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Big Points in Nürnberg

  • Geschrieben von Stephanie
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Die Grizzlys trotzen dem immer absurder werdenden Verletzungspech und holen drei Punkte im Frankenland.
Mit Alexander Johansson hatte sich vor dem Spiel der nunmehr sechste Akteur der Gäste ins Lazarett begeben. Lessio, Furchner, Wurm, Bergman und Nijenhuis fehlten Wolfsburg ohnehin, während des letzten Drittels musste zudem Rückkehrer Aubin erneut passen. 
Die Gäste erwischten in dieser temporeichen und durchweg sehr attraktiven Begegnung den besseren Start. Die frühe Führung durch Brent Aubin (3.) hatte allerdings nicht allzu lange Bestand. Eder (6.) und Fischbuch (8.) knallten aus der Distanz das Spielgerät in die Maschen, ehe Brandon Buck einen Nachschuss (16.) zum 3:1 nutzen konnte. Nürnberg setzte den Grizzlys dabei durchgängig mit extrem aggressivem Forechecking zu und ließ die Gäste somit kaum ins Spiel finden. Doch das Team von Pat Cortina behielt die Ruhe, wirkte vor allem offensiv sehr sortiert und begann allmählich ebenfalls seine Chancen zu nutzen. Noch vor der ersten Pause (19.) stellte Garrett Festerling den Anschluss für seine Farben her, nicht einmal zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelang sogar der Ausgleich durch den erneut auffällig agierenden Valentin Busch.
Nürnberg übernahm nun zwar wieder die Initiative, doch die größte Chance auf den vierten Treffer hatte mit Brent Aubin ein Grizzly. Sein Alleingang (27.) endete leider nur mit einem Schuss an die Latte. Wolfsburg stabilisierte sich im Verlauf des Mitteldrittels nun auch defensiv und konnte, von einer Unterzahl unterbrochen, tatsächlich leichte Vorteile herausspielen.
Als mit Beginn des Schlussabschnitts (42.) auch Torjäger Rech seiner Berufsbezeichnung gerecht geworden war, lief das Spiel immer deutlicher für den Gast aus Niedersachsen. Nürnberg zollte nun dem Mördertempo der ersten Spielhälfte Tribut und konnte die Grizzlys nur noch selten in ernsthafte Bedrängnis bringen. Rechs zweites Tor an diesem Abend (57.), sollte schließlich die Vorentscheidung und Wolfsburg drei ungeheuer wichtige Punkte bringen.
Gerade angesichts der Personalsituation darf man dieses Spiel als echten Fingerzeig in Sachen Leistungsstand betrachten und sich vielleicht auf die eine oder andere positive Überraschung in den nächsten Wochen freuen.   

0:1 Aubin (G. Festerling - Fauser) 3. Min
1:1 Eder (Dupuis - B. Festerling) 6.Min
2:1 Fischbuch (Dupuis - Brown) 8.Min PP 5-4
3:1 Buck (Brown - Bender) 16.Min
3:2 G. Festerling (Aubin - Likens) 19.Min
3:3 Busch (Jones - Machacek) 22.Min
3:4 Rech (Likens - Höhenleitner) 42.Min
3:5 Rech (Olimb - Busch) 57.Min

Glanzloser Arbeitssieg gegen Schwenningen

  • Geschrieben von Martin
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Es bleibt dabei: Die Grizzlys erledigen ihre Pflichtaufgaben gegen Teams vom Tabellenende zuverlässig wie ein Uhrwerk.
Auch gegen die extrem harmlosen Gäste aus Schwenningen sollte Wolfsburg mit 3:0 am Ende die Oberhand behalten. Ohne Furchner, Lessio, Bergman, Wurm und Nijenhuis angetreten, waren die Gastgeber trotzdem über weite Strecken das spielbestimmende Team. Die Treffer für die Hausherren durch Rekonvaleszent Aubin (20.), Bittner (43.) und Olimb (57.) fielen dabei alle bei eigener Überzahl. Während Partie und Publikum im Mitteldrittel einzuschlafen drohten, kamen dem einen oder anderen wohl schon wieder Bedenken bezüglich der vollen Punkteausbeute - gerade wegen der zuletzt gezeigten Leistungsschwankungen. Doch der Gast aus dem Schwarzwald kam bis zum Schlusspfiff bestenfalls auf drei oder vier nennenswerte Torgelegenheiten, die alle sichere Beute von Felix Brückmann wurden. Das an diesem Abend gut funktionierende Powerplay der Gastgeber erledigte dann den Rest. In der gezeigten Form wird der SERC wohl die rote Laterne bis zum Saisonende verteidigen können und sich ebenso Gedanken über die kommende Saison machen müssen (Auf- und Abstieg kehren zurück!).
Dass der Sieg in diesem schwachen Spiel von Teilen des Publikums mit "Oh, wie ist das schön" gefeiert wurde, zeugt von den mittlerweile stark gesunkenen Ansprüchen in Wolfsburg. Kein gutes Zeichen.

1:0 Aubin (Rech - Button) 20.Min PP 5-4 
2:0 Bittner (Casto -Festerling) 43.Min PP 5-4
3:0 Olimb (Rech - Button) 57.Min PP 5-4

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Grizzlys vergeigen 4:1 Führung und retten einen Punkt

  • Geschrieben von Martin
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Und wieder gerät ein Bärenduell zur absoluten Achterbahnfahrt - dieses Mal mit dem besseren Ende für Berlin!
Nach einem furiosen Auftaktdrittel, das mit 4:1 auch in dieser Höhe völlig verdient an die Gastgeber gegangen war, verloren die Grizzlys irgendwie die richtige Einstellung. Zunächst hatten Bittner (6.), Olimb (7.) in Unterzahl, Festerling (9.) und Busch (19.) ein wahres Torgewitter über die mit rund 500 Fans im Gepäck angereisten Eisbären hereinbrechen lassen. Ortegas zwischenzeitlicher Anschlusstreffer (8.) geriet da lediglich zur Randnotiz, die Grizzlys überrannten die Gäste förmlich und übten dabei ungeheuren Druck auf das Tor der Gäste aus. Ausgerechnet eine eigene doppelte Überzahl sollte dann zu Beginn des Mittelabschnitts die unrühmliche Wende in dieser Partie bringen. Schlitzohr Likens hatte sich von Berlins Lapierre nicht provozieren lassen und schickte am Ende sogar Wissmann mit in die Kühlbox. Doch anstatt diese Dummheit der Gäste zu bestrafen, spielten die Gastgeber plötzlich wie verwandelt und schienen nur noch die Zeit von der Uhr nehmen zu wollen. So konnte der frisch eingewechselte Franzreb im Tor der Eisbären in aller Ruhe in die Partie finden und den Grizzlys entstand ein immer größer werdendes Problem: Die Energie war nun fast völlig weg - wegen einer eigenen Überzahl?!
Als zur Mitte des Drittels dann zwei echte Spaßstrafen gegen Wolfsburg verhängt wurden, zeigten die Gäste dann mal, wie das mit dem Powerplay richtig funktioniert: Erst Noebels (30.) bei 5 gegen 3, dann Kettemer (30.) bei einfacher Überzahl stellten den mittlerweile verdienten Anschluss für die Eisbären her.
Auch im Schlussabschnitt blieb es ein heißer Tanz, bei dem die Gäste zwar nicht mehr derart dominant auftraten, ihre Torchancen aber weitaus besser nutzten als Wolfsburg. Die Grizzlys kämpften nun wieder, doch brachten die Scheibe einfach nicht an Franzreb vorbei. Im Gegenteil: Einem gefährlichen Angriff der Hausherren folgte meist der direkte Konter der Gäste, die durch Noebels (46.) und Labrie (48.) zweimal eine ausgelassene Wolfsburger Chance mit einem Gegentor beantworteten. Das Spiel war nun endgültig gekippt. Allein Toto Rech hatte zuvor gleich zweimal den Puck vom Aufbauspieler der Eisbären gestohlen und allein vor dem Torhüter nicht verwandeln können - es war zum Verrücktwerden. In der 53.Minute hatte der Eishockeygott dann wohl doch ein Einsehen und Likens' Schuss wurde durch Fauser so unangenehm abgefälscht, dass der Puck über Franzrebs Schoner ins Gehäuse hoppeln konnte. Mit letzter Kraft retteten sich die Grizzlys in die Verlängerung, in der sie fatalerweise auf ihren besten Skater verzichten mussten. Lucas Lessio hatte sich ohne größere gegnerische Einwirkung in der Schlussphase der Partie verletzt und das Eis reichlich wütend verlassen müssen. Nach gerade einmal 41 Sekunden Overtime machte Lapierre im Nachstochern den Sack zu und sicherte Berlin damit den zweiten Punkt und die Revanche für die Niederlage in Berlin - mit exakt dem gleichen Ergebnis.    

1:0 Bittner (Rech - Fauser) 6.Min
2:0 Olimb (Machacek) 7.Min SH 4-5
2:1 Ortega (Labrie - Olver) 8.Min PP 5-4
3:1 Festerling (Lessio - Casto) 9.Min
4:1 Busch (Button - Olimb) 19.Min
4:2 Noebels (Ortega - McKiernan) 30.Min PP 5-3
4:3 Kettemer (Ortega - Olver) 30.Min PP 5-4
4:4 Noebels (Pföderl - Sheppard) 46.Min
4:5 Labrie (Müller - Braun) 48.Min
5:5 Fauser (Likens - Pfohl) 53.Min
5:6 Lapierre (McKiernan - Ferraro) 61.Min

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Keine Punkte am Pulverturm

  • Geschrieben von Martin
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Beim Überraschungsteam aus Straubing machten die Grizzlys einen insgesamt gar nicht so schlechten Eindruck. Nach einem ordentlichen Beginn hatten sich die Männer von Pat Cortina allerdings schnell durch zwei Strafen aus dem Tritt gebracht. Das zweitbeste Powerplay der Liga ließ sich durch Brunnhuber (9.) und Schütz (11.) nicht lange bitten und riss das Spiel in dieser Phase komplett an sich. Bemerkenswert bei den Gastgebern war vor allem der Spielfluss und das fast blinde Verständnis in allen vier Reihen. Ein Umstand, von dem die offensiv stark verbesserten Grizzlys wohl noch eine Weile träumen dürften. Als Straubings Acolatse zum Auftakt des Mitteldrittels (22.) zum 3:0 per Rückhandschuss "spazieren" durfte, schien der Abend für die Gäste endgültig gelaufen zu sein. Doch weit gefehlt! Wolfsburg wurde nun richtig wach, begann offensiv zu marschieren und setzte nun seinerseits den Gegner in dessen Drittel immer wieder fest. Antreiber Lessio holte dabei zunächst mit einem seiner unwiderstehlichen Alleingänge eine Strafe heraus, vollendete das druckvoll vorgetragene Powerplay dann im Nachschuss (30.) zum 3:1 Anschlusstreffer.
In den Schlussminuten des Mittelabschnitts wurde es dann wild: Zunächst umkurvte Olimb die gesamte Straubinger Mannschaft (39.) und schloss aus der Distanz zum 3:2 ab. Ganze 26 Sekunden später jubelte allerdings schon wieder der Gastgeber, der die Wolfsburger Zuordnungsprobleme durch Loibl (40.) eiskalt ausgenutzt hatte. Die gewohnt enervierende Toransage der Tigers lief noch, da schlugen auch schon wieder die Grizzlys zu. Toto Rech stellte nach weiteren 22 Sekunden erneut den Anschluss her und schickte die Partie somit in ein spannendes letztes Drittel.
Im zähen Ringen um den Sieg gelang den Gästen nun kein weiterer Treffer mehr. Auch wenn die Spielanteile weiterhin mehr auf Seiten der Grizzlys zu finden waren, so reichte Straubing ein Konter zum alles entscheidenden 5:3 Endstand durch Travis Turnbull (56.). Wolfsburg kam trotz vorzeigbarer Offensivleistung nicht mehr auf das Scoreboard und musste, wie so viele Teams vor ihnen, die Punkte am Pulverturm lassen. Am Ende hatte sich das eingespieltere und defensiv weniger anfällig wirkende Team durchgesetzt, doch auch Wolfsburgs Leistungskurve scheint - mit kleinen Aussetzern - weiter nach oben zu zeigen.  
 

1:0 Brunnhuber (Heard - Eriksson) 9.Min
2:0 Schütz (Brandt - Williams) 11.Min PP 5-4
3:0 Acolatse (Eriksson - Balisy) 22.Min
3:1 Lessio (Rech - Olimb) 30.Min PP 5-4
3:2 Olimb (Button - Machacek) 39.Min
4:2 Loibl (Balisy - Renner) 40.Min
4:3 Rech (Fauser - Höhenleitner) 40.Min
5:3 Turnbull (Loibl - Acolatse) 56.Min

Ungefährdeter 3:2 Sieg gegen Krefeld

  • Geschrieben von Martin
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Es bleibt dabei: Im Tabellenkeller sind die Grizzlys Chef. Auch gegen den KEV blieb das Team von Pat Cortina seiner bisherigen Marschroute treu und hatte die Gäste aus der Seidenstadt meist gut im Griff.
Nach einem aus Wolfsburger Sicht beeindruckenden Auftaktdrittel schlief die Partie allerdings zusehends ein. Die Grizzlys hatten durch Tore von Busch (10.), Lessio (12.) und Pfohl (18.) früh den Grundstein für einen lange Zeit ungefährdeten Sieg gelegt und lediglich bei Schymainskis 3:1 eine Unaufmerksamkeit mit einem Gegentreffer (20.) bezahlen müssen. Im Mittelabschnitt durften die Gäste dann etwas mehr mitspielen. Dank eines glänzend aufgelegten Felix Brückmann zwischen den Pfosten blieben die Versuche der Pinguine aber allesamt erfolglos. Kurz vor der Sirene hätte Machacek dann allein vor Rynnäs alles klar machen können, scheiterte aber am ansonsten weniger überzeugenden Krefelder Schlussmann. Im Schlussabschnitt kam Wolfsburg zwar wieder besser in Fahrt, ließ aber die Durchschlagskraft aus dem ersten Drittel weiter vermissen. Krefelds Schlussoffensive brachte dann doch noch den späten Anschlusstreffer durch Besse (60.), wirklich um die drei Punkte zittern mussten die Grizzlys aber zu keinem Zeitpunkt. Nach dem erfolgreichen Absolvieren der beiden Pflichtaufgaben gegen IEC und KEV stehen für den Wolfsburger Aufwärtstrend am kommenden Wochenende nun echte Bewährungsproben auf dem Programm. Zunächst sind die Grizzlys beim Überraschungsteam aus Straubing zu Gast, dann schauen die Eisbären in der Eisarena vorbei und werden vor hunderten mitgereister Fans auf Wiedergutmachung für die kuriose Niederlage in Berlin drängen. Sollte der EHC diese beiden Partien mit mehr als ein oder zwei Punkten verlassen, kann man tatsächlich von einer Wende im Wolfsburger Saisonverlauf sprechen.


1:0 Busch (Latta - Möchel) 10.Min
2:0 Lessio (Festerling - Johansson) 12.Min
3:0 Pfohl (Johansson - Bittner) 18.Min
3:1 Schymainski (Hodgman - Trivellato) 20.Min
3:2 Besse (Welsh - Schymainski) 60.Min EA

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Souveräner Sieg in Iserlohn - Machacek trifft dreifach

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys legen am Seilersee ein fast perfektes Auswärtsspiel hin. Gleich zu Beginn fingen die Gastgeber sich die erste kalte Dusche: Wolfsburgs Treffer zum 0:1 fiel nach gerade einmal sieben Sekunden. Olimb hatte die Scheibe zunächst hinter dem Gästegehäuse erkämpft, seinen Pass in den Slot verwertete Machacek eiskalt zur frühen Führung. Das erste Drittel sollte dabei das letzte bleiben, in dem die Roosters so etwas wie eine Chance auf Punkte zu haben schienen. Am Ende des ausgeglichenen Abschnitts jubelten trotzdem wieder die Grizzlys. Einen Iserlohner Fehlpass zurück ins eigene Drittel hatte Rückkehrer Pfohl dankbar aufgenommen und an Torjäger Rech weitergereicht. Der schloss mit einem satten Schuss ins untere Eck (19.) ab und sicherte den Gäste somit die 0:2 Führung zur ersten Pause.
Was dann folgte war aus Roosters Sicht ein alles andere als erbaulicher Spielverlauf. Die Gastgeber generierten in den nächsten 40 Minuten kaum noch Torgefahr und fingen sich nach individuellen Fehlern immer wieder Konter der Gäste, die sich in ihrer Chancenauswertung obendrein gnadenlos effizient zeigten. Dem 0:3 in Überzahl durch Johansson (33.) ließen die Grizzlys zu allem Überfluss auch noch einen Shorthander durch Machacek folgen (39.), der die vorzeitige Entscheidung in dieser einseitigen Partie bringen sollte. Dies bedeutete gleichzeitig das vorzeitige Ende des Arbeitstags von Goalie Peters, der für den Rest der Begegnung durch Backup Jenike ersetzt wurde.
Selbst, als O'Connor zum Auftakt des Schlussabschnitts zum 1:4 verkürzen konnte (42.), wollte sich in dieser Partie keine Spannung mehr einstellen. Zu überlegen hielt Wolfsburg die Gäste unter Kontrolle, zu harmlos blieb alles, was die Roosters jenseits ihres Drittels probierten. Die wenigen Schüsse auf sein Tor wehrte Felix Brückmann sicher ab, den Rest erledigte seine erneut um Bergman und Wurm dezimierte Verteidigung.
Bemerkenswert aus Wolfsburger Sicht: Mit drei neu zusammengestellten Reihen (ohne Fauser, Furchner und Aubin) und vier U23 Spielern im Aufgebot gelang ein mannschaftlich absolut geschlossener, teils sogar harmonisch wirkender Auftritt. Wäre der Gegner nicht so erschreckend schwach gewesen, würden die Hoffnungen auf die endgültige Wende in dieser Saison wohl ungebremst in den Himmel wachsen. Da die Grizzlys gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller bisher immer geliefert haben, wird wohl erst die Zeit nach dem Krefeldspiel über eine Trendwende Auskunft geben können.
Der Abend am Seilersee stimmte nach dem Sieg gegen die Eisbären zumindest sehr positiv. Vor allem die aktuelle Leistungsexplosion einiger Akteure, allen voran Machacek und Johansson, macht nun äußerst neugierig auf die kommenden Spiele der Grizzlys!
 

0:1 Machacek (Olimb - Nijenhuis) 2.Min
0:2 Rech (Pfohl) 19.Min
0:3 Johansson (Casto - Pfohl) 32.Min PP 5-4
0:4 Machacek (Olimb - Jones) 39.Min SH 4-5
1:4 O'Connor (Halmo - Raymond) 42.Min PP 5-4
1:5 Machacek (Olimb) 57.Min

Die neue Mammut-Ausgabe ist da!

  • Geschrieben von Martin
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Mit reichlich Verspätung, dafür prall gefüllt mit dem Rückblick auf die Geschehnisse der letzten Wochen, ist nun die fünfte Episode von 3on3 Overtime erschienen. Natürlich schauen wir auch wieder ein wenig in die Zukunft, aber dieses Mal eher im Bezug auf die Zukunft der Grizzlys und weniger auf die nächsten Gegner. Dabei nehmen wir neben unserem Trainer auch Teile des Kaders unter die Lupe, wobei wir die Einzelbewertung aller Spieler erst in der nächsten Folge wieder intensivieren. Schließlich kommt mit der Wiedereinführung des Auf-und Abstiegs eine extrem wichtige Spielzeit auf uns zu und Vertragsverlängerungen stehen zur Jahreswende (mehr oder weniger) ins Haus.

Gerade, weil die neueste Episode so lang ist, wollen wir Euch auf die Möglichkeiten des Abspielens per App (Podcatcher) auf Euren Handys hinweisen. So werdet ihr automatisch auf neue Folgen hingewiesen und könnt Euch häppchenweise die Inhalte bei allen möglichen Gelegenheiten (Arzt, Schule, Bus, Auto etc.) - also unterwegs reinziehen.

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Zwei Punkte trotz Verletzungsflut!

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem enorm effizienten Auftritt gelingt den Grizzlys in Berlin der Sieg nach Penaltyschießen. Nach dem ersten Drittel hatte Wade Bergman seinen Comebackversuch beenden müssen und sich zurück ins Lazarett begeben. Da sich dort mit Wurm und Bittner bereits zwei weitere Defensivkünstler befanden, musste Christoph Höhenleitner einmal mehr in der Abwehr ran. So gestaltete sich die Partie aus Grizzlysicht dann auch eindeutig nach dem Motto:"Vorne hui, hinten pfui". Die frühe Führung durch Festerling (7.) beantworteten die Gastgeber dann auch umgehend in einem Stil, der sich durch die gesamte Begegnung ziehen sollte: Wolfsburg verzettelte sich immer wieder in Zweikämpfen hinter und neben dem eigenen Tor und übersah dabei den freistehenden Gegenspieler an der blauen Linie oder im Slot. Erst Hördler (8.), dann Noebels (15.) machten die verdiente Führung für die überlegenen Eisbären klar. Doch Wolfsburg blieb offensiv kalt wie eine Hundeschnauze - Johanssons Treffer (17.) in den Winkel entstand aus einer der wenigen Möglichkeiten der Gäste. Noch vor der ersten Sirene (20.) gelang Ferraro wiederum das 3:2 in einem wild hin und her wogenden Spiel.
Zu Beginn des Mittelabschnitts hatten die Grizzlys ihre beste Phase und nutzten diese, um mit einem Doppelschlag (26./27.) von Nick Jones das Spiel zu drehen. Der nicht gerade als Offensivmonster bekannte Wolfsburger Verteidiger fälschte erst ab, dann arbeitete er den Puck in Überzahl über die Linie. Im Anschluss an seinen zweiten Treffer wurde er zudem von Berlins Müller in den Schwitzkasten genommen, musste aber ebenso wie dieser wegen übertriebener Härte vom Eis. Nicht die erste und auch nicht die letzte seltsame Entscheidung der Referees, die in ihrer Regelauslegung den Hausherren in Sachen Halten und Haken reichlich Spielraum einräumten.
Berlin antwortete mit einem fulminanten Sturmlauf auf die erneute Wolfsburger Führung, dominierte nun bis weit ins letzte Drittel hinein deutlich das Geschehen und profitierte auch weiter von der teilweise überfordert wirkenden Defensivabteilung der Grizzlys. Noebels (28.) und Lapierre (33.) drehten das Spiel noch vor der zweiten Pause und schickten die Grizzlys, allen voran Ex-Eisbär Adam und Jeff Likens, ein ums andere Mal in den Schleudergang. Mit viel Glück und einem überragend aufgelegten Pickard im Tor fingen sich die Gäste trotzdem bis zum Schlusspfiff keine weiteren Gegentore, verloren aber mit Sebastian Furchner einen weiteren Akteur an die Krankenstation. Aber es folgte auch noch Erfreuliches: Wolfsburg fand in den letzten 10 Minuten wieder deutlich besser ins Spiel. Gerrit Fauser machte mit seinem Treffer aus der 51.Minute dann tatsächlich die Verlängerung und somit den ersten Punkt klar. Diese blieb ohne Tore und so musste das Penaltyschießen entscheiden. Passend zum Spektakel der gesamten Begegnung hatten zunächst je zwei Schützen auf jeder Seite vergeben, ehe Noebels den Puck für die Gastgeber zum ersten Mal versenken konnte. Doch der Treffer fand unter lautstarken Unmutsbekundungen der Gästefans nachträglich keine Anerkennung. Wolfsburgs Goalie hatte direkt nach dem Tor energisch protestiert und eine Puckberührung seinerseits noch vor dem Schuss angezeigt. Die Videobilder gaben ihm recht. Festerling nutzte daraufhin den letzten Penalty humorlos zum Gewinn der Partie und sicherte seinen Farben damit den wichtigen zweiten Punkt.
Nun gilt es für Wolfsburg dringend am Abwehrverhalten zu arbeiten und die Daumen für eine zeitnahe Rückkehr des einen oder anderen Verteidigers zu drücken. Zudem steht weiterhin die Rückkehr von Torjäger Brent Aubin und eine erste Diagnose für Kapitän Furchner aus. Am kommenden Wochenende geht es dann mit Iserlohn und Krefeld gegen Gegner, die aktuell auf Augenhöhe mit den Grizzlys sind. Vielleicht endlich die Gelegenheit, einen echten Aufwärtstrend zu erzeugen!    


0:1 Festerling (Casto - Button) 7.Min PP 5-4
1:1 Hördler (Sheppard - Noebels) 8.Min
2:1 Noebels (McKiernan) 15.Min
2:2 Johansson (Lessio - Fersterling) 17.Min
3:2 Ferraro (Ortega) 20.Min
3:3 Jones  (Furchner - Fauser) 26.Min
3:4 Jones (Rech - Likens) 27.Min PP 5-4
4:4 Noebels (Sheppard - Kettemer) 28.Min
5:4 Lapierre (Reichel - Wissmann) 33.Min
5:5 Fauser (Rech - Pfohl) 51.Min
5:6 Festerling PEN

Grizzlys unterliegen Mannheim mit 1:3

  • Geschrieben von Martin
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Fabio Pfohls Rückkehr im Trikot der Grizzlys sollte leider nicht von Erfolg gekrönt sein. Die Vorzeichen standen angesichts der Leistungen, die beide Kontrahenten zuletzt gezeigt hatten, zwar ohnehin eher schlecht, doch am Ende musste man doch enttäuscht sein. Am Kampf lag es zunächst nicht, dass Wolfsburg nach 20 Minuten schon mit zwei Toren hinten lag. Vor allem die Chancenverwertung der durchaus gefällig aufspielenden Hausherren sollte ihnen im Verlaufe des ersten Drittels schon früh das Genick brechen. Während Wolfsburg im Abschluss ein ums andere Mal mehr an sich selbst als am Gegner scheiterte, nutzten die Gäste aus der Quadratestadt eiskalt die Fehler der Grizzlys aus. Sowohl das 0:1 durch Järvinen (10.), als auch das 0:2 durch Akdag (1 Sekunde vor der Sirene!) resultierten aus gravierenden individuellen Fehlern der Gastgeber. 
Im Mittelabschnitt blieb es ebenfalls ein munteres Spiel, in dem sich nun beide Teams im Auslassen größter Torchancen überboten. Lediglich einmal gelang es einer Mannschaft den Puck über die Linie zu bringen - und das war erneut Mannheim (35.). Im Powerplay hat Rendulic auf 0:3 erhöhen können, den Gastgebern schwand fortan zusehends der Mut.
Lediglich Lucas Lessio strahlte über die gesamten 60 Minuten die Energie und den Willen aus, das Spiel noch zu drehen und versuchte sichtbar alles, um irgendwie auf das Scoreboard zu kommen. Doch Wolfsburgs Ausnahmekönner konnte dieses Mal nicht wie zuletzt gegen Düsseldorf oder Bremerhaven den Karren aus dem Dreck ziehen, vergab in der 51.Minute sogar einen an ihm verursachten Penalty. Trotzdem bot der im Schlussabschnitt an der Seite von Olimb und Rech eingesetzte Kanadier wieder reichlich Eishockey-Schmankerl zum Zungeschnalzen, spielte dabei in einigen Situationen das gesamte Mannheimer Team schwindelig. Doch Wolfsburg wirkte im Schlussabschnitt zu keinem Moment wie ein Team, das noch an die Wende in diesem Spiel glaubte, agierte genauso statisch und mutlos wie der Auftritt ihres Trainerstabs. Keine Auszeit, kein Torhüter vom Eis bei eigener Überzahl fünf Minuten vor Schluss - es wirkte, als habe man sich frühzeitig ergeben. Machaceks Treffer zum 1:3 sorgte in der Schlussminute für entsprechend wenig Euphorie, auch wenn nun der bis dahin hervorragend haltende Pickard doch noch den Weg zur Bank antreten durfte. Wolfsburg unterlag letztlich verdient den insgesamt kompakter agierenden Gästen, die dank ihrer individuellen Qualität keine spielerische Glanzleistung vollbringen mussten.
Ärgerlich: Nach einem ungeahndeten Bandencheck musste Wolfsburgs Nationalspieler Dominik Bittner nach dem ersten Drittel in der Kabine bleiben. Da mit Wade Bergman und Armin Wurm bereits zwei Defensivkünstler ausgefallen waren, half Grizzly-Urgestein Christoph Höhenleitner schließlich in der Verteidigung aus. Bis Sonntag hofft man nun auf die Rückkehr von Bittner und Bergman.  

0:1 Järvinen (Hungerecker - Goc) 10.Min
0:2 Akdag (Goc) 20.Min
0:3 Rendulic (Katic - Desjardins) 35.Min PP 5-4
1:3 Machacek (Festerling - Button) 60.Min

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Lass das mal den Lessio machen!

  • Geschrieben von Martin
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Mit viel Glück und der überragenden Klasse eines Lucas Lessio entführen die Grizzlys zwei Punkte von der Küste. Während die Pinguins über die gesamte Dauer der Partie das tonangebende Team stellten, profitierte Wolfsburg von den wenigen Fehlern der Gastgeber und konnte erneute auf die Offensivkünste ihres neuen Topstürmers setzen. Nachdem die Grizzlys das erste Drittel mit mehr als nur einem Hauch Dusel schadlos überstanden hatten, klingelte es zum Auftakt des Mittelabschnitts dann doch hinter dem insgesamt blendend aufgelegten Pickard. Die mehr als verdiente Führung durch Cory Quirk (21.) hielt allerdings keine drei Minuten, dann zog Wolfsburgs Lessio unwiderstehlich in den hohen Slot und vollstrecke mit der Rückhand zum überraschenden Ausgleich für seine Farben. 
Zum Ende des 2.Drittels gelang es den Gästen dann endlich einmal mehr Druck auf das Gehäuse des REV auszuüben, was 13 Sekunden vor der Sirene prompt zum 1:2 durch Ryan Button führte. Das Tor gehörte dabei dank einer heftigen Energieleistung zu großen Teilen Gerrit Fauser, der sich weiterhin in absolut vorbildlicher Form präsentierte! Wer jetzt schon auf dem Weg zum Bierstand war, verpasste die Szene des Abends: Direkt nach dem Anspiel am Mittelkreis landete der Puck wieder hinter dem Tor der Gastgeber, wo sich Goalie Pöpperle um selbigen kümmern wollte. Doch der sonst so zuverlässige Torhüter der Pinguins verlor das Gleichgewicht und landete spektakulär auf den Allerwertesten. Festerling nahm das Spielgerät dankend an sich und der nachgerückte Nick Jones vollstreckte eine Sekunde vor der Pause zum 1:3.
Die Gastgeber schüttelten sich kurz und griffen im Schlussabschnitt noch einmal mit allem, was sie zu bieten hatten, an.
Und tatsächlich: Wolfsburg schien das Bremerhavener Geschenk nicht mit nach Hause nehmen zu können, schwächte sich immer wieder durch teils saudumme Strafen. Zwar blieb das Unterzahlspiel der Grizzlys eine echte Bank, doch letztlich nutzten Hooton (52.) und Moore (56.) in der zweiten Hälfte des Drittels ihre Möglichkeiten zum verdienten Ausgleich für die Pinguins. Dann hieß es "3on3 Overtime" und gut, wenn man einen Lucas Lessio hat. Im vollen Lauf vernaschte selbiger erst zwei Gegenspieler, zog ums Tor zum Bauerntrick...und Johansson drückte den Abpraller zum 3:4 Endstand über die Linie (62.). 
Spielerisch alles andere als überzeugend nehmen die Grizzlys aus diesem wichtigen Wochenende nun doch noch zwei wertvolle Punkte mit in die Vorweihnachtszeit. Ohne den zuletzt etwas schwächelnden Torjäger Aubin (Schulter- und Handverletzung) ruhen die Hoffnungen nun mehr den je auf der neuen Topreihe.    

1:0 Quirk (Sykora) 21.Min
1:1 Lessio (Furchner - Johansson) 24.Min
1:2 Button (Höhenleitner - Fauser) 40.Min
1:3 Jones (Festerling) 40.Min
2:3 Hooton (Zengerle - Friesen) 52.Min
3:3 Moore (Zengerle - Friesen) 56.Min
3:4 Johansson (Lessio) 62.Min