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Ex-Grizzly Lessio besiegelt die nächste Wolfsburger Pleite

  • Geschrieben von Martin
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Auch im vierten Anlauf, dieses Mal gegen den KEV, schaffen die Grizzlys nicht den zweiten Sieg im Magenta Sport Cup. Wie schon zuletzt gegen Düsseldorf wirkte der Auftritt der Wolfsburger durchaus stabil und engagiert, aber das offensive Zusammenspiel blieb weiter eine einzige Baustelle. Nachdem die Gäste aus Krefeld mit heftigem Forechecking den Auftakt dominiert hatten, fanden auch die Gastgeber allmählich in die Partie - ohne allerdings wirklich große Torgefahr auszustrahlen.
Besonders bei eigener Überzahl offenbarten die Grizzlys dabei schon fast erschreckende Einfallslosigkeit und brachten sich immer wieder mit kleinen Abspielfehlern und anderen Ungenauigkeiten selber aus dem Tritt.
Im dritten Versuch eines Powerplays kassierte das Team von Pat Cortina dann sogar den Shorthander durch Laurin Braun (28.), der die positive Entwicklung im Spiel der Gastgeber auf der Stelle zum Erliegen brachte.
Erst im Schlussabschnitt fand Wolfsburg ein wenig zu offensivem Schwung zurück und konnte schließlich durch Machacek den verdienten Ausgleich (48.) markieren. Die wenigen brauchbaren Einschussgelegenheiten ließen dann bis zum Ende der regulären Spielzeit beide Teams konsequent aus.
Während bei Wolfsburg Kapitän Furchner (krank) fehlte, wurde die ohnehin komplett neu zusammengewürfelte Truppe des KEVs in der Zwischenzeit ein zweites Mal auf links gedreht. Nach diversen Querelen mit dem Management haben neben anderen Akteuren auch vier von fünf ehemaligen Grizzlys den neuen Arbeitgeber bereits wieder verlassen, dafür gab es das eine oder andere neue Gesicht in Reihen der Pinguine zu bewundern. Ausgerechnet der einzig verbliebene ehemalige Mitspieler vermieste den Wolfsburgern dann in der Verlängerung endgültig den Abend: Lucas Lessio profitierte von einem Stellungsfehler der Gastgeber und schloss eine 2 auf 1 Situation erfolgreich zum 1:2 Endstand ab (62.).
Insgesamt betrachtet löste das bisherige Auftreten der Grizzlys noch keine Hochgefühle aus. Zu sehr erinnert das Gebotene an die spielerische und vor allem offensive Magerkost der letzten Saison. Trotz vergleichsweise langer Vorbereitung konnte man kaum Vorteile gegenüber dem wild zusammen- und noch einmal durcheinandergewürfelten Haufen der Pinguine ausmachen, was einfach kein gutes Licht auf die offenbar angestrebte Spielanlage wirft. Wer die Grizzlys letzte Saison regelmäßig beobachten konnte, wird wohl zusätzlich Bauchschmerzen bekommen.

0:1 Braun (Postel) 28.Min SH 4-5
1:1 Machacek (Pfohl - Likens) 48.Min
1:2 Lessio (Sacher - Brook) 62.Min  

Starker Auftritt bleibt unbelohnt - Niederlage nach Verlängerung

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys unterliegen mit 3:2 nach Verlängerung bei der DEG. Dabei hatten die Wolfsburger über weite Strecken der Partie einen durchaus stabilen Eindruck hinterlassen, wirkten trotz erneuten Umstellungen meist gut strukturiert.
Die frühe Führung durch Neuzugang Bruggisser (2.) hatte den Gästen dabei natürlich in die Karten gespielt. Nach einem eher abwartenden Auftritt im Auftaktdrittel kam das Team von Pat Cortina auch offensiv immer besser in Schwung und hatte die Begegnung im Mitteldrittel souverän im Griff. Kurios: Die Tore im Mittelabschnitt schossen zunächst aber die Gastgeber, die erst in Überzahl durch Ehl (23.) ausglichen und später durch Barta (38.) sogar in Führung gingen. Wolfsburgs Jeff Likens verbuchte dabei den zweiten direkten Assist bei einem gegnerischen Treffer im laufenden Wettbewerb, als er dem zentral nachrückenden Ehl direkt auf die Kelle spielte. Wolfsburg hingegen ließ beste Gelegenheiten ungenutzt. Bruggisser, Görtz und Rech vergaben dabei teilweise vor leerem Tor, während ein Überzahltreffer von Görtz (27.) wegen Torwartbehinderung keine Anerkennung fand. Als dem überragend aufspielenden Fabio Pfohl kurz vor der Pause (39.) doch noch der Ausgleich gelang, war das schräge Bild auf der Anzeigentafel zumindest ein wenig gerade gerückt.
Im Schlussabschnitt gestaltete sich die Partie dann nicht nur auf besagter Anzeigentafel ausgeglichen. Der Auftakt gehörte den Düsseldorfern, während mit zunehmender Spieldauer die Gäste wieder die höheren Spielanteile zu verzeichnen hatte.
Ein weiterer Treffer blieb beiden Seiten aber, teils unglücklich, verwehrt.
Die folgende Verlängerung fand ihren Sieger dann relativ schnell: Nach anderthalb gespielten Minuten nutzte Düsseldorfs Fischbuch ein Fehler in der Wolfsburger Zuordnung und netzte völlig freistehend zum 3:2 Endstand ein.
Somit gelingt den Grizzlys auch im dritten Anlauf kein zweiter Sieg im Magenta Sport Cup. Die Chancen auf das Halbfinale können nun nur noch mit zwei Siegen aus den beiden letzten Partien am Leben gehalten werden. Zumindest rein rechnerisch.

0:1 Bruggisser (Pfohl - Rech) 2.Min
1:1 Ehl 23.Min PP 5-4
2:1 Barta (Fischbuch - Kammerer) 38.Min
2:2 Pfohl (Olimb - Järvinen) 39.Min PP 5-4
3:2 Fischbuch (Kammerer) 62.Min 3-3

Unglückliche Niederlage gegen Fischtown

  • Geschrieben von Martin
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Das sah schon besser aus als zuletzt in Krefeld! Die Grizzlys, die im Heimspiel wieder auf Spencer Machacek zurückgreifen konnten, zeigten gegen den Rivalen aus dem Norden eine durchaus ansprechende Leistung. Hatten zu Beginn die Gäste aus Bremerhaven noch die klareren Spielzüge vorzuweisen gehabt, so übernahmen spätestens zum Mitteldrittel die Grizzlys das Zepter auf dem Eis.
Nach einem frühen Fehler der Gäste (21.) läutete Max Görtz dann mit seinem Treffer zum 1:0 die heiße Phase der Begegnung ein. Beide Teams präsentierten sich aktiv und mit teils sehenswerten Spielzügen, hatten dabei aber immer wieder mit vielen individuellen Fehlern zu kämpfen. So klärte Wolfsburgs Likens beim Ausgleich der Gäste (24.) den Puck gleich zweimal zum Gegner, Bremerhaven ließ im Gegenzug Wolfsburgs Bittner mutterseelenallein zur erneuten Führung einschieben (36.).
Kurz vor der zweiten Drittelpause mussten die eigentlich überlegenen Wolfsburger sogar noch den Ausgleich durch Miha Verlic quittieren, der in Überzahl unhaltbar abfälschen konnte. Stichwort Fehler: Zuvor hatte sich Wolfsburgs Machacek aus der Reserve locken lassen und war nach Handgreiflichkeiten alleine auf die Strafbank gewandert...
Der Schlussabschnitt konnte dann eigentlich nicht schlechter für die Gastgeber beginnen: Schon nach 45 Sekunden lagen die Grizzlys durch Andersens Treffer zum 2:3 hinten. Der ansonsten hervorragend agierende Pickard hatte den Puck aus spitzem Winkel in der kurzen Ecke durchschlüpfen lassen - die Grizzlys rannten nun zum ersten Mal in dieser Partie hinterher. 
Sie sollten den Rückstand nicht mehr wettmachen können. Die Angriffsbemühungen wirkten zwar durchaus konzentrierter und zielgerichteter als noch in Krefeld, doch stets fehlte der letzte, tödliche Pass, Pech im Abschluss kam hinzu.
Insgesamt eine deutliche Steigerung der Grizzlys, die den einen oder anderen Punkt aus diesem Spiel absolut verdient hätten.

1:0 Görtz 21.Min
1:1 Uher (Andersen) 25.Min
2:1 Bittner (Järvinen) 36.Min
2:2 Verlic (Urbas - Krogsgaard) 40.Min PP 5-4
2:3 Andersen 41.Min

Wolfsburg unterliegt in Krefeld mit 3:1

  • Geschrieben von Martin
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Im zweiten Spiel des laufenden Wettbewerbs setzte es für die Gäste aus Niedersachsen die erste Niederlage. Wurde vor dem Spiel noch viel über den Vorteil der vergleichsweise langen Wolfsburger Vorbereitung spekuliert, war in den folgenden 60 Minuten auf dem Eis davon nichts auszumachen. Vielleicht hatte auch die Posse, die diesem Spiel voranging, die Pinguine zusätzlich aus der Reserve gelockt: Zum Warmspielen waren lediglich die beiden russischen Neuzugänge Belov und Petrakov auf das Eis gekommen, der Rest der Mannschaft durfte sich Gerüchten zufolge das Angebot einer weiteren Gehaltskürzung in der Kabine anhören. Was auch immer dort besprochen wurde, es sorgte bei den Krefeldern offenbar für die nötige Grundaggressivität. Die Grizzlys starteten zwar einigermaßen kontrolliert in die Begegnung, leisteten sich aber früh zwei böse Aussetzer im defensiven Stellungsspiel, was die Gastgeber per Doppelschlag (6./7.) eiskalt auszunutzen wussten.
Danach ließ der aggressive Forecheck der Pinguine kaum noch einen vernünftigen Spielaufbau der Grizzlys zu. Die wenigen Wolfsburger Chancen blieben sichere Beute des glänzend aufgelegten Belov.
Auch im Mittelabschnitt taten sich die ohne Fauser (Verletzung) und Machacek (Babyalarm) angereisten Gäste äußerst schwer und fanden nur mühsam den Weg vor das Krefelder Tor. Bouchers Anschlusstreffer (34.) konnte die Hoffnung auf Besserung nur kurz anheizen - Ex-Grizzly Foucault nutzte einen Wolfsburger Puckverlust (36.) umgehend zur Wiederherstellung des alten Abstands. 
Im Schlussdrittel fiel die Aufholjagd der Grizzlys dann ebenfalls recht überschaubar aus: Brauchbaren Ansätzen in den Anfangsminuten (Endstation Belov) folgten gleich drei dumme Wolfsburger Strafzeiten, die den Gastgebern natürlich massiv in die Karten spielten.
Am Ende blieb ein ernüchternder Auftritt der Wolfsburger, die vor allem im Defensiv- und Zweikampfverhalten einiges zu wünschen übrig ließen. Mit Lessio, Ankert, Bergman und Foucault waren es ironischerweise ausgerechnet eher die ehemaligen Spieler der Grizzlys, die an diesem Abend an Zählbarem beteiligt waren.   

1:0 Petrakov (Lessio - Ankert) 6.Min
2:0 Schymainski (Bergman - Postel) 7.Min
2:1 Boucher (Festerling - Rech) 34.Min
3:1 Foucault (Valitov) 36.Min

Grizzlys feiern ihre Rückkehr mit einem 7:0 Sieg!

  • Geschrieben von Stephanie
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Die Grizzlys sind wieder da! Gegen ein heftig dezimiertes Team aus Düsseldorf ließen die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. So gelang den Wolfsburgern nach druckvollem Start mit drei Toren innerhalb von drei Minuten bereits so etwas wie die Vorentscheidung gegen die mit nur drei  Reihen und zwei Ausländern angetretene DEG.
Rech (6.), Busch (7.) und Järvinen (9.) hießen die ersten Wolfsburger Torschützen, deren Treffer die Gäste in den Folgeminuten erst einmal verdauen mussten. Erst in den letzten Minuten des ersten Spielabschnitts fand Düsseldorf mit einem Powerplay in die Partie und sollte sich in der Folgezeit recht lange besser behaupten können. So gelang den Grizzlys im weitestgehend ausgeglichenen Mittelabschnitt lediglich ein weiterer Treffer durch ihren Kapitän Sebastian Furchner (38.).
Doch der Kräfteverschleiß der Gäste sollte zu groß sein, um den mit voller Kapelle angetretenen Grizzlys weiterhin Paroli bieten zu können: Wolfsburg agierte im letzten Drittel teilweise wie im Training, probierte auch risikoreichere Spielzüge und belohnte sich obendrein mit weiteren Treffern durch Järvinen (41.), Görtz (52.) und Machacek (53.). Dass es beim 7:0 Endstand und ersten Shut out der Saison blieb, dafür sorgte Goalie Pickard schließlich höchstpersönlich. Brugisser hatte den enteilten Daniel Fischbuch nur per Foul stoppen können (58.), den folgenden Penalty entschärfte der gut aufgelegte Pickard dann relativ mühelos.
Ein rundum gelungener Auftakt in den Magenta Sport Cup, der durchaus Lust auf mehr machte!
Besonders auffällig auf Seiten der Grizzlys zeigten sich dabei Neuzugang Järvinen, der bei seinen beiden Toren reichlich individuelle Klasse aufblitzen ließ und Kapitän Sebastian Furchner, der fast so schnell und agil wie in jungen Jahren wirkte. Beeindruckend!
Als nächstes haben es die Grizzlys nun mit den Pinguinen aus Krefeld zu tun (Di., 19.30), die mit vielen alten Bekannten im Kader eine wesentlich härtere Aufgabe darstellen sollten. Man darf gespannt sein...    

1:0 Rech (Festerling - Brugisser) 6.Min
2:0 Busch (Hungerecker - Bittner) 7.Min
3:0 Järvinen (Button) 9.Min
4:0 Furchner (Brugisser) 38.Min
5:0 Järvinen 41.Min PP 5-4
6:0 Görtz (Fauser - Järvinen) 52.Min
7:0 Machacek (Bittner) 53. Min

Jetzt geht´s los - dank MagentaSport Cup endlich wieder Eishockey

  • Geschrieben von Stephanie
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Auch wenn es bis zur Entscheidung über einen Saisonstart noch etwas dauert, dank der Telekom werden ab heute 8 DEL-Teams in einem Turnier Wettkampfpraxis sammeln.

Aufgeteilt in zwei Gruppen wird ab dem 11. November an 6 Tagen in der Woche ein Spiel ausgetragen. Das Finale ist für den 12. oder 13. Dezember geplant. Alle 27 Spiele werden bei MagentaSport live übertragen. 

Gruppe A
Grizzlys Wolfsburg
Fischtown Pinguins
Düsseldorfer EG
Krefeld Pinguine

Gruppe B
Eisbären Berlin
Schwenninger WildWings
Adler Mannheim
Red Bull München

Unsere Spiele:

14.11.20
Grizzlys Wolfsburg - Düsseldorfer EG
17.11.2020
Krefeld Pinguine – Grizzlys Wolfsburg
20.11.2020
Grizzlys Wolfsburg – Fischtown Pinguins
28.11.2020
Düsseldorfer EG – Grizzlys Wolfsburg
01.12.2020
Grizzlys Wolfsburg – Krefeld Pinguine
04.12.2020
Fischtown Pinguins – Grizzlys Wolfsburg