header
Log in
A+ A A-

Grizzlys lassen Krefeld keine Chance

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 121

Das war ein weiteres deutliches Statement der Wolfsburger Eishockeycracks! Die Grizzlys, die mit Fauser und Furchner wieder auf zwei Führungsspieler zurückgreifen konnten, ließen auch gegen den KEV nichts anbrennen. Mit 5:1 setzten sich die kompakt auftretenden Gastgeber am Ende völlig verdient durch und holten somit einen weiteren Zähler auf den 6.Platzierten auf. Dabei erwischte Kapitän Furchner, der mit seinen Treffern den Wolfsburger Torreigen eröffnete (9.) und beschloss (56.), ein Traum-Comeback. Zusammen mit Fauser und Latta formierte er eine neue Reihe, die man in dieser Form irgendwie nicht als 4.Reihe bezeichnen konnte. Damit ist auch Wolfsburgs größte Stärke schon indirekt angesprochen: Die enorm geschlossene Mannschaftsleistung der Niedersachsen erstickte von Beginn an jede Krefelder Ambition auf den ersten Sieg im vierten Aufeinandertreffen. So verwunderte es schließlich nicht, dass durch Aubin (14.), Johannson (32.) und den extrem auffälligen Valentin Busch (47.) am Ende alle vier Reihen einen Torerfolg zu bejubeln hatten. Die Grizzlys waren schlicht und ergreifend durchgängig die tonangebende Mannschaft gewesen - lediglich eine kurze Phase der Entspannung hatte den Verlust des Shut outs (50.) für ihren erneut überragenden Goalie zur Folge gehabt. Ansonsten überzeugte das Team der Grizzlys in jeder Hinsicht und darf sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf die direkte Qualifikation für das Viertelfinale machen. 

1:0 Furchner (Festerling) 9.Min SH 4-5
2:0 Aubin (Höhenleitner - Rech) 14.Min
3:0 Johansson (Likens - Höhenleitner) 32.Min
4:0 Busch (Machacek - Olimb) 47.Min
4:1 Costello (Ankert - Saponari) 50.Min
5:1 Furchner (Likens - Latta) 56.Min

Zum Spielbericht geht es HIER

Bilder vom Spiel gibt es HIER

Wolfsburg entscheidet auch das Nord-Derby für sich

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 156
Die Grizzlys sind zurück im Rennen um Platz 6! Mit einer ausgesprochen souveränen Leistung im ersten Drittel legten die Gäste aus Wolfsburg den Grundstein für diesen wichtigen Sieg bei einem Konkurrenten um die direkte Qualifikation für das Viertelfinale. Schon in der 1. Minute hatten die erneut extrem effizient agierenden Wolfsburger durch Olimb den ersten Treffer gegen die Pinguins erzielen können. Sie sollten bis zum ersten Pausentee die eindeutig dominierende Mannschaft bleiben und bauten durch Machaceks konsequenten Abstauber (11.) ihre Führung völlig verdient aus. Im Mittelabschnitt kamen die Gastgeber dann besser ins Spiel, bissen sich aber durchgängig an der soliden Verteidigung der Grizzlys und deren Goalie die Zähne aus. Während Bremerhaven seine Powerplaygelegenheiten ungenutzt verstreichen ließ, schlugen die Niedersachsen gleich im ersten Anlauf zu. Garrett Festerling hatte den Puck unter Gudlevskis hindurch in die Maschen gearbeitet (37.), der Treffer fand nach Videobeweis zurecht seine Anerkennung. Bremerhaven wirkte in der Folgezeit geschlagen, kam durch eine doppelte Überzahl aber doch noch einmal zurück in die Partie. Und wie! REV-Topscorer Jan Urbas erweckte mit seinem Doppelschlag (50./52.) die mittlerweile still gewordene Kulisse zu neuem Leben. Wolfsburg drohte Opfer des Momentums zu werden, die Pinguins waren plötzlich immer einen Schritt schneller, glaubten wieder an einen möglichen Punktgewinn. Doch erneut in Überzahl landete Wolfsburgs Aubin mit einem Hammer von den blauen Linie (54.) den nächsten Stimmungskiller für die Heimfans. Die Gastgeber schüttelten sich kurz...und kamen zwei Minuten später durch Fesers wieder auf 4:3 heran. Wolfsburg stemmte sich mit allem, was ihnen zur Verfügung stand gegen den drohenden Punktverlust - und brachte den knappen Sieg schließlich über die Zeit.
Damit liegen die Grizzlys nur noch drei Punkte hinter den Gastgebern aus Bremerhaven, die aktuell noch den so begehrten sechsten Platz belegen.


0:1 Olimb (Busch - Machacek) 1.Min
0:2 Machacek (Olimb - Casto) 11.Min
0:3 Festerling (Jones - Casto) 37.Min PP 5-4
1:3 Urbas (Zengerle - Hooton) 50.Min PP 5-4
2:3 Urbas (Zengerle - Mauermann) 52.Min
2:4 Aubin (Machacek - Bergman) 54.Min PP 5-4
3:4 Feser (Friesen - Moore) 56.Min

Schnell wie nie - die neue Ausgabe ist da!

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 14
In der neuesten Episode des 3on3 Overtime Podcast dreht sich alles um die Rückkehr des "Grizzly-Hockeys" und die aktuellen Entwicklungen in und rund um den Kader der Grizzlys. Als Special Guest haben wir dieses Mal Alex Kunz, seines Zeichens Magenta Sport Kommentator, dabei. Obendrein gibt es, wie immer, noch zahlreiche Kurzinterviews mit Spielern und Offiziellen des EHC.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

Zur aktuellen Episode geht es HIER

Grizzlys kämpfen sich auf den 7.Platz!

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 134
Wieder präsentieren sich die Grizzlys äußerst effizient und entführen auch aus Augsburg die volle Punktzahl. Schon nach 87 Sekunden war den Gästen aus Niedersachsen die Führung gelungen. Machacek hatte eine schöne Kombination seiner Reihe aus der Distanz in die Maschen gehämmert und somit den Panthern den ersten Stich versetzen können. Die wütend und mit viel Körperspiel agierenden Gastgeber sollten in der Folgezeit in den HSR Piechaczek und Klein zwei gute Freunde auf dem Eis finden. Doch auch das konnte die Gäste zunächst nicht stoppen: Direkt im Anschluss an eine nur als bodenlose Frechheit zu bezeichnende Strafe gegen Wolfsburgs Bittner schlugen die Grizzlys ein weiteres Mal zu! Alex Johansson schloss seinen schönen Sololauf mit dem Schuss in den Winkel ab (14.) und ließ die kleine Kolonie der Grizzlyfans erneut jubeln.
Dass Wolfsburg nur mit sechs Verteidigern (5 + Höhenleitner) angetreten war, fand wenig später ebenfalls im Gameplan der Panther seine Berücksichtigung. Augsburgs Payerl ging prompt auf Schmusekurs mit Wolfsburgs Kapitän und ließ einem Stockschlag zahlreiche Faustschläge folgen. BEIDE Spieler gingen für 2+2+10 Minuten auf die Strafbank, wobei Wolfsburgs Likens die Fassungslosigkeit ob dieser Entscheidung ins Gesicht geschrieben stand. So mussten die Gäste, die kurzfristig den zusätzlichen Ausfall von Ryan Button zu verkraften hatten, die nächsten 14 Minuten mit fünf Verteidigern agieren, was sich umgehend bemerkbar machen sollte. Die ohnehin mit größeren Spielanteilen ausgestatteten Panther erhöhten die Schlagzahl ein weiteres Mal und nutzten ihre Überlegenheit schließlich doch noch. Durch Tore von Jaroslav "lass es wie einen Unfall aussehen" Hafenrichter (26.) und Brady Lamb (29.) gelang den Gastgebern noch vor der zweiten Pause der mittlerweile verdiente Ausgleich. Die Grizzlys und Jaroslav Hafenrichter - das wird keine Freundschaft mehr. Der Augsburger Stürmer, der in der Hinrunde bei einem vorsätzlich hergestellten "Körperkontakt" abseits der Scheibe Ryan Button den Kiefer gebrochen hatte, ließ auch in diesem Spiel viel Raum zur Spekulation um seine Charaktereigenschaften. Zunächst verletzte er sich selbst bei der Suche nach Kontakt abseits der Scheibe, dann verletzte er Wolfsburgs Bittner im Zweikampf. Zwischenzeitlich (37.) schnappte er sich, natürlich abseits der Scheibe, Höhenleitner, um Wolfsburg wieder mit fünf Verteidigern spielen zu lassen. Die naiv agierenden Referees ignorierten weiter das Offensichtliche und machten von der Möglichkeit zusätzlicher Strafen für den Auslöser eines Kampfes keinen Gebrauch.
Der Druck der Panther blieb auch im Schlussabschnitt enorm. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis den Grizzlys der Auswärtspunkt entrissen werden sollte. Doch als es zur Mitte des Spielabschnitts tatsächlich zur ersten (!) Überzahl der Gäste kommen sollte, schlug die Stunde von Wolfsburgs Fabio Pfohl (53.). Bei fünf gegen drei nutzte der Edeltechniker der Grizzlys den sich bietenden Raum und hebelte die Scheibe unbedrängt in den Giebel. Natürlich erhielten auch die Hausherren wenig später dieselbe Gelegenheit zur doppelten Überzahl, konnten diese aber gegen das vorzügliche Penalty-Killing der Gäste nicht nutzen. Als sie es schließlich ohne Torhüter versuchten, machte Olimbs Schuss ins leere Tor (60.) das 6-Punkte-Wochenende endgültig klar.
Die Grizzlys scheinen rechtzeitig zum Saisonfinale weiterhin "on fire" zu sein und rücken somit auf den 7.Platz in der Tabelle vor. Zusätzlich könnten aus dem prall gefüllten Lazarett (Lessio, Fauser, Furchner, Möchel, Button und Wurm) bald mehr als nur ein oder zwei Spieler den Weg zurück in die Mannschaft finden.     


0:1 Machacek (Busch - Olimb) 2.Min
0:2 Johansson (Festerling) 14.Min
1:2 Hafenrichter (Kosmachuk - Leblanc) 26.Min
2:2 Lamb (Tölzer - Kosmachuk) 29.Min
2:3 Pfohl (Bittner - Casto) 53.Min PP 5-3
2:4 Olimb (Pfohl - Machacek) 60.Min ENG

Auch für Straubing gibt es im Allerpark nichts zu holen!

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 172
Im Stile einer Auswärtsmannschaft bezwangen die erneut stark ersatzgeschwächten Grizzlys den Gast aus dem Süden der Republik. Ohne Lessio, Möchel, Wurm und die beiden kurzfristig erkrankten Fauser und Furchner hielt Wolfsburg den Tabellendritten über weite Teile der Partie ordentlich in Schach. Wie es nach zwanzig Minuten zum 3:0 reichen konnte, ist im Nachhinein aber nur mit gnadenloser Effizienz zu erklären. Spielbestimmend waren bis dahin fast durchgängig die Gäste gewesen, die nach dem dritten Treffer der Grizzlys durch Casto (14.) sogar eine Auszeit nehmen mussten, um das Geschehene erst einmal zu verarbeiten. Zuvor hatten sowohl Fabio Pfohl per Rückhand (4.) als auch Dominik Bittner aus dem Slot (12.) für die Hausherren getroffen und praktisch alle besseren Chancen der Grizzlys direkt verwertet. Straubing reagierte in der Folgezeit mit viel Wut und teils regelwidriger Härte, konnte sich dabei aber auf das mäßige Überzahlspiel der Gastgeber stets verlassen. Wenige Sekunden nach dem zweiten Powerplayversuch der Grizzlys schlug es dann zum ersten Mal im Kasten von Felix Brückmann ein (26.). Einen Fehler im Aufbauspiel hatte T.J. Mulock zum hochverdienten ersten Treffer der Gäste nutzen können. Die Grizzlys ließen nun auch einmal hochkarätige Chancen aus, hätten spätestens durch Höhenleitners Doppelversuch an den Pfosten aber das vierte Tor eigentlich machen müssen. Doch angesichts der Überlegenheit der Tigers hätte dies den Spielverlauf wohl endgültig auf den Kopf gestellt. So blieb es bis wenige Minuten vor Schluss ein durchaus spannendes Spiel, in dem die Gäste sich durch diverse Disziplinlosigkeiten allerdings die Chance auf einen erfolgreichen Endspurt nahmen: Bittners zweiter Treffer des Abends (55.) fiel bei doppelter Überzahl für seine Farben.
Somit haben die Grizzlys nun innerhalb weniger Spieltage alle drei Topteams der Liga bezwungen und dürfen mehr denn je auf eine erneute Play-off Teilnahme hoffen. 

1:0 Pfohl (Aubin - Jones) 4.Min
2:0 Bittner (Rech - Pfohl) 12.Min
3:0 Casto (Latta) 14.Min
3:1 Mulock (Heard) 26.Min
4:1 Bittner (Pfohl - Casto) 55.Min PP 5-3

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Grizzlys unterliegen im Penaltyschießen

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 97
Das Gastspiel in Düsseldorf stellte nicht nur den Schlusspunkt vor der Länderspielpause dar, es markierte leider auch das Ende der Wolfsburger Siegesserie. Was zunächst als ausgeglichene Partie begonnen hatte, wurde spätestens im zweiten Spielabschnitt zu einer deutlichen Angelegenheit für die DEG. Die Gäste aus Niedersachsen zeigten dabei erneut eine engagierte Leistung, konnten aber erst spät läuferisch zu den ausgesprochen schnell agierenden Hausherren aufschließen. Bis dahin hatte sie der überragend agierende Felix Brückmann mit zahlreichen Paraden im Spiel gehalten, so dass bis kurz vor Schluss nur der Treffer von Patrick Buzas (10.) den Weg auf die Anzeigentafel gefunden hatte. Die letzten fünf Minuten der Begegnung gehörten dann aber den Grizzlys, die durch Festerlings Ausgleich (55.) und die folgende Druckphase sogar noch Chancen auf die vollen drei Punkte hatten. Doch weder in den verbliebenen Minuten der regulären Spielzeit, noch in der folgenden Verlängerung konnte Wolfsburg seinen nun deutlicher werdenden Konditionsvorteil in Zählbares wandeln. Das abschließende Penaltyschießen entschied die DEG dann durch Geburtstagskind Alex Barta für sich, da außer dem Düsseldorfer Stürmer kein weiterer Schütze erfolgreich gewesen war. Leicht peinlich: Johanssons Penalty zuvor, bei dem er versucht den Puck aus Halbdistanz durch die Schoner von Niederberger zu lupfen.


1:0 Buzas (L. Niederberger - Eder) 10.Min
1:1 Festerling (Likens - Machacek) 55.Min
2:1 Barta PEN

Zwei neue Episoden online!

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 68
Gleich im Doppelpack verwöhnen wir dieses Mal eure Ohren mit unseren neusten Eindrücken vom Wolfsburger Eishockey-Erstligisten.
Dabei dreht sich Episode 6 in erster Linie um die zuletzt gezeigten Leistungen und natürlich auch um die erfreuliche Entwicklung in den jüngsten Begegnungen. Episode 7 widmen wir hingegen der Betrachtung unseres aktuellen Teams und seiner einzelnen Spieler. Ausblicke auf die zukünftige Zusammenstellung des Kaders und eventuelle Veränderungen inklusive.
Viel Spaß beim Hören!

Zu Episode 6 geht es HIER

Zu Episode 7 geht es HIER

Grizzlys bezwingen auch Mannheim

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 283
Dank einer hervorragenden Defensivleistung und einer bärenstarken ersten Reihe gelang den Grizzlys bereits der vierte Sieg in Folge. Mit den Adlern aus Mannheim gastierte dabei das Team der Stunde in der Eisarena - in zehn Spielen nacheinander hatten die Gäste bis dahin immer gepunktet! Das sollte sich ändern. Zu Beginn wirkten die Adler in dieser hart und meist diszipliniert geführten Partie etwas stabiler, konnten den aufopferungsvoll agierenden Gastgebern aber kein "Ei" ins Nest legen. Auf der anderen Seite hatten die Grizzlys vor allem im Powerplay gute Momente, blieben aber mit schnellen Gegenangriffen auch bei 5 gegen 5 gefährlich. Die fehlenden Tore sollten dann im Mittelabschnitt nachgeliefert werden. Unter den Augen von NHL-Legende Steve Yzerman und anderen namhaften NHL-Scouts traf das "Objekt der Begierde" Tim Stützle zur verdienten Führung der Gäste (33.). Doch Wolfsburg wich keinen Zentimeter von seiner Marschroute ab, ging in Sachen Intensität sogar noch einen Schritt weiter...und antwortete fast exakt zwei Minuten später durch Aubins One-Timer zum Ausgleich. Das letzte Drittel sollte es dann richtig in sich haben: Mit Pfohls herrlich herausgespieltem Treffer (47.) gingen die Grizzlys zunächst in Führung, mussten nach einem eigentlich gelungenen Überzahlspiel aber per Konter (53.) Rendulics 2:2 quittieren. Wolfsburg verdaute auch das ungerührt und schlug drei Minuten später durch Toto Rech zurück. Mannheim rannte in den verbliebenen Minuten den Gastgebern noch einmal die Hütte ein, kassierte aber schließlich doch den Schuss ins leere Tor. Drei Sekunden vor dem Ende konnte der überragend aufspielende Pfohl einen Puckgewinn sogar zum 4:2 Endstand verwandeln. Die Halle lag ihm und seinen Mannschaftskollegen da aber schon knapp 60 Minuten zu Füßen. So gut hatten sie ihren EHC lange nicht gesehen - trotz des viel bejubelten Siegs gegen Red Bull vor wenigen Tagen.

0:1 Stützle (Huhtala - Smith) 33.Min
1:1 Aubin (Olimb - Busch) 35.Min
2:1 Pfohl (Rech - Fauser) 47.Min
2:2 Rendulic (Järvinen) 53.Min
3:2 Rech (Pfohl - Bergman) 56.Min
4:2 Pfohl 60.Min SH 4-6 ENG

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Grizzlys fegen Red Bull vom Eis!

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 263
Das war ein granatenstarker Auftritt der Grizzlys. Ausgerechnet das sonst so schwache Powerplay der Niedersachsen sollte an diesem Abend einer der wichtigsten Faktoren im Spiel gegen den Tabellenführer werden. Festerling (5.) und Fauser (9.) hatten dabei gleich die ersten beiden Gelegenheiten zur euphorisch gefeierten 2:0 Führung genutzt. Wolfsburg spielte im Play-off Modus, versuchte die dezimiert angereisten Gäste in Grund und Boden zu skaten - und das zahlte sich aus! Als Fauser zum zweiten Mal zuschlug (14.) schien die Partie für Red Bull allmählich zum Desaster zu geraten, doch eine doppelte Strafe gegen Wolfsburg (14.) stoppte den Angriffswirbel der Gastgeber erst einmal.
Als bei doppelter Unterzahl sogar noch eine weitere Strafe gegen das Heimteam angezeigt wurde, schlug es dann auch im Wolfsburger Tor zum ersten Mal ein (16.). Es blieb der einzige Treffer der Gäste, die u.a. ohne ihren Kapitän Patrick Hager und Spielmacher Voakes angereist waren. 
Gestützt auf einen überragenden Felix Brückmann im Tor und eine extrem aufopferungsvolle Defensivarbeit, überstand Wolfsburg den Münchner Sturmlauf im Mitteldrittel komplett schadlos. Im Gegenteil: Erneut in Überzahl konnte Torjäger Rech eine ausgesprochen leckere Kombination (26.) per Direktabnahme zum 4:1 abschließen. Die Halle stand längst Kopf und feierte das Team frenetisch bis zum herbeigesehnten Schlusspfiff. München schwanden nun zusehends die Kräfte. Immer wieder konnten die frischer wirkenden Gastgeber die Angriffe der Bullen frühzeitig unterbrechen und ihrerseits weitere Nadelstiche setzen. Als die Gäste schließlich den Torhüter vom Eis nahmen, machte Brent Aubin mit dem Schuss ins leere Tor (60.) den Abend endgültig rund. Glücklich und ausgelassen feierten Fans und Team diese tolle Leistung und die wichtigen drei Punkte.   

1:0 Festerling (Casto - Pfohl) 5.Min PP 5-4
2:0 Fauser (Bittner - Pfohl) 9.Min PP 5-4
3:0 Fauser (Bergman - Rech) 14.Min
3:1 Bourque (Seidenberg - Parkes) 16.Min PP 5-3
4:1 Rech (Aubin - Bergman) 26.Min
5:1 Aubin (Olimb) 60.Min ENG

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Glücklicher 2:3 Sieg am Seilersee

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 209
Nach einem völlig indisponierten Auftakt holten Wolfsburgs Grizzlys doch noch alle drei Punkte - und das in allerletzter Sekunde und mit einer ordentlichen Portion Glück. Zunächst war, wie so oft, von den vollmundigen Ankündigungen im Vorfeld der Partie nichts, aber auch gar nichts beim Team von Pat Cortina auszumachen. Wolfsburg ließ sich komplett überrennen, hielt weder läuferisch noch kämpferisch dagegen und quittierte im Eiltempo zwei Treffer von Iserlohns Grenier. Nach 26 Sekunden hatte es bereits das erste Mal, im Powerplay (5.) dann das zweite Mal hinter Felix Brückmann eingeschlagen. Wolfsburg wirkte einfach nicht bereit. Das änderte sich im ersten Spielabschnitt nur langsam, aber beständig. Die Grizzlys fanden bis zur ersten Sirene allmählich ins Spiel und hatten durch Höhenleitners Pfostentreffer eine Riesenchance zum Anschlusstreffer. Die weiterhin gefährlich agierenden Roosters scheiterten hingegen am hervorragenden Brückmann.
Im Mitteldrittel schlug die Begegnung dann einen völlig anderen Weg ein: Wolfsburg wirkte nun wesentlich wacher und schneller und übernahm die Kontrolle über das Geschehen auf dem Eis. Mehr als der schön herausgespielte Anschluss durch Fabio Pfohl (22.) kam aber zunächst nicht dabei heraus. Auch im Schlussabschnitt präsentierte sich der Gast als das aktivere und irgendwie auch fitter wirkende Team. Im Powerplay bewirkten die Gäste zwar, wie zuletzt gewohnt, nicht viel, aber direkt im Anschluss an eine Unterzahl gelang dann doch noch der Ausgleich durch Dominik Bittner (57.). Mit dieser durchaus verdienten Punkteteilung schien nun alles auf eine Verlängerung hinzudeuten. Doch dank einer klaren Fehlentscheidung erhielten die Grizzlys rund eine Minute vor dem Ende eine weitere Chance, ihr wenig vorzeigbares Überzahlspiel zu verbessern. Nachdem Wolfsburgs Olimb seinen Gegenspieler per Griff ins Trikot vom Puck getrennt hatte, leitete er den direkten Gegenstoß über Lucas Lessio ein. Der konnte nur durch gleich zwei Fouls (Stockschlag + Beinstellen) am Torerfolg gehindert werden, so dass es für die Gastgeber in Unterzahl weiterging. Eine Sekunde vor dem Abpfiff war es dann Torjäger Toto Rech vorbehalten, das Spielgerät mit der Rückhand unter das Dach des Iserlohner Gehäuse zu hebeln. Wolfsburg jubelte, Iserlohn tobte - und das zurecht!
Mit diesen extrem wichtigen drei Punkten halten sich die Grizzlys weiter auf Kurs im Kampf um die Play-offs und müssen nun auch gegen die "Großen" weiter nachlegen. Am besten gleich am Sonntagabend, wenn die momentan von starken Leistungsschwankungen geplagten Münchner in der Eisarena gastieren.

1:0 Grenier (Lautenschlager) 1.Min
2:0 Grenier (O'Conner - Halmo) 5.Min PP 5-4
2:1 Pfohl (Rech - Fauser) 22.Min
2:2 Bittner (Lessio - Olimb) 57.Min
2:3 Rech (Machacek - Bergman) 60.Min PP 5-4

Weitere Beiträge ...

  1. Wichtiger Heimsieg im Nordderby!
  2. Straubing eine Nummer zu groß
  3. Knappe Niederlage in Mannheim
  4. Peinlicher Auftritt beim 1:7 gegen Ingolstadt
  5. Sieg nach Penalty beim Tabellenführer
  6. Großer Murks wird mit zwei Punkten belohnt
  7. Schlappe Vorstellung zum Jahresabschluss
  8. Festerlings Trickshot ebnet den Weg zum Sieg
  9. Grizzlys unterliegen Köln mit 1:4
  10. Wolfsburg marschiert Richtung Mittelfeld
  11. Big Points in Nürnberg
  12. Glanzloser Arbeitssieg gegen Schwenningen
  13. Grizzlys vergeigen 4:1 Führung und retten einen Punkt
  14. Keine Punkte am Pulverturm
  15. Ungefährdeter 3:2 Sieg gegen Krefeld
  16. Souveräner Sieg in Iserlohn - Machacek trifft dreifach
  17. Die neue Mammut-Ausgabe ist da!
  18. Zwei Punkte trotz Verletzungsflut!
  19. Grizzlys unterliegen Mannheim mit 1:3
  20. Lass das mal den Lessio machen!
  21. Hockey zum Weglaufen - Wolfsburg unterliegt mit 1:2
  22. Grizzlys unterliegen in Ingolstadt
  23. Lessio-Hattrick bringt Wolfsburg den Sieg!
  24. Zwei Punkte als später Lohn in Augsburg
  25. Zu viele Fehler! Wolfsburg unterliegt Red Bull unglücklich
  26. Leichte Beute in Schwenningen
  27. Die Muster wiederholen sich - 2:4 gegen Ice Tigers
  28. Grizzlys erkämpfen zwei weitere Punkte
  29. Doppeltorschütze Bergman erlöst die Grizzlys!
  30. Grizzlys stolpern weiter von Niederlage zu Niederlage
  31. Unnötige Niederlage in München
  32. Grizzlys finden erneut einen Weg zu verlieren
  33. Neue Podcast-Folge von 3on3 Overtime ist online!
  34. Nichts zu holen in Mannheim - Niederlagenserie ausgebaut
  35. Schwacher Auftritt bringt dritte Niederlage in Folge
  36. Grizzlys verschenken Punkte nach Augsburg
  37. Furchi macht die 1000 voll - Grizzlys verlieren unglücklich
  38. Sieg und Shut-out zum Brückmann-Comeback!
  39. Starker Auswärtsauftritt bringt drei Punkte
  40. Hart erkämpfter Heimsieg gegen Schwenningen
  41. Verdiente 4:1 Niederlage zum Auftakt