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Ausblick auf Dinge, die leider nie geschehen werden...

  • Geschrieben von Martin
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Voller Vorfreude hat sich das Team von 3on3 Overtime bereits mit der schönsten Zeit des Jahres auseinandergesetzt. Leider wird daraus in der Realität nun nichts. Die diesjährigen Play-offs fallen der Verlangsamung des Corona-Ausbruchs zum Opfer und somit wird es auch keinen deutschen Eishockey-Meister 19/20 geben. Die Saison ist mit sofortiger Wirkung beendet!
Betrachtet unsere Ausführungen, die sich ja auch um die zuletzt gezeigten Leistungen drehen, als eine Art Nachlese auf diese kurze Saison. 

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Niederlage beim ERC - Play-offs gegen Nürnberg!

  • Geschrieben von Martin
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Auch im letzten Hauptrundenspiel präsentierten sich die Grizzlys nicht in Play-off Form. Zwar war eine leichte Steigerung der Intensität bei den Gästen durchaus zu beobachten, doch insgesamt fehlte erneut der letzte Punch, um endlich wieder einen Sieg zu landen. Einzig Wolfsburgs Unterzahlspiel legte einen erstklassigen Auftritt hin und hielt die Grizzlys trotz einiger Strafen lange im Spiel. Offensiv lief allerdings weiterhin nicht viel: Die wild gemischten Reihen der Grizzlys, die neben Möchel (Saisonaus) auf Pfohl (verletzt), Olimb und Button verzichten mussten oder wollten, fanden kaum zu einem nachvollziehbaren Spielfluss. Nach Treffern von Höfflin (29.) und Simpson (37.) schien die Partie dann einen eindeutigen Verlauf zu nehmen - doch Wolfsburg entdeckte tatsächlich seine verloren geglaubte Effizienz wieder! Mikkel Aagaard gelang sieben Sekunden vor der zweiten Pause sein erstes Tor für die Grizzlys. In Unterzahl verkürzte der Wolfsburger Neuzugang zum 2:1 Anschluss und war damit gleich in seinem zweiten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber erfolgreich.
Doch auch das beste Powerplay der Liga sollte nicht völlig ohne Treffer aus dieser Begegnung gehen. Zum Auftakt der Schlussabschnitts nutzten die Panther die restliche Zeit in Überzahl zum erneuten Zwei-Tore-Vorsprung (41.). Die Antwort auf diesen Treffer gaben die Gäste ihrerseits ebenfalls in Überzahl. Kaum hatte Machacek für Wolfsburg verkürzt (51.), da klingelte es aber schon wieder hinter Pickard, der an diesem Nachmittag den Vorzug vor Felix Brückmann erhalten hatte. Erneut Simpson war es, der den Puck aus dem Gedränge über die Linie schieben konnte(52.) - Wolfsburg schien endgültig geschlagen. Wieder kamen die Grizzlys zurück, wieder schafften sie, dieses Mal durch einen Aubin Hammer (55.), den Anschluss. Passend zu den meist etwas ungelenken und von wenig Scheibenglück geprägten Auftritten der letzten zwei Wochen dann das Ende: Wolfsburgs Schlussoffensive ohne Torhüter wurde gleich mit dem ersten Befreiungsschlag beendet. Der über Bande geklärte Puck stellte sich prompt auf die Kante und rollte in fast schon spöttischem Bogen über das gesamte Eis ins Tor der Grizzlys. Bleibt zu hoffen, das das Glück ab Mittwoch nun endlich wieder nach Wolfsburg zurückkehrt, den Rest müssen die Grizzlys selber besorgen. Gegner werden dann die Ice Tigers aus Nürnberg sein, die nach den vier Play-off Niederlagen der letzten Jahre bis in die Haarspitzen motiviert sein dürften. 


1:0 Höfflin (Mashinter - Schütz) 29.Min
2:0 Simpson (Olson - Collins) 37.Min
2:1 Aagaard (Fauser - Wurm) 40.Min SH 4-5
3:1 Olson (Foucault - Simpson) 41.Min PP 5-4
3:2 Machacek (Festerling - Rech) 51.Min PP 5-4
4:2 Simpson (Collins - Olson) 52.Min
4:3 Aubin (Festerling - Lessio) 55.Min
5:3 Sullivan 60.Min ENG SH 4-5

Abwärtstrend auch gegen Nürnberg ungebrochen

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys kommen einfach nicht mehr in Schwung. Auch gegen die Ice Tigers gelang es dem Team von Pat Cortina nicht, die zuletzt so dürftigen Vorstellungen im Bereich Attacke zu verbessern. Nürnberg wirkte in seinen Aktionen durchweg entschlossener, klarer und durchschlagskräftiger und ging zunächst verdient durch Brendan Buck (17.) in Führung. Die Antwort der Grizzlys erfolgte nicht etwa im leicht verbesserten Powerplay, sondern in Unterzahl. Matis Olimb gelang der euphorisch bejubelte Shorthander (24.), während Aelx Johansson eine doppelte Strafe wegen hohen Stocks abbrummte. Da die Gäste noch während einer dieser beiden Strafen ebenfalls erfolgreich waren (26.) taugte dieses Erfolgserlebnis allerdings nicht zum Wendepunkt der Partie. Zwar bemühten sich die Hausherren mit vier größtenteils neu zusammengewürfelten Reihen sichtbar um eben jene Wende, doch die Tore schossen die Gäste. Chris Brown (38.) und Will Acton (40.) konnten noch vor der zweiten Pause eine beruhigende Führung für ihre Farben herstellen und waren dabei jeweils durch Konter erfolgreich gewesen. Besonders Nürnbergs vierter Treffer, der direkt aus einer Wolfsburger Großchance mit Pfostentreffer und Nachschuss entstanden war, hatte die Moral der Gastgeber schwer durchgeschüttelt. 
Wolfsburg wirkte einfach nicht frisch genug und enttäuschte vor allem im Zweikampfverhalten und in Sachen Zug zum Tor zu sehr, um das Spiel noch herumreißen zu können. Obendrein erwischte Felix Brückmann nicht seinen besten Tag und sah bei mindestens zwei Gegentreffern alles andere als glücklich aus. Mehr als das 2:4 bei doppelter Überzahl sollte den Grizzlys an diesem Abend nicht mehr gelingen - das Heimrecht in den Pre-Playoffs war somit endgültig futsch.
Ob es nun gegen Nürnberg oder Ingolstadt weitergeht, wird sich am letzten Spieltag der Hauptrunde entscheiden, wenn die Grizzlys auch beim anderen potentiellen Gegner in der Audi-Stadt vorspielen werden.   


0:1 Buck (Gilbert) 17.Min
1:1 Olimb (Machacek - Casto) 24.Min SH 4-5
1:2 Reimer (Bender - Acton) 26.Min PP 5-4
1:3 Brown (Bassen - B. Festerling) 38.Min
1:4 Acton (Reimer - Fischbuch) 40.Min
2:4 Machacek (Rech - Aubin) 53.Min PP 5-3

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Wolfsburg verspielt die Chance auf Platz 6

  • Geschrieben von Martin
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Die Bärenduelle halten weiterhin, was sie versprechen. In einer abwechslungsreichen und von schlechtem Powerplay geprägten Partie behielten die Eisbären nach Verlängerung die Oberhand. In der restlos ausverkauften Eisarena sahen die Fans beider Teams zunächst leichte Vorteile für die Hausherren, die sich weitaus laufstärker und galliger als zuletzt präsentierten. Dass es trotzdem torlos in die erste Drittelpause ging, lag dabei in erster Linie an der guten Defensivleistung beider Kontrahenten. Im Mitteldrittel wurde es dann wild: Berlin fing sich gleich in den Anfangsminuten drei Strafen nacheinander und musste sich eine halbe Minute davon sogar in doppelter Unterzahl behaupten. Wolfsburg blieb in über fünf Minuten Überzahl allerdings jeden sinnvollen Spielaufbau schuldig und hatte am Ende kaum eine nennenswerte Chance vorzuzeigen. Ab der 34.Minute gab es dann die nächsten fünf Minuten "Powerplay" der Grizzlys zu bestaunen - mit dem gleichen ernüchternden Ergebnis. Berlins Sheppard hatte nach einem dreckigen Kniecheck den Gang in die Kabine antreten müssen, Wolfsburg hatte als Folge mit Fabio Pfohl einen seiner Besten verletzt verloren. Mit der Schluss-Sirene trafen die Gastgeber dann aber doch noch! Olimbs Treffer zum verdienten 1:0 fand nach Videobeweis seine Anerkennung und entließ die Fans der Grizzlys einigermaßen versöhnt in die Kabine. Wie nicht anders zu erwarten, holten die Eisbären im Schlussabschnitt noch einmal alles aus sich heraus, wirkten trotz zeitweiliger Dominanz aber auch nicht mehr allzu frisch in ihren Aktionen. So schafften es die Gäste ebenfalls nicht, eine ihrer nun zahlreicheren Überzahlgelegenheiten zu einem Treffer zu nutzen und wirkten bei fast zwei Minuten fünf gegen drei (54.) nur wenig gefährlicher als die Grizzlys zuvor.
Bezeichnenderweise fiel der Ausgleichstreffer zuvor (53.) bei numerischem Gleichgewicht und die Gäste konnten in der Folge das Spiel trotzdem nicht komplett drehen. Mit der leistungsgerechten Punkteteilung ging es in die Verlängerung, die zunächst keine größeren Chancen für die beiden Teams hervorbringen sollte. Erst, als mit Furchner, Olimb und Likens die Seniorenfraktion bei Wolfsburg auf dem Eis stand, konnten die Gäste zum Siegtreffer (63.) durch Marcel Noebels spazieren.
Diese seltsame Personalentscheidung kostete den zweiten Punkt und in der Tabelle die letzte Chance auf die direkte Qualifikation für das Viertelfinale.
Am nächsten Wochenende kommt es nun zum Showdown um das Heimrecht in den Pre-Play-offs. Die Grizzlys treten gegen beide vor ihnen platzierte Mannschaften an und bekommen es erst zuhause mit Nürnberg, dann auswärts mit den Panthern aus Ingolstadt zu tun.

1:0 Olimb (Aubin) 40.Min
1:1 Ferraro (Lapierre - Rankel) 53.Min
1:2 Noebels (Pföderl - Müller) 63.Min

Die Bildergalerie und der Spielbericht entfallen wegen Krankheit.

Lahme Bärchen unterliegen beim Tabellenletzten

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys präsentieren sich auf ihrer kurzen Auswärtstour weiterhin ohne jede Einstellung zur Jagd auf den sechsten Tabellenplatz. Wie schon zuvor in Köln kroch das Team von Pat Cortina geradezu über das Eis und ließ dabei sowohl Kampfgeist als auch flüssiges Kombinationsspiel komplett vermissen. So entwickelte sich ein schlimm anzuschauendes und von reichlich Abspielfehlern geprägtes Eishockeyspiel, an dessen Ende der Einäugige den Blinden knapp besiegen konnte. Die Schwenninger Führung fiel, dem holprigen Spielverlauf entsprechend, im Powerplay durch einen Abpraller von Bourkes Schlittschuh (31.). Das 2:0 verbuchte mit Alex Weiß ein Ex-Grizzly für sich (48.), der nach einer comedypreisverdächtigen Strafe gegen Jones das nächste Überzahlspiel der Schwäne veredeln konnte. Als schließlich Wolfsburgs Casto das 3:0 sogar direkt auflegte (55.), schien die Messe endgültig gelesen zu sein. Doch Wolfsburg sollte tatsächlich noch einmal Gelegenheit zur Rückkehr in die Partie bekommen: Gleich zwei Schwäne verabschiedeten sich kurz nach dem 3:0 in Richtung Strafbank, doch die Grizzlys schafften es in knapp zwei Minuten doppelter Überzahl nicht, auch nur einen Schuss auf das Gehäuse ihres zukünftigen Torhüters abzugeben. Den Shut out sollten sie ihm dann aber doch noch vermiesen: Durch zwei schnelle Treffer in den Schlussminuten (59./60.) konnten die Gäste das Ergebnis doch noch etwas freundlicher gestalten. Echte Freude wollte sich bei den Torschützen Dominik Bittner und Toto Rech aber irgendwie nicht einstellen. Zu deprimierend war die Gesamtleistung der Grizzlys beim abgeschlagenen Tabellenletzten gewesen.
Betrachtet man das Restprogramm des EHC, so kann man wohl langsam mit den Pre-Playoffs planen...   


1:0 Bourke (Blunden) 31.Min PP 5-4
2:0 Weiß (Pfaffengut - Cannone) 48.Min PP 5-4
3:0 Cannone 55.Min
3:1 Bittner (Aubin - Bergman) 59.Min
3:2 Rech (Festerling - Lessio) 60.Min EA

Karnevals-Klatsche in Köln

  • Geschrieben von Martin
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Das war ein Rückfall in düstere Zeiten! Alles, was den Erfolg der Grizzlys in den letzten Wochen ausgemacht hatte, ließ das Team von Pat Cortina bei den Haien vermissen. Die Haie, seit der Vorbereitung ohnehin der Angstgegner der Wolfsburger, waren mit neuem Coach (Uwe Krupp) und reichlich Ehrgeiz angetreten, um die Einstellung des Niederlagenrekords (18) zu verhindern.
Es sollte ihnen gegen kraft- und ideenlos auftretende Gäste nicht sonderlich schwer fallen. Mittels energischem Forecheck verhinderte Köln meist jeglichen vernünftigen Aufbau der Grizzlys, die ihrerseits gleich mehrere Gegentore mit individuellen Fehlern begünstigten. So auch beim ersten Treffer des Abends durch Hanowski (17.), der von Likens' und Lattas Unentschlossenheit profitieren konnte.
Wolfsburg kam gegen Ende des ersten Spielabschnitts zwar auch zu einigen guten Einschussgelegenheiten, blieb im gegnerischen Slot aber ohne das nötige Scheibenglück beim Rebound.
Ganz anders die Haie, die auch im Mitteldrittel nicht nur das tonangebende Team blieben, sondern auch weiterhin das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten. Freddy Tiffels' als Querpass getarnter Torschuss (26.) fand dann auch erst vom Schoner Brückmanns den Weg zum 2:0 ins Gehäuse der Grizzlys. Kurz vor der Pause (40.) kam es dann noch schlimmer: Rückkehrer Pfohl, bisher einer der stärksten Grizzlys in dieser Spielzeit, verwechselte wohl kurzfristig den Arbeitgeber und bediente Oblinger im Slot zum vorentscheidenden 3:0. Als sich direkt nach Wiederanpfiff auch noch Wolfsburgs Goalie einen Aussetzer leistete und Marcel Müllers Distanzschuss bei freier Sicht passieren ließ (41.), war dem letzten Optimisten klar: Für die Grizzlys gibt es auch im vierten Anlauf gegen Köln nichts zu holen. Dass Akeson später (53.) noch auch 5:0 erhöhte, interessierte bei den Gästen wohl kaum noch jemanden. Die Grizzlys ließen längst die Köpfe hängen und spielten die Begegnung unmotiviert zu Ende.
Es bleibt dabei: Wolfsburg und die Haie - das passt in diesem Jahr nicht. Die Kölner Niederlagenserie von 17 Spielen in Folge wird fortan von zwei Siegen gegen die Grizzlys in den Geschichtsbüchern eingerahmt werden. Und das völlig zurecht.


1:0 Hanowski (Matsumoto) 17.Min
2:0 F. Tiffels (Fontaine - Aronson) 26.Min
3:0 Oblinger 40.Min
4:0 Ma. Müller 41.Min
5:0 Akeson (Ma. Müller - Ugbekile) 53.Min

Grizzlys lassen Krefeld keine Chance

  • Geschrieben von Martin
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Das war ein weiteres deutliches Statement der Wolfsburger Eishockeycracks! Die Grizzlys, die mit Fauser und Furchner wieder auf zwei Führungsspieler zurückgreifen konnten, ließen auch gegen den KEV nichts anbrennen. Mit 5:1 setzten sich die kompakt auftretenden Gastgeber am Ende völlig verdient durch und holten somit einen weiteren Zähler auf den 6.Platzierten auf. Dabei erwischte Kapitän Furchner, der mit seinen Treffern den Wolfsburger Torreigen eröffnete (9.) und beschloss (56.), ein Traum-Comeback. Zusammen mit Fauser und Latta formierte er eine neue Reihe, die man in dieser Form irgendwie nicht als 4.Reihe bezeichnen konnte. Damit ist auch Wolfsburgs größte Stärke schon indirekt angesprochen: Die enorm geschlossene Mannschaftsleistung der Niedersachsen erstickte von Beginn an jede Krefelder Ambition auf den ersten Sieg im vierten Aufeinandertreffen. So verwunderte es schließlich nicht, dass durch Aubin (14.), Johannson (32.) und den extrem auffälligen Valentin Busch (47.) am Ende alle vier Reihen einen Torerfolg zu bejubeln hatten. Die Grizzlys waren schlicht und ergreifend durchgängig die tonangebende Mannschaft gewesen - lediglich eine kurze Phase der Entspannung hatte den Verlust des Shut outs (50.) für ihren erneut überragenden Goalie zur Folge gehabt. Ansonsten überzeugte das Team der Grizzlys in jeder Hinsicht und darf sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf die direkte Qualifikation für das Viertelfinale machen. 

1:0 Furchner (Festerling) 9.Min SH 4-5
2:0 Aubin (Höhenleitner - Rech) 14.Min
3:0 Johansson (Likens - Höhenleitner) 32.Min
4:0 Busch (Machacek - Olimb) 47.Min
4:1 Costello (Ankert - Saponari) 50.Min
5:1 Furchner (Likens - Latta) 56.Min

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Wolfsburg entscheidet auch das Nord-Derby für sich

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys sind zurück im Rennen um Platz 6! Mit einer ausgesprochen souveränen Leistung im ersten Drittel legten die Gäste aus Wolfsburg den Grundstein für diesen wichtigen Sieg bei einem Konkurrenten um die direkte Qualifikation für das Viertelfinale. Schon in der 1. Minute hatten die erneut extrem effizient agierenden Wolfsburger durch Olimb den ersten Treffer gegen die Pinguins erzielen können. Sie sollten bis zum ersten Pausentee die eindeutig dominierende Mannschaft bleiben und bauten durch Machaceks konsequenten Abstauber (11.) ihre Führung völlig verdient aus. Im Mittelabschnitt kamen die Gastgeber dann besser ins Spiel, bissen sich aber durchgängig an der soliden Verteidigung der Grizzlys und deren Goalie die Zähne aus. Während Bremerhaven seine Powerplaygelegenheiten ungenutzt verstreichen ließ, schlugen die Niedersachsen gleich im ersten Anlauf zu. Garrett Festerling hatte den Puck unter Gudlevskis hindurch in die Maschen gearbeitet (37.), der Treffer fand nach Videobeweis zurecht seine Anerkennung. Bremerhaven wirkte in der Folgezeit geschlagen, kam durch eine doppelte Überzahl aber doch noch einmal zurück in die Partie. Und wie! REV-Topscorer Jan Urbas erweckte mit seinem Doppelschlag (50./52.) die mittlerweile still gewordene Kulisse zu neuem Leben. Wolfsburg drohte Opfer des Momentums zu werden, die Pinguins waren plötzlich immer einen Schritt schneller, glaubten wieder an einen möglichen Punktgewinn. Doch erneut in Überzahl landete Wolfsburgs Aubin mit einem Hammer von den blauen Linie (54.) den nächsten Stimmungskiller für die Heimfans. Die Gastgeber schüttelten sich kurz...und kamen zwei Minuten später durch Fesers wieder auf 4:3 heran. Wolfsburg stemmte sich mit allem, was ihnen zur Verfügung stand gegen den drohenden Punktverlust - und brachte den knappen Sieg schließlich über die Zeit.
Damit liegen die Grizzlys nur noch drei Punkte hinter den Gastgebern aus Bremerhaven, die aktuell noch den so begehrten sechsten Platz belegen.


0:1 Olimb (Busch - Machacek) 1.Min
0:2 Machacek (Olimb - Casto) 11.Min
0:3 Festerling (Jones - Casto) 37.Min PP 5-4
1:3 Urbas (Zengerle - Hooton) 50.Min PP 5-4
2:3 Urbas (Zengerle - Mauermann) 52.Min
2:4 Aubin (Machacek - Bergman) 54.Min PP 5-4
3:4 Feser (Friesen - Moore) 56.Min

Schnell wie nie - die neue Ausgabe ist da!

  • Geschrieben von Martin
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In der neuesten Episode des 3on3 Overtime Podcast dreht sich alles um die Rückkehr des "Grizzly-Hockeys" und die aktuellen Entwicklungen in und rund um den Kader der Grizzlys. Als Special Guest haben wir dieses Mal Alex Kunz, seines Zeichens Magenta Sport Kommentator, dabei. Obendrein gibt es, wie immer, noch zahlreiche Kurzinterviews mit Spielern und Offiziellen des EHC.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

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Grizzlys kämpfen sich auf den 7.Platz!

  • Geschrieben von Martin
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Wieder präsentieren sich die Grizzlys äußerst effizient und entführen auch aus Augsburg die volle Punktzahl. Schon nach 87 Sekunden war den Gästen aus Niedersachsen die Führung gelungen. Machacek hatte eine schöne Kombination seiner Reihe aus der Distanz in die Maschen gehämmert und somit den Panthern den ersten Stich versetzen können. Die wütend und mit viel Körperspiel agierenden Gastgeber sollten in der Folgezeit in den HSR Piechaczek und Klein zwei gute Freunde auf dem Eis finden. Doch auch das konnte die Gäste zunächst nicht stoppen: Direkt im Anschluss an eine nur als bodenlose Frechheit zu bezeichnende Strafe gegen Wolfsburgs Bittner schlugen die Grizzlys ein weiteres Mal zu! Alex Johansson schloss seinen schönen Sololauf mit dem Schuss in den Winkel ab (14.) und ließ die kleine Kolonie der Grizzlyfans erneut jubeln.
Dass Wolfsburg nur mit sechs Verteidigern (5 + Höhenleitner) angetreten war, fand wenig später ebenfalls im Gameplan der Panther seine Berücksichtigung. Augsburgs Payerl ging prompt auf Schmusekurs mit Wolfsburgs Kapitän und ließ einem Stockschlag zahlreiche Faustschläge folgen. BEIDE Spieler gingen für 2+2+10 Minuten auf die Strafbank, wobei Wolfsburgs Likens die Fassungslosigkeit ob dieser Entscheidung ins Gesicht geschrieben stand. So mussten die Gäste, die kurzfristig den zusätzlichen Ausfall von Ryan Button zu verkraften hatten, die nächsten 14 Minuten mit fünf Verteidigern agieren, was sich umgehend bemerkbar machen sollte. Die ohnehin mit größeren Spielanteilen ausgestatteten Panther erhöhten die Schlagzahl ein weiteres Mal und nutzten ihre Überlegenheit schließlich doch noch. Durch Tore von Jaroslav "lass es wie einen Unfall aussehen" Hafenrichter (26.) und Brady Lamb (29.) gelang den Gastgebern noch vor der zweiten Pause der mittlerweile verdiente Ausgleich. Die Grizzlys und Jaroslav Hafenrichter - das wird keine Freundschaft mehr. Der Augsburger Stürmer, der in der Hinrunde bei einem vorsätzlich hergestellten "Körperkontakt" abseits der Scheibe Ryan Button den Kiefer gebrochen hatte, ließ auch in diesem Spiel viel Raum zur Spekulation um seine Charaktereigenschaften. Zunächst verletzte er sich selbst bei der Suche nach Kontakt abseits der Scheibe, dann verletzte er Wolfsburgs Bittner im Zweikampf. Zwischenzeitlich (37.) schnappte er sich, natürlich abseits der Scheibe, Höhenleitner, um Wolfsburg wieder mit fünf Verteidigern spielen zu lassen. Die naiv agierenden Referees ignorierten weiter das Offensichtliche und machten von der Möglichkeit zusätzlicher Strafen für den Auslöser eines Kampfes keinen Gebrauch.
Der Druck der Panther blieb auch im Schlussabschnitt enorm. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis den Grizzlys der Auswärtspunkt entrissen werden sollte. Doch als es zur Mitte des Spielabschnitts tatsächlich zur ersten (!) Überzahl der Gäste kommen sollte, schlug die Stunde von Wolfsburgs Fabio Pfohl (53.). Bei fünf gegen drei nutzte der Edeltechniker der Grizzlys den sich bietenden Raum und hebelte die Scheibe unbedrängt in den Giebel. Natürlich erhielten auch die Hausherren wenig später dieselbe Gelegenheit zur doppelten Überzahl, konnten diese aber gegen das vorzügliche Penalty-Killing der Gäste nicht nutzen. Als sie es schließlich ohne Torhüter versuchten, machte Olimbs Schuss ins leere Tor (60.) das 6-Punkte-Wochenende endgültig klar.
Die Grizzlys scheinen rechtzeitig zum Saisonfinale weiterhin "on fire" zu sein und rücken somit auf den 7.Platz in der Tabelle vor. Zusätzlich könnten aus dem prall gefüllten Lazarett (Lessio, Fauser, Furchner, Möchel, Button und Wurm) bald mehr als nur ein oder zwei Spieler den Weg zurück in die Mannschaft finden.     


0:1 Machacek (Busch - Olimb) 2.Min
0:2 Johansson (Festerling) 14.Min
1:2 Hafenrichter (Kosmachuk - Leblanc) 26.Min
2:2 Lamb (Tölzer - Kosmachuk) 29.Min
2:3 Pfohl (Bittner - Casto) 53.Min PP 5-3
2:4 Olimb (Pfohl - Machacek) 60.Min ENG

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