header
Log in
Guter Auftritt bei der DEG bringt keine Punkte

Guter Auftritt bei der DEG bringt keine Punkte

Mit einer überraschend stabilen Leistung überzeugten die Grizzlys nach ihrem Auswärtssieg in Berlin erneut ihre Fans. Wolfsburg hielt besonders im ersten Spielabschnitt die DEG gut im Zaum und ließ...
Read more...
Grizzlys stellen Eisbären ein Bein

Grizzlys stellen Eisbären ein Bein

Mit einem äußerst konzentrierten Auftritt in der Mercedes-Benz Arena landeten die Grizzlys tatsächlich den zweiten Auswärtssieg der Saison. Vor allem in Unterzahl liefen die Gäste dabei zur...
Read more...
Gruselvorstellung gegen Krefeld

Gruselvorstellung gegen Krefeld

Trotz drei Rückkehrern agierte Wolfsburg fast fünfzig Minuten lang schlapp und streckenweise orientierungslos. Das einzig Schmackhafte in diesem großen, für das Publikum gänzlich unverdaulichen...
Read more...
Tapferer Mini-Kader unterliegt dem Meister

Tapferer Mini-Kader unterliegt dem Meister

Mit gerade einmal 16 Feldspielern, darunter drei Förderlizenzspieler und DNL III - Eigengewächs Raabe, versuchten sich die Grizzlys beim Meister in München. Lange Zeit sah es tatsächlich nach einem...
Read more...
Überraschender Sieg gegen Mannheim

Überraschender Sieg gegen Mannheim

Gegen den etwas müde wirkenden Tabellenführer aus der Kurpfalz gelang Wolfsburg ein spätes Comeback und damit der 4:3 Sieg nach Verlängerung. Beide Teams waren zu diesem, eigentlich sehr ungleichen,...
Read more...
6:2 Schlachtfest in Augsburg

6:2 Schlachtfest in Augsburg

Das erste Drittel kam einer Hinrichtung gleich - einziger Unterschied: Bei einer Hinrichtung ist der Delinquent meistens noch am Leben. Wolfsburg hingegen agierte eher wie ein Rudel Zombies und ließ das...
Read more...
Guter Auftritt bei der DEG bringt keine Punkte
15.12.2018
Guter Auftritt bei der DEG bringt keine Punkte
Grizzlys stellen Eisbären ein Bein
09.12.2018
Grizzlys stellen Eisbären ein Bein
Gruselvorstellung gegen Krefeld
08.12.2018
Gruselvorstellung gegen Krefeld
Tapferer Mini-Kader unterliegt dem Meister
03.12.2018
Tapferer Mini-Kader unterliegt dem Meister
Überraschender Sieg gegen Mannheim
01.12.2018
Überraschender Sieg gegen Mannheim
6:2 Schlachtfest in Augsburg
28.11.2018
6:2 Schlachtfest in Augsburg
Guter Auftritt bei der DEG bringt keine Punkte
geschrieben am Samstag, 15. Dezember 2018 14:04
Mit einer überraschend stabilen Leistung überzeugten die Grizzlys nach ihrem Auswärtssieg in Berlin erneut ihre Fans. Wolfsburg hielt besonders im ersten Spielabschnitt die DEG gut im Zaum und ließ kaum...

mehr lesen

Grizzlys stellen Eisbären ein Bein
geschrieben am Sonntag, 09. Dezember 2018 22:37
Mit einem äußerst konzentrierten Auftritt in der Mercedes-Benz Arena landeten die Grizzlys tatsächlich den zweiten Auswärtssieg der Saison. Vor allem in Unterzahl liefen die Gäste dabei zur Höchstform auf und...

mehr lesen

Gruselvorstellung gegen Krefeld
geschrieben am Samstag, 08. Dezember 2018 13:20
Trotz drei Rückkehrern agierte Wolfsburg fast fünfzig Minuten lang schlapp und streckenweise orientierungslos. Das einzig Schmackhafte in diesem großen, für das Publikum gänzlich unverdaulichen Happen des Spiels war die Unfähigkeit...

mehr lesen

Tapferer Mini-Kader unterliegt dem Meister
geschrieben am Montag, 03. Dezember 2018 17:42
Mit gerade einmal 16 Feldspielern, darunter drei Förderlizenzspieler und DNL III - Eigengewächs Raabe, versuchten sich die Grizzlys beim Meister in München. Lange Zeit sah es tatsächlich nach einem knappen...

mehr lesen

Überraschender Sieg gegen Mannheim
geschrieben am Samstag, 01. Dezember 2018 12:23
Gegen den etwas müde wirkenden Tabellenführer aus der Kurpfalz gelang Wolfsburg ein spätes Comeback und damit der 4:3 Sieg nach Verlängerung. Beide Teams waren zu diesem, eigentlich sehr ungleichen, Kräftemessen...

mehr lesen

6:2 Schlachtfest in Augsburg
geschrieben am Mittwoch, 28. November 2018 20:35
Das erste Drittel kam einer Hinrichtung gleich - einziger Unterschied: Bei einer Hinrichtung ist der Delinquent meistens noch am Leben. Wolfsburg hingegen agierte eher wie ein Rudel Zombies und ließ...

mehr lesen

EHC - Kölner Haie 3:0

Eistanz in Wolfsburg

Ob das Schiedsrichterduo der Partie Wolfsburg gegen Köln mit frisch angepasster Regelauslegung im Gepäck oder direkt vom Dameneishockey kam, man wird es wohl auch im Nachhinein nicht klären können. Zumindest schafften es die Herrn Melia und Schrader, das Spiel und seinen Verlauf maßgeblich zu prägen, wie man es lange nicht mehr bewundern durfte.
Gleich in der Auftaktminute setzten sie dann auch schon mit einer Strafe wegen Stockschlags gegen Kölns Ehrhoff ein erstes Ausrufezeichen in Sachen Regelauslegung.
Die erste Botschaft des Abends lautete: Könnte heute kleinlich werden...
Nach schadlos überstandener Unterzahl sahen sich die Gäste jedoch wenig später (5.) erneut in Unterzahl - Gogulla war in Wolfsburgs Voakes hineingefahren und hinderte ihn somit an der Verfolgung des puckführenden Spielers.
Zweite Botschaft des Abends: Heute ganz ohne Anfassen!
Um es vorweg zu nehmen: Köln verstand die Botschaft nicht, Wolfsburg kam ein oder zweimal mit einer Aktion jenseits der erkennbaren Linie durch - fertig war ein Spiel zum Aufregen. Vor allem für die Fans der Haie.
Zu allem Überfluss gingen die Hausherren in Besagter zweiter Überzahl gegen die Unterzahlkönige aus Köln in Führung. Aubin hatte sich in den hohen Slot freigeschlichen und eine schnelle Kombination seiner Nebenleute eiskalt vollstreckt (6.). Zum ersten und leider auch letzten Mal hatte das zuletzt so hochgelobte Wolfsburger Powerplay zugeschlagen,
Dann kassierte Wolfsburg die erste Don't touch - Strafe. Pfohls Stock hatte das gegnerische Spielgerät von oben berührt (also kein stick lift, immerhin!) - Stockschlag, na klar.
Diese, wie auch eine weitere Strafe gegen Kapitän Haskins überstanden die Gastgeber, ihrerseits die zweitbesten in Unterzahl in der Liga allerdings schadlos, nur um dann ihrerseits wieder zwei Überzahlgelegenheiten ungenutzt zu lassen.
So geriet dieses Spiel letztlich zur Schlacht der Unterzahlformation, wobei Köln fortan immer einmal öfter den Geschmack der Schiedsrichter nicht treffen konnte.
Das 2:0 fiel dann aber, zur allgemeinen Überraschung, bei numerischem Gleichgewicht auf dem Eis. Ausgerechnet Wolfsburgs momentan verhinderter Torjäger konnte eine dieser seltenen Gelegenheiten nutzen (25.), um seine gefühlt eine Ewigkeit dauernde Torflaute zu beenden. Dementsprechend euphorisch fiel die Jubeltraube um Furchi aus, der die Glückwünsche seiner Kameraden erleichtert entgegen nahm.
Nachdem sich Verteidiger Wurm hinter dem Kasten der Gäste vorbildlich durchgesetzt hatte, schalteten Kölns Goalie und Furchner gleichzeitig - der Puck wählte zwischen den beiden Kellen allerdings den Weg in den Kasten der Haie.
Dann nahm der Strafzeitenwahnsinn weiter seien Lauf: Zweimal erwischte es auf Seiten der Haie den Rückkehrer Bolduc - einmal wegen des zarten Andeuten eines Hakens (37.), einmal wegen Blödheit bzw., hohen Stocks (40.). Als wäre das alleine aus Sicht der Haie nicht schon ärgerlich genug, wurde Bolducs "Lauf" auch noch durch eine absolute Witzstrafe (38.) gegen Kölns Mo Müller ergänzt. Müller hatte den vor Kuhn parkenden Haskins nach Abpfiff mit der Hand umgeschubst - eine Szene, wie es sie in den Play-offs dutzendfach in jedem Spiel zu sehen gibt. Angesichts der bis dahin durchgezogenen Linie der beiden Schiris allerdings auch eine Aktion der Marke "Gehirnakrobatik"...
Dank seines überragenden Penalty Killings blieb der KEC trotzdem im Geschäft. Die Gastgeber hingegen ließen nun zunehmend den letzten Biss und die gewohnte Kreativität im Powerplay vermissen. Knapp vier Minuten doppelte Überzahl sollten sie bis zum Ende dieser Partie liegenlassen, ohne den Sack zuzumachen.
Köln zeigte im Schlussabschnitt dann endlich auch einmal offensive Qualitäten, brachte sich in seiner besten Phase dann aber wieder durch unnötige Frustfouls selber aus dem Tritt. Gar nicht mehr einkriegen konnte sich dabei Blair Jones (49.) der erst seine eigene Strafe wegen unnötiger Härte überbordend kommentierte (+10), dann die folgende Strafe gegen Mannschaftskollege Sulzer (50.) erneut, diesmal von der Strafbank, mit entsprechender Begeisterung "feierte". Die zweite Diszi schickte ihn vorzeitig zum Duschen, die Schlussoffensive der Haie erlebte er nur noch im Kabinengang.
Richtig heiß wurde es dabei noch einmal knapp drei Minuten vor dem Ende. Kapitän Haskins hatte nur regelwidrig über die hohe Glasbande klären können, die Haie nutzten seine Strafzeit, um den Torhüter zu ziehen.
Doch auch mit sechs Feldspielern blieben die Haie an diesem Abend den kleinen Tick zu zahnlos, um Jerry Kuhn noch den fünften Shut-out der Saison zu vermiesen.
Im Gegenteil: Wolfsburgs Magier wandelte ein von ihm selbst gewonnenes Bully zum Torerfolg aus der eigenen Verteidigungszone (59.). Der Deckel war endgültig drauf und mit den Haien einer der gefährlichsten Verfolger auf Platz 4 deutlich distanziert,
Den über 200 mitgereisten Kölner Fans hatte es, nachvollziehbarer Weise, ordentlich die Petersilie verhagelt. Wolfsburg feierte den wichtigen Sieg ihrer Grizzlys nach zuletzt eher quälenden Auftritten vor heimischer Kulisse.
Angesichts der nach oben und unten etwas losgelösten Tabellensituation nicht immer eine mental leichte Aufgabe für das Team in orange...anders kann man sich die Leistungen der letzten Heimspiel gar nicht erklären.


Teamcheck

Tor
Kuhn weiter über jeden Zweifel erhaben. Nachdem das Team Felix im ersten Drittel in Augsburg so hängengelassen hat, dürfte sich an der Hierarchie erst einmal nichts ändern...

Verteidigung
Alles im grünen Bereich. Allein, dass Sharrow nicht ein wenig durch Roach entlastet wurde, fand ich nicht wirklich nachvollziehbar. Jimmy spielt mit so viel Hingabe, blockt wie ein Verrückter und gibt wirklich immer alles - da wundert es mich nicht, dass er momentan ein wenig überspielt wirkt und die eine oder andere suboptimale Entscheidung trifft. Genauso wie ich Riefers defensiv einfach nicht vor Roach sehe. Ich finde, da vergibt man ein wenig Entwicklungspotential bei Roach, der einfach viel mehr aus seinem Körper machen könnte - eine Hoffnung, die bei Riefers nur zwischenzeitlich einmal kurz bei mir aufflammte.

Sturm
Damit fließend der Übergang zur Abteilung Attacke. Mir fehlt Karachun. Riefers scheint seine Anflüge von Körperspiel aus seiner Zeit in der Verteidigung schon wieder vergessen zu haben. Keine Torgefahr gibt's gratis dazu. Stellt für mich aktuell sowohl hinten als auch vorne keinen Mehrwert dar.
Die Ausfälle von Kreps und erneut Foucault (verletzte sich beim Warmspielen) wiegen vor allem im Powerplay schwer. Im Prinzip fehlt mit Foucault - Kreps - Karachun eine Reihenvariation, die mir über Wochen hinweg mit am meisten Spaß gemacht hat. Hoffentlich bald wieder!
Furchis Tor bildet natürlich das Highlight in dieser Kategorie, da es die Hoffnung auf eine Wende in sich trägt. Und wir wissen ja, was passiert, wenn die Nr. 17 in Fahrt kommt...
Der Magier mit aufsteigender Formkurve punktet doppelt, Fabio hält seine gute Rückkehrer-Verfassung. Insgesamt viel harte Arbeit und bei allen der nötige Biss in Sachen Back-Checking. Solche Auftritte gerade zuhause bitte wieder öfter!

Trainer
Aus gegebenem Anlass einmal eine kleine Erweiterung des Teamchecks.
Pavel Gross wird morgen seine Entscheidung bezüglich der Verlängerung in Wolfsburg oder eines Wechsels nach Mannheim bekanntgeben.
Außer einer neuen Herausforderung dürfte nur das liebe Geld ein Argument für die Kurpfälzer als nächste Trainerstation des in Wolfsburg so verehrten Pavel Gross sein.
Sportlich lockt nur oberflächlich betrachtet ein größerer Etat - die Verteilung eben dieser Gelder geschieht in einem schon seit vielen Jahren nur mit Kopfschütteln zu betrachtenden Chaos aus Kompetenzgerangel und teils schlicht inkompetenten sportlichen Entscheidungen. Mit Bill Stewart als drohender Manager-Lösung kann der Wahnsinn der SAP-Geldverbrennung eigentlich nur noch zusätzlich Fahrt aufnehmen.
Vielleicht entscheidet sich Gross ja morgen doch zur Überraschung nicht gerade weniger für den eher seriös und mit wesentlich mehr Geduld arbeitenden Standort Wolfsburg, wo ihm und der Mannschaft auch am Tabellenende von Fans und Offiziellen der Rücken gestärkt wurde und wird. mb