspektive, die im Kreise der Fans unbedingt Glücksgefühle auslösen dürfte...  

1:0 Höhenleitner (Latta) 8.Min
1:1 Alanov (Summers - B. Festerling) 37.Min
2:1 Machacek (Furchner - Casto) 48.Min PP 5-4
2:2 Bassen (Weber - Mebus) 52.Min
2:3 Alanov (Acton - Brown) 53.Min
2:4 Buck (Ramoser - B. Festerling) 59.Min ENG

Zum Spielbericht geht's HIER

Zur Bildergalerie geht´s HIER

Grizzlys erkämpfen zwei weitere Punkte

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 270
Gegen die Gäste aus dem Sauerland gelang Wolfsburg der zweite Sieg in Folge, konnte dabei aber erneut nicht über drei Drittel überzeugen. Der erste Spielabschnitt glich dem ersten Drittel in Krefeld: Wolfsburg warf sofort alles in die Waagschale und attackierte die Roosters aus vollem Lauf. Dem frühen Tor durch Spencer Machacek (6.) folgten vor allem in Überzahl eine ganze Reihe hochkarätiger Einschussmöglichkeiten, die die Grizzlys wiederum nicht in Zählbares verwandeln konnten. Die Wolfsburger Dominanz sollte im Mitteldrittel dann etwas nachlassen, zum zweiten Treffer sollte es dank Fausers schönem Schlenzer in den Winkel (33.) trotzdem reichen. Wenig später dann der erste Schock für die Gastgeber: Nach einem harten Hit gegen Mathis Olimb schied der Wolfsburger Top-Center verletzt aus und wurde in seiner Reihe durch Fauser ersetzt. Diese Umstellungen machten sich dann spätestens im letzten Drittel der Begegnung bemerkbar, denn die Roosters gaben plötzlich durchgängig den Ton an. Per Doppelschlag durch Halmo (47.) und Raymond (50.) gelang den nun wesentlich effizienter agierenden Gästen schließlich doch noch der Ausgleich - angesichts der komplett passiv agierenden Hausherren durchaus verdient.
Nachdem im Schlussabschnitt und der folgenden Verlängerung die ganz großen Chancen Mangelware geblieben waren, musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Und hier sollten die Grizzlys endlich einmal ihre Nerven vor dem Gehäuse des Gegners im Griff behalten! Mit Rech und Furchner versenkten gleich zwei Wolfsburger Akteure die Scheibe im Tor, während Festerling seinen ebenfalls gut geschossenen Penalty ans Gehäuse setzte. Dank zwei Saves des gut aufgelegten Felix Brückmann reichte das für den Extra-Punkt und den zweiten Sieg in Folge.

1:0 Machacek (Sislo) 6.Min
2:0 Fauser (Festerling - Furchner) 33.Min
2:1 Halmo (Friedrich - Baxmann) 47.Min
2:2 Raymond (Petan - Findlay) 50.Min
3:2 Furchner PEN

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Doppeltorschütze Bergman erlöst die Grizzlys!

  • Geschrieben von Stephanie
  • Zugriffe: 123
Am Ende war es mit Wade Bergman ausgerechnet ein Verteidiger, der in Krefeld den Schlusspunkt unter die Negativserie der Grizzlys setzen konnte. Zuvor hatte sein Team ein starkes erstes Drittel abgeliefert, schoss dabei aber in Sachen Aggressivität immer mal wieder etwas über das Ziel hinaus. Die drei Überzahlspiele der Pinguine überstanden die Gäste allerdings schadlos und konnten zwischenzeitlich (9.) durch Rechs Treffer sogar mit 0:1 in Führung gehen.
Ab dem Mittelabschnitt zeigte Wolfsburg dann wieder sein anderes Gesicht: Die druckvollen Phasen wurden nun seltener, zögerliche und viel zu passive Abschnitte häuften sich. Krefelds Ausgleich durch Saponari (25.) schien nur eine Frage der Zeit gewesen zu sein, nachdem der KEV die Gäste zum wiederholten Male in ihrem Drittel eingeschnürt hatte. Wolfsburg fand zum Glück aber immer wieder für einige Minuten zur selbstbewussteren Linie zurück und ging in der 33.Minute nach einem Bergman-Alleingang erneut in Führung. Wenig später war die Partie für Wolfsburgs Latta gelaufen. Nach einem Faustkampf mit Cundari kassierte der Stürmer seine zweite 10-Minuten-Strafe und durfte zum Duschen, seine Reihe durfte fortan ebenfalls zuschauen - Cortina stellte auf drei Reihen um.
Im Schlussabschnitt mobilisierten die Gastgeber noch einmal alle Kraftreserven und es entwickelte sich ein intensives, wenn auch nicht sonderlich hochklassiges Eishockeyspiel. Zunächst tat es Liga-Topscorer Costello dem Wolfsburger Bergman gleich und spazierte Coast-to-coast durch die gesamte Wolfsburger Mannschaft (45.) zum verdienten 2:2 Ausgleich.
Dann war wieder Bergman-Zeit: Nachdem Fauser den Puck hinter den gegnerischen Tor verloren hatte (51.), landete der Befreiungsversuch der Pinguine beim nachrückenden Bergman. Der Wolfsburger Offensiv-Verteidiger fackelte nicht lange und schweißte den Puck per Direktabnahme millimetergenau neben den Pfosten des Krefelder Gehäuses!
Mit viel Einsatzbereitschaft und einem bestens aufgelegten Felix Brückmann im Tor brachten die Grizzlys diesen mental so wichtigen Sieg schließlich über die Zeit.
Nun gilt es diesen Erfolg zu nutzen und eine neue Serie zu starten! Mit dem kommenden Gegner aus Iserlohn dürfte eines der wenigen Teams der Liga nun in der Eisarena zu Gast sein, das mit der gezeigten Leistung ebenfalls zu besiegen sein könnte.
Wenn dies gelingen sollte, können mit dem wachsenden Selbstbewusstsein vielleicht auch endlich konstantere und vor allem spielerisch ansprechendere Leistungen abgerufen werden.  


0:1 Rech (Olimb - Aubin) 9.Min
1:1 Saponari (Welsh - Cundari) 25.Min
1:2 Bergman (Brückmann) 34.Min
2:2 Costello (Bruggisser - Rynnäs) 45.Min PP 5-4
2:3 Bergman 51.Min

Grizzlys stolpern weiter von Niederlage zu Niederlage

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 256
Im Nord-Derby knackt das Team von Pat Cortina mit der siebten  Schlappe in Folge den alten Vereinsrekord von sechs Niederlagen hintereinander. Dabei brachten die Niedersachsen das Kunststück fertig, alle Tore der Gäste aus Bremerhaven mit individuellen Fehlern vorzubereiten. Auf Uhers 0:1 aus der 9.Minute fanden die Grizzlys dabei erst recht spät eine Antwort durch ihre einzige wirklich überzeugende Reihe um Center Mathis Olimb. Aubins Treffer zur Mitte der Begegnung (30.) wurde allerdings postwendend durch einen geradezu unglaublichen Bock von Armin Wurm egalisiert, der die erneute Führung der Gäste nach nur 3 weiteren Spielminuten bedeutete. Auch beim dritten Bremerhavener Treffer (39.) taumelten die Grizzlys wie ein angeschlagener Boxer durch ihr Abwehrdrittel...und hatten sogar einen Mann mehr auf dem Eis (andernorts als Powerplay bekannt).
Wiederum Wolfsburgs Top-Reihe war es, die durch Toto Rech den erneuten Anschlusstreffer markieren konnte (49.), nur um dann in den Schlussminuten zwei Schüsse ins leere Tor quittieren zu müssen - nach überflüssigen Puckverlusten natürlich.
Es bleibt festzuhalten, dass dem Wolfsburger Team jenseits der 1.Reihe mittlerweile jedes Selbstvertrauen verloren gegangen scheint und nun offenbar auch die Defensivspieler von diesem Virus befallen sind. Das Team wirkt rat- und orientierungslos und lässt kaum eine spielerische Linie erkennen. Die ständigen Pässe in die Kufen oder gleich in den Rücken des Mitspielers sprechen eine allzu deutliche Sprache: Es muss sich etwas ändern in Wolfsburg! 

0:1 Uher (Gläser - McMillan) 9.Min
1:1 Aubin (Rech - Casto) 30.Min
1:2 Verlic (Hilbrich - Kolupaylo) 33.Min
1:3 Uher (Mauermann) 39.Min SH 4-5
2:3 Rech (Aubin - Olimb) 49.Min
2:4 Urbas 59.Min ENG
2:5 Quirk (Feser - Alber) 59.Min ENG

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Unnötige Niederlage in München

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 90
Die Chance, den Münchner Startrekord zu verhindern, war da gewesen. Individuelle Fehler verhinderten am Ende den ersten Punktverlust der Brausebullen im zehnten Spiel der Saison und bauten die Niederlagenserie der Grizzlys auf nun sechs Pleiten am Stück aus.
Nach einem vom Münchner Angriffsspiel geprägten Auftakt kamen die Gäste aus Wolfsburg immer besser in die Partie und gestalteten vor allem den Mittelabschnitt absolut ausgeglichen. Beim Ausnutzen der gegnerischen Fehler hatten allerdings die Gastgeber die Nase deutlich vorn: Erst legte sich Wolfsburgs Goalie den Puck nach einem misslungenen Block selber über die Schulter ins Netz (10.), dann nutzte München einen Fehler von Neuzugang Casto zum Konter, den Schütz eiskalt abschloss (28.). Wolfsburgs zwischenzeitlicher Ausgleich durch Toto Rech (27.), schön vorbereitet durch den stark aufspielenden Bittner, konnte somit für die Niedersachsen kaum positives Momentum entwickeln.
Auch beim dritten Tor der Gastgeber (46.) standen die Grizzlys mit Ungeschicklichkeiten Pate. Casto konnte Kastners Schuss nicht unterbinden, Pickard ließ den Puck durch die Schoner rutschen und München verwaltete souverän den Vorsprung bis in die Schlussminuten.
Dort waren die Gäste dann durch Furchners zweiten Saisontreffer (60.) noch einmal erfolgreich, konnten aber letztlich kein zweites Tor mit Extra-Angreifer verbuchen. Während die Defensive bei den Grizzlys, mit Ausnahme des Neuzugangs, erneut überzeugend agierte, konnte der Sturm zum wiederholten Male nicht den gewünschten Ertrag erspielen. Die Fehler und Wackler von Danny aus den Birken und seinen Vorderleuten führten somit zu keinen unangenehmen Folgen für ihr Team, was man auf der anderen Seite allerdings nicht behaupten konnte...

1:0 Boyle (Gogulla - Ehliz) 10.Min
1:1 Rech (Bittner - Aubin) 27.Min
2:1 Schütz (Kastner) 28.Min
3:1 Kastner (Schütz - Abeltshauser) 46.Min
3:2 Furchner (Festerling - Bittner) 60.Min PP 5-4 EA

Grizzlys finden erneut einen Weg zu verlieren

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 171
Beim äußerst überflüssigen 2:3 gegen den Gast aus Düsseldorf schickten die Grizzlys ihre Fans erneut durch ein Wechselbad der Gefühle. Der Hoffnung, durch einen engagierten Auftakt geschürt, folgte zunächst blanker Ärger über eine fragwürdige Regelauslegung gegen die Hausherren und die schmeichelhafte Führung der Gäste (12.). Nehring hatte Wolfsburgs Bittner mit dem Kopf zuerst in die Bande gefahren, wurde daraufhin von Aubin angegangen und tauschte mit diesem schlagfertige Argumente aus. Dass außer Aubin niemand auf die Strafbank musste, konnte außer den Schiedsrichtern weder in der Halle noch im Fernsehkommentar jemand verstehen. 
Es folgte ein Mittelabschnitt, der den Wolfsburger Anhang für vieles, was in letzter Zeit (nicht) zu beobachten war, hätte entschädigen können. Angefangen mit Machaceks Premierentreffer zum 1:1 Ausgleich in Überzahl (28.), über Fausers schnell nachgelegtes Führungstor aus der Folgeminute bis hin zum durchweg überzeugenden Körperspiel der gesamten Mannschaft.
Doch so ein Spiel hat eben drei Drittel und im letzten zeigten die Grizzlys wieder ihr eher hässliches Gesicht. Ohne den letzten, erkennbaren Willen spielten die Gastgeber plötzlich wieder eher ihren Stiefel runter, anstatt die DEG weiterhin unter Druck zu setzten und mit vollem Einsatz um jeden Puck zu kämpfen. Bei eigener Überzahl kassierten die Hausherren dann auch prompt den Ausgleich durch Ebner (46.) und in Unterzahl wenig später das 2:3 durch Kammerer (49.). Die nun wieder etwas aus dem Winterschlaf geweckten Grizzlys versuchten in der Folgezeit den eigentlich selber verursachten Schaden zu reparieren - ohne Erfolg. Dumme Strafen, aber vor allem eine weitestgehend fragwürdige Einstellung und ein geradezu beängstigend unsicheres Auftreten im Powerplay kosteten am Ende alle Punkte, von denen prinzipiell kein einziger die Reise nach Düsseldorf hätte antreten müssen.
Dass Wolfsburg seine Niederlagenserie nun ausgerechnet beim ungeschlagenen Meister beenden wird, scheint indes äußerst unwahrscheinlich - zumindest nach den zuletzt gezeigten Leistungen.

0:1 K. Olimb (Adam - Jensen) 12.Min PP 5-4
1:1 Machacek (Rech - Aubin) 28.Min PP 5-4
2:1 Fauser (Rech - Likens) 30.Min
2:2 Ebner (Nehring - K. Olimb) 46.Min SH 4-5
2:3 Kammerer (Gardiner - Barta) 49.Min PP 5-4

Zum ausführlichen Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER