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Grizzlys stellen Eisbären ein Bein

Grizzlys stellen Eisbären ein Bein

Mit einem äußerst konzentrierten Auftritt in der Mercedes-Benz Arena landeten die Grizzlys tatsächlich den zweiten Auswärtssieg der Saison. Vor allem in Unterzahl liefen die Gäste dabei zur...
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Gruselvorstellung gegen Krefeld

Gruselvorstellung gegen Krefeld

Trotz drei Rückkehrern agierte Wolfsburg fast fünfzig Minuten lang schlapp und streckenweise orientierungslos. Das einzig Schmackhafte in diesem großen, für das Publikum gänzlich unverdaulichen...
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Tapferer Mini-Kader unterliegt dem Meister

Tapferer Mini-Kader unterliegt dem Meister

Mit gerade einmal 16 Feldspielern, darunter drei Förderlizenzspieler und DNL III - Eigengewächs Raabe, versuchten sich die Grizzlys beim Meister in München. Lange Zeit sah es tatsächlich nach einem...
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Überraschender Sieg gegen Mannheim

Überraschender Sieg gegen Mannheim

Gegen den etwas müde wirkenden Tabellenführer aus der Kurpfalz gelang Wolfsburg ein spätes Comeback und damit der 4:3 Sieg nach Verlängerung. Beide Teams waren zu diesem, eigentlich sehr ungleichen,...
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6:2 Schlachtfest in Augsburg

6:2 Schlachtfest in Augsburg

Das erste Drittel kam einer Hinrichtung gleich - einziger Unterschied: Bei einer Hinrichtung ist der Delinquent meistens noch am Leben. Wolfsburg hingegen agierte eher wie ein Rudel Zombies und ließ das...
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Traurige Vorstellung in Nürnberg

Traurige Vorstellung in Nürnberg

Das Spiel hatte gerade erst begonnen, da war es für die Grizzlys und ihre über 500 im Sonderzug angereisten Fans eigentlich schon wieder beendet. Dabei scheint die Serie aus Kuriositäten, Pech und...
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Grizzlys stellen Eisbären ein Bein
09.12.2018
Grizzlys stellen Eisbären ein Bein
Gruselvorstellung gegen Krefeld
08.12.2018
Gruselvorstellung gegen Krefeld
Tapferer Mini-Kader unterliegt dem Meister
03.12.2018
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Überraschender Sieg gegen Mannheim
01.12.2018
Überraschender Sieg gegen Mannheim
6:2 Schlachtfest in Augsburg
28.11.2018
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Traurige Vorstellung in Nürnberg
25.11.2018
Traurige Vorstellung in Nürnberg
Grizzlys stellen Eisbären ein Bein
geschrieben am Sonntag, 09. Dezember 2018 22:37
Mit einem äußerst konzentrierten Auftritt in der Mercedes-Benz Arena landeten die Grizzlys tatsächlich den zweiten Auswärtssieg der Saison. Vor allem in Unterzahl liefen die Gäste dabei zur Höchstform auf und...

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Gruselvorstellung gegen Krefeld
geschrieben am Samstag, 08. Dezember 2018 13:20
Trotz drei Rückkehrern agierte Wolfsburg fast fünfzig Minuten lang schlapp und streckenweise orientierungslos. Das einzig Schmackhafte in diesem großen, für das Publikum gänzlich unverdaulichen Happen des Spiels war die Unfähigkeit...

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Tapferer Mini-Kader unterliegt dem Meister
geschrieben am Montag, 03. Dezember 2018 17:42
Mit gerade einmal 16 Feldspielern, darunter drei Förderlizenzspieler und DNL III - Eigengewächs Raabe, versuchten sich die Grizzlys beim Meister in München. Lange Zeit sah es tatsächlich nach einem knappen...

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Überraschender Sieg gegen Mannheim
geschrieben am Samstag, 01. Dezember 2018 12:23
Gegen den etwas müde wirkenden Tabellenführer aus der Kurpfalz gelang Wolfsburg ein spätes Comeback und damit der 4:3 Sieg nach Verlängerung. Beide Teams waren zu diesem, eigentlich sehr ungleichen, Kräftemessen...

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6:2 Schlachtfest in Augsburg
geschrieben am Mittwoch, 28. November 2018 20:35
Das erste Drittel kam einer Hinrichtung gleich - einziger Unterschied: Bei einer Hinrichtung ist der Delinquent meistens noch am Leben. Wolfsburg hingegen agierte eher wie ein Rudel Zombies und ließ...

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Traurige Vorstellung in Nürnberg
geschrieben am Sonntag, 25. November 2018 22:02
Das Spiel hatte gerade erst begonnen, da war es für die Grizzlys und ihre über 500 im Sonderzug angereisten Fans eigentlich schon wieder beendet. Dabei scheint die Serie aus Kuriositäten, Pech...

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EHC - Adler Mannheim 3:7

Tag der offenen Tür in Wolfsburg

Die Pleitenserie der Grizzlys ist um eine weitere Episode länger.
Wer gehofft hatte, dass Wolfsburgs Eishockeycracks endlich wieder ein Heimspiel eher im Stile der letzten Auswärtsspiele gestalten würden, sah sich getäuscht.
Nicht, dass die letzten Auswärtsspiele punkte-technisch so viel Zählbares geliefert hätten, doch mit der Ausrichtung des Spiels auf die Defensive hielt man meist die Option auf Punkte bis zum Schlusspfiff offen. Diese Illusion hatten die Grizzlys ihren (erstaunlich) zahlreich erschienenen Fans gegen Mannheim bereits nach 40 Minuten geraubt.
Gegenüber dem letzten Heimspiel stellte die Begegnung sogar einen weiteren Rückschritt dar, war den Gastgebern dort doch erst im Schlussabschnitt die Puste ausgegangen.
So erlebten die rund 3150 Zuschauer eines der wildesten und undiszipliniertesten Drittel, das es in der jüngeren Wolfsburger Eishockeygeschichte in der Eisarena zu bestaunen gab. Zuerst, wie so oft in letzter Zeit, war es der Wolfsburger Gegner, der etwas Zählbares auf das Scoreboard bringen konnte. Mit Desjardins frühem (3.) Treffer zum 0:1 sollte der muntere Torreigen des ersten Drittels frühzeitig beginnen. Gut drei Minuten später sollten die Grizzlys das erste Mal jubeln, als Aubin den Puck unhaltbar an Endras vorbei abfälschen konnte. So ging es dann bis zum ersten Pausenpfiff weiter: Mannheim erzielte seine Tore durch Hungerecker (8.) und erneut Desjardins (14.) fast schon spielerisch leicht stets mit dem fast identischen Spielzug, Wolfsburg glich durch Dehner (12.) und Pfohl (14.) wieder aus.
Während der EHC offensiv durchaus gefällig variierte und seine Tore auf unterschiedlichste Weise erzielen konnte (Abfälscher, Hintertor, Abstauber), so agierten große Teile der Mannschaft defensiv eher auf Oberliga-Niveau. Stets mit allen Feldspielern plus Torhüter auf den puckführenden Spieler fixiert, ließen sie die Stürmer der Adler unbehelligt zum langen Pfosten marschieren. Die Quittung folgte im ersten Drittel gleich dreimal und auch im folgenden Spielabschnitt sollte sich kein Lerneffekt bei den Gastgebern einstellen.
Zum Auftakt des Mittelabschnitts meldete sich dann auch der treueste und gleichzeitig überflüssigste Begleiter der Grizzlys wieder zurück an Bord: Das Pech.
Voakes' Lattenknaller eröffnete die nächste Drangphase der Gastgeber, die erst mit zwei - reichlich dämlichen - Strafen wegen Spielverzögerung einen Bruch erhalten sollte. Tore fielen bis dahin, natürlich, keine; ein weiterer Pfostentreffer durch Mulock kam hinzu.
Nach formidabel überstandener doppelter Unterzahl (26.-28.) fanden die Wolfsburger Chaostage im Drittel der Grizzlys dann leider ihre Fortsetzung. Das 3:4 durch Hungerecker (33.) war dann auch prompt wieder der One-timer am langen Pfosten, den man seit der 14.Minute so gar nicht vermisst hatte...
Drei Minuten später nutzte eben jener Hungerecker einen Wolfsburger Puckverlust im Angriffsdrittel, um per Alleingang (36.) seinen Hattrick zu vollenden. Zu allem Überfluss setzte Kuhn im Kasten der Grizzlys wenig später (38.) noch einen obendrauf und ließ einen harmlosen Distanzschuss von Kolarik bei freier Sicht über die Stockhand springen. Das war die Vorentscheidung. Als Riefers kurz vor der zweiten Pause zum dritten Mal nur das Gestänge erwischt hatte, schwand deutlich sichtbar auch der letzte Rest Glaube an eine Wende.
Zum Start des Schlussabschnitts fand im Wolfsburger Tor dann der längst überfällige Wechsel statt: Brückmann ersetzte den zunehmend unkonzentriert agierenden Kuhn zwischen den Pfosten und bestätigte in den folgenden 20 Minuten seine aufsteigende Form.
Lediglich einen weiteren Gegentreffer gab es bis zur Schlusssirene zu beklagen (52.), wiederum durch einen schnellen Konter der Mannheimer. Luc Adams Tor zum 3:7 setzte den unrühmlichen Schlusspunkt unter eine nur noch trostlos vor sich hin plätschernde Partie, die von den Hausherren längst ad acta gelegt worden war. Zwar ergaben sich durch Höhenleitners Alleingang und eine späte doppelte Überzahl noch weitere Gelegenheiten zur Ergebniskosmetik, doch auch in diesen Situationen blieb Mannheims Endras Sieger.
So fühlte man förmlich die Erleichterung im weiten Rund und auf dem Eis, als das Spiel endlich vorüber war.


Teamcheck

Vorweg möchte ich auch an dieser Stelle betonen, dass ich davon überzeugt bin, dass unser Team momentan aus konditionellen Gründen große Probleme hat, ein überzeugendes Spiel über 60 Minuten abzuliefern. Ohne unser überragendes Laufpensum gerät der gesamte Wolfsburger Spielansatz unter die Räder, wie die letzten Wochen eindrucksvoll demonstrieren. Komprimierter Spielplan und Verletzungsmisere holen uns schließlich auf der Zielgeraden ein - da kann kaum ein Akteur gut aussehen.

Tor
Kuhn mit seiner ersten wirklich schlechten Leistung. Antizipierte genauso wenig die Mannheimer Spielzüge wie seine Vorderleute, bot beim 3:4 viel zu früh eine Ecke an und fing sich wenig später mit Kolariks Schlenzer eine 1a Kappe aus dem Torhüter-Gruselkabinett.
Die gute Nachricht: Felix bestätigte in den folgenden 20 Minuten seine zuletzt aufsteigende Form und wurde dabei nur einmal Opfer der kaum existenten Wolfsburger "Verteidigung". Schönes Ding - weiter so!

Verteidigung
Wenn jemand unsere Verteidigung gefunden hat: Bitte in der Eisarena im Allerpark abgeben! Wird dort schmerzlich vermisst. Bei Auswärtsspielen soll sie sich allerdings gelegentlich zur Mannschaft gesellen.
Bina mit zwei Leuten im Slot überfordert (wo sind die Mitspieler?), Sharrow turnt hinterm gegnerischen Tor rum und kann hinter dem eigenen kaum einen Puck kontrollieren, Ankert ständig zu weit weg vom Gegenspieler und ohne die nötige Härte im Zweikampf usw. usw....
Insgesamt Laufpensum und Übersicht im eigenen Drittel auf Oberliga-Niveau. Erschreckend. Vertragsverlängerungen sollten wohl erst einmal auf Eis liegen.

Sturm
Während Voakes und Aubin erste Lebenszeichen senden, können mich vom Rest der Mannschaft nur Pfohl und mit Abstrichen Kreps und Höhi überzeugen. Karachun zeigt weiterhin gute Ansätze im Pass- und Körperspiel (!) - bitte mit Fabio zusammen verlängern, damit wir in der kommenden Spielzeit nicht die älteste Mannschaft der DEL-Geschichte aufs Eis schicken müssen. Einen Spielmacher und einen Power-Forward der Zukunft hätte man somit bereits in den eigenen Reihen, mb